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Oum Abdulaziz, Ex-Christin, USA (teil 1 von 4):Islam und Christentum

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Beschreibung: Wie sie Hauptunterschiede zwischen Islam und Christentum bezüglich dem “Wesen” Gottes und der Göttlichkeit Jesus entdeckte.  

  • von Oum Abdulaziz
  • Veröffentlicht am 13 Jan 2014
  • Zuletzt verändert am 17 Mar 2014
  • Gedruckt: 90
  • Gesehen: 6086 (Tagesmittelwerte: 2)
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Ich bin nicht über Nacht Muslim geworden.  Tatsächlich kam das Lernen über den Islam ziemlich unerwartet von meiner Seite.  Ich hatte einfach mit einigen Muslimen Bekanntschaft gemacht und befragte sie, weil ich etwas über ihren Glauben verstehen wollte.  Ich war überrascht, viele Ähnlichkeiten zwischen den Lehren des Islam und des Christentums zu entdecken.  Ich verstand, dass ich den Islam nicht einfach aufgrund der Taten einiger „Muslime“, die ich gesehen oder von denen ich gehört hatte, bewerten konnte.  Um etwas über die wahren Lehren des Islam zu lernen, musste ich meine Vorurteile über Bord werfen und anfangen, aufgeschlossen zu lernen.  Unglücklicherweise fand ich zahlreiche Missverständnisse zwischen den christlichen und muslimischen Gemeinden zum Teil durch die voreingenommene Medien Berichterstattung auf beiden Seiten und durch muslimische und christliche Einzelpersonen, die nicht nach den Verhaltensregeln, die diese beiden großartigen Religionen lehren, leben.  Genau wie die Lehren des Christentums nicht immer an den Taten eines “typischen amerikanischen Christen” erkennbar sind, erkannte ich, dass ich, um den Islam zu verstehen, hinter die Taten einiger muslimischer Individuen schauen musste, um die Wahrheit herauszufinden.  Durch eine neue Freundschaft mit einer aufrichtigen, liebenswürdigen muslimischen Frau wurde ich ermutigt.  Da ich schon immer gerne gelesen habe, ging ich auf die Suche nach einigen guten Büchern über den Islam.

Was mich am meisten erstaunte, anfangs, war, dass die Muslime bereits einiges an Wissen über die Lehren des Christentums besaßen, denn Muslime lieben und glauben auch an Jesus, Friede sei mit ihm.  Ich erfuhr, dass das Wort “Islam” wortwörtlich Frieden durch die Ergebung in den Willen Gottes bedeutet, durch den Glauben an Seine Einheit und durch die Gehorsamkeit Ihm gegenüber.  Daher erhebt der Islam den Anspruch, dieselbe Religion zu sein, die von allen früheren Propheten gepredigt wurde, an die Muslime ebenfalls glauben müssen.  Zu diesen Propheten gehören: Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Moses, David, Johannes der Täufer und Jesus (Friede sei mit ihnen allen), unter anderen. Der Qur´an sagt:

Und Wir schickten keinen Gesandten vor dir, dem Wir nicht offenbart haben: "Es ist kein Gott außer Mir, darum dient nur Mir.” (Quran 21:25)

Der Islam ermutigt zur Heirat als Mittel für die sexuelle Reinheit und als ein Mittel für Trost und Glück im Leben.  Eine Ehe wird als Vertrag zwischen einem Mann und einer Frau betrachtet, in dem jede Seite Rechte und Pflichten besitzt.  Mit der Heirat verliert eine muslimische Frau weder ihren Namen, noch die Kontrolle über ihren Eigentum.  Tatsächlich entdeckte ich, dass der Islam die Frauen überhaupt nicht so unterdrückte, wie ich zuvor gedacht hatte.  Ich erfuhr, dass muslimische Frauen vor Jahrhunderten bereits Rechte besaßen, die die meisten westlichen Frauen erst in den vergangenen Jahren erhalten hatten. 

Ich erfuhr ebenfalls, dass die Anhänger des Islam Gott so anbeteten, wie es den Beschreibungen in der Bibel erstaunlich ähnlich ist.  Der Muslim betet täglich, wobei er diese Worte des heiligen Qur´an wiederholt. 

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten dem Allerbarmer, dem Barmherzigen dem Herrscher am Tage des Gerichts! Dir (allein) dienen wir, und Dich (allein) bitten wir um Hilfe. Führe uns den geraden Weg den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht (den Weg) derer, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht (den Weg) der Irregehenden.” (Quran 1:1-7)

Christen werden im Heiligen Qur´an freundlich als “Leute der Schrift” oder “Leute des Buches” angesprochen, und sie werden direkt angesprochen. 

Sprich: "O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Gott allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren nehmen außer Gott." Und wenn sie sich abwenden, so sprecht: "Bezeugt, dass wir (Ihm) ergeben sind.” (Quran 3:64)

Christen und Juden wird auch gesagt, dass ihre eigenen Schriften sie zu der Wahrheit des Qur´an und zu Muhammads Prophetentum leiten werden (2:146, 5:41-47, 7:157).  Offensichtlich musste ich die “Herausforderung” annehmen und nachsehen, ob meine Bibel tatsächlich für den göttlichen Ursprung des Islam einstehen kann. 

Beweise für die Einigkeit und Einheit Gottes wie sie im Islam gelehrt wird, finden wir in der gesamten Bibel.  Im 5.Buch Moses (32:39) [wird] gesagt: “Es gibt keinen Gott neben mir,” und in Jesaja (43:10): “Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein.” In Exodus (8:10), Auf dass du erfahrest, dass niemand ist wie der HERR, unser Gott,und in Jeremia (10:6-7), “Aber dir, HERR, ist niemand gleich.”

Andere Verse, die dasselbe aussagen, können im 5.Buch Moses gefunden werden (4:35, 4:39, 6:4), bei Jesaja (45:5, 45:21-22, 46:9), II Samuel (7:22), I Könige (8:60), I Chroniken (17:20), Psalm (86:8, 89:6, 113:5), Hosea (13:4) und Zacharias (14:9).  Als er gefragt wurde: “Welches ist das vornehmste Gebot vor allen?” antwortete Jesus: “ Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott” (Markus 12:28-29).  Selbst nach der Sendung Jesus, verstanden die Apostel Jesus´ diese Einheit Gottes.  Beweise hierfür finden wir in den Evangelien.  “Gott ist Einer” (Römer 3:30); “Es gibt keinen Gott außer Einem” (I Korinther 8:4); “Ein Gott” (Epheser 4:6, I Korinther 8:6, I Timothy 2:5); und Paulus schreibt an Jakobus (2:19): “Du glaubst, dass ein einiger Gott ist? Du tust wohl daran.”

Über das Wesen von Jesus (Friede sei mit ihm) unterscheiden sich Islam und Christentum wirklich.  Ich konnte mit den Muslimen über grundsätzlich jedes Thema übereinstimmen, denn ich fand den Islam sowohl einfach als auch verständlich.  Dass Jesus der göttliche Sohn Gottes und Teil der Trinität ist, ist der wesentliche Glaube der meisten Christen.  Dass Jesus nicht göttlich, sondern eher ein ehrwürdiger Prophet Gottes gewesen ist, ist für den Glauben eines jeden Muslim wesentlich.  Ich wusste, ich musste mir selbst beweisen (um Christ zu bleiben), dass die Bibel eindeutig die Trinität bestätigt.  (d.h. dass Gott Einer ist, aber aus drei gleichen und verschiedenen Teilen besteht), ein Teil der Trinität ist Jesus, der Sohn.  Als ich dann ernsthaft nachforschte, konnte ich keine wirkliche Grundlage für die Trinität in der Bibel finden.  Ich konnte keinen Beweis finden, dass Jesus oder irgendeiner der Propheten (Friede sei mit ihnen allen), die vor ihm gekommen waren, die Trinität gelehrt haben.  Sie alle predigten den Monotheismus.  Und wie könnte es sein, dass alle diese Propheten über das tatsächliche Wesen Gottes unwissend gewesen waren und von der wahren Religion irregeleitet?  Dies kann niemals so sein!  Weitere Erkundigungen zeigten, dass das Wort “Trinität” selbst nirgendwo in der Bibel zu finden ist.  Die Verse, die seit Jahren ein wenig Rechtfertigung zu liefern schienen, sind von der Revised Standard Version und anderen Versionen der Bibel gestrichen worden, denn sie waren in keinen der alten Texte des Neuen Testaments wiedergefunden worden.  (d.h. sie waren der Bibel viel später hinzugefügt worden).  Dies ist der Vers, der in I Johannes (5:7) in der King James Version zu finden ist: “Denn drei sind, die da zeugen: der Geist und das Wasser und das Blut; 8 und die drei sind beisammen.”

Gemäß christlichen Quellen: “existieren zahlreiche trinitarische Konzepte.  Aber allen gemeinsam ist den trinitarischen Lehren, dass in der Gottheit drei Personen sind: Vater, Sohn und Heiliger Geist; doch zusammen sind sie ein Gott.  Die Doktrin sagt, dass die drei gleichwertig, allmächtig und ungeschaffen sind, sie haben ewig in der Gottheit existiert.” (Wachturm)  Dies ist die fundamentale Doktrin der meisten Kirchen.  Weil es keinen vernünftigen oder logischen Weg gibt, die Lehren von der Trinität, dass drei verschieden und doch gleich eins ergeben, zu erklären (1 + 1 + 1 = 1)!  Die meisten Kirchen sagen, diese Doktrin ist ein “Mysterium”, es kann nicht bewiesen werden und müsse mit bloßem Glauben akzeptiert werden.  Aber ich begann zu fragen, wie oder warum ich eine derartige Doktrin des Glaubens akzeptieren sollte, wenn sie noch nicht einmal in der Bibel gelehrt wurde.  Wenn es keine biblische Lehre war, wessen Lehre war es dann?  Es scheint so, als wäre das Konzept von der Trinität als eine Erklärung für die angebliche Göttlichkeit Jesus entwickelt worden.  Da entschloss ich mich, weiter in der Bibel nach Beweisen für die Göttlichkeit Jesus zu suchen.

 

 

Oum Abdulaziz, Ex-Christin, USA (teil 2 von 4):Jesus im Christentum

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Beschreibung: Eine Fortsetzung der Nachforschungen über die Göttlichkeit von Jesus basierend auf christlichen Referenzen. 

  • von Oum Abdulaziz
  • Veröffentlicht am 13 Jan 2014
  • Zuletzt verändert am 13 Jan 2014
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Ich betrachtete einige der “Beweise”, die vorgebracht werden, um den Anspruch auf die Göttlichkeit Jesus (Friede sei mit ihm) zu untermauern.  Einige behaupten, dass die Wunder, die er vollbracht hat, seine Göttlichkeit beweisen, doch engere Untersuchungen zeigen, dass die Wunder, die Jesus (Friede sei mit ihm) vollbrachte, auch von anderen vollbracht wurden.  (Über das Wasser gehen - Exodus (14:22); Tote erwecken - I Könige (17:22), II Könige (4:34, 13:21); Blinde und Leprakranke heilen - II Könige (5:14, 6:17, 6:20); Essen vervielfachen - II Könige (4:1-7, 4:43-44); Teufel austreiben - Matthäus (12:27), Markus (9:38), Lukas (11:19)).  Es ist klar, dass die Apostel wusste, dass diese Wunder nur durch die Kraft Gottes erreicht wurden. 

“Jesus von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch mit Taten und Wundern und Zeichen erwiesen, welche Gott durch ihn tat unter euch (wie denn auch ihr selbst wisset).” Apostelgeschichten 2:22

Und diejenigen, die geheilt wurden, verstanden dies ebenfalls und lobten und priesen Gott.  (Matthäus 15:31, Lukas 13:13, 17:15 und Apostelgeschichten 4:21).  Jesus selbst betete zu Gott, bevor er Lazarus von den Toten erweckte und bat Gott, ein Zeichen für die Menschen zu setzen: “damit sie glauben, du (Gott) habest mich gesandt” (Johannes 11:42).  Jesus (Friede sei mit ihm) sagte seinen Anhängern, dass sie, wenn sie Glauben haben, genau das tun könnten, was er tat.  (Matthäus 21:18-22), dass andere in der Lage sein werden, “größere Werke als diese zu tun” (Johannes 14:12) und warnt, dass sogar falsche Christen und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun.” (Matthäus 24:24)

Es war auch notwendig, zu überlegen, warum Jesus (Friede sei mit ihm) im Christentum göttlich sein musste.  Warum musste es eine Vergöttlichung irgendeines Menschen geben?  Der Hauptstrom des Christentums lehrt, dass Jesus göttlich sein müsse, da sein Tod ausreicht zur Erlösung aller Menschen von ihren Sünden.  Also musste ich fragen, ist Gott denn gestorben?  Nein, war die Antwort, die ich hörte.  Nur der Mann Jesus starb.  Warum reichte dann nicht der Tod irgendeines Mannes aus?  Das Christentum lehrt, dass alle Menschen unvollkommen sind, denn sie haben die Sünde von ihrem Vater Adam geerbt, aber Jesus war frei von der Befleckung der Sünde, denn er hatte keinen Vater.  Je tiefer ich mir diese Argumente ansah, desto mehr zerbröckelten sie unter mir.  

War Jesus (Friede sei mit ihm) nicht von einer Frau geboren worden?  Stammte Maria nicht von Adam und Eva ab, die beide vor ihrem Herrn gesündigt hatten?  An das Konzept der Erbsünde zu glauben, die von Generation zu Generation weiter gereicht wurde, bedeutet, zu glauben, dass Adam und Eva gesündigt hatten und ihnen nie vollständig vergeben wurde.  Wie kann ein gerechter und liebender Gott mich für Missetaten verantwortlich machen, für die ich nicht die Macht hatte, sie zu verhindern oder zu unterdrücken? 

Ich fand nicht, dass Jesus (Friede sei mit ihm) oder irgendeiner der anderen Propheten, die ihm in der Bibel vorangegangen waren, dieses Konzept von der Erbsünde lehrte.  Jesus (Friede sei mit ihm) lehrte, dass Kinder reine Wesen haben.    “Lasset die Kindlein zu mir kommen … denn solcher ist das Reich Gottes.” (Markus 10:14)  Gottes Wege sind gerecht.  “Wenn nun einer fromm ist, der recht und wohl tut, der nach meinen Rechten wandelt und meine Gebote hält, dass er ernstlich danach tue… Wenn er aber einen Sohn zeugt, und derselbe wird ein Mörder, der Blut vergießt …sollte der Leben? Er soll nicht leben, sondern weil er solche Gräuel alle getan hat, soll er des Todes sterben; sein Blut soll auf ihm sein. … Der Sohn soll nicht tragen die Missetat des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Missetat des Sohnes.” (Hesekiel 18:5-20) “Sondern ein jeglicher soll um seiner Missetat willen sterben” (Jeremiah 31:30).  Warum sollten die Aussagen Gottes “der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied” gefunden in 1.Moses (20:5) und 5.Moses (5:9) wörtlich genommen werden, wenn es zahlreiche andere Verse gibt, die ihnen widersprechen, wie: 

5.Moses 24:16: “Die Väter sollen nicht für die Kinder noch die Kinder für die Väter sterben, sondern ein jeglicher soll für seine Sünde sterben.”

Es war sehr interessant für mich, zu erfahren, dass im Islam die Schuld dafür, Adam verführt zu haben, nicht auf Eva geschoben wird.  Der Islam lehrt, dass beide, Adam und Eva, durch Satan irregeführt wurden und sündigten.  Dann riefen sie aus: "Unser Herr, wir haben gegen uns selbst gesündigt; und wenn Du uns nicht verzeihst und Dich unser erbarmst, dann werden wir gewiss unter den Verlierern sein.” (Quran 7:23)  Und ihr Herr vergab ihnen. (Quran 2:37)[1]  Gott sagt den Muslimen:

Und keine Seele wirkt, es sei denn gegen sich selbst, und keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen tragen.(Quran 6:164)

In den Evangelien des Neuen Testaments, aber nimmt eine neue Doktrin Form an, die Doktrin, dass Jesus (Friede sei mit ihm) sich selbst als „Gabe und Opfer zu Gott“ gegeben habe (Epheser 5:2), dass es nicht nur Gottes Gnade ist, sondern eher „das Blut von Jesus … macht uns rein von aller Sünde“.  (I Johannes 1:7).   “Und ohne Blut vergießen geschieht keine Vergebung.” (Hebräer 9:22)  Ich kann diese Doktrin aus verschiedenen Gründen nicht nachvollziehen, hauptsächlich weil diese Doktrin der Blutsühne heidnisch ist und nicht mit einem Gott übereinstimmen kann, der sowohl Allmächtig (d.h. in der Lage zu vergeben, wem Er will) als auch Liebend ist.  Jesus (Friede sei mit ihm) sprach von sich selbst als “das Brot des Lebens”, in einer Parabel, in der er sich selbst mit Manna vergleicht, das Moses vom Himmel herab gesandt worden war, indem er sagte: “ Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben.  Aber Jesus (Friede sei mit ihm) erklärt weiter, dass er nicht vom physikalischen Körper spricht.  “Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben.” (Johannes 6:48-63)  Ich fing an, zu fühlen, dass die Muslime vielleicht Recht damit hatten, zu sagen, dass das moderne Christentum eine Religion über Jesus ist und der Islam ist die wahre Religion von Jesus. 

Die Doktrin von der Blutsühne war im Evangelium von Paulus (II Timotheus 2:8), einem Evangelium über das er sagte: “Ich habe es weder von einem Mann erhalten, noch wurde es mir gelehrt, sondern es kam durch eine Offenbarung (zu mir).” (Galater 1:12)  Paulus hat Jesus (Friede sei mit ihm) nie getroffen, und er hat auch nicht bei seinen Jüngern studiert.  Er sagte: „Besprach mich nicht darüber mit Fleisch und Blut, kam auch nicht gen Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog hin nach Arabien und kam wiederum gen Damaskus. Danach über drei Jahre kam ich nach Jerusalem, Petrus zu schauen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.  Der andern Apostel aber sah ich keinen außer Jakobus, … Ich war aber unbekannt von Angesicht den christlichen Gemeinden in Judäa ... Danach über vierzehn Jahre zog ich abermals hinauf gen Jerusalem…” (Galater 1:16-2:1)

Je mehr ich von biblischen Gelehrten über die frühe Kirche las, desto beunruhigender wurde dies für mich.  Paulus ging aus, um sein Evangelium von Jesus (Friede sei mit ihm) den Nicht-Juden zu predigen.  Er zog immer mehr Anhänger an und seine eigenen Aposteln.  Paulus´ Predigen war nicht dasselbe wie das der jüdischen Christen, der ursprünglichen Anhänger und Jünger Jesus´ (Friede sei mit ihm) und dies verursachte eine große Spaltung in der frühen Kirche.  Die Leute sagten: „Ich gehöre zu Paulus“,  oder “Ich gehöre zu Apollos”,  oder “Ich gehöre zu Cephas.” (I Korinther 1:12)  Paulus trennte sich schließlich von den Jüngern Cephas, Barnabas und den Anhängern von Jakobus, dem Bruder von Jesus, indem er sie beschuldigte, “nicht richtig zu wandeln nach der Wahrheit” und “unaufrichtig gehandelt” zu haben (Galater 2:13-14).  Paulus rügt die Korinther dafür, auf andere Evangelien von Jesus (Friede sei mit ihm) gehört zu haben (II Korinther 11:4), und sagt von sich selbst: „Denn ich achte, ich sei nicht weniger, als die "hohen" Apostel sind” (II Korinther 11:5).

Etwas über das Christentum in den frühen Jahrhunderten zu erfahren, war verblüffend und öffnete mir die Augen.  Es gab keinen frühen Konsens in der wesentlichen Doktrin.  Über endlose Theorien wurde argumentiert, um das Wesen von Jesus (Friede sei mit ihm) zu definieren, die alles vorschlugen, vom außergewöhnlichen Menschen Jesus bis zum außergewöhnlichen göttlichen Jesus, und jede denkbare Kombination dazwischen.  Die Religion wurde um die Persönlichkeit Jesus´ (Friede sei mit ihm) aufgebaut und ohne ein „Buch“ der Rechtleitung, wurden Jesus Ansehen immer mehr Eigenschaften hinzu gefügt. Der Einfluss der existierenden heidnischen Gesellschaften auf diesen neuen Glauben war gründlich, insbesondere die Sonnen-anbetenden Kulte in Rom, Persien, Griechenland, Babylon und Ägypten.  Der römische Imperator wurde als die Manifestation des Sonnengottes auf Erden angesehen.  Schließlich nahm die Kirche den römischen Sonntag als christlichen Sabbat an.  Der 25.Dezember, der traditionelle Geburtstag des Sonnengottes, wurde zum Geburtstag von Jesus.  Das Symbol des Kreuzes wurde zum Banner des Christentums.  Das Kreuz war schon lange unter den Heiden ein Symbol der Erlösung gewesen und das “Kreuz des Lichts” war auch das Emblem des Sonnengottes.  Die Doktrin der christlichen Trinität entwickelte sich zu dieser Zeit.  Heilige Trinitäten wurden in vielen Kulten jener Zeit unter den Babyloniern, Hindus, Römern, Persern, Ägyptern und Chaldäern gefunden.   Am Ende des zweiten Jahrhunderts begann das Wort “Trinität”, in den christlichen Schriften aufzutauchen.  Die Trinität, wie sie in einem Konzil der Kirchen 431nChr zugelassen worden war, enthielt erst Maria, die Mutter von Jesus, aber sie wurde später durch den Heiligen Geist ersetzt, den manche Theologen hatten Schwierigkeiten mit dem Konzept von der “Mutter Gottes”.

Ein weiteres Thema, das mich sehr interessierte, war die islamische Behauptung, dass die Bibel selbst das Kommen des Propheten Muhammad (Gottes Segen und Frieden seien mit ihm) vorhergesagt hat.  

“…dem Gesandten, dem Propheten folgen, der des Lesens und Schreibens unkundig ist (d.h. Muhammad); dort in der Thora und im Evangelium werden sie über ihn (geschrieben) finden...” (Quran 7:157)



Footnotes:

[1] Da empfing Adam von seinem Herrn Worte, worauf Er ihm verzieh; wahrlich, Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.” (Quran 2:37)

 

 

Oum Abdulaziz, Ex-Christin, USA (teil 3 von 4): Die christliche Bibel

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Beschreibung: Ausführliches Lesen der christlichen Bibel offenbart einen Einblick der “zweiten Generation von Jesus Christus.”

  • von Oum Abdulaziz
  • Veröffentlicht am 20 Jan 2014
  • Zuletzt verändert am 20 Jan 2014
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Schließlich ging aus meinen Forschungen deutlich hervor, dass ich mich selbst über die Geschichte und Glaubwürdigkeit der Bibel befragen sollte.  Ich fing an, nicht nur die Botschaft der Bibel zu betrachten, sondern ich fragte mich selbst: „Was ist die Bibel?“  Die meisten Christen würden antworten, dass „die Bibel das Wort Gottes“ ist.  Natürlich musste ich mich vergewissern, dass diese Schrift „das Wort Gottes“ ist, um meinen Glauben zu rechtfertigen.  Um zu zeigen, dass die Bibel “das Wort Gottes” ist, ist es notwendig, zu zeigen, dass die Worte Gottes dem Menschen diktiert worden waren, damit die Hände des Menschen sie aufschrieben und dass das Buch, das heute als Bibel bekannt ist, eine Zusammenstellung dieser Worte Gottes ist.  Ich fand heraus, dass viele Christen, ich eingeschlossen, glauben, die Bibel sei „das Wort Gottes“, denn sie war traditionell als solches akzeptiert worden.  Daher musste ich fragen: “Wann begann diese Tradition?”  Die Bibel selbst sagt: “prüfet aber alles, und das Gute behaltet.” (I Thess. 5:21) Jesus Selbst warnte davor, von Menschen gemachten Dingen zu folgen, anstatt den von Gott gegebenen, als er den Propheten Jesaja zitiert: “(Gott sagt:) aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind.” (Matthäus 15:9)

Ich fing an, die Männer zu untersuchen, deren Hände diese “Worte Gottes” geschrieben haben.  In vielen Fällen ist der Verfasser der Bücher der Bibel nicht definitiv bekannt.  Ich beziehe mich insbesondere auf alle Bücher des Alten Testaments und auf einige Bücher des Neuen Testaments, einschließlich der Evangelien, Hebräer, die Briefe Johannes und Offenbarungen.  Wenn die Verfasser unbekannt oder zweifelhaft sind, wird es unmöglich, die Integrität entweder des Verfassers oder des Buches als göttliche Offenbarung zu beurteilen.  Die meisten Gelehrten glauben, dass alles vom Alten Testament neu geschrieben werden musste, nachdem König Nebukadnezar von Babylon Jerusalem erobert und niedergebrannt hatte. 

Zweitens begegnen einem viele Fehler und Widersprüche, wenn man die Bibel liest.  [Für einige Beispiele siehe Verse: Johannes 1:29 und Matthäus 11:3; Matthäus 21:2-7 und Markus 11:2-7; Matthäus 27:28 und Markus 15:17; Matthäus 27:55, Lukas 23:49 und Johannes 19:25; Markus 15:32 und Lukas 23:39-43; Apostelgeschichte 9:7 und Apostelgeschichte 22:9; Matthäus 10:2-5 und Lukas 6:13-16; Johannes 20:9 und Lukas 24:6-7; Markus 2:25-26 und I Samuel 21: 1-6; Johannes 3:13 und II Könige 2:11-12 und Hebräer 11:5; Johannes 5:31 und Johannes 8:14; Matthäus 27:5 und Apostelgeschichte 1:18; Matthäus 1:2-16 und Lukas 3:23-38; II Samuel 24:1 und I Chroniken 21:1; I Könige 7:26 und II Chroniken 4:5, um 100%igen Plagiat zu sehen siehe II Könige 19 und Jesaja 37.] Können die „Worte Gottes“ Fehler enthalten?  Sicherlich nicht!  Eine wahre Offenbarung von Gott ist frei von Fehlern.  Fehler können nur auf Manipulationen durch Menschen hinweisen.  In der Bibel findet man auch, wie die Propheten Gottes degradiert werden, durch Taten des Götzendienstes, Inzest, Mord, Ehebruch usw.  [II Samuel 11:2-27, Jesaja 20:2-3, Genesis 19:30-38, I König 11, Richter 16:1, Genesis 32:25-30, Hesekiel 4] Ist es möglich, dass Gott so schwache Individuen für derart heilige Missionen ausgewählt hat?   Ist es nicht wahrscheinlicher, dass Gott Männer mit außergewöhnlichem Charakter ausgewählt hat, um Seine Botschaft zu überbringen?

Drittens da viele Christen behaupten, ihr Glaube basiere auf den angeblichen Worten von Jesus (Friede sei mit ihm) selbst, es ist wichtig, zu bemerken, dass die synoptischen Evangelien nicht von Augenzeugen der Ereignisse, die sie beschreiben, geschrieben wurden.  Sie portraitieren einen “Einblick von der zweiten Generation von Jesus” (Christian Bible commentary).  Es existiert ebenfalls kein Bericht von Jesus´ (Friede sei mit ihm) Aussagen in ihrer Originalsprache, der Sprache, die Jesus gesprochen hatte.

Viertens über die Evangelien des Neuen Testaments musste ich mich wundern, was machte eine Biographie eines Mannes über einen anderen ober die Briefe eines Pastors an seine Gemeinde zu “Worten Gottes”?  Man könnte antworten, dass ihr Schreiben mit Inspiration vom Heiligen Geist erfüllt gewesen war, aber wir lesen im Neuen Testament, dass viele der Apostel mit Heiligem Geist erfüllt gewesen sind und dann predigten.  Macht das dann auch die Worte, die sie predigten, zu “Worten Gottes”?  Wenn ein Pastor heute mit Heiligem Geist erfüllt ist und Briefe an seine Gemeinde schreibt, sollten seine Briefe dann auch als “Worte Gottes” betrachtet werden?  

Je mehr ich über die Bibel erfuhr, desto mehr wusste ich, dass mich nicht darauf verlassen konnte, dass sie das unveränderte Wort Gottes ist.  Trotzdem sagt der Islam indirekt, dass das was in der Bibel verändert wurde, weniger ist, als das was nicht verändert wurde.  Der Qur´an diskreditiert die ”Leute der Schrift”, die Juden und Christen dafür, dass sie nicht ihren Schriften folgen und dafür, dass sie die Bedeutung ihrer Schriften verändert haben.  Ich dachte mir, es sei vernünftig und angemessen, zu fragen, ob die muslimische Schrift überhaupt besser war.  Daraufhin untersuchte ich den Qur´an, genau wie ich die Bibel untersucht hatte. 

 

 

Oum Abdulaziz, Ex-Christin, USA (teil 4 von 4): Konversion vom Christentum zum Islam

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Beschreibung: Sie fand inneren Frieden mit wahrem Verständnis vom Wesen Gottes durch eine unverfälschte Religion: den Islam.

  • von Oum Abdulaziz
  • Veröffentlicht am 20 Jan 2014
  • Zuletzt verändert am 20 Jan 2014
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Wirklich, ich schulde all denen etwas, die mich gebeten haben, aufzuschreiben, warum ich heute Muslim bin, denn diese Antwort hat mich angeregt, noch einmal in der Bibel zu lesen (nach all den Jahren) und die vielen Argumente in meinem Kopf für mich selbst nochmals zu verdeutlichen, denen ich anfangs begegnet bin und die Gründe, wegen der ich schließlich den Islam angenommen habe.  Heute, als Muslim, in der Bibel zu lesen, bin ich überrascht, was ich darin finde.  Ich bin mir sicher, dass ich jeden Vers in der Bibel als Christ gelesen hatte, doch wie kann es sein, dass ich niemals ihre ganze Botschaft gehört habe?  

Ich war ein “wiedergeborener” Christ gewesen.  In einer tränenreichen und aufregenden Nacht fühlte ich, dass der Heilige Geist mich geweckt hatte.  Ich war gerettet und getauft und seit Jahren nahm ich danach verschiedene Male in der Woche an Gottesdiensten teil.  Ich wollte meinen Glauben stärken.  Ich hatte so viele Fragen, sobald man über die Erlösungserfahrung hinaus geht, wo findet man die Antworten?  Jede Sekte und Konfession lehrt etwas anderes.  Welche war richtig?  Ich hörte so viele unterschiedliche Lehren; die meisten hörten sich gut an, aber wenn ich fragte, wo in der Bibel ich diese Lehre finden konnte, habe ich selten ausreichende Antworten erhalten. 

Von Verwandten, Freunden und Nachbarn erfuhr ich von zahlreichen verschiedenen christlichen Gruppen.  Ich kannte auch einige Juden und Atheisten.  Durch Freunde wurde ich zur katholischen Kirche gedrängt.  Ihr Ansehen als „älteste“ und „ursprüngliche“ Kirche zog mich an, ebenso wie die Lehren (vielleicht unorthodoxe) mancher Priester, dass Gott für jeden etwas anderes ist (oder mit anderen Worten, Gott ist das, was du willst, dass er ist).  Sie sagten mir, dass ich katholisch sein könne, ohne an das glauben zu müssen, was aus Rom kommt.

Die Katholiken hatten nicht die Erlösungserfahrungen, die ich bei den wiedergeborenen Christen gesehen hatte.  Doch hatten sie anscheinend ihre eigenen “Wunder”.  Eine Gruppe war nach Jugoslawien gereist, wo verschiedene Jugendliche regelmäßig Visionen von der Heiligen Maria hatten.    Während dieser Reise haben sich die einfachen Metallverknüpfungen im Rosenkranz einer frommen Frau in reines Gold verwandelt und ein protestantischer Nachrichtensprecher, der mit ihnen reiste, um die Geschichtezu berichten, war Zeuge geworden, wie eine Statue der Heiligen Maria Tränen vergoss. 

Bei Besuchen bei meiner Tante und meinem Onkel ging ich mit ihnen zu ihrer Pfingstgemeinde.  Dort wurde ich Zeuge, wie meine Verwandten und ihre Gemeindemitglieder in „Zungen sprachen“.  Sie waren buchstäblich körperlich “vom Heiligen Geist überwältigt” predigten und schrien in einer unverständlichen Sprache, mit Stimmen, die nicht ihre eigenen waren.  Für sie war dies eine leben- verändernde Erfahrung.  Ich bewunderte ihren hohen moralischen Standard.   

Ich hatte ebenfalls von einigen New-Age Gruppen gehört, die “außerhalb des Körpers” Erfahrungen hatten.  „überschritten“ ihre physischen Körper, um eins mit “Gott” zu werden (sofern sie an Gott glaubten) oder “Licht” oder “Frieden”.  Verschiedene neue Bücher über Erfahrungen in Transzendentalismus machten dieses Thema zum beliebten Gesprächsthema.

Ungefähr zu dieser Zeit machte ich zum ersten mal in meinem Leben Bekanntschaft mit einigen Muslimen.  Ich hörte von ihnen Geschichten über wunderbare Siege, die die schlecht bewaffneten afghanischen Friedenskämpfer gegen die Sowjetbesetzer errungen hatten.  Die Geschichten aus Afghanistan waren unglaublich und übernatürlich.  Ich wusste nicht, ob ich alles davon glauben konnte, aber ich wusste, dass es stimmte, dass sie nur wenige Menschenverluste auf ihrer Seite hatten, die Afghanen stießen die Sowjetarmee von ihrem Territorium, um einen „muslimischen“ Staat aufzustellen. 

Ich hinterfragte all dies.  Wie konnten Menschen unterschiedlichen und sich widersprechenden Glaubens alle diese Zeichen erhalten?  Konnte es sein, dass Gott jedem von ihnen sagte, dass sie dem richtigen Weg folgten? 

Heute als Muslim brauche ich nicht mit Zweifeln oder in Verwirrung zu leben.  Ich weiß, dass die Mächte sowohl des Guten als auch des Bösen in der Lage sind, “übernatürliche” Wunder zu vollbringen.  (Die Bibel sagt dies ebenfalls - Matthäus 24:24)  Erfahrungen mit guten und bösen Geistern, Dämonen, Besessenen usw. (von den Muslimen werden sie alle “Ǧinn” genannt) sind real.  Die Ǧinn sind eine andere Art der Schöpfung mit freiem Willen wie die Menschen.  Der Islam lehrt, dass Satan einer der Ǧinn ist und kein gefallener Engel, wie die Christen behaupten.  (Nach dem Islam besitzen die Engel nicht den freien Willen, Gott ungehorsam zu sein).  Einige Christen leugnen die Existenz der Ǧinn, obwohl sie wiederholt in der Bibel genannt werden.  (Matthäus 4:24, 7:22, 8:28-33, 11:18, 12:28, 17:18; Markus 1:34; I Timotheus 4:1; Jakobus 2:19; Offenbarungen 18:2).  Ihre “Mächte” sind real und wurden uns im Qur´an beschrieben, dass sie sogar in der Lage sind, in unsere Herzen einflüstern (Quran 114:1-6). Aber Gott hat unsere Seelen auf die bestmögliche Weise geschaffen, um sie mit Wissen von Ihm zu inspirieren und vom Guten und Bösen.  Gott hat uns auch mit Verstand ausgestattet, als Bestätigung des Glaubens, und wahrer Glaube bedeutet Frieden mit unserer angeborenen Natur und unserem Verstand. 

Bei der Gnade Gottes (hocherhaben ist Er) hat der Islam mein Herz und meinen Verstand erobert.  Sobald ich die Irrtümer auf meinem vorigen Weg entlarvt und die absolute Wahrheit des Islam erkannt hatte, wusste ich, dass ich in meinem Leben große Veränderungen machen musste.  Um meinen Glauben vor Gott annehmbar zu machen wusste ich, dass ich ihn leben musste.  Ich musste den Überzeugungen meines Herzens erlauben, die Taten meines Körpers zu bestimmen.  Ich konnte nicht länger leugnen, dass mein Leben, meine Gesundheit und alles andere durch die Gnade Gottes zu mir gekommen waren.  Ich konnte mir ebenfalls nicht länger gestatten, irgendetwas oder irgendjemanden Gott in seiner Göttlichkeit zur Seite zu stellen.  Mit meiner besonderen muslimischen Freundin  ging ich auch zur örtlichen Moschee (dem muslimischen Haus der Anbetung) um verbal und öffentlich meine Überzeugung zu bekennen, dass es nur Einen Gott gibt, Allah, und niemandem steht Anbetung zu außer Ihm und dass Muhammad (Friede sei mit ihm) Sein Diener und Gesandter ist.

Ironischer weise sollte meine Wahl der islamischen Bekleidung – der Sache, die anderen Amerikanern mitteilt, dass ich “anders” bin – nicht allen Christen so fremd vorkommen.  Das Neue Testament lehrt die Christen:      

Desgleichen dass die Weiber in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht sich schmücken, nicht mit … köstlichem Gewand” (I Timotheus 2:9)

Sie weist sie auch an, ihre Haare zu bedecken: 

Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, dass ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken.” (I Korinther 11:5-6)

Es war auch unter jüdischen Frauen Tradition, sich zu bedecken.  

Als zum Islam Konvertierte habe ich das Hijab anstatt es als Unterdrückung zu sehen, eher als Befreiung empfunden.  Ich fühle mich sehr viel mehr respektiert, wenn ich das Haus verlasse, als in meiner vor-islamischen Bekleidung.  Das Hijab befreit die Frau von den Fesseln der nicht-islamischen Gesellschaft, in der ihr “Wert” in erster Linie von ihrer äußeren Erscheinung bestimmt wird.  Natürlich gibt es noch andere Gründe, aus denen ich fortfahre, meinen Glauben in den Islam zu setzen.  Je mehr ich sowohl über den Islam als auch über andere Glaubensrichtungen erfahre, desto sicherer bin ich mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, dem Islam zu folgen.  Ich bete zu Gott, dass Er mir Seine Gnade gewährt, mir meine Fehler vergibt, meinen Glauben stärkt und mich von der Versuchung fernhält.  Ich rate euch, den Qur´an zu lesen und die Wahrheit für euch selbst zu suchen. 

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