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Die Rechte von Nicht-Muslimen im Islam (teil 1 von 13): Eine islamische Grundlage

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Beschreibung: Die Grundlagen der Religion, welche die allgemeinen Rechte von Nicht-Muslimen im Islam sichern. 

  • von IslamReligion.com (Original von Dr. Saleh al-Aayed)
  • Veröffentlicht am 24 Oct 2011
  • Zuletzt verändert am 27 Jan 2019
  • Gedruckt: 344
  • Gesehen: 24208 (Tagesmittelwerte: 9)
  • Bewertung: 5 von 5
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Einführung

Der Islam ist eine Religion der Barmherzigkeit für alle Menschen, Muslime wie Nicht-Muslime.  Der Prophet wurde im Qur´an als Barmherzigkeit beschrieben, aufgrund der Botschaft, die er für die Menschheit brachte:

Und Wir entsandten dich nur aus Barmherzigkeit für alle Welten.” (Quran 21:107)

Wenn jemand die Bestimmungen des Islam unvoreingenommen analysiert, wird ihm die Gnade, die in diesem Vers erwähnt wird, auffallen.  Einer der Aspekte, die eine Verkörperung Seiner Barmherzigkeit darstellen, ist die Art, wie die Gesetzgebung des Islam mit Menschen anderen Glaubens umgeht.  Die tolerante Haltung des Islam gegenüber Nicht-Muslimen, egal ob es solche sind, die in ihren eigenen Ländern leben oder in den muslimischen Ländern, kann in der Geschichte deutlich erkannt werden.  Diese Tatsache wird nicht nur von Muslimen vorgebracht, sondern viele nicht-muslimische Historiker unterstützen sie ebenfalls.    Patriarch Ghaytho schrieb:

‘Die Araber, denen der Herr die Kontrolle über die Welt gegeben hat, behandeln uns so, wie ihr wisst; sie sind nicht die Feinde der Christen.  In der Tat loben sie unsere Gemeinschaft und behandeln unsere Priester und Heiligen mit Würde und bieten Kirchen und Klöstern ihre Hilfe an.’[1]

Will Durant schrieb:

‘In der Zeit des Umayyiden Khalifats genossen die Völker des Bundes, Christen, Zoroastrier, Juden und Sabäer, alle einen Grad der Toleranz, den wir noch nicht einmal heute in christlichen Ländern finden.  Sie konnten die Rituale ihrer Religion frei ausüben und ihre Kirchen und Tempel wurden geschützt.  Sie genossen Autonomie , in der sie den religiösen Gesetzen ihrer Gelehrten und Richter unterstanden.’[2]

Diese gerechten Beziehungen zwischen Muslimen und Leuten anderen Glaubens waren nicht bloß Politik der muslimischen Herrscher, sondern sie waren ein direktes Ergebnis der Lehren der islamischen Religion, einer, die predigt, dass Andersgläubige frei sind, ihren eigenen Glauben zu praktizieren, und nur die Rechtleitung annehmen, wenn es ihre eigene Wahl ist.  Gott sagt im Qur´an:

Es gibt keinen Zwang im Glauben…” (Quran 2:256)

Der Islam fordert nicht nur ihre Freiheit bei der Ausübung ihres Glaubens, sondern auch, dass sie gerecht behandelt werden, wie jeder andere Mitmensch auch.  Der Prophet warnte vor jeglichem Missbrauch an Nicht-Muslimen in einer islamischen Gesellschaft:

“Hütet euch!  Wer grausam und hart zu einer nicht-muslimischen Minderheit ist, ihre Rechte beschneidet, ihnen mehr auferlegt, als sie ertragen können oder ihnen irgendetwas gegen ihren freien Willen nimmt; ich (Muhammad) werde gegen diese Person am Tag des Gerichts die Beschwerde vorbringen.” (Abu Dawud)

Wie weit ist diese Eigenheit von der Mehrheit der Nationen entfernt, die bis zum heutigen Tag nicht nur die Rechte fremder Religionen unterdrücken, sondern die Rechte fremder Völker und Rassen!  Zu einer Zeit, wo die Muslime von den mekkanischen Götzendienern zu Tode gefoltert wurden, wo Juden im christlichen Europa verfolgt wurden und zahlreiche Völker wegen ihrer besonderen Rasse oder Kaste unterjocht wurden, rief der Islam zu einer gerechten Behandlung aller Völker und aller Religionen auf, aufgrund seiner barmherzigen Lehren, die der Menschheit das Recht ihrer Menschlichkeit gaben.  



Footnotes:

[1] Tritton, Arthur Stanley: ‘The People Of The Covenant In Islam.’ S. 158.

[2] Durant, Will: ‘The Story Of Civilization.’ Bd. 13. S. 131-132.

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