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Angel, Ex-Christin, USA

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Beschreibung: Aus einer zerrütteten Familie und Gesellschaft kommend, findet eine Frau Unterstützung bei muslimischen Freunden. 

  • von Angel
  • Veröffentlicht am 09 Feb 2009
  • Zuletzt verändert am 09 Feb 2009
  • Gedruckt: 302
  • Gesehen: 6532 (Tagesmittelwerte: 2)
  • Bewertung: 4.6 von 5
  • Bewertet von: 12
  • Emailed: 0
  • Kommentiert am: 0

Jeder Muslim hat eine Geschichte über seine Reise zum Islam.  Jeder interessiert sich dafür und ist neugierig darauf.  Gott leitet, wen Er will und nur wen Er will.  Ich fühle mich so gesegnet, dass ich eine von den Augewählten bin.  Hier ist meine Geschichte.

Ich glaubte immer an einen Gott.  Mein gesamtes Leben in Schwierigkeiten, ich bat Gott sogar als Kind schon um Hilfe.  Ich erinnere mich daran, wie ich auf Knien in der Küche geweint habe, um mich herum war Geschrei.  Ich betete zu Gott, damit Er es aufhören ließe.  Religion andererseits machte keinen Sinn.  Je älter ich wurde, desto weniger Sinn sah ich in ihr.  Leute, die denken, sie wären die Unterhändler zwischen dir und Gott.

Ich fühlte dasselbe bei Jesus [Friede sei mit ihm].  Wie sollte das gehen, dass dieser Mann uns von allen unseren Sünden befreien sollte?  Warum, haben wir etwa seinetwegen das Recht, zu sündigen?  Ich lehnte die Bibel in allen ihren Formen ab, glaubte, dass etwas Übersetztes und so häufig Wiedergeschriebenes nicht das wirkliche Wort Gottes sein konnte.  So in etwa im Alter von fünfzehn habe ich die Idee aufgegeben, Gott zu finden.

Als ich aufwuchs, war meine Familie eine amerikanische Durchschnittsfamilie.  Jeder, den ich kenne, hatte ähnliche Probleme, als er älter wurde.  Mein Vater war ein schwerarbeitender, blue collar alcoholic.  Als die Zeit verstrich, verschlimmerte sich sein Zustand und seine Perversion ebenfalls.  Sexueller Missbrauch, körperlicher Missbrauch und Angst überschatteten meine Kindheit und spiegelten sich auch in meinem restlichen Leben wieder.  Er verstarb, als ich in der sechsten Klasse war.  Bis dahin waren meine Eltern geschieden gewesen.  Ich war das jüngste von acht Kindern.  Meine Mutter ging arbeiten, um uns zu unterstützen, und ich war oft allein zuhause. 

So war ich eines von den Kindern, die von der Gesellschaft ausgestoßen sind, die die Menschen ängstigen, wenn sie einen Raum betreten.  Ich begann, schwarze Kleidung und das dunkle Make-up zu tragen.  Ich hörte groteske Musik und faszinierte mich für den Tod.  Der Tod schien weniger furchteinflößend und eine bessere Lösung für dieses Wachstumsproblem zu sein.  Ich fühlte mich immer allein, auch inmitten meiner Freunde.  Ich versuchte, diese Lücke mit Zigaretten, dann mit Alkohol, Sex, Drogen und allem anderen auszufüllen, das mich von meinen eigenen Gedanken ablenken konnte.  Ich versuchte mindestens fünfzehnmal, mich selbst zu töten.  Egal, was ich auch versuchte, dieser Schmerz in mir schien nie zu verschwinden. 

Ich war auf dem College, als ich mit meinem Sohn schwanger wurde.  Ich war um seine Gesundheit besorgt und konnte mir nicht vorstellen, ihn wegzugeben.  Ich arbeitete ununterbrochen, um für meinen Sohn zu sorgen. All die Schmerzen und die Wut in meinem Herzen unterdrückend, änderte ich mein Leben irgendwie.  In dieser Zeit vertraute ich niemandem.  Erst drei Jahre später begann ich wieder, mich zu verabreden.  Ich verlobte mich.  Ich sehnte mich wirklich nach Geborgenheit.  Wie mit allen meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit brach meine Welt zusammen.  Ich war 25 und mit meiner Tochter schwanger und beendete die Beziehung mit meinem Verlobten, nachdem er mich wiederholt betrogen und körperlich misshandelt hatte.  Ich hatte keine Vorstellung davon, was jetzt noch kommen würde. 

Während dieser Zeit arbeitete ich für einen pakistanischen Mann, der Muslim war.  Ich sah nie die Nachrichten oder interessierte mich wirklich dafür, was da ablief.  Muslim zu sein, war für mich nichts anderes, als irgendeine andere Religion.  Mit der Zeit befreundete ich mich mit verschiedenen muslimischen Männern.  Ich begann, an ihnen etwas völlig anderes zu bemerken.  Sie besaßen diesen unfragwürdigen Anstand.  Eine Unterwürfigkeit Gott gegenüber, die es ihnen zur Pflicht machte, fünfmal täglich zu beten.  Ganz abgesehen von der Tatsache, dass sie weder tranken noch Drogen konsumierten.  Für meine Generation waren das altmodische Moralvorstellungen, vielleicht hätten deine Großeltern sie befolgt. 

Du kannst dir meine Überraschung nicht vorstellen, als meine Tochter geboren wurde und einer dieser Typen kam herein und brachte Geschenke.  Ich war geschockt – wie er sie hielt und mit ihr sprach.  Ich hatte noch nie Männer gesehen, die sich gegenüber einem Baby so verhielten.  Die Freundlichkeit vermehrte sich im Verlauf der folgenden vier Monate nur noch.  Ich kann die Liebe gar nicht beschreiben, die uns entgegen gebracht wurde.  Langsam wuchs mein Interesse an ihrer Religion.  Ich war neugierig darauf, zu erfahren, welche Art von Religion diese Art von Werten in den Menschen wachruft. 

Ich teilte mein Heim mit sieben Leuten, als ich mich eines Abends entschloss, den Computer meiner Zimmergenossin auszuleihen.  Ich war zu besorgt, um meine Freunde mit meinen Fragen zu konfrontieren, also suchte ich im Internet.  Die erste Seite, die ich aufmachte, war: http://www.islam-brief-guide.org.  Ich war wie ein Tauber, der wieder hört.  Als hätte jemand ein schwarzes Tuch von meinem Körper genommen, und ich schwöre bei Gott, ich habe mich Gott nie so nahe gefühlt.  Innerhalb von 24 Stunden sagte ich die Schahada.

Bis zu, heutigen Tag verbringe ich viel Zeit mit Lernen.  Das erste Mal in meinem Leben hat etwas die Wut und den Schmerz gestoppt.  Ich fühlte tatsächlich die Liebe Gottes und die Gottesfurcht.  Gott hat den Schmerz in meinem Inneren durch Sein Licht den Glauben ersetzt.  Seit meiner Konvertierung hat Gott mich wirklich gesegnet.  Gott gab mir die Stärke, mit dem Ruchen, Trinken aufzuhören.  Und in fast zwei Jahren habe ich keine Drogen mehr benutzt.  Ich bin mit einem wunderbaren muslimischen Mann verheiratet.  Er hat meine Kinder als die seinen angenommen.  Ich habe das, wonach ich mich immer gesehnt habe – eine Familie.  [Gepriesen sei Gott].

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