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Zinsen und ihre Rolle in der Wirtschaft und im Leben (teil 7 von 8): Die Krankheiten des Zinses II

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Beschreibung: Die verschiedenen Arten, auf die Zinsen der Gesellschaft geschadet haben.  Teil 2: Die zerstörerischen Krankheiten des Zinses auf internationaler Ebene. 

  • von Jamaal al-Din Zarabozo (© 2010 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 27 Dec 2010
  • Zuletzt verändert am 27 Dec 2010
  • Gedruckt: 399
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Auf internationaler Ebene ist die Situation noch zerstörerischer und gefährlicher.  Ganz ohne Zweifel, wenn man die Situation aus internationaler Perspektive betrachtet, töten Zinsen Menschen.  Die Schuldentilgung weniger entwickelter Länder ist heute so groß, dass sie wesentliche gesundheitliche und versorgungsbezogene Bedürfnisse opfern müssen.  Es ist erschütternd, wenn man bedenkt, dass die unausgesprochene Zahl von Kindern, die täglich in weniger entwickelten Ländern sterben, dies aufgrund des „Werkzeugs“ des modernen Kapitalismus: des Zinses, tun.  Manche afrikanische Regierungen sind gezwungen, mehr für die Schuldenbegleichung auszugeben, als sie für Gesundheit oder Bildung ausgeben.[1]

In diesem Zusammenhang hat die UNDP (1998) vorausgesagt, wenn die externen Schulden der 20 ärmsten Länder der Welt erlassen würden, könnten bis zum Jahr 2000 die Leben von über 20 Millionen Menschen gerettet werden.  Mit anderen Worten bedeutet das, dass nicht rückgängig gemachte Schulden am Tod von 130.000 Kindern wöchentlich bis zum Jahr 2000 verantwortlich waren.[2]

Ken Livingston, Mayor of London, behauptete, dass globaler Kapitalismus jedes Jahr mehr Menschen tötet, als von Adolf Hitler getötet worden waren.  Er tadelte die IMF und die Weltbank für den Tod von Millionen aufgrund ihrer Ablehnung, die Schuldenlasten zu erleichtern.  Susan George stellte fest, dass seit 1982 jedes Jahr zwischen 15 und 20 Millionen Menschen unnötigerweise wegen Schludenlasten gestorben sind „weil die Regierungen der Dritten Welt die Programme zur Wasserreinigung und für die Gesundheit einschränken mussten, um die Rückzahlungen einhalten zu können.”[3]

Schulden mit ihrer ansteigenden Menge an Zinsen darauf sind gefährlich für jedes Land, denn sie bedeuten einen Verlust der Souveränität und der Kontrolle.[4]  Dieser Aspekt ist zufällig kein Unfall.  Weniger entwickelte Länder – insbesondere deren Eliten und korrupten Führer – sind nicht unschuldig, wenn es um das Thema der Schulden geht, die sie angehäuft haben.  Wenn sie außerdem nichts geliehen hätten und Schulden gemacht hätten, so wären die unter den Druck geraten, dies zu tun.  Caufield bemerkte: 

So war es mit der Weltbank; Rückzahlungsleistungen sind vom Ganzen der Anleihen mehr und mehr geworden.  Das Ergebnis war eine Anhäufung der Schulden bei den Entleihern der Bank geworden – und ein gradueller Verlust der Souveränität ebenfalls.  Kein Gläubiger ist willens Rückzahlungen für immer zu halten, ohne etwas Kontrolle darüber zu haben, wie der Schuldner wirtschaftet.  In früheren Zeiten zögerten die Großmächte nicht, militärische Kraft einzusetzen, um widerspenstige Schuldner gefügig zu machen.  In seinem klassischen Essay “Public Debts”, 1887 veröffentlicht, schrieb der amerikanische Ökonom Henry Carter Adams, dass “die Bewilligung ausländischer Kredite der erste Schritt zum Aufbau einer aggressiven Außenpolitik ist und unter bestimmten Bedingungen unausweichlich zu Unterwerfung und Besetzung führt.”

Die Annäherung der Bank an die Schuldner ist nicht so grausam.  Anstatt die Marine zu schicken, bietet sie Ratschläge, wie die Länder ihre Finanzen managen sollten, wie sie ihre Gesetze machen sollten, stellt Dienste für das Volk zur Verfügung und bewegt sich selbst auf dem internationalen Markt.  Ihre Überzeugungskräfte sind riesig, aufgrund der allgemeinen Überzeugung, dass wenn sie sich entscheiden sollte, einen Entleiher zu ächten, ihrer Führung alle großen nationalen und internationalen Kräfte folgen werden.  Daher hat die Bank durch das übermäßige Leihen – geboren aus einer zugrundeliegenden Inkonsistenz ihrer Mission – sich selbst Kraft hinzugefügt und die ihrer Entleiher erschöpft.[5]

John Perkins’ jetzt bekanntes Confessions of an Economic Hit Man [6] erläutert zeitgenössische Wirtschaftsintrigen.  Als er seine Arbeit, die Bewertung von Projekten, beschreibt, berichtet er:

Der unausgesprochene Aspekt von jedem dieser Projekte war, dass sie dazu beabsichtigt waren, große Erträge für die Vertragsschließenden zu schaffen und um eine Handvoll wohlhabener und einflußreicher Familien in den erhaltenden Ländern sehr glücklich zu machen, während sie eine finanzielle Langzeitabhängigkeit sicherten und daher die politische Loyalität der Regierungen auf der ganzen Welt.  Je höher die Ausleihe, umso besser.  Die Tatsache, dass die Schuldenlast, die auf einem Land lastet, die ärmsten Einwohner der Gesundheit, Bildung und anderen sozialen Diensten für kommende Jahrzehnte beraubt, wurde nicht in Betracht gezogen.[7]

Perkins Werk ist nun gefolgt worden von A Game as Old as Empire: The Secret World of Economic Hit Men und Web of Global Corruption herausgegeben von Steven Hiatt.[8]  Hiatt schreibt:

Schulden halten die Dritte Welt unter Kontrolle.  Abhängig von Hilfe, Darlehensverlängerungen und Schuldenumverlegungen, um zu überleben – egal, wie es sich tatsächlich entwickelt - sind sie gezwungen worden, ihre Wirtschaft zu restrukturieren und ihre Gesetze umzuschreiben, um die Bedingungen zu erfüllen, die in den IMF Strukturangleichungsprogrammen und den Konditionen der Weltbank vorschreiben.[9]

Die laufende Schuldensituation mit der Hauptrolle, die Zinsen darin spielen, ist möglicherweise sehr zerstörerisch für die gesamte Welt.  In Global Trends 2015 bemerkte die Central Intelligence Agency (CIA):

Die aufgehende Stömung der Weltwirtschaft wird viele wirtschaftliche Gewinner schaffen, aber sie wird nicht alle Schiffe ins Trockene bringen.  [Sie wird] Konflikte zu Hause und außerhalb hervorbringen, die eine immer breitere Kluft zwischen regionalen Gewinnern und Verlierern sichern wird, als sie heute existiert.  Die Entwicklung [Globalisierung] wird steinig sein, gekennzeichnet von einer chronischen finanziellen Unbeständigkeit und einer sich ausbreitenden ökonomischen Teilung.  Regionen, Länder und Gruppen, die sich verlassen fühlen, werden tiefer werdende ökonomische Stagnation, politische Instabilität und kulturelle Entfremdung verspüren.  Sie werden politischen, ethnischen, ideologischen und religiösen Extremismus mit der Gewalt, die ihn häufig begleitet, nähren.[10]

Noreena Hertz hat in ihrem Werk The Debt Threat: How debt is destroying the developing world… and threatening us all ein hervorragendes Kapitel, das viele Gefahren von massive Zinsen skizziert – und die, wieder einmal, gar nicht so massiv wären, wenn die ständig anwachsenden Aspekte der Zinsen nicht wären – die der Welt heute auferlegt sind.  Sie geht im Einzelnen auf die Gefahren des Extremismus, des Terrorismus, der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Welt unter anderen ein.  Um nur einen Aspekt zu zitieren, schreibt sie:  

Die häßlichen Nachkommen der Schulden – Armut, Ungleichheit und Ungerechtigkeit – werden auch immer wieder angeführt, um Akte größter Gewalt zu rechtfertigen, ja sogar zu legitimieren.  Nur wenige Wochen nachdem das World Trade Center angegriffen wurde, schrieb der führende afrikanische Berichterstatter Michael Fortin: “Wir müssen erkennen, dass diese verachtenswerte Tat der Aggression zumindest teilweise ein Racheakt von Seiten verzweifelter und gedemütigter Menschen gewesen sein könnte, die am Gewicht der ökonomischen Unterdrückung zerbrochen sind, die von den Völkern des Westens praktiziert wird.”  Fortins Sprache -“zerbrochen”, “Unterdrückung”, “verzweifelt”, “gedemütigt” – ist mit Bedacht beschwörend.  Und es ist offensichtlich und klar, dass es eine Zuhörerschaft gibt, bei der solche Worte wiederhallen.[11]

Es gibt tatsächlich noch andere Krankheiten, die mit den Zinsen in Verbindung stehen und hier erläutert werden könnten, aber das zuvor genannte sollte unserem Zweck hier genügen.



Footnotes:

[1] Cf., Noreena Hertz.  The Debt Threat (New York: HarperBusiness, 2004), S. 3.

[2] Ali Mohammadi und Muhammad Ahsan, Globalisation or Reconolisation?  The Muslim World in the 21st Century (London: Ta-Ha Publishers, Ltd. 2002), S. 38.

[3] Mohammadi und Muhammad Ahsan, S. 43.

[4] Wieder würde einfach nur die Abschaffung der Zinsen Wunder wirken, um die Stellung der Ärmsten dieser Welt zu verbessern.  Der Betrag an Zinsen, der von diesen armen Ländern gezahlt wird, ist astronomisch.  Caufield bemerkte: “Bis 1978 pflegte ein Viertel allen Geldes, das von nicht-OPEC Dritte Welt Ländern gezahlt wurde, Zinsen auf existierende Schulden zu sein.  Die Situation war insbesondere in Latienamerika schlecht, wo das Leihen sich zwischen 1976 und 1982 verdoppelt hatte, und 70% von neuen Anleihen für die Zinszahlungen auf alte Schulden gingen...  Bis zum Jahr 1982 war die Situation wirklich absurd geworden.  Lateinamerika schuldete hunderte von Milliarden Dollars pro Jahr und verbrauchte alles, um Zahlungen für bestehende Schulden zu leisten.”  Catherine Caufield, Masters of Illusion: The World Bank and the Poverty of Nations (London, England: Pan Books, 1996), S. 137.  Selbst wenn “Schuldenerleichterung” gewährt wird, werden die Zahlungen verzögert, aber die Zinsen werden sich immer weiter anhäufen.  Laut Gwynne: “Obwohl die Banken es vielen Ländern, wie Polen gestatten, ihre Schulden zu ‘neu festzusetzen’ — sie genehmigen ihnen, über zwanzig Jahren zu zahlen anstatt über zehn beispielsweise – bleiben die Zinszahlungen weiter bestehen.  Und es sind die Zinsen, die die Grundlinie der Profit und Verlustserklärung einer Bank begrenzen.”  S. C. Gwynne, “Selling Money-and Dependency: Setting the Debt Trap,” in Steven Hiatt, ed.  A Game as Old as Empire: The Secret World of Economic Hit Men and the Web of Global Corruption (San Francisco: Berrett-Koehler Publishers, Inc., 2007), S. 35.  Zahlende haben dieses Phänomen bereits 1974 bemerkt, aber es ist nicht wirklich etwas unternommen worden, um es zu verbessern.  Siehe Cheryl Payer, The Debt Trap: The International Monetary Fund and the Third World (New York: Monthly Review Press, 1974), S 46.

[5] Caufield, S. 336

[6] John Perkins, Confessions of an Economic Hit Man (San Francisco: Berrett-Koehler Publishers Inc., 2004), passim.

[7] Perkins, S. 15.

[8] Steven Hiatt, ed.  A Game as Old as Empire: The Secret World of Economic Hit Men and the Web of Global Corruption (San Francisco: Berrett-Koehler Publishers, Inc., 2007)

[9] Hiatt, S. 23.

[10] Zitiert von Hertz, S. 156.

[11] Hertz, S. 161.

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