Die Lehren des Quran über Satan und Moral
Manche behaupten, der Quran sei das Werk
des Teufels gewesen. Lasst uns untersuchen, wieviel Sinn (oder Unsinn) diese Behauptung
macht.
Wenn er den Quran verfasst oder
eingeflüstert hätte, warum sollte Satan dann sich selbst verfluchen und als den
schlimmsten Feind des Menschen bezeichnen (Q.35:6; 36:60)? Warum sollte Satan
befehlen, dass man bevor man den Quran rezitiert, zuerst sagen soll:
“…Ich suche Zuflucht bei Gott vor Satan, dem
Verfluchten.” (Quran 16:98)
Wie könnte Satan sich selbst so vehement
verfluchen? Ist es wirklich anzunehmen, dass Satan die Menschen zum Guten
aufruft, sittsam und rechtschaffen zu sein, niemanden außer Gott anzubeten,
nicht den Fußspuren oder den Einflüsterungen Satans zu folgen und das Schlechte
zu meiden oder zu beseitigen?
Diese Vorstellung widerspricht deutlich
jeglicher Vernunft, denn wäre er der Verfasser, so würde er sich mit diesen
Mitteln nur untergraben. Sogar die Bibel stellt fest:
“Erhebt sich nun der Satan wider sich
selbst und ist mit sich selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es
ist aus mit ihm.” (Markus 3:26)
Dieses Argument bezieht sich auf jegliche “satanischen
Kräfte”, seien es “böse Geister”, “hinterlistige Außerirdische”, oder ähnliches.
Wissenschaftliche Informationen und Fakten im Quran
Im Quran werden Tatsachen aus alten Zeiten
beschrieben, die Muhammads Zeitgenossen nicht bekannt gewesen waren und auch
nicht den Historikern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In zahlreichen Versen finden wir Bezugnahmen auf wissenschaftliche
Wunder, manche davon wurden erst kürzlich entdeckt oder bewiesen, bezüglich das
Universum, Biologie, Embryologie, Astronomie, Physik, Geographie, Meteorologie,
Medizin, Geschichte, Ozeanographie, etc. Unten sind einige Beispiele für
wissenschaftliche Entdeckungen aufgeführt, die im Quran erwähnt wurden:
·
Die verlorene Stadt von Iram. (Quran 89:7)
·
Arbeiterbienen sind weiblich. (Quran 16:68)
·
Berge als “Pflöcke” und Stabilisierung. (Quran
78:6-7)
·
Die spärische Gestalt der Erde. (Quran
7:54; 36:37; 31:29)
·
Die Ausdehnung des Universums. (Quran
51:47)
·
Der “Urknall”. (Quran 21:30)
·
An einem bestimmten Zeitpunkt war das
gesamte Universum nichts als eine Rauchwolke. (Quran 41:11)
·
Die Quranische Beschreibung der menschlichen
Embryonalentwicklung. (Quran 23:12-14)
Lesern, die an weiteren Beispielen
interessiert sind, werden folgende Bücher empfohlen. “Bibel, Quran und
Wissenschaft” von Maurice Bucaille. “Struggling to Surrender” S.33-38, von Jeffery Lang, “The Quranic Phenomenon” von Malik Bennabi, “The Developing Human”, 3rd edition, von Keith L. Moore, “Ein kurzer illustrierter Wegweiser, um den Islam zu verstehen”, by
I. A. Ibrahim, “The Sources of the Quran” von Hamza Mustapha Njozi, “The Basis of Muslim Beliefs”
und “The Amazing Quran” von Gary Miller, etc.
Wie viele gut ausgebildete, moderne
Wissenschaftler und Genies waren nötig, um die im Quran erwähnten
wissenschaftlichen Fakten mit Hilfe von HighTech - Ausrüstung, Satelliten,
Teleskopen, Mikroskopen und Computern zu entdecken – und über welchen Zeitraum?
Ist es auch nur im entferntesten vorstellbar, dass irgendein menschliches
Wesen vor 1.400 Jahren eine Schrift verfasst haben soll, die genau diese
Informationen enthält – geschweige denn eine Person, die völlig ungebildet war?
Trotz der Unfähigkeit des Menschen, all
die Geheimnisse und komplexen Zusammenhänge der Schöpfung zu erfassen, die im Quran
erwähnt werden (67:3-4), scheint die Offenbarung auf zahlreiche natürliche
Phänomene hinzudeuten, als wolle sie die Menschen auffordern, über das Gesagte
nachzuforschen und es zu bestätigen – und das wiederum mit einer
selbstverständlichen Überzeugung, dass man nur daraus schließen kann, dass der
Autor damit tatsächlich unsere Unwissenheit herausfordern will. Aus Großzügigkeit
den Skeptikern gegenüber könnte man sagen, es war nicht mehr als das Ergebnis
guter Vermutungen oder Zufall, dass ein oder zwei der wissenschaftlichen
Enthüllungen zutrafen, aber wie wahrscheinlich konnte es sein, dass alle
zutrafen?
Wenn wir die Feststellungen des Quran über
das physikalische Universum mit bestimmten wissenschaftlichen Erkenntnissen
vergleichen, lässt uns das grundsätzliche Ähnlichkeiten entdecken. Was aber
noch bemerkenswerter ist, ist das, was Dr. Maurice Bucaille beobachtet hat: der
Quran unterscheidet sich von allen anderen alten Werken, die Zusammenhänge der
Natur beschreiben oder versuchen, solche zu beschreiben, darin, dass er
irrtümliche Konzepte verhindert. Denn von den vielen Themen, auf die sich der Quran
bezieht und die von den modernen Wissenschaften “überprüft” wurden,
widerspricht kein einziges der gegenwärtigen Wissenschaft.
Dr. Bucaille geht so weit, dass er seine
Studien mit folgender Bemerkung abschließt:
“Im Angesicht des Wissensstandes zu
Muhammads Zeiten, ist es nicht vorstellbar, dass die zahlreichen Feststellungen
im Quran, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verbunden sind, das Werk
eines Menschen sein sollen. Es ist desweiteren absolut legitim, den Quran
sowohl als einen Ausdruck von Offenbarung zu betrachten, als auch ihn mit einer
besonderen Stellung auszuzeichnen, aufgrund der Authentitätsgarantie, die er
bereithält und das Vorhandensein von wissenschaftlichen Erklärungen, die, wenn
sie heute nachgeprüft werden, wie eine Herauforderung erscheinen, sie mit
menschlichen Begriffen zu erläutern.”
Schlussfolgerungen
Bei der Untersuchung der möglichen Quelle
des Quran sind wir zu folgenden Erkenntnissen gekommen:.
·
Muhammad war des Lesens und
Schreibens unkundig.
·
Muhammads Aufrichtigkeit.
·
Der Stil des Quran.
·
Unterschiede zwischen Quran und
Bibel.
·
Die Lehren des Quran über Satan und
über Moral.
·
Der Inhalt des Quran und die wissenschaftlichen
Informationen.
Diese Punkte sollen uns bei unserem “Eliminationsprozess helfen, nicht
in Frage kommende Quellen oder Autoren zu streichen.
Muhammad : Wir
können damit anfangen, Muhammad von der Liste der möglichen Autoren des Quran
zu streichen. Es ist einfach unmöglich, dass er den Quran verfasst haben soll;
siehe Punkte 1, 2, 3, 5 und 6, die oben erläutert wurden.
Andere arabische Dichter oder Gelehrte:
Wir können ebenfalls alle anderen Araber von der Liste
streichen; siehe Punkte 2, 3 und 6.
Manche Nicht-Araber: Die Gründe für das Streichen jeglicher Araber von der Liste, treffen genauso
auf jeden nicht-arabischen Gelehrten, Dichter oder religiöse Persönlichkeit zu.
Christliche Mönche oder jüdische
Rabbiner (d.h. judeo-christliche Quellen): Diese
alternative Quelle des Quran ist unvernünftig angesichts der Punkte 1, 2, 3, 4
und 6.
Satan (oder andere verborgenen Geister
oder Außerirdische oder jeder andere von seiner Seite): Diese Ansicht ist ebenfalls unvorstellbar aufgrund der Punkte, die
insbesondere unter 5. diskutiert wurden.
Allah (d.h.
Gott): In der Abwesenheit jeglicher alternativer Quellen und Autoren für den Quran
ist man mehr oder weniger durch die Vernunft gezwungen, den Quran als das zu
akzeptierten, was er zu sein behauptet: die Offenbarung Gottes durch Seinen
Propheten Muhammad, möge Gott ihn loben. Diese Einstellung erscheint nicht nur
vernünftig, weil es die einzige Möglichkeit ist, die nicht objektiv eliminiert
werden kann, sondern es ist vernünftig zu vermuten, dass ein Buch mit
derartigen Qualitäten und Inhalten einzig und allein vom Schöpfer und Leiter
der Menschen stammen kann. Von allen denkbaren Quellen des Quran ist es also
nur die letzte Alternative – Gott – der sich auch im Quran selbst als Autor der
Schrift bezeichnet.
Die Meinung, die daran festhält, dass Gott
der Verfasser des Quran ist, hat also Bestand, und die Herausforderung (oder
der Verfälschungstest, Q.4:82) steht jedem offen, um die Behauptung des Quran,
er sei die Offenbarung Gottes, zu widerlegen. Wenn wir diese Prüfung selbst
vorgenommen haben, dann erscheint uns die Feststellung des Muslim, dass der Quran
Gottes Wort ist, nicht mehr nur als das Produkt blinden Glaubens, sondern als
das Produkt eines sehr vernünftigen und wohlüberlegten Urteils, angesichts all
der Beweise. Und tatsächlich: nachdem wir die Beweise ausgewertet haben, wäre
es wohl eher blinder Glauben, etwas anderes zu behaupten!
Merke: Der
Beweis für die Göttliche Urheberschaft des Quran ist ebenfalls ein Beweis für
die Existenz des Göttlichen selbst. Gott muss existieren, solange kein anderer
von der Vernunft annehmbarer Autor für den Quran beschafft werden kann!
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