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Kapitel 20, Ta-Ha (Ta-Ha)

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Beschreibung: Dieses Kapitel besteht aus 135 Versen und diskutiert die Geschichte von Moses und Adam, mahnt Muhammad zu Geduld und Gebet und erinnert uns an die Folgen des Unglaubens.

  • von Imam Mufti (© 2017 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 28 Aug 2017
  • Zuletzt verändert am 25 Jun 2019
  • Gedruckt: 4
  • Gesehen: 1459 (Tagesmittelwerte: 2)
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Verse 1-8 Die Botschaft des Qur´an und die Eigenschaften des Einen, Der ihn gesandt hat

Gott informiert den Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm,  darüber, dass Er den Qur´an nicht herab gesandt hat, um ihm Kummer zu bereiten, sondern als Erinnerung für diejenigen, die Ehrfurcht vor Gott haben, eine Offenbarung des Einen, Der die Erde und die Himmel geschaffen hat, des Herrn der Barmherzigkeit, der über dem Thron ist.  Alles in den Himmeln und auf Erden gehört Ihm.  Er weiß, was die Menschen verbergen.

Verse 9-99 Die Geschichte des Propheten Moses

Was folgt, ist die äußerst lebendig beschriebene Geschichte von Moses.  Er ist der Prophet, von dem Gott am meisten im Qur´an spricht und dessen Leben aus unterschiedlichen Winkeln berichtet werden, so dass seine Persönlichkeit jedes mal aus einer anderen Perspektive hervortritt.  Es wird von der Reise von Madyan nach Ägypten berichtet, die Moses mit seiner Familie unternahm.  Als er sich dem Licht nähert, hört er die Stimme Gottes, die ihn ruft.  Moses spricht in dem Heiligen Tal mit seinem Herrn.  Gott gebietet ihm, das Gebet zu Seinem Gedenken zu verrichten, dann gibt Er ihm zwei Wunder.  Das eine, dass sein Stab zu einer Schlange wird, wenn er ihn auf den Boden wirft, und das zweite, dass wenn er die rechte Hand an seine linke Seite presst, wird sie weiß und leuchtend heraus kommen.  Nachdem Gott ihn über seine Mission aufgeklärt hat, wurde er ausgewählt, Pharao auf den Weg Gottes zu rufen.  Moses bittet Gott um Unterstützung und dass ihm sein Bruder beistehen möge.  Gott nimmt sein Gebet an und erinnert ihn an die Gnade, die ihm seit seiner Geburt zuteil geworden ist, als der damalige Pharao die Söhne der Israeliten töten lassen hat.  Gott erinnert Moses des weiteren daran, dass Er ihn verschiedene Wendungen des Lebens hat durchlaufen lassen, bis er schließlich in diesem Ehrfurcht gebietenden Augenblick zum Propheten ausgewählt worden ist. 

Als Pharao die Zeichen Gottes sah, fühlte er sich bedroht und rief seine Zauberer für ein Duell zusammen.  Die Zauberer des Pharaos forderten Moses heraus, und erkannten schließlich die Wahrheit ihres Herren vollkommen an.  Dann befahl Gott Moses, die Kinder von ´Bani Israel´ von der Sklaverei des Pharao wegzuführen.  Doch als Moses zum Berg Tur gibt, um die Thora entgegenzunehmen, fing sein Volk unter der Irreführung des Samiri an, die Statue eines Kalbes anzubeten.   Moses verbannte ihn und verbrannte das Kalb.  Der Sinn aller dieser Geschichten aus der Vergangenheit ist, dass wir davon lernen sollen.    

Verse 100-114 Die Strafe derjenigen, die sich vom Qur´an abwenden und einige Spektakel vom Tag der Wiedererweckung

Wer sich vom Qur´an abwendet, wird am Tag der Wiedererweckung eine schwere Bürde tragen.  Wenn die Trompete erklingt und Gott die Sündigen versammelt, werden sie unter einander murmeln, dass sie nur zehn Tage auf der Erde verweilt haben, doch der Vernünftigste von ihnen wird sagen, dass sie nur einen Tag auf der Erde verweilt haben. 

An jenem Tag wird Gott die Gebirge zu Staub zerfallen lassen und eine flache Ebene hinterlassen, und die Menschen werden dem Rufer folgen, vor dem es kein Entkommen gibt.  Jede Stimme wird vor dem Herrn der Gnade gesenkt sein.  Nur Flüstern ist zu hören.  Am Tag des Gerichts wird Fürsprache nutzlos sein, außer die von denjenigen, denen der Herr die Erlaubnis dazu gewährt hat und deren Worte Er annimmt.  Alle Gesichter werden sich vor dem Lebendigen, Ewig-Beständigen, verneigen.  Diejenigen, die mit schlimmen Taten belastet sind, werden verzweifeln, aber diejenigen, die gute Taten verrichtet und geglaubt haben, brauchen keine Ungerechtigkeit oder Entbehrung zu befürchten.    

Verse 115-127 Die Geschichte von den Engeln, die sich vor Adam verneigen und ihn vor Satan warnen

Gott hat den Engeln befohlen, sich vor Adam niederzuwerfen und das taten sie auch, aber Satan lehnte es ab, da teilte Gott Adam mit, dass Satan ein Feind für ihn und seine Frau ist, und dass sie sich von ihm nicht aus dem Paradies treiben lassen sollen.  Und solange er im Paradies bleibe, würde er nicht hungrig, sich nicht nackt fühlen, nicht durstig sein oder unter der Hitze der Sonne leiden. 

Doch Satan flüsterte Adam ein, versuchte, Adam zum "Baum der Unsterblichkeit und einem ewigen Königreich" zu führen.  Adam war seinem Herrn ungehorsam; er und Eva gaben Satans Einflüsterungen nach und aßen von dem Baum.  Ihnen wurde ihre Nacktheit bewusst, und sie fingen an, sich mit Blättern zu bedecken. 

Später wandte sich sein Herr ihm wieder zu, akzeptierte seine Reue und leitete ihn.  Gott verwies ihn aus dem Paradies.  Gott teilte ihnen mit, wer Seiner Rechtleitung folgt, wenn sie kommt, der wird weder irre gehen, noch dem Elend verfallen, wer sich aber davon abwendet, wird ein Leben in großer Schwierigkeit leben.  Gott verspricht, denjenigen, der sich abwendet, am Tag des Gerichts als Blinden wiederzuerwecken.  Er wird Gott fragen, warum er blind aufgeweckt wurde, während er doch zuvor sehend gewesen war!  Gottes Antwort wird sein, da er die Offenbarungen Gottes ignoriert habe, als sie zu ihm gekommen waren, sei es nun angemessen, dass er an diesem Tag ignoriert werde.  So belohnt Gott diejenigen, die zu weit gehen und die nicht an Seine Offenbarungen glauben.  Gott sagt, die größte und am längsten währende Strafe findet im Jenseits statt.

Verse 128- 129 Lehren von den früheren Völkern ziehen

Ziehen sie denn keine Lehre von den vielen Generationen, die Gott vor ihnen zerstört hat, durch deren Aufenthaltsorte sie jetzt wandern.  Es gibt wahrhaftig Zeichen für jeden mit Verstand!  Wenn es nicht für eine vorherbestimmte Welt von ihrem Herrn wäre, wären sie längst zerstört worden.  Ihre Zeit ist festgeschrieben. 

Verse 130-132 Anweisungen an den Propheten

Der Prophet Muhammad wird angewiesen, geduldig zu sein und seinen Herrn vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, während der Nacht, und am Beginn und am Ende des Tages zu lobpreisen, damit sie Glückseligkeit finden.  Ihm wird gesagt, dass er nicht sehnsüchtig auf das schauen soll, das Gott einigen von ihnen zum Genuß in diesem gegenwärtigen Leben gewährt hat.  Gott prüft sie damit, aber die Versorgung des Herrn im nächsten Leben wird besser und ewig anhaltend sein.     

Der Prophet Muhammad wird von Gott aufgefordert, die Menschen zum Gebet zu rufen und selbst standhaft im Gebet zu sein.  Gott bittet keinen um Versorgung für Sich, Er versorgt jeden und der Lohn im Jenseits gebührt den Frommen. 

Verse 133-135 Die Hartnäckigkeit der Götzendiener und ihre Konsequenzen

Die Ungläubigen fragen, warum der Prophet Muhammad kein Zeichen von seinem Herrn bringt?  Gott teilt ihnen mit, dass ihnen in den früheren Schriften deutliche Zeichen für das Erscheinen des Propheten Muhammad gegeben wurden.  Wenn Gott sie durch eine Strafe zerstört hätte, bevor dieser Gesandte gekommen wäre, so hätten sie sich beschwert und gesagt, wenn Gott ihnen nur einen Gesandten geschickt hätte, dann hätten sie Seinen Offenbarungen gefolgt, bevor sie Erniedrigung und Schande erlitten hätten!  Dem Propheten Muhammad wird mitgeteilt, dass wir alle warten, also warte weiterhin, schließlich werdet ihr sehen, wer dem geraden Weg gefolgt ist und rechtgeleitet ist. 

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