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Die Inklusivität des Islam (teil 1 von 3): Das Ende des Prophetentums

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Beschreibung: Die Notwendigkeit der Beendigung des Prophetentums und die Charakteristika die in dieser Behauptung zu finden sind. 

  • von Jamaal al-Din Zarabozo (© 2011 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 09 May 2011
  • Zuletzt verändert am 12 Jan 2014
  • Gedruckt: 153
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Was hier mit „Inklusivität des Islam“ gemeint ist, ist die Tatsache, dass der Islam für alle Zeiten und Orte gültig ist.  Egal wer oder wo eine Person ist, der Islam sollte seine Religion und seine Lebensweise sein.  Dies trifft für diejenigen zu, die zu Lebzeiten des Propheten, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, gelebt haben, wie auch für den, der 2525 leben wird (wenn Gott will, dass es ein solches Jahr geben wird.   

Das korrekte Verständnis dieses Faktes kreist um eine Reihe von Dingen.  Das erste und wichtigste davon ist die Beendigung des Prophetentums mit dem Erscheinen des Propheten Muhammad.  Das zweite betrifft die Vervollkommnung der Religion und die Art und Weise, in der sie in der Lage ist, die Menschheit durch alle Zeiten zu führen.  

Das Ende des Prophetentums 

Gott hat bestimmt, dass der Prophet Muhammad Sein letzter Gedander sein wird.  Gott sagt:

Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und der letzte aller Propheten, und Allah besitzt die volle Kenntnis aller Dinge...” (Quran 33:40)

Der Prophet Muhammad sagte selbst:

“Ich bin zu allen in der Schöpfung gesandt worden und die Propheten wurden durch mich besiegelt.”  (Sahieh Muslim)

Und er sagte wiederum:

“Die Kinder Israels wurden durch die Propheten geführt; wann immer ein Prophet starb, folgte (ihm) ein Prophet.  Siehe!  Nach mir wird es keinen Propheten geben.” (Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim)

Also kam schließlich der Prophet, der explizit erklärte, dass er der letzte Prophet ist.  Die Propheten, die vor diesem Propheten gekommen waren – soweit es aus dem, was über sie berichtet wurde, hervorgeht – erhoben selbst keinen derartigen Anspruch.  Beispielsweise sagt Gott im 5.Buch Mose zu Moses, dass Er in Zukunft einen anderen Gesandten schicken wird „wie du bist“.  Im Neuen Testament, in Johannes 14:15-16, spricht Jesus von “einen andern Tröster”, der von Gott gesandt wird.  (Auch in Johannes 16:7-8 und Johannes 16:12-13 spricht Jesus von jemandem, der in der Zukunft kommen wird.)  Der Prophet Muhammad hingegen hat sehr deutlich gemacht, dass nach ihm kein Prophet mehr kommen wird.  

Da er als letzter Gesandter für die Menschheit geschickt worden ist, musste es einige Aspekte geben, die einzigartig in bezug auf diesen letzten Propheten sein müssen.  Zu diesen Aspekten gehören: 

Erstens: Da keiner später kommen kann, um irgendwelche Fehler oder Veränderungen zu berichtigen, musste die Offenbarung, die der letzte Prophet erhalten hatte, in ihrer ursprünglichen Reinheit bewahrt bleiben.  Es würde den Umfang dieses kurzen Artikels sprengen, aber eine Studie des Qur´an und der Sunna würde zeigen, dass sie beide genauestens bewahrt geblieben sind.  

Zweitens: die Art des “Zeichens” des letzten Propheten musste ebenfalls anders sein.  Denn dieses Zeichen sollte nicht nur die Menschen überzeugen, die in der Zeit des Propheten lebten, sondern auch alle jene, die nachher kommen würden.  Das „Zeichen“ des Propheten Muhammad war der Qur´an und seine wunderbaren Art wird noch heute hochgeschätzt werden und wird auch in Zukunft geschätzt werden. 

Drittens: dieser letzte Prophet konnte nicht einfach nur für eine Gemeinschaft von der Menschheit gesandt sein – dann hätte jede ihren eigenen letzten Propheten, die sich unterscheiden würden.  Dieser letzte Prophet musste für die gesamte Menschheit geschickt sein, der Folge der Propheten ein Ende bereiten und für die gesamte Welt geeignet sein.  Der Prophet Muhammad war der einzige Prophet der bekanntgab, dass er nicht nur für ein bestimmtes Volk, sondern für alle Völker auf der Welt gesandt wurde.  Die Juden zum Beispiel betrachten sich als auserwähltes Volk und denken, dass ihre Botschaft ausschließlich für sie bestimmt ist.  Daher Glauben viele orthodoxe Juden nicht an die Bekehrung zu ihrem Glauben.  Das Neue Testament verdeutlicht ebenfalls, dass Jesus zu den Stämmen Israels gesandt war.  In Matthäus 10: 5-6 lesen wir

Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte,  sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.”

Es wird berichtet, dass Jesus sprach, als die kanaanitische Frau ihn um Hilfe bat:

“Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel” (Matthäus 15:24).[1]

Diese begrenzte Mission Jesu´ wird vom Qur´an (61:6) auch bestätigt.  Über den Propheten Muhammad sagt Gott aber:

“(O Muhammad) sprich: "O ihr Menschen, ich bin für euch alle ein Gesandter Allahs…’” (Quran 7:158)

In einem anderen Vers lesen wir:  

Und Wir haben dich nur als Bringer froher Botschaft und Warner für alle Menschen entsandt” (Quran 34:28)

Es gibt noch weitere Verse, die denselben Sinn ergeben.  Der Prophet Muhammad hat auch selbst bestätigt, dass er sich von den früheren Propheten in fünf Dingen unterscheidet.  Das letzte, das er erwähnte, war: 

“[Zuvor] war ein Prophet nur zu seinem eigenen Volk gesandt worden, aber ich wurde an die gesamte Menschheit gesandt.” (Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim)

Viertens die Gesetze und Lehren dieser Botschaft mussten fest sein in Angelegenheiten, die für die gesamte Menschheit bis zum Tag des Gerichts feststehen müssen und führend; aber anpassungsfähig und flexibel in Angelegenheiten, die offen sein müssen, um sich den veränderten Umständen der Menschheit entsprechend zu ändern.  Dies soll später detaillierter besprochen werden. 

An allen diesen Punkten sieht man, dass es die Botschaft des Propheten Muhammads ist, auf die alle diese Kriterien zutreffen.  Außerdem machen alle diese Aspekte ziemlich deutlich, dass der Prophet Muhammad geeignet und ausreichend ist, der Gesandte für die gesamte Menschheit zu sein und dass die Religion, die die ganze Menschheit annehmen sollte, der Islam ist. 



Footnotes:

[1] Im gleichen Zusammenhang wird Jesus in Matthäus 15:26 zitiert, dass er über das Helfen der kanaanitischen Frau sagte: “Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde..”  Gott allein weiss, welche Teile des Evangeliums, die Jesus zugesprochen werden, wirklich von ihm gesag worden waren. 

 

 

Die Inklusivität des Islam (teil 2 von 3): Eine Religion für die ganze Menschheit

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Beschreibung: Eine Erklärung der Gründe warum der Gehorsam einem neuen Propheten Gottes gegenüber immer bindend ist und ein Blick auf die besonderen Züge, die den Islam zu einer Religion für alle Völker und Zeiten machen.  

  • von Jamaal al-Din Zarabozo (© 2011 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 16 May 2011
  • Zuletzt verändert am 16 May 2011
  • Gedruckt: 182
  • Gesehen: 8809 (Tagesmittelwerte: 3)
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Gehorsamkeit zum Propheten Muhammad ist ein Muss für alle

Bevor wir darüber reden, wie universell die Gesetze des Islam sind, ist es wichtig, kurz das Thema derjenigen zu diskutieren, die den früheren bestätigten Propheten Gottes folgen.  Diese Leute mögen argumentieren, dass der Prophet Muhammad wahrhaftig sein mag, aber es genüge ihnen, dem Propheten zu folgen, dem sie bisher gefolgt waren.

Tatsächlich hat aber keiner das Recht, die anderen Propheten zu akzeptieren und den Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, zu leugnen.  Niemand besitzt das Recht, zu sagen, dass Muhammad wahrhaftig war, aber: „Ich möchte immer noch Jesus oder Moses folgen.”  Logisch gesprochen, kann man nicht erwarten, dass dies von Gott akzeptiert werden wird.  Gott hat Seinen letzten Gesandten geschickt, damit ihm geglaubt und gefolgt wird, damit er das aufhebt und abschafft, was von den Lehren der früheren Propheten ersetzt wird.  Im Qur´an beschreibt Gott diese Verhaltensweise: 

Wenn ihnen gesagt wird: "Glaubt an das, was Gott herabgesandt hat", sagen sie: "Wir glauben an das, was uns herabgesandt wurde", während sie das leugnen, was danach kam, obgleich es um die Wahrheit geht, die das bestätigt, was in ihrem Besitz ist...” (Quran 2:91)

Gott hat außerdem Leute dieser Art für Ungläubige erklärt.  Er sagt:

Wahrlich, diejenigen, die nicht an Gott und Seine Gesandten glauben und eine Trennung zwischen Gott und Seinen Gesandten machen und sagen: "Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen" und einen Zwischenweg einschlagen möchten diese sind die Ungläubigen im wahren Sinne, und bereitet haben Wir den Ungläubigen eine schmähliche Strafe.  Diejenigen aber, die an Gott und an Seine Gesandten glauben und zwischen ihnen keinen Unterschied machen, sind es, denen Er ihren Lohn geben wird; und Gott ist Allvergebend, Barmherzig.” (Quran 4:150-152)

Der Prophet sagte:

“[Ich schwöre] bei [Gott], dem Einen, in Dessen Hand meine Seele ist, es wird keinen von den Menschen geben, an die ich mich gewandt habe, sei er Jude oder Christ, der von mir hört und stirbt, ohne an das zu glauben, mit dem ich gesandt worden bin, außer dass er zu den Bewohnern des Höllenfeuers gehören wird.” (Sahieh Muslim)

Der Prophet sagte sogar zu seinen Gefährten: 

“Wenn mein Bruder Moses heute noch leben würde, hätte er keine Wahl, als mir zu folgen.” (Ahmad und al-Daarimi)

Also wendet sich die Universalität des Islam an alle, die auch den vorangegangenen Propheten gefolgt waren.  Sie haben keine logisch akzeptable Alternative als den Propheten Muhammad anzunehmen und ihm zu folgen.

Die Universalität des Islam und seine Zeitlosigkeit

Wie oben bemerkt, erklärte der Prophet Muhammad, dass er der letzte Prophet sei, der für die Menschheit gesandt worden sei.  Gleichzeitig ist es undenkbar, wenn man die Gnade des Allerbarmers kennt, dass Er die Menschen ohne deutliche Rechtleitung irgendeiner Art zu lassen.  Mit anderen Worten, was Er seinem letzten Gesandten gegeben hat, muss geeignet sein, um die gesamte Menschheit nach ihm bis zum Tag des Gerichts zu führen.  Der Prophet selbst hat dies im wesentlichen sogar betont, als er sagte:

“Ich habe euch zwei gute Nachrichten hinterlassen, damit ihr, wenn ihr daran festhaltet, niemals irregeht: das Buch Gottes und die Sunna Seines Gesandten.” (Sahieh Muslim)

Gott sagt ebenfalls:

“…Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt.…” (Quran 5:3)

Also ist die Religion vervollständigt und vervollkommnet und es besteht kein Bedarf an irgendeiner Änderung oder Wandlung.  Die Botschaft ist gekommen und soll bis zum Tag des Gerichts genügen.  Der Prophet, der an alle Völker gesandt wurde, ist bereits gekommen. 

Dies zeigt an, dass die Lehren des Propheten gültig und für die gesamte Menschheit verpflichtend sind.  Das bedeutet, sein Beispiel und seine Lehren galten nicht einfach nur für das Volk von Arabien in seiner Zeit.  Sie sind vielmehr für jeden einzelnen Muslim heute genauso gültig und genauso wichtig, sei er in New York oder Malaysia. 

An dieser Stelle könnte man logisch fragen: Wie kann es sein, dass dieses Gesetz in der Lage ist, die Bedürfnisse der gesamten Menschheit bis zum Tag des Gerichts zu erfüllen?  Die menschliche Gesellschaft verändert sich von Tag zu Tag.  Wie kann es sein, dass ein „Gesetz“ Rechtleitung für jeden zu jeder Zeit liefert?  Die Antwort auf diese Frage hat etwas mit der Schönheit des Gesetzes zu tun.  Wenn man das Gesetz studiert, das vom Propheten Muhammad verkündet wurde, stellt man fest, dass es die benötigten Elemente der Flexibilität besitzt, die es gestatten, heute ebenso anwendbar zu sein, wie es das während der Lebzeiten des Propheten gewesen ist.  Im wesentlichen sind die Dinge, die fest und beständig sein müssen, im islamischen Gesetz auch so.  Die Dinge, die flexibel sein müssen, damit sie für verschiedene Völker sie zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich gehandhabt werden können, wurden im islamischen Gesetz flexibel gelassen.  Also ist die Lebensweise der göttlichen Rechtleitung für alle Menschen bis zum Tag des Gerichts geeignet und anwendbar.  

 

 

Die Inklusivität des Islam (teil 3 von 3): Eine vollständige Rechtleitung für immer ausreichend

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Beschreibung: Praktische Beispiele dafür, wie die Gesetze des Islam für alle Völker, Zeiten und Orte geeignet sind.  

  • von Jamaal al-Din Zarabozo (© 2011 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 23 May 2011
  • Zuletzt verändert am 23 May 2011
  • Gedruckt: 153
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Erstens verändert sich die menschliche Natur nicht im Laufe der Zeit.  Gesetze oder Rechtleitung, die das moralische und ethische Verhalten regeln, sollten immer dieselben bleiben, denn was einmal Seele schädigt, wird die Seele immer schädigen, eben aufgrund der Tatsache, dass sich die menschliche Natur nicht verändert.  Beispielsweise Lügen und Betrügen missfallen unserem Herrn und schädigen die Seele und das wird immer so sein.  Daher sollten Gesetze und Rechtleitung, die mit den Dingen dieser Natur im Zusammenhang stehen, feststehen und vollständig anwendbar bleiben bis zum Tag des Gerichts.  Rituelle gottesdienstliche Taten, welche die Ausbildung des menschlichen Charakters unterstreichen, brauchen sich ebenfalls nicht zu ändern.  Gott allein weiß, wie Er angebetet werden möchte, und wenn Er diese Taten bis zum Tag des Gerichts für richtig und annehmbar erklärt hat, kann keiner behaupten, dass dies möglicherweise anders sei.  Wenn man diese Art von Gesetzen oder Rechtleitung beschreibt, kann man sagen, das islamische Gesetz ist unnachgiebig, aber das ist nur so, weil es in diesen Punkten starr sein soll.  Dies hat aber keinerlei Einfluss auf ihre Universalität und Anwendbarkeit zu allen Zeiten und an allen Orten.  

Zweitens gibt es manche schädlichen Dinge, die die Menschen vermeiden müssen.  Diese wurden ebenfalls explizit und dauerhaft verboten.  Alkohol und Rauschmittel zum Beispiel werden immer schädlich für die Menschheit sein.  Immer wieder einmal werden die Menschen irgendetwas nützliches am Alkohol finden, wie Gott auch im Qur´an erwähnte, aber alles in allem kann keine Gesellschaft zu recht argumentieren, dass der Alkoholkonsum etwas Gutes sei.  Man braucht nur mal die gesellschaftlichen Kosten für das Trinken allein in den USA zu bedenken.  Viele Familien werden durch Alkoholmissbrauch auseinandergerissen.  Fahren unter Alkoholeinfluss wird als Gefahr für die Gesellschaft betrachtet und obwohl große Schritte unternommen worden sind, um es unter Kontrolle zu bekommen, sterben deswegen immer noch zahlreiche Menschen oder werden schwer verletzt.  Viele Alkoholiker können keine Arbeit bekommen und werden abhängig vom Staat, belasten die übrigen Mitbürger mit ihrer Fürsorge.  Wenn es zu Themen dieser Art kommt, verbietet der Islam solche Praktiken für immer, denn es kann kein ernsthaftes Argument dafür geben, dass Alkohol erlaubt werden sollte.  (In der Tat könnte man argumentieren, dass er heute nur erlaubt ist, weil die Kosten, die Menschen von dieser süchtigmachenden „Droge“ zurückzuhalten, unerschwinglich sind.  Dies ist in Realität nur ein weiteres Zeichen dafür, wie gefährlich und schlimm Alkohol ist.)

Drittens, abgesehen davon, benötigen Menschen nur einige detaillierte Gesetze, aber viele allgemeine Prinzipien, die ihnen erlauben, ihre Leben zu allen Zeiten und an allen Orten zu führen.  Dies ist genau das, was das islamische Gesetz ihnen liefert.  Daher liefert Gott detaillierte Gesetze über die Dinge, die man essen kann, über das Erbe, wer als Ehepartner erlaubt ist, internationale Beziehungen usw.  Von diesen detaillierten Gesetzen kann ein Gelehrter die Regelungen für viele neue Situationen herleiten.  Von den allgemeinen Prinzipien kann ein Gelehrter die Rechtleitung für verschiedene Themen ableiten, die zum Beispiel zur Zeit des Propheten nicht aufgetreten sind.

Viertens im Bereich sozialer Verträge und Geschäfte beispielsweise ist das allgemeine Prinzip, dass alles erlaubt ist, außer wenn es einen dafür Beweis gibt, der das andere zeigt. Damit läßt das islamische Gesetz in der Tat sehr viel Freiraum innerhalb des Gesetzes.  Im geschäftlichen Bereich hat der Islam Zinsen, zu riskante Transaktionen, Lotterie, Täuschung, Betrug, Verkauf oder Handel illegaler Dinge und Nötigung verboten.  Im allgemeinen sind es die schädlichen Aspekte, die verboten wurden.  Mit anderen Worten ist die Rechtleitung derart, dass man, wenn neue Formen des Geschäfts entwickelt werden, wie in modernen Zeiten, feststellen kann, welche den islamischen Richtlinien entsprechen und welche nicht.  Also hat sich das islamische Gesetz seit über 1400 Jahren als anwendbar erwiesen, den islamischen Lehren nach wird es bis zum Tag des Gerichts anwendbar bleiben.  Zwei Geschäftsleute können irgendeinen Vertrag nach ihren Wünschen abschließen, solange die grundlegenden und schädlichen Aspekte vermieden werden.  Man kann sich nicht einmal vorstellen, wieviele Arten von Transaktionen daher unter dem Islamischen Gesetz gestattet sind.  

Schließlich muss erkannt werden, dass diese vollständige und umfassende Rechtleitung, die bis zum Tag des Gerichts gültig bleiben wird, eine große Gnade von Gott ist, und sie ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich die Menschen der Führung Gottes zuwenden sollten.  Menschen auf sich allein gestellt, wären nie in der Lage, eine geeignete Lebendweise für jeden Ort und jede Zeit zu finden, von etwas, das über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende gültig bleibt, gar nicht zu reden – obwohl die Menschen versuchen würden, an dem festzuhalten, was sie in der Vergangenheit verfolgt haben.  Sayyid Qutb hat diesen Punkt ausdrucksvoll beschrieben:

Wenn ein Mensch versucht, ein metaphysisches Konzept oder eine Lebensweise durch seine eigenen Bemühungen zu konstruieren, kann dieses Konzept oder System nicht umfassend sein.  Es kann lediglich teilweise gültig sein, gut für eine Zeit und einen Ort, nicht aber für andere Zeiten und andere Orte, und angemessen für eine Art von Umständen, nicht aber für andere.  Außerdem ist er, auch wenn er nur ein einziges Problem betrachtet, nicht in der Lage, es von allen möglichen Seiten zu betrachten und alle Konsequenzen der vorgeschlagenen Lösung zu bedenken, denn gerade dieses Problem erstreckt sich über einen Raum und eine Zeit und ist mit früheren Ereignissen und Vorfällen verknüpft, die außerhalb des Blickwinkels und des Verständnisses menschlicher Wesen liegen. 

Wir schließen daraus, dass keine Philosophie und keine Lebensweise, die von menschlichen Gedanken produziert wurde, „all-umfassend“ sein kann.  Sie kann höchstens einen Teil des menschlichen Lebens umfassen und nur für eine bestimmte Zeitspanne gültig sein.  Aufgrund dieses limitierten Spielraumes ist sie immer in vieler Hinsicht mangelhaft, und aufgrund ihrer zeitlichen Beschränkung verursacht sie ganz sicher Probleme, die Abänderungen und Veränderungen an der ursprünglichen Philosophie oder der Lebensweise nötig machen.  Menschen oder Völker, deren gesellschaftliches, politisches oder wirtschaftliches System auf menschlichen Philosophien basiert, werden immer mit Widersprüchen und „Dialektik“ konfrontiert.[1]

Man braucht nur ein Beispiel zu betrachten, das letztens erst viel debattiert wurde, um zu verstehen, warum die Anwendung von Gottes Rechtleitung für alle Orte und alle Zeiten das beste für die Menschheit ist.  Die Beschneidung ist eine wohlbekannte und fest etablierte Angelegenheit im Islam.  In den vergangenen Jahrzehnten gehen die Meinungen der Doktoren und Wissenschaftler – wegen des begrenzten Verständnisses des Menschen von der Realität – immer hin und her, wenn es um die Beschneidung geht.  Eine Dekade befürworten sie diese, während sie in der folgenden Dekade sagen, sie sei nutzlos und schädlich für das Kind.  Jetzt haben sie herausgefunden – oder sie denken, herausgefunden zu haben, denn vielleicht stellt es sich wieder als falsch heraus – dass die Beschneidung einen großartigen Schutz vor HIV AIDS darstellt.  Nun beeilen sie sich, zahlreiche Männer in unterschiedlichen Teilen Afrikas zu beschneiden. 

Eventuell wird nach so vielen Fällen wie diesem den Menschen klar werden, dass es eine Rechtleitung gibt, die vollständig und vollkommen ist, die von Gott kommt und genau das darstellt, was die Menschen benötigen und brauchen, egal zu welcher Zeit und an welchem Ort. 

Die Rechtleitung ist vollständig und für immer hinreichend  

Zusammengefasst können wir feststellen, dass die Rechtleitung vollständig und für alle Zeiten und Orte geeignet ist.  Sie ist alles, das die Muslime für die Freude in dieser Welt und im Jenseits benötigen.  Sie kann nicht verbessert werden.  Daher besteht auch kein Bedarf daran, etwas hinzuzufügen, zu verändern oder wegzulassen.  Diejenigen, die denken, sie könnten etwas verbessern, das Gott offenbart hat, sind äußerst hochmütig und gehen weit über das hinaus, was sie allerhöchstens erreichen könnten.  Aus diesem offensichtlichen Grund hat der Prophet sehr eindringlich vor Erneuerungen, Einführungen, Irrlehren und Änderungen im Glauben gewarnt.  Derartiges ist überhaupt nicht nötig, und sie werden die Schönheit und Vollkommenheit des Islam stören.  Daher sagte der Prophet:

“Die schlimmsten Dinge sind die erneuerten.  Und jede Erneuerung ist ein Irregehen.” (Sahieh Muslim)

Er sagte ebenfalls: 

“Und jedes Irregehen ist im Höllenfeuer.” (al-Nasaai)

Der Prophet sagte auch:   

“Wer irgendetwas in unsere Angelegenheit einführt, das nicht dazu gehört, wird zurückgewiesen werden.” (Sahieh al-Bukhari und Sahieh Muslim)



Footnotes:

[1] Sayyid Qutb, The Islamic Concept and Its Characteristics (American Trust Publications, 1991), S. 85-86.

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