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Die zehn bekanntesten Mythen über den Islam (Teil 1 von 2): Noch mehr Mythen zum widerlegen

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Beschreibung: Eine Fortsetzung des ersten Teils, in dem wir die Mythen vier bis zehn untersuchen. 

  • von Aisha Stacey (© 2017 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 03 Apr 2017
  • Zuletzt verändert am 03 Apr 2017
  • Gedruckt: 9
  • Gesehen: 3386 (Tagesmittelwerte: 4)
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4.     Der Islam toleriert keinen anderen Glauben und Überzeugungen. 

TopTenMyths2.jpgHistorisch gesehen hat der Islam immer das Prinzip der Religionsfreiheit respektiert und aufrecht erhalten.  Der Qur´an und andere Texte über Prinzipien, die Überlieferungen vom Propheten Muhammad eingeschlossen, predigen Toleranz gegenüber anderen Religionen und Nichtgläubigen.  Nichtmuslimen, die unter einer muslimischen Herrschaft leben, ist es erlaubt, ihre Religion zu praktizieren und sogar ihre eigenen Gerichtshöfe zu haben.   

5.     Der Islam hat erst vor 1400 Jahren begonnen. 

Die Wurzel des Wortes Islam (sa-la-ma) ist dieselbe Wurzel, die das arabische Wort für Frieden und Sicherheit teilt - salam.  Im wesentlichen bedeutet Islam, die Ergebung in den Willen Gottes, und umfasst Frieden und Sicherheit, die davon kommen, dass man ein Leben im Einklang mit dem Willen Gottes lebt.  Daher wird jeder, der den Monotheismus praktiziert, indem er sich dem Willen Gottes unterwirft, als Muslim betrachtet.  Menschen haben seit der Erschaffung Adams den Islam praktiziert.  Im Laufe der Jahrhunderte hat Gott Propheten und Gesandte geschickt, um ihr eigenes Volk rechtzuleiten und zu lehren.  Die Hauptbotschaft aller Propheten war immer schon, dass es nur Einen Wahren Gott gibt, und dass nur Er Allein anzubeten ist.  Diese Propheten beginnen mit Adam und beinhalten Noah, Abraham, Moses, David, Salomon, Johannes den Täufer und Jesus, Friede sei mit ihm.  Gott sagt im Heiligen Qur´an:

"Und Wir schickten keinen Gesandten vor dir, dem Wir nicht offenbart haben: "Es ist kein Gott außer Mir, darum dient nur Mir.’" (Quran 21:25)

Die wahre Botschaft dieser Propheten ging jedoch mit der Zeit entweder verloren oder wurde verändert.  Sogar die jüngsten Bücher, die Thora und das Evangelium, sind verändert worden und haben daher ihre Glaubwürdigkeit, um die Menschen auf den rechten Weg zu führen, verloren.  Aus diesem Grund hat Gott die verlorengegangene Botschaft der früheren Propheten wieder belebt, indem Er den Propheten Muhammad mit Seiner letzten Offenbarung, dem Qur´an, an die gesamte Menschheit gesandt hat.  Es ist nun für jeden notwendig, an diese letzte Botschaft Gottes zu glauben und ihr zu folgen.  Gott, der Allmächtige, sagt im Qur´an:

"Und Wir haben dich nur als Bringer froher Botschaft und Warner für alle Menschen entsandt; jedoch die meisten Menschen wissen es nicht." (Quran 34:28)

"Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein." (Quran 3:85)

6.     Muslime glauben nicht an Jesus.  

Muslime lieben alle Propheten; einen von ihnen abzulehnen, bedeutet, den islamischen Glauben abzulehnen.  Mit anderen Worten, Muslime glauben an Jesus, der im arabischen als ´Issa bekannt ist, lieben und respektieren ihn.  Der Unterschied ist, dass Muslime seine Rolle gemäß dem Qur´an und den Überlieferungen und Aussagen des Propheten Muhammad verstehen.  Sie glauben nicht, dass Jesus Gott ist, noch der Sohn Gottes und sie glauben nicht an die Trinität Gottes. 

Drei Kapitel des Qur´an beschreiben das Leben von Jesus, seiner Mutter Maria und ihrer Familie, und jedes enthüllt Einzelheiten vom Leben Jesus´, die in der Bibel nicht zu finden sind.  Muslime glauben, dass er auf wunderbare Weise ohne einen Vater von der Jungfrau Maria geboren wurde, und niemals behauptet hat, der Sohn Gottes zu sein oder behauptet hat, er sei anzubeten.  Muslime glauben ebenfalls, dass Jesus am Ende der Zeit auf die Erde zurückkehren wird.    

7.     Der Prophet Muhammad hat den Quran geschrieben. 

Diese Behauptung wurde zuerst von Muhammads Gegnern gemacht.  Sie versuchten verzweifelt, ihre Interessen zu schützen, die vom Islam überschattet wurden, und versuchten, Zweifel über die göttliche Offenbarung zu verbreiten. 

Der Qur´an war dem Propheten Muhammad vom Engel Gabriel über einen Zeitraum von 23 Jahren offenbart worden.  Gott Selbst weist im Qur´an darauf hin: 

"Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse verlesen werden, sagen die Ungläubigen von der Wahrheit, wenn sie zu ihnen kommt: "Das ist offenkundige Zauberei."  Oder sie sagen: "Er hat ihn (den Quran) erdichtet?" (Quran 46:7–8)

Zusätzlich hierzu war der Prophet Muhammad ein ungelehrter Mann gewesen, der weder lesen noch schreiben konnte.  Gott erwähnt auch dies im Qur´an:

"Und nie zuvor hast du (Muhammad) in einem Buch gelesen, noch konntest du eines mit deiner Rechten schreiben…" (Quran 29: 48)

Der Qur´an ist voller erstaunlicher Fakten, um zu zeigen, dass der Prophet Muhammad den Qur´an nicht selbst geschrieben haben konnte, sollten wir uns fragen, wie ein Mann im siebten Jahrhundert Dinge gewusst haben konnte, die erst vor kurzem als wissenschaftliche Wahrheiten akzeptiert wurden.  Wie konnte er gewusst haben, wie sich Regenwolken und Hagelstürme bilden, oder dass sich das Universum ausbreitet?  Wie konnte er in der Lage sein, die unterschiedlichen Stadien der Embryonalentwicklung zu beschreiben, ohne moderne Erfindungen wie ein Ultraschallgerät?

8.     Die Mondsichel ist ein Symbol für den Islam. 

Die muslimische Gemeinde, die vom Propheten Muhammad angeführt wurde, hatte kein Symbol. Karavanen und Heere verwendeten Flaggen zu Identifizierungszwecken, doch die waren einfarbig, gewöhnlich schwarz oder grün.  Muslime haben kein Symbol in der Art, wie das Kreuz das Christentum repräsentiert oder der Davidstern das Judentum.

Die Mondsichel wird historisch mit den Türken in Verbindung gebracht, und war bereits vor dem Islam ein Merkmal ihrer Münzen.  Mondsichel und Stern kamen mit den Muslimen in Verbindung, als die Türken 1453 nChr. Konstantinopel (Istanbul) eroberten.    Sie wählten die existierende Flagge und das Symbol der Stadt aus und machten sie zum Symbol des osmanischen Reiches.  Seit dieser Zeit wurde die Mondsichel von vielen überwiegend muslimischen Ländern übernommen und fälschlicherweise wurde sie als Symbol für den islamischen Glauben bekannt. 

9.     Muslime beten einen Mondgott an.   

Verblendete Menschen verweisen auf Allah als eine moderne Interpretation eines antiken Mondgottes.  Dies ist kategorisch falsch.  Allah ist einer der Namen Gottes, und mit diesem Namen bezeichnen alle arabisch sprechenden Menschen Gott, eine beträchtliche Zahl von Christen und Juden mit eingeschlossen.  Allah wird auf keinste Weise mit einer Anbetung des Mondes oder von Mondgöttern assoziiert. 

Es gibt nur spärliche Informationen über die Religion der Araber vor dem Propheten Abraham, doch es besteht wenig Zweifel daran, dass die Araber fälschlicherweise Götzen, Himmelskörper, Bäume und Steine angebetet haben. Die bekanntesten Gottheiten sind als Manat, al-Lat und al-Uzza bekannt, allerdings gibt es keinen Beweis, der sie mit Mondgöttern oder dem Mond verbindet. 

10. Jihad bedeutet Heiliger Krieg. 

Das arabische Wort für Krieg ist nicht  jihad.  Die Verwendung des Begriffs ´Heiliger Krieg´ von uniformierten Menschen geht möglicherweise auf die christliche Verwendung dieses Begriffs während der Heiligen Kreuzzüge zurück.    Der Begriff Jihad ist das arabische Wort für Anstrengung oder Streben.  Es wird oft beschrieben, dass es mehrere Stufen besitzt.  Zuallererst ein inneres Bestreben gegen einen selbst, sich Gott zu nähern.  Zweitens ist es ein Bestreben, eine muslimische Gemeinschaft auf der Grundlage von sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechten aufzubauen.  Drittens ist es eine Anstrengung des Militärs oder der Armee. 

Eine Anstrengung einer Armee kann defensiv oder offensiv sein.  Der defensive Jihad findet statt, wenn muslimische Länder angegriffen werden und das Leben der Menschen, ihr Reichtum oder ihre Ehre bedroht werden.   Dann kämpfen die Muslime aus Selbstverteidigung gegen den Eindringling. Beim offensiven Jihad werden die Menschen bekämpft, die sich der Einrichtung des islamischen Gesetzes widersetzen und dagegen sind, dass der Islam die Menschen erreicht.  Der Islam ist eine Gnade für die Menschheit, und er ist gekommen, um die Menschen von der Anbetung von Steinen und Menschen zu der Anbetung des Einen Wahren Gottes zu bringen, von Unterdrückung und Ungerechtigkeiten der Kultur, Menschen und Nationen zu Gleichheit und Gerechtigkeit ds Islam.  Sobald der Islam den Menschen zugänglich ist, besteht kein Zwang, ihn anzunehmen - das ist den Menschen überlassen. 

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