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Glück im Islam (teil 1 von 3): Vorstellungen vom Glücklichsein

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Beschreibung: Die Entwicklung der menschlichen Gedanken in bezug auf die Mittel, durch die Glück erreicht werden kann.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 30 Dec 2018
  • Gedruckt: 542
  • Gesehen: 29762 (Tagesmittelwerte: 7)
  • Bewertung: 3.9 von 5
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Obwohl die Glücklichkeit vielleicht eines der wichtigsten Dinge im Leben darstellt, kann die Wissenschaft noch nicht viel darüber erklären.  Ihr Begriff selbst ist schwer zu erfassen.  Ist es eine Idee, ein Gefühl, eine Tugend, eine Philosophie oder ist sie nur in unseren Genen programmiert?  Es gibt keine einstimmige Erklärung dafür, und schon scheint jedermann heutzutage das Glück zu verkaufen – Drogendealer, Pharmaindustrie, Hollywood, Spielzeughersteller, Selbsthilfegurus und natürlich Disney, der Schöpfer des glücklichsten Ortes auf dem Planet Erde.  Kann Glück tatsächlich käuflich erworben werden?  Wird Glück erreicht, indem man Vergnügen, Ruhm und Reichtum bis aufs Äußerste steigert oder indem man ein zügelloses Leben führt?  Diese Artikelreihe wird kurz die Entwicklung des Glücks in der westlichen Denkweise darlegen, gefolgt von dem gegenwärtigen kulturellen Verständnis im Westen.  Abschließend wird die Bedeutung und einige Mittel, wie man Glück erreicht, aus islamischer Sicht erläutert.

Entwicklung von Glück in der westlichen Denkweise

Die christliche Vorstellung von Glück basiert auf einer überlieferten Aussage Jesus:

“…auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.” (Johannes 16:22)

Die christliche Vorstellung von Glück entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg, und verharrte im Gegenzug auf der Theorie der Sünde, die besagte, wie St. Augustine in der City of God erklärte, dass aufgrund des Sündenfalls von Adam und Eva im Garten von Eden “wahres Glück in unserem derzeitigen Leben unerreichbar ist”.[1]

1776 fasste Thomas Jefferson ein gutes Jahrhundert der Reflexion zu diesem Thema in Europa und Afrika zusammen und sah die “Verfolgung des Glücks” als eine “selbstverständliche” Wahrheit an.  Zu dieser Zeit wurde die Wahrheit des Glücks so oft überzeugend erläutert, dass viele kaum noch Beweise für nötig hielten.  Es war, genau wie Jefferson sagte, selbstverständlich.  Das “größtmögliche Glück für die größte Anzahl” von Menschen sicherzustellen, war zum Befehl der Moral des Jahrhunderts geworden.   Aber – wie “selbstverständlich” war die Verfolgung des Glücks?  War es tatsächlich so offensichtlich, dass Glück unser natürliches, beabsichtigtes Ende war?  Die Christen bezeugten, dass die Menschen während ihrer Pilgerreise auf der Erde das Glück verfolgten, aber sie blieben in bezug auf diese Errungenschaft skeptisch.  Andererseits war Jefferson selbst pessimistisch, ob die Jagd jemals zu einem befriedigendem Ergebnis führen würde.  “Vollkommenes Glück… wurde von der Gottheit nie als das Lot eines seiner Geschöpfe beabsichtigt”, führte er 1763 in einem Brief aus, und nüchtern fügte er hinzu: “die Glücklichsten von uns auf unserer Reise durch das Leben treffen werden regelmäßig von Schicksalsschlägen und Unglück heimgesucht, die uns beträchtlich betrüben können.”[2]  “Unsere Gemüter gegen diese Attacken zu stärken”, so schloss er, “sollte eine der bedeutendsten Studien und

Im fünften Jahrhundert behauptete Boethius indessen, dass “Gott selbst Glück ist”.[3]  In der Mitte des 19ten Jahrhundert wurde der Begriff umgedreht: “Glück ist Gott”.  Das Glück auf der Erde trat als das Idol der Idole in Erscheinung, der Mittelpunkt des modernen Lebens, die Quelle der menschlichen Sehnsucht, der Sinn der Existenz, das Warum und Wofür.  Wenn Glück nicht, wie Freud sagte, “im Plan der Schöpfung” vorgesehen war[4], gibt es diejenigen, die bereit sind, das Handwerk des Erschaffers abzuändern, um es dort einzufügen, indem sie es im Namen der Demokratie und des freien Handel (Materialismus) fabrizieren, konsumieren und exportieren.  Wie der Philosoph Pascal Bruckner feststellte: “Glück ist einzige Horizont unserer zeitgenössischen Demokratien.”  Als Ersatzreligion hat der Materialismus Gott in die Shoppingmeile verlegt.

Glück in der westlichen Kultur

In unserer Kultur wird gewöhnlich angenommen, dass man glücklich wird, wenn man reich, mächtig oder berühmt wird.  Die Jugendlichen träumen davon, ein berühmter Popstar zu werden, die Alten wünschen sich, den Jackpot zu gewinnen.  Wir suchen oft das Glück, indem wir versuchen, jeden Stress, Trauer und Ablenkung aus dem Weg zu räumen.  Für manche liegt das Glück in Therapien, die die Stimmung ändern.  Eva Moskowitz, eine Historikerin, vermittelt uns eine Vorstellung von der Besessenheit der Amerikaner von dem Evangelium der Therapie: “Heutzutage kennt diese Besessenheit keine Grenzen ...es gibt über 260 [verschiedene Sorten von ] 12-Stufen-Programmen in Amerika.”[5]

Ein Grund dafür, dass wir so viele Schwierigkeiten haben, Glück zu erlangen, ist, dass wir keine genaue Vorstellung davon haben, was es ist.  Aus diesem Grund treffen wir im Leben falsche Entscheidungen.  Eine islamische Geschichte beleuchtet dir Beziehung zwischen Entscheidung und Glück.

“O, großer, weiser Nasrudin,” sagte

Der ungeduldige Schüler, “ich muss dir eine

Sehr wichtige Frage stellen, deren Antwort

Uns alle brennend interessiert: Was ist das Geheimnis,

Glück zu erreichen?”

 

Nasrudin dachte eine Weile nach,

dann antwortete er: “Das Geheimnis vom

Glück ist das gute Urteil.”

 

“Ah,” sagte der Schüler.  “Aber wie

Erreichen wir ein gutes Urteil?

 

“Aus Erfahrung,” antwortete

Nasrudin.

 

“Ja,” sagte der Schüler.  “Aber wie

Erhalten wir Erfahrung?”

 

“Schlechtes Urteil.”

 

Ein Beispiel für unser gutes Urteil ist es, zu wissen, dass materialistische Bequemlichkeit selbst nicht zu andauerndem Glück führt.  Wenn wir mit unserem guten Urteil zu diesem Schluss gekommen sind, werden wir nicht in Selbstmitleid versinken.  Wir fahren damit fort, ein Glück zu erflehen, das außerhalb unserer Reichweite zu stehen scheint.  Wir verdienen immer mehr Geld, weil wir denken, dass man auf diese Weise glücklich wird und dabei vernachlässigen wir unsere Familie.  Die meisten großen Ereignisse, von denen wir träumen, bringen uns weniger Glück, als wir erhofft hatten.  Zusätzlich dazu, dass wir weniger glücklich sind, als wir erwarteten oder erhofften, wissen wir regelmäßig nicht genau, was wir wollen, was uns glücklich machen wird oder wie wir es erreichen.  Wir treffen Fehlurteile.

Dauerhaftes Glück kommt nicht dadurch, dass man es “macht”.  Stellen wir uns jemanden vor, der mit seinen Fingern schnippen könnte und dir Ruhm, Erfolg und Muße verschaffen könnte. Wärst du dann glücklich?  Du wärst euphorisch, aber nur für kurze Zeit.  Nach und nach würdest du dich diesen neuen Umständen anpassen und dein Leben würde zum alltäglichen Gemisch der Gefühle zurückkehren.  Studien zeigen, dass Leute, die beim Lotto “das große Los” gezogen hatten, ein paar Monate später nicht glücklicher sind, als ein Durchschnittsbürger.  Um die Freude zu gewinnen, bräuchte man jetzt eine noch höhere Höhe.

Bedenken wir auch, wie wir “es geschafft” haben.  1957 entsprach das Einkommen pro Person weniger als $8,000, im gegenwärtigen Dollarwert ausgedrückt.  Heutzutage sind es $16,000.  Mit doppelten Einkommen haben wir nun doppelt so viele materielle Güter, die man mit Geld kaufen kann – einschließlich zweimal so viele Autos pro Person.  Wir haben auch Mikrowellenofen, Farbfernseher, VCRs, Anrufbeantworter und $12 Millionen jährlich für Marken-Sportschuhe.

Sind wir dadurch glücklicher?  Nein!  1957 sagten 35% der Amerikaner gegenüber dem National Opinion Research Center, dass sie “sehr glücklich” sind.  1991 äußerten lediglich 31% dasselbe.[6]  In der Zwischenzeit ist die Anzahl der Depressionen weiter gestiegen.

Gottes Prophet der Gnade sagte:

“Wahre Bereichrung kommt nicht durch den Besitz von einer Menge an Reichtum, sondern eine wahre Bereicherung ist die Bereicherung der Seele.” (Sahieh Al-Bukhari)



Footnotes:

[1] City of God, (XIX.4-10). (http://www.humanities.mq.edu.au/Ockham/y6705.html).

[2] Notes for an Autobiography,  1821.

[3] De Consol. iii.

[4] Civilization and Its Discontents, (1930).

[5] Wir vertrauen auf Therapie: Amerikas Besessenheit mit der Selbsterfüllung.

[6] Center for a New American Dream, 2000 Annual Report. (http://www.newdream.org/publications/2000annualreport.pdf)

 

 

Glück im Islam (teil 2 von 3): Glück & Wissenschaft

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Beschreibung: Islam stimmt mit wissenschaftlichen Methoden, um glücklich zu werden, überein.

  • von Aisha Stacey (© 2014 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 15 Dec 2014
  • Zuletzt verändert am 15 Dec 2014
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  • Gesehen: 11355 (Tagesmittelwerte: 5)
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HappinessinIslampart2.jpgTeil 1 von Glück im Islam diskutiert die Entwicklung von Glück im westlichen Gedanken und seine Auswirkung auf weltliche Kultur.  In Teil 2 werden wir die Definitionen von Glück noch einmal untersuchen und über die Beziehung zwischen Wissenschaft und Glück sprechen und wie sich dies wiederum auf die Lehren des Islam bezieht. 

Das Merriam Webster online Wörterbuch definiert Glück als einen Zustand des Wohlbefindens oder der Zufriedenheit, eine angenehme oder befriedigende Erfahrung.  Philosophen haben Glück oft als ein gutes Leben führen definiert.  Glück wurde auch definiert als Zustand des Wohlbefindens, charakterisiert durch Gefühle, die von Zufriedenheit bis intensive Freude rangieren. 

In den vergangenen Jahren haben Psychologen und Forscher Menschen auf der ganzen Welt studiert, um herauszufinden, was genau uns glücklich macht.  Ist es Geld, Gesinnung, Kultur, Erinnerung, Gesundheit oder Aufopferung?  Neue Erkenntnisse deuten an, dass Taten einen positiven Effekt auf Glücksgefühle haben.  Das „Yes! Magazine" hat eine Liste wissenschaftlich bewiesener Strategien, wie man glücklich wird, veröffentlicht.  Es ist nicht überraschend, dass sie fast der Art entsprechen, wie Gott und Sein Gesandter Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, uns beigebracht haben, uns zu verhalten, was ein Hinweis auf die Vollkommenheit des Islam ist.

Hier sind sieben „wissenschaftlich" bewiesene Wege ohne besondere Ordnung, um Glücksgefühle zu vermehren

1.     Meiden von Vergleichen.

Nach der Stanford Psychologin Sonja Lyubomirsky[1], führt das Konzentrieren auf die eigenen persönlichen Errungenschaften zu größerer Befriedigung als der Vergleich mit anderen.  Gott spricht im Qur´an: 

"Und richte deinen Blick nicht auf das, was Wir einigen von ihnen zu (kurzem) Genuß gewährten den Glanz des irdischen Lebens -, um sie dadurch zu prüfen. Denn die Versorgung deines Herrn ist besser und bleibender." (Quran 20:131)

2.     Lächele, auch wenn dir nicht danach ist.

„Glückliche Menschen… sehen Möglichkeiten, Gelegenheiten und Erfolg.  Wenn sie an die Zukunft denken, sind sie optimistisch und wenn sie an Vergangenes zurück denken, neigen sie dazu, die Höhepunkte zu genießen," sagen Diener und Biswas-Diener.[2]

Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, sagte: "Denk´ nicht von einer guten Tat sie sein gering, Selbst wenn du nur deinen Bruder mit einem fröhlichen Lächeln begrüßt."[3]  und "In das Gesicht deines Bruders zu lächeln ist ein Almosen zu deinen Gunsten."[4]

Ein Gefährte des Propheten Muhammads sagte: „Seit dem Tag, an dem ich den Islam angenommen habe, habe ich den Gesandten Gottes nie ohne ein lächelndes Gesicht angetroffen."[5] Der spätere islamische Gelehrte Schaikh Bin Baz, möge Allah ihm gnädig sein, sagte: „Ein lächelndes Gesicht weist auf eine gute Eigenschaft hin und verursacht gesegnete Ergebnisse – es deutet an, dass das Herz frei von Bitterkeit ist und lässt die Zuneigung zwischen den Menschen anwachsen."

3.     Rausgehen und bewegen.

Eine Studie der Duke University zeigt, dass Bewegung bei der Behandlung von Depressionen genauso effektiv sein kann wie Medikamente.  Der Prophet Muhammad sagte: "Ein starker Gläubiger ist besser und beliebter aus der Sicht Gottes als ein schwacher Gläubiger."[6]  Er dachte nicht nur im Sinne von Glauben und Charakter, sondern auch daran, dass eine optimale Gesundheit und Fitness wünschenswerte Züge eines Gläubigen wären. 

4.     Freunde gewinnen und die Kostbarkeit der Familie. 

Glücklichere Menschen neigen dazu, gute Familien, Freunde und unterstützende Beziehungen zu haben, sagen Diener und Biswas-Diener.[7]  "Wir brauchen nicht nur Beziehungen, wir brauchen Nahestehende", das beinhaltet Verständnis und Sorge.  Allah der Erhabene sagt:  

Und dient Gott und setzt Ihm nichts zur Seite; und seid gut zu den Eltern und zu den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem Nachbar, sei er verwandt oder aus der Fremde, dem Begleiter an der Seite, dem Sohn des Weges und zu dem (Sklaven), den ihr von Rechts wegen besitzt. Seht, Gott liebt nicht den Hochmütigen, den Prahler." (Quran 4:36)

Der Prophet Muhammad sagte: „Von den Dingen, die dem Gläubigen in diesem Leben Glücksgefühle machen, sind ein rechtschaffener Nachbar, ein geräumiges Haus und ein gutes Ross."[8]  Der Islam betont die Solidarität der Familien, Nachbarschaft und weiteren Gemeinschaft sehr nachdrücklich. 

5.     Sag „Dankeschön" wenn du es so meinst.

Menschen, die Dankbarkeit auf einer wöchentlichen Basis ausstahlen, sind gesunder, optimistischer und es ist wahrscheinlicher, dass sie persönliche Ziele erreichen, wie der Autor Robert Emmons[9] meint.

Im Zentrum der Lehren des Islam steht die Vorstellung, dass wir Gott dankbar sein müssen, nicht nur für den Segen, den wir erhalten, sondern für alle Umstände, um glücklich oder zufrieden zu sein.  In welcher Lage wir uns auch befinden, wir sollten dankbar sein und sicher, dass es gut für uns ist, solange wir die Lehren Gottes befolgen.  Gott sagte:

„So gedenkt also Meiner (Gottes), damit Ich euer gedenke; und seid Mir dankbar (für meine Gaben) und verleugnet Mich nicht." (Quran 2:152)

„Und da kündigte euer Herr an: „Wenn ihr dankbar seid, so will Ich euch wahrlich mehr geben; seid ihr aber undankbar, dann ist Meine Strafe wahrlich streng."’ (Quran 14:7)

6.     Gib´ es weg, gib´ es jetzt weg!

Mach´ Altruismus, und gib´ Almosen, teile dein Leben und sei dabei entschieden.  Der Forscher Stephen Post sagt, einem Nachbarn zu helfen, freiwillige Tätigkeiten oder Güter und Dienste spenden, resultiert in einem „Helfer Hoch", und man erhält dadurch mehr gesundheitlichen Nutzen als durch Bewegung oder wenn man aufhört zu rauchen. 

Der Islam ermutigt die Menschen, großzügig zu Familie, Freunden, Nachbarn, Fremden und sogar zu Feinden zu sein.  Dies wird wiederholt im Qur´an und den authentischen Überlieferungen des Propheten Muhammad erwähnt.

"Sprich: "Wahrlich, mein Herr erweitert und beschränkt dem von Seinen Dienern die Mittel zum Unterhalt, dem Er will. Und was immer ihr spendet, Er wird es ersetzen; und Er ist der beste Versorger." (Quran 34:39)

Die Menschen kamen zum Propheten Muhammad und fragten: „Wenn jemand nichts zum Geben hat, was soll er dann tun?"  Er antwortete: „Er sollte mit seinen Händen arbeiten und sich selbst nutzen und auch Almosen geben (von dem, was er verdient)."  Die Menschen fragten weiter: „Wenn er nicht einmal das finden kann?"  Er antwortete: „Er sollte den Bedürftigen helfen, die um Hilfe bitten."  Dann fragten die Menschen: „Wenn er das nicht tun kann?"  Er antwortete: „Dann sollte er gute Taten verrichten und sich von schlechten Taten fernhalten und dies wird als Almosen angesehen."[10]

7.     Geld auf der Liste der Prioritäten nach unten setzen

Menschen, die auf Geld große Wert legen, neigen eher zu Depressionen, Ängsten, und niedrigem Selbstwertgefühl, laut der Aussagen der Forscher Tim Kasser und Richard Ryan.  Der Gesandte Gottes sagte: „Sei glücklich und hoffe auf das, was dir gefallen würde.  Bei Gott, ich fürchte nicht, dass ihr arm sein werdet, doch ich fürchte, dass euch der weltliche Reichtum gewährt wird, so wie er denen, die vor euch lebten, gewährt wurde.  Dann werdet ihr darum wetteifern, wie sie darum gewetteifert haben und er wird euch zerstören, wie er sie zerstört hat."[11]

Glück ist nicht nur intensive Freude, es beinhaltet auch Zufriedenheit.  Im nächsten Artikel werden wir die Rolle des Glücks im Islam untersuchen und entdecken, dass das Folgen der Befehle Gottes der Weg zu Rechtschaffenheit, Zufriedenheit und Freude ist. 



Fußnoten:

[1] The How of Happiness: A Scientific Approach to Getting the Life You Want, Sonja Lyubomirsky, Penguin Press, 2008

[2] Happiness: Unlocking the Mysteries of Psychological Wealth, Ed Diener and Robert Biswas-Diener, Blackwell Publishing Ltd, 2008

[3] Sahieh Muslim

[4] Sahieh Al-Bukhari

[5] Sahieh Al-Bukhari

[6] Sahieh Muslim

[7] Happiness: Unlocking the Mysteries of Psychological Wealth, Ed Diener and Robert Biswas-Diener, Blackwell Publishing Ltd, 2008

[8] Mit einem sahih Isnaad berichtet bei al-Hakim.

[9] Thanks!  How the New Science of Gratitude Can Make You Happier, Robert Emmons, Houghton Mifflin Company, 2007

[10] Sahieh Al-Bukhari

[11] Ibid.

 

 

Glück im Islam (teil 3 von 3): Glück findet man im aufrichtigen Gottesdienst

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Beschreibung: Die Befehle Gottes sind entworfen, um Glück hervorzubringen.

  • von Aisha Stacey (© 2014 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 22 Dec 2014
  • Zuletzt verändert am 22 Dec 2014
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HappinessinIslampart3.jpgIm 1. Teil haben wir die Entwicklung von Glück im westlichen Gedanken besprochen und die Auswirkung auf westliche Kultur.  Im 2. Teil haben wir die Definition von Glück noch einmal untersucht und versucht die Beziehung zwischen Wissenschaft und Glück zu verstehen.  Im 3. Teil werden wir jetzt etwas über Glück in den Lehren des Islam lernen. 

Der Islam ist die Religion, die mehr als eine Religion ist; es ist eine Religion, die eine vollständige Lebensweise beinhaltet.  Nichts ist zu klein oder zu groß, um von den Lehren des Islam abgedeckt zu werden.  Sich freuen und glücklich sein, positiv bleiben und im Frieden;[1] dies ist das, was der Qur´an uns durch den Qur´an und die authentischen Lehren des Propheten Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, lehrt.  Jedes einzelne Gebot Gottes hat das Glück des Einzelnen zum Ziel.  Dies trifft auf alle Aspekte des Lebens, der Anbetung, der Ökonomie und der Gesellschaft zu. 

"Dem, der recht handelt - ob Mann oder Frau - und gläubig ist, werden Wir gewiß ein gutes Leben gewähren; und Wir werden gewiß solchen (Leuten) ihren Lohn nach der besten ihrer Taten bemessen." (Quran 16:97)

Wie die meisten von uns erkannt haben, ist Glück diese vergeistigte Qualität, die Zufriedenheit und Ruhe umfasst; es ist die weiche Freude, die unsere Lippen, Gesichter und unsere Herzen zum Lächeln bringt.  Es ist durch unseren Glauben an Gott und unseren Gehorsam Ihm gegenüber festgelegt.  Also verkörpert Glück die friedliche Sicherheit und Unterwerfung, die der Islam ist.  Die Anordnungen und Vorschriften des Islam bekräftigen das Glück, das daher rührt, dass man Gott kennt, und sie helfen dabei, das Glück der Menschheit während des Lebens in dieser Welt zu garantieren.  Der Islam betont allerdings auch, dass das Leben in dieser Welt nichts weiter ist, als ein Mittel um das Jenseits zu erreichen.  Indem wir die Richtlinien des Islam befolgen, ist es möglich, glücklich zu sein, während wir unser ewiges Glück erwarten. 

Manchmal versuchen Menschen, komplizierte Wege zu verfolgen, um Glück zu erreichen; ihnen gelingt es nicht, den einfacheren Weg zu sehen, den Islam.  Glück kann im Trost gefunden werden, der davon kommt, der Wahrheit zu folgen.  Es kann durch aufrichtigen Gottesdienst zustande kommen, duch das sich beeilen, tugendhafte, edle und schöne Taten zu tun und indem man gütige Taten verrichtet oder Almosen gibt.  Diese Dinge besitzen alle das Potential, uns glücklich zu machen, jeden Tag, unter allen Umständen.  Selbst wenn man nur das geringste Almosen gibt, Gott zuliebe, kann dies ein Lächeln in dein Gesicht und ein Glücksgefühl in dein Herz bringen.

"Das Gleichnis jener aber, die ihr Gut ausgeben im Trachten nach Allahs Wohlgefallen und zur Stärkung ihrer Seele, ist das Gleichnis eines Gartens auf einem Hügel: es trifft ihn ein Platzregen, und da bringt er seine Früchte zweifach (hervor). Und wenn ihn kein Platzregen trifft, so doch Tau. Und Allah durchschaut euer Tun." (Quran 2:265)

Der Prophet Muhammad sagte: „In der Tat die Angelegenheiten eines Gläubigen sind erstaunlich!  Sie sind alle zu seinem Nutzen.  Wenn ihm Erleichterung zuteil wird, ist er dankbar, und das ist gut für ihn."[2]  Das Wesen des menschlichen Daseins bedeutet, dass es zwischen dem Glück auch große Trauer, und zwischen Schmerz und Verzweiflung große Freude geben kann.  Ein Gläubiger wird die Vorherbestimmung Gottes für ihn akzeptieren, und ein glückliches Leben frei von gänzlicher Verzweiflung und unerträglichen Schmerzen führen. 

Der Islam hat die Antwort auf alle Probleme, die die Menschheit betrüben können und wenn man weiß, dass dies zum Glücklich sein führt, weil es uns gestattet, hinter das Bedürfnis der Selbsterfüllung und dem Bedarf, Besitz zu erwerben, zu blicken.  Das Folgen der Lehren des Islam und das Bestreben, Gott zufrieden zu stellen ist eine konstante Erinnerung daran, dass dieses Leben nichts weiter als eine vorübergehende Pause auf dem Weg zum ewigen Leben darstellt.

"Und dem, der sich jedoch von Meiner Ermahnung abkehrt, wird ein Leben in Drangsal beschieden sein, und am Tage der Auferstehung werden Wir ihn blind vor Uns führen." (Quran 20: 124)

Gott sagt im Qur´an: Wahrlich, Ich bin Allah. Es ist kein Gott außer Mir; darum diene Mir und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken."  (Quran 20:14).  Der Schlüssel zum Glück ist das Kennen und Anbeten Gottes.  Wenn jemand Gott anbetet und des Schöpfers gedenkt, wie Er angebetet und Ihm gedacht werden sollte, kann Glück überall um uns herum beobachtet werden, in jedem Augenblick und sogar in der dunkelsten Nacht.  Es ist im Lächeln eines Kindes, in der Berührung einer tröstenden Hand, in dem Regen auf der ausgetrockneten Erde oder im Geruch des Frühlings.  Diese Dinge können unsere Herzen wirklich glücklich machen, denn sie sind Manifestationen von der Gnade und Liebe Gottes.  Glück kann man im Gottesdienst finden. 

Um wahres Glück zu finden, müssen wir versuchen, Gott kennen zu lernen, insbesondere durch Seine Namen und Eigenschaften.  Nützliches Wissen zu suchen macht Freude.  Die Engel flattern mit ihren Flügeln und berichten von denjenigen, die Wissen suchen; der bloße Gedanke daran bringt ein Lächeln der Freude in das Gesicht eines Gläubigen.  Unsere rechtschaffenen Vorgänger verstanden das innewohnende Glück und die Freude, die man dabei findet, wenn man bestrebt ist, Gott näher zu kommen.

Der hervorragende islamische Gelehrte Ibn Taymiyyah, möge Gott ihm gnädig sein, sagte einmal: „Ich bin einmal krank geworden, und der Arzt sagte zu mir, dass das Lesen und das Vorträge halten über Wissen nur meinen Zustand verschlimmern werde.  Ich erzählte ihm, dass ich diese Beschäftigungen nicht aufgeben könne.  Ich fragte ihn, ob der Körper stärker und die Krankheit abgewehrt würde, wenn sich die Seele glücklich und freudig fühlt.  Er bejahte das, so dass ich sagte, meine Seele empfindet Freude, Trost und Stärke im Wissen."

Vollkommenes Glück wird für uns nur erreichbar sein, wenn wir das ewige Leben im Paradies verbringen werden.  Nur dort werden wir gänzlichen Frieden, Ruhe und Sicherheit finden.  Nur dort werden wir frei sein von Angst, Furcht und Schmerzen, die Teile des menschlichen Zustandes sind.  Allerdings gestatten uns die Richtlinien, die der Islam uns unvollkommenen Menschen liefert, Glück in dieser Welt zu suchen.  Der Schlüssel zum glücklich sein in dieser Welt und in der nächsten ist die Zufriedenheit Gottes zu suchen und Ihn anzubeten, ohne Ihm Partner zur Seite zu stellen. 

„Und unter ihnen sind manche, die sagen: "Unser Herr, gib uns in dieser Welt Gutes und im Jenseits Gutes und verschone uns vor der Strafe des Feuers!"" (Quran 2:201)



Fußnoten:

[1] Al Qarni, Aaidh Ibn Abdullah, (2003), Don’t be sad.  International Islamic Publishing House, Saudi Arabia.

[2] Sahieh Muslim

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