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Gottes Bewahrung der Sunna (teil 2 von 7): Die Überlieferung der Hadithe

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Beschreibung: Die folgende Artikelreihe diskutiert die Mittel, die in der Geschichte angewandt wurden, um sicherzustellen, dass die Sunna oder die Lehren des Propheten Muhammad authentisch erhalten blieben, und zwar frei von Veränderungen und Verfälschungen.     Teil 2: Wurden die Aussprüche des Propheten (Hadith) zu seinen Lebzeiten und unmittelbar nach seinem Tod niedergeschrieben? 

  • von Jamaal al-Din Zarabozo (© 2010 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 12 Apr 2010
  • Zuletzt verändert am 12 Apr 2010
  • Gedruckt: 465
  • Gesehen: 14567 (Tagesmittelwerte: 4)
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Bevor wir dieses Thema diskutieren, sollte angemerkt werden, dass etwas nicht unbedingt berichtet oder aufgeschrieben werden muss, damit es bewahrt werden kann.  Also bedeuetet die einfache Tatsache, dass etwas nicht aufgeschrieben worden ist, nicht, dass es nicht richtig und sorgfältig bewahrt worden ist.  Außerdem ist das Aufschreiben einer Sache nicht ausreichend für ihre Bewahrung.  Es besteht die Möglichkeit, etwas fehlerhaft zu berichten.  Diese beiden Punkte wurden von den Hadithgelehrten gebührend berichtet.  Es war nicht erforderlich, dass ein Hadith aufgeschrieben worden war, um von ihnen akzeptiert zu werden, obwohl sie die Wichtigkeit derartiger physikalischer Berichte erkannten und häufig bevorzugten sie den geschriebenen vor dem mündlich überlieferten Bericht in Abhängigkeit von der beteiligten Person.  Diesen Gelehrten war auch bewusst, dass das einfache Berichten von etwas nicht ausreicht.  Es musste auch sichergestellt werden, dass es richtig berichtet wurde.  Daher akzeptierten oder bevorzugten die Hadithgelehrten aufgeschriebene Beweise von Gelehrten vor auswendig gelernten Berichten nur, wenn bekannt war, dass jene Gelehrte in ihren Schriften fähig und korrekt waren. 

Es war eine der beliebtesten Praktiken vieler Orientalisten, immer wieder die “Tatsache” zu betonen, dass Hadithe nicht zuerst berichtet wurden, sondern vielmehr in den ersten zwei Jahrhunderten nach der Hijrah (arabischer Kalender) nur mündlich überliefert worden waren.  Unglücklicherweise ist dies ein Missverständnis, das unter denen, die sich mit bloßen oberflächlichen Erforschungen dieses Themas zufrieden geben, weit verbreitet worden ist.  In Wirklichkeit wurde diese falsche Behauptung und diese unrichtige Ansicht - Gott sei dank - von zahlreichen muslimischen Gelehrten in vielen Doktorarbeiten in der muslimischen Welt genauso wie an Universitäten in der westlichen Welt zurückgewiesen, wie in den Dissertationen von Muhammad Mustafa Azami (1967), veröffentlicht als Studies in Early Hadeeth, und  Imitiyaz Ahmad’s The Significance of Sunna and Hadeeth and their Early Documentation von Edinburgh 1974.

Das Berichten von Hadithen des Propheten, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, begann bereits zur Zeit des Propheten.  Al-Baghdaadi berichtet eine Reihe von Hadithen, die zeigen, dass der Prophet das Überliefern seiner Hadithe eindeutig gestattete.  Hier folgen einige Beispiele: 

1.    Al-Daarimi und Abu Dawud berichteten in ihren Sunans (Büchern), dass Abdullah ibn Amr ibn al-As aussagte, dass sie alles, was sie vom Propheten hörten, zu berichten pflegten.  Dann waren sie davor gewarnt worden, dies zu tun, da, so wurde argumentiert, der Prophet ein menschliches Wesen war, das zu manchen Zeiten ärgerlich sein könnte und zu anderen zufrieden.  Abdullah hörte damit auf, seine Hadithe aufzuschreiben, bis er den Propheten zu diesem Thema befragen konnte.  Der Gesandte Gottes sagte ihm:    

“Schreibe [meine Hadithe], bei dem Einen, in Dessen Hand meine Seele ist, nichts als die Wahrheit kommt [aus dem Mund des Propheten] heraus.”[1]

Das heisst, egal, ob er ärgerlich oder zufrieden war, was er sprach,  war die Wahrheit.  

2.    Al-Bukhari berichtete in seinem Sahih (Buch), dass Abu Hurairah sagte: “Man kann unter den Gefährten des Gesandten Gottes keinen finden, der mehr Hadithe überliefert hat als ich, mit Ausnahme von Abdullah ibn Amr, denn er pflegte die Hadithe aufzuschreiben, während ich es nicht tat.”[2]

3.    Al-Bukhari berichtetem dass am Tag der Eroberung von Mekka jemand aus Jemen zum Propheten kam und fragte, ob er die Aussagen des Propheten aufgeschrieben bekommen könnte.  Der Prophet stimmte zu und sagte zu jemandem: 

“Schreib´ sie für den Vater von so-und-so.”

4.    Anas berichtete die Feststellung: “Sichert das Wissen, indem ihr es aufschreibt.”  Dieser Hadith wurde von zahlreichen Authoritäten überliefert, aber meistens mit schwachen Ketten.  Es gibt einen Streit, ob es sich tatsächlich um eine Aussage des Propheten handelt oder von einigen Gefährten.  Gemäß al-Albani ist der Hadith, der von al-Hakim und anderen überliefert wurde, allerdings authentisch.[3]

Daher besteht kein Zweifel daran, dass das Überliefern der Hadithe zu Lebzeiten des Gesandten Gottes begann.  Diese Art und Weise, die Hadithe aufzuschreiben, wurde nach dem Tod des Propheten weiter fortgesetzt.  Al-Azami hat in seinem Werk Studies in Early Hadeeth Literature über fünfzig Gefährten aufgezählt und besprochen, die Hadithe überliefert haben.[4]  Bemerkenswert sind folgende:    

Abdullah B. Abbas (3 B.H.-68 A.H.)… Er war so eifrig um Wissen bemüht, dass er nicht weniger als 30 Gefährten über einen einzigen Vorfall befragte...  Es scheint so, als hätte er das, was er hörte, aufgeschrieben und manchmal beschäftigte er sogar seine Sklaven zu diesem Zweck...  Der folgende von ihm stammende Hadith in geschriebener Form:  Ali b. Abdullah ibn Abbas, Amr b. Dinar, Al-Hakam b. Miqsam, Ibn Abu Mulaikah, Ikrimah… Kuraib, Mujahid, Najdah… Said b. Jubair.[5]

Abdullah B. Umar B. al-Khattab (10 B.H.-74 A.H.)…  Er überlieferte eine große Zahl von Hadithen und war dabei so streng, dass er nicht erlaubte, dass die Anordnung auch nur eines Wortes verändert wurde, auch wenn dies nicht den Sinn der Bedeutung verändert hätte...  Er hatte Bücher.  Ein Kitab [Buch], das Umar gehörte hatte und sich in seinem Besitz befand, wurde ihm von Nafi verschiedene Male vorgelesen...  Der folgende von ihm stammende Hadith in geschriebener Form: Jamil b. Zaid al-Tai… Nafi Kunde von ibn Umar, Said b. Jubair, Abd al-Aziz b. Marwan, Abd al-Malik b. Marwan, Ubaidullah b. Umar, Umar b. Ubaidullah …[6]

Al-Azami stellte auch eine Liste von 49 Menschen von „den Nachfolgern des ersten Jahrhunderts“ zusammen, die Hadithe überliefert haben, welche die Persönlichkeit von jedem einzeln diskutierte.[7]  Al-Azami fuhr fort, 87 der “Gelehrten des späten ersten und frühen zweiten Jahrhunderts” aufzuzählen, die Hadithe überliefert haben.[8]  Dann zählt er “von den Gelehrten des frühen zweiten Jahrhunderts“ 251 Menschen auf, die Hadithe gesammelt und aufgeschrieben haben.[9]  Damit hat al-Azami eine Liste von 437 Gelehrten produziert, die Hadithe berichtet haben und vor dem Jahr 250 A.H. gestorben sind.  Viele von ihnen sind vor der Zeit von Umar ibn Abdul Aziz gewesen, von dem fälschlicherweise behauptet wird, er sei der erste gewesen, der um die Sammlung der Hadithe gebeten habe.  Die Geschichte von Umar ibn Abdul Aziz ist tatsächlich missverstanden worden, und sie bedeutet nicht, dass keiner vor ihm Hadithe gesammelt habe.[10]

Um al-Azami zu zitieren: “Neueste Nachforschungen haben bewiesen, dass fast alle Hadithe des Propheten zu Lebzeiten der Gefährten aufgeschrieben [sic] worden sind, was sich bis zum Ende des ersten Jahrhunderts erstreckte.”[11]  Diese letzte Aussage ist teilweise durch al-Azamis eigene Nachforschungen begründet, in denen er zahlreiche Gefährten und Nachfolger erwähnte, die geschriebene Hadithe besaßen.  An anderer Stelle schreibt er selbst:

Ich habe in meiner Doktorarbeit Studies in Early Hadeeth Literature (Studien der frühen Hadith-Literatur) bewiesen, dass sogar in dem ersten Jahrhundert der Hijra viele hundert Bücher mit Hadithen im Umlauf  waren.  Wenn wir noch ein paar hundert Jahre hinzufügen, wird es schwierig, die Zahl der Bücher und der im Umlauf befindlichen Bücher zu bestimmen.  Sogar die Konservativsten schätzen, dass es viele tausend waren.[12]



Footnotes:

[1] Gemäß al-Albaani al-Albaani ist dieser Hadith sahih.  Siehe Muhammad Naasir al-Dien al-Albaani, Sahieh Sunan Abi Dawud (Riyadh: Maktab al-Tarbiyyah al-Arabi li-Duwal al-Khaleej, 1989), vol. 2, S. 695.

[2] Ibn Hajar erklärte in seinem Kommentar dieses Hadith, wie Abu Hurairah so viel mehr Hadithe als Abdullah ibn Amr überliefert haben konnte.  Siehe ibn Hajar, Fath, vol. 1, S. 206-8.  Ein Aspekt den er vergaß, zu erwähnen, ist, dass Abu Hurairah Abdullah ibn Amr um mehr als 16 Jahre überlebte.

[3] Al-Albani, Sahieh al-Jaami al-Saghier, vol. 2, S. 816.

[4] Muhammad Mustafa al-Azami, Studies in Early Hadeeth Literature (Indianapolis, IN: American Trust Publications, 1978), S. 34-60.

[5] Azami, Studies in Early Hadeeth, S. 40-42. In Azami’s Werk steht “b.” für ibn oder “Sohn von.”

[6] Azami, Studies in Early Hadeeth, S. 45-46.

[7] Azami, Early Hadeeth, S. 60-74.

[8] Ibid., S. 74-106.

[9] Ibid., S. 106-182.

[10] Die Geschichte, wie sie bei al-Bukhari berichtet wird, ist, dass Umar (61-101) Abu Bakr ibn Muhammad (d. 100) schrieb und sagte: “Suche das Wissen des Hadith und lass es aufschreiben, denn ich befürchte, dass das religiöse Wissen verschwinden wird und die religiösen Gelehrten sterben.  Akzeptiere nichts als die Hadithe des Propheten.”  Er schrieb ebenfalls Briefe an Saad ibn Ibraahiem und al-Zuhri, in denen er sie aufforderte, dasselbe zu tun.  Sie wurde von manchen falsch wiedergegeben, zum Beispiel M. Z.  Siddiqi, dass es diese Bitte Umars war, die zum Beginn der Sammlung der Hadithe führte. 

[11] Al-Azami,  Methodology, S. 30.

[12] Ibid., S. 64.

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