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Alle Anweisungen im Islam sind von Gott,
dem Weisen, und daher überwiegt bei allen erlaubten Dinge der Nutzen für den
Menschen selbst und für die Gesellschaft gegenüber dem Schaden. Wenn man die
Gründe und Resultate analysiert, die von der Gestattung der Polygamie ausgehen,
wird man feststellen, dass die Regeln der islamischen Religion wirklich für
alle Zeiten und Orte passend sind, da ihre Quelle Gott, der Allmächtige, der
Weise und der Allwissende ist.
Wie der Qur´an zeigt (4:3), ist die
Polygamie im Islam als das Licht der Gesellschaft für die Waisen und Witwen zu
verstehen. Der Islam als universelle Religion, die für alle Zeiten und Orte
geeignet ist, kann diese zwingenden Verpflichtungen nicht unbeachtet lassen.
Die islamische Polygamie richtet sich
gegen die gesellschaftlichen Probleme, die durch Prostitution und außereheliche
Beziehungen entstehen und im Westen allgegenwärtig sind. Anstatt zu betrügen –
Untreue ist einer der Hauptgründe für Scheidungen im Westen – erlaubt der Islam
dem Mann, mehr als eine Frau zu heiraten, unter der Voraussetzung, dass er die
Rechte beider vollkommen beachtet. Das Grundprinzip im Islam ist, dass Männer
für ihr Verhalten gegenüber Frauen verantwortlich sind, genau wie Frauen für
ihr Verhalten gegenüber Männern verantwortlich sind.
Die Zahl der Frauen auf der Welt übersteigt
die der Männer. Diese Überzahl ist das Ergebnis davon, dass mehr Männer in
Kriegen und bei Gewaltverbrechen starben und der allgemein höheren
Lebenserwartung von Frauen. Das Aufwallen der Homosexualität vergrößert dieses Problem noch
weiter. Bertrand Russell schrieb: "Und in allen Ländern, in denen es eine
Überzahl an Frauen gibt, herrscht die offensichtliche Ungerechtigkeit, dass
jenen Frauen, die rein rechnerisch unverheiratet bleiben müssen, auch jegliche
sexuelle Erfahrung verwehrt bleiben soll."
Polygamie stellt damit die einzige, verantwortungsbewusste Lösung
für diese missliche Lage dar.
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Land
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Männliche
Bevölkerung
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Weibliche Bevölkerung
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Russland
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46.1%
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53.9%
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UK
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48.6%
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51.5%
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USA
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48.8%
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51.2%
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Brasilien
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49.7%
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50.27%
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Lasst uns die US als Beispiel nehmen. Warum
sind außereheliche Beziehungen so weit verbreitet? "Was diesen Zustand
überhaupt ermöglicht, ist natürlich das Angebot an bereitwilligen Frauen. Die
meisten sind alleinstehend, sowohl wegen der ständig ansteigenden Zahl an
unverheirateten Frauen (das sind in den US heute 34 Millionen) als auch weil
diese normalerweise mehr Freizeit und Energie als ihre verheirateten Schwestern
haben. Bedenken wir doch diese Statistiken: Eine von fünf Frauen hat
heutzutage keinen potentiellen Gatten, einfach nur weil nicht genügend Männer
vorhanden sind. Ein 25jähriges Mädchen sieht sich einer ernsthaften
Unterversorgung an Männern ausgesetzt, mit denen man etwas anfangen kann und
die Situation wird immer schlimmer, je älter die Frau wird. Für geschiedene
Männer ist es viel wahrscheinlicher, dass sie wieder heiraten werden, als für
geschiedene Frauen (und sie tendieren dazu, jüngere Frauen zu heiraten), so
dass es mehr als doppelt so viele unverheiratete Frauen in den 40ern wie Männer
gibt. Es ist tatsächlich so, dass eine Frau, die mit 35 heute geschieden wird,
höchstwahrscheinlich bis zum Ende ihres Lebens unverheiratet bleiben wird.
Gefangen in einer demographischen Sackgasse und nach größerer Unabhängigkeit
strebend, halten mehr und mehr alleinstehende Frauen Ausschau nach einer
Verbindung mit verheirateten Männern.”
Die Überzahl an Frauen, die finanziell
nicht von einem Ehemann unterstützt werden, ist noch dazu der Grund für ein
Anwachsen der Prostitution in der Gesellschaft. Deutschland hat beispielsweise
0,96 Männer: 1,0 Frauen. Nach den deutschen Sozialreformen kann
jede Frau unter 55, die über ein Jahr ohne Arbeit ist, gezwungen werden, einen
verfügbaren Job anzunehmen – dazu gehört auch die Arbeit als Prostituierte in
der Sexindustrie - oder ihren Anspruch auf Arbeitslosenhilfe verlieren!
Eine Studie aus dem Jahr 1994 hat herausgefunden, dass 16% der
18-59 jährigen Männer in einer Untersuchungsgruppe bezahlten Sex hatte (Gagnon,
Laumann, and Kolata 1994).
Darüber hinaus kann das Problem der
unausgeglichenen Geschlechterverteilung in Kriegszeiten noch gesteigert
werden. Das Kriegsbräute-Problem nach dem Zweiten Weltkrieg war ein solches
Phänomen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es allein in Deuschland 7.300.000
mehr Frauen als Männer (3,3 Millionen davon waren Witwen). Auf 100 Männer im
Alter von 20-30 kamen 167 Frauen derselben Altersgruppe. Viele dieser Frauen
benötigten einen Mann nicht nur als Gefährten, sondern auchals Versorger des
Haushalts in dieser Zeit beispielloser Not und Härte. Die Soldaten aus der
siegreichen Armee der Alliierten nutzten die Verwundbarkeit dieser Frauen aus.
Viele junge Mädchen und Witwen hatten Affairen mit Mitgliedern der
Besatzungsmächte. Viele amerikanische und britische Soldaten bezahlten mit
Zigaretten, Schokolade und Brot für ihr Vergnügen.
Polygamie stellt in manchen Fällen von
Eheproblemen eine Alternative zur Scheidung dar. Anstatt eine kranke oder
unfruchtbare Frau scheiden zu lassen, erlaubt der Islam dem Mann, eine andere
Frau zu heiraten und trotzdem für die Erste Sorge zu tragen, wenn sie mit ihm
bleiben möchte.
Die Lehren des Islam, auch die Polygamie,
passen zur Natur der Menschen. Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrem
Verlangen nach sexueller Abwechslung. Diese Verschiedenheit ist allgemein.
Gemäß den Evolutionswissenschaftlern sind Männer darauf aus, ihren Samen zu
verbreiten. Überall wünschen sich die Männer – egal ob verheiratet oder nicht
– mehr Sexualpartner als Frauen dies tun. Die islamische Lösung hält die
einzige verantwortungsbewusste Alternative für das natürliche eigepflanzte
Verlangen des Mannes bereit.
Es gibt einen universalen biologischen
Zwang bei der männlichen und weiblichen Fortpflanzung. Die
Fortpflanzungsfähigkeit einer Frau beginnt etwa mit 20 Jahren und endet mit
ihrer Menopause, ein Mann kann jedoch mit über 70 Jahren noch Kinder zeugen.
Polygamie ist eine Lösung für einen Mann, der sich mehr Kinder
wünscht, insbesondere in traditionell landwirtschaftlichen Gesellschaften. Dies
scheint aus westlicher Sicht irrelevant zu sein, wo Kinderkriegen mehr und mehr
von einer Ehe unabhängig wird. Polygamie stellt auch für den Mann eine
Alternative dar, der seinem natürlichen sexuellen Verlangen innerhalb dem Bund
der Ehe nachgehen möchte, dessen Gattin sich aber aus alters- oder
krankheitsgründen ablehnend verhält. Darüber hinaus verbietet der Islam den
Geschlechtsverkehr mit einer Frau während ihrer monatlichen Regel. Aus diesem
Grund könnte ein Mann, dessen Frau eine verlängerte monatliche Regel hat, die
ihn den Geschlechtsverkehr mit ihr verbietet, oder ein Mann dessen sexuelles
Verlangen nicht von einer Frau allein befriedigt werden kann, noch eine andere
heiraten. Der Islam erlaubt den Männern ihr Verlangen auf legalem Wege zu
erfüllen, indem er sie für ihre Sexualität zur Verantwortung zieht, so dass sie
keine Zuflucht in unerlaubten Beziehungen oder Prostitution suchen.
Institutionelle Polygamie kontrolliert die
Verbreitung von sexuell übertragbare Krankheiten wie Herpes uns AIDS. Derartige
Geschlechtskrankheiten verbreiten sich in bunt gemischten Gesellschaften, in
denen außereheliche Affairen und Prostitution weit verbreitet sind. Ein
monogamer Ehemann kann solche Erkrankungen mit zu seiner Frau nach Hause
bringen, wenn er eine außereheliche Affaire hatte.
Man kann ganz deutlich sehen, dass viele
Vorteile aus der Erlaubnis der Polygamie resultieren. Viele gesellschaftliche
Krankheiten bleiben unbehandelt, wenn sie nicht sogar durch die modernen
Einschränkungen, die der Polygamie auferlegt werden, gefördert oder
verschlimmert werden. Man sollte nicht immer die eigene Kultur und Zeit als
die allerhöchste in der Geschichte betrachten, sondern lieber die Bräuche,
Traditionen und den Glauben anhand solider und greifbarer Fakten analysieren. Wenn
die Menschen dies tun, einen wachen Geist und ein offenes Herz bewahren, dann
werden sie der Wahrheit immer näher und näher Kommen, bis sie ihnen so klar
wird, wie das Licht des Tages.
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