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Carla, früher römisch-katholisch (teil 1 von 3)

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Beschreibung: Wie eine Mutter von fünf Kindern im Alter von 67 den Islam entdeckt.  Teil 1: Ihr frühes Leben. 

  • von Anonymous (islamicbulletin.org)
  • Veröffentlicht am 20 Apr 2015
  • Zuletzt verändert am 20 Apr 2015
  • Gedruckt: 34
  • Gesehen: 4316 (Tagesmittelwerte: 3)
  • Bewertung: 5 von 5
  • Bewertet von: 2
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Wenn mich jemand vor kurzem gefragt hätte, wie ich zum Islam gekommen bin, wäre ich verdutzt und etwas überrascht gewesen.  Denn ich hatte nie von meinem Kommen zum Islam als Wendepunkt in meinem Leben gedacht.  Wann hatte ich zuerst den Katholizismus in Frage gestellt?  Wann wollte ich zuerst Muslim werden?  Die Antworten auf diese Fragen und viele andere erfordern mehr Nachdenken als ich es mir je vorgestellt hatte.  Um diese Fragen wirklich zu beantworten, muss ich ganz am Anfang anfangen, damit ihr den Punkt versteht, an den ich in meinem Leben geraten bin, der mich schließlich dazu gebracht hat, die Wahrheit des Islam zu akzeptieren.  Ich wurde im Alter von 67 Muslima, und ich danke Gott, dass Er mich gesegnet hat, eine Gläubige an den Islam zu werden.    

Wen Gott aber leiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam; und wen Er in die Irre gehen lassen will, dem macht Er die Brust eng und bedrückt, wie wenn er in den Himmel emporsteigen würde. So verhängt Gott die Strafe über jene, die nicht glauben." (Quran 6: 125)

Ich bin in einem streng katholischen Elternhaus aufgewachsen, als mittlere Tochter von drei Kindern. Mein Vater arbeitete jeden Tag hart und lange.  Er ging früh am Morgen und kehrte spätabends zurück.  Dies alles, damit meine Mutter zuhause bleiben und für mich und meine Schwestern sorgen konnte.   An einem sehr traurigen und unglücklichen Tag teilte uns meine Mutter mit, dass Vater einen Autounfall gehabt habe.  Er starb plötzlich und unsere Welt stand Kopf.  Mit all den Veränderungen, die stattfanden, sagte uns meine Mutter, dass sie wieder arbeiten gehen muss.  Meine Mutter, die einmal Krankenschwester gewesen war, war nun gezwungen, uns zu unterstützen.  Sie fand eine Arbeit in dem örtlichen Krankenhaus, oft arbeitete sie zwei Schichten.  Aber mit dieser neugefundenen Verantwortung war Mutter nicht länger in der Lage, unsere Erziehung zu überblicken.  Und obwohl sie uns zu einer katholischen Schule schickte, hielt ihre Arbeit sie davon ab, ein wachsames Auge auf ihre Töchter zu haben. 

Mit so viel freier Zeit habe ich viel mit Freunden in den Cafés unseres Ortes zugebracht.  Dort habe ich einen sehr netten muslimischen Mann getroffen, der später mein Ehemann geworden ist.  Meine Mutter wusste nicht, dass ich Zeit mit diesem Mann verbrachte.  Als ich ihr dann erzählte, dass ich verliebt bin und diesen Mann heiraten wollte, warnte sie mich, weil wir unterschiedlicher Herkunft waren und dass dies schließlich Probleme geben würde.  Sie meinte, wenn wir in Zukunft jemals Kinder haben würden, dann würden zweifellos Probleme über die Religion entstehen.  Mit zwanzig konnte ich mir nicht vorstellen, dass wir in unserer Ehe jemals irgendwelche Probleme haben könnten.  Ich war so verliebt und so glücklich, dass sich jemand um mich sorgte.  Mein Ehemann war in jener Zeit nicht besonders religiös und tief in mir fühlte ich, dass ich es schaffen könnte, ihn zum Katholizismus konvertieren zu lassen.  Was die Tatsache angeht, dass wir nicht denselben ethnischen Hintergrund haben, so betrachtete ich mich als aufgeschlossener und ich war aufgeregt, eine neue Kultur zu erkunden.

Alles schien die nächsten Jahre so perfekt zu laufen.  Wir waren glücklich und nicht einmal hat die Kultur oder die Religion uns irgendwelche Probleme bereitet.  Gott segnete uns mit einem hübschen Sohn und dann einige Jahre später mit einer süßen Tochter.  Unsere Leben gingen weiter und ich fing sogar an, meine Kinder mit zur Kirche zu nehmen.  Mein Ehemann hat mich nie davon abgehalten, an der wöchentlichen Sonntagsmesse teilzunehmen.  Allerdings nachdem ich unsere Kinder einige Male zur Kirche mitgenommen hatte, hat er mit mir darüber gesprochen, dass nicht möchte, dass seine Kinder zur Kirche gehen.  Offen gesagt, war ich ärgerlich und aufgebracht.  „Aber warum nicht?" entgegnete ich.  „Irgendeine Religion ist besser als keine", argumentierte ich.  Ich konnte wirklich nicht verstehen, was es schaden sollte, sie mit zur Kirche zu nehmen.  Bis zu diesem Punkt hatten wir noch nie über Religion diskutiert.  In der Tat hatte ich nicht einmal hinterfragt, dass es eine andere Religion als den Katholizismus geben könnte.  Ich war als Katholikin geboren worden und dachte, dass der Katholizismus die richtige Religion sei.  Aus irgendeinem Grund, den ich nicht erkennen konnte, schien sich von diesem Tag an alles zu ändern, so viele Probleme wurden nun offensichtlich.  Wir stritten die ganze Zeit - über alles und jeden.  Kleinigkeiten wurden nun zu großen Sachen.  Religion wurde zwischen uns zum Streitpunkt.  Die Unterschiede in unseren Kulturen wurden zu Dingen, über die gestritten wurde.  Wir stritten über Verwandte und leider auch über die Erziehung unserer Kinder.  Alles, wovor mich meine Mutter gewarnt hatte, bewahrheitete sich nun. 

Der einzige Friede und die Harmonie, die es jetzt noch zwischen uns gab, war die Weisheit, Aufrichtigkeit, Sorge und Liebe die der Vaters meines Ehemannes, mein Schwiegervater, für unsere Ehe hatte.  Mein Schwiegervater liebte seinen Sohn und seine Großkinder, und er liebte mich auch wie eine Tochter.  Er war ein sehr religiöser und frommer Muslim und ein sehr weiser Mann.  Zu jener Zeit, weil ich nicht vom Islam umgeben gewesen bin, war mein Schwiegervater meine erste Einführung in den Islam, die ich hatte.  Er betete jedes Gebet, fastete während des Monats Ramadhan und war sehr großzügig zu den Armen.  Ich konnte seine Verbindung zu Gott spüren.  Mein Schwiegervater war tatsächlich so freundlich zu den Bedürftigen, dass er jeden Tag wenn er das Dhuhurgebet in der Moschee gebetet hat, eine bedürftige Person zum Essen mit nach Hause brachte.  Dies tat er jeden Tag. Bis zu seinem Tod im Alter von 95 erinnern sich seine Verwandten daran, dass er diese Gewohnheit fortsetzte.    

Mein Schwiegervater mochte die Streiterei zwischen meinem Ehemann und mir nicht und riet uns, eine Lösung zu finden, bevor die Kinder unter unseren Kämpfen zu leiden beginnen.  Er versuchte verzweifelt, uns zu helfen, eine Lösung zu finden.  Er warnte seinen Sohn, mir Freiraum zu lassen, um meine Religion zu praktizieren, aber es ging nicht mehr nur um Religion.  Ich fühlte mich frustriert und wünschte mir eine Pause.  Als ich meinen Ehemann um eine Trennung bat, stimmte er zu, dass dies vielleicht das beste für unsere Ehe sei.  Ihr kennt das Sprichwort: „Abwesenheit lässt das Herz wachsen."  Nun, nicht in unserem Fall.  Tatsächlich ließ die Abwesenheit unsere Herzen noch weiter auseinander gehen.  Nach der Trennung wollten wir beide eine dauerhafte Trennung und stimmten einer Scheidung zu.  Obwohl ich meine Kinder verzweifelt bei mir behalten wollte, fühlten wir beide, dass es besser wäre, wenn die Kinder bei ihrem Vater aufwachsen.  Er war in einer viel besseren Lage als ich, finanziell, um sie groß zu ziehen und ihnen viele Dinge zu gewähren, etwas, auf das ich nicht vorbereitet war.  Wie ich sie jede Nacht vermisste.  Ich zog zu meiner Mutter zurück und sah meine Kinder jedes Wochenende.  Mein Ex-Mann brachte sie am Freitagnachmittag und holte sie am frühen Sonntagmorgen.  Auch wenn dieses Arrangement verletzte, es war besser als nichts.  

 

 

Carla, früher römisch-katholisch (teil 2 von 3)

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Beschreibung: Wie eine Mutter von fünf Kindern im Alter von 67 den Islam entdeckt.  Teil 2: Wechselwirkungen mit ihren Kindern.

  • von Carla (islamicbulletin.org)
  • Veröffentlicht am 20 Apr 2015
  • Zuletzt verändert am 20 Apr 2015
  • Gedruckt: 30
  • Gesehen: 4073 (Tagesmittelwerte: 3)
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Jede Nacht, bevor ich zu Bett ging, las ich in der Bibel.  Wenn mich meine Kinder besuchten, las ich ihnen eine Passage daraus vor, ohne Rücksicht darauf, ob sie dies verstanden oder nicht.  Nachdem ich eines Abends eine Passage gelesen hatte, bat ich Jesus um Hilfe, in der nächsten Nacht von den Engeln, in der nächsten Nacht von verschiedenen Heiligen, in der nächsten Nacht von der Jungfrau Maria.  Doch eines Nachts, als ich keinen anderen mehr zum bitten hatte, fielen mir keine Heiligen mehr ein.  Da sagte ich: ´Jetzt werden wir Gott bitten.´   Mein Sohn sagte: ‘Okay, wer ist jetzt Gott?’  Ich sagte: ´Er ist der, der dich geschaffen hat, der mich geschaffen hat.  Er ist für immer unser Nachbar´  Also dachte er über meine Worte nach.  Zu meine Erklärung rieb ich wieder mein Kreuz.  Ich sagte: ´Bedanke dich nun bei Gott.´ Er schaute das Kreuz an und sagte: ‘Mamma, wer ist das?’  Ich sagte: ‘Dies ist Gott.  Er ist der Sohn Gottes’.  Er sagte: ‘Du hast mir gerade vor einer Minute erzählt, dass Gott für immer ist.  Wie kommt es, dass dieser tot ist?´  Mir ist diese Tatsache nie in meinem Leben aufgefallen.  Er fragte mich, woher dieser Gott kam?  Und ich sagte, er kam aus der Gebärmutter von Maria, der Jungfrau Maria.  Er sagte: ´O also wurde er vor einiger Zeit geboren.´  Ich sagte: ´Nun, ja.´ Aber dann sagte er: ´Aber du hast gesagt, er ist für immer.  Er stirbt nie, und er wurde nie geboren.´  Mein Sohn, der etwa acht war, fragte mich direkt: „Mama, warum bittest du nicht einfach Gott um Hilfe?"  Ich war überrascht und staunte und fühlte mich leicht schockiert, dass er meine Religion in Frage stellte.  Ich erzählte ihm, dass ich auch Gott um Hilfe bat.  Wie wenig wusste ich, dass mein kleiner Sohn zu einem ständigen Dorn in meiner Seite heranwachsen würde, der mich immer an die Notwendigkeit erinnert, den Einen, Wahren Gott anzubeten.  Gott sei dank. 

Es endete damit, dass ich einige Jahre später neu heiratete und mit meinem neuen Ehemann nach Australien zog.  Ein Ex-Mann, der auch wieder geheiratet hatte, zog mit seiner Familie nach Saudi Arabien.  Ich sehnte mich danach, meine Kinder zu sehen, doch schließlich war es in Italien, wo ich eine neue Familie gründete und Mutter dreier weiterer Töchter wurde.  Immer noch betete ich jede einzelne Nacht: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes."  Die Jahre vergingen schnell und geschäftig.  Ich war so aufgeregt, eines Sommers kamen mich mein Sohn und meine Tochter besuchen.  So viele Dinge schossen durch meinen Kopf.  Würden sie sich nach der langen Zeit freuen, mich wieder zu sehen?  Worüber würden wir sprechen?  Ich betete um Hilfe.  Alle meine Befürchtungen lösten sich in Luft auf, sobald ich meine Kinder am Flughafen das erste Mal erblickte.  Es gab eine unmittelbare Bindung zwischen Mutter und Kindern und es war, als wäre nur wenig Zeit vergangen.  Mein Sohn war der gesprächigere von den beiden.  Er vergewisserte sich, mich daran zu erinnern, dass sie kein Schweinefleisch essen und keine Lebensmittel, die Alkohol enthalten.  Ich teilte ihm mit, dass ich mich an seine Religion erinnere.  Ich sagte ihm ebenfalls, dass ich auch kein Schweinefleisch esse, keinen Alkohol trinke, eine Gewohnheit aus der Zeit, als ich noch mit seinem Vater verheiratet gewesen bin. Was Wein angeht, nun, solange sie bei mir zuhause sind, werde ich nicht damit kochen.  

Wir hatten einen wunderbaren Sommer, lernten uns richtig kennen, sie lernten ihre neuen Schwestern kennen, picknickten, machten Ausflüge, schwammen.  Ich wollte, dass es nicht zu Ende geht.  Aber ich wusste, dass sie ihr Leben in Saudi Arabien führten und dass sie zurück gehen mussten.  Ich fragte meine Tochter, wie ihre Stiefmutter sie behandelte und fühlte mich wirklich glücklich, als sie sagte, dass sie wie eine Tochter behandelt wurde. 

Meine Kinder besuchten mich nach diesem Sommer noch zweimal.  Als mein Sohn 21 wurde, kam er, um 6 Monate mit mir zu leben.  Wir stritten um Religion – Junge, wie wir uns stritten!  Mein Sohn und ich haben irgendwie ähnliche Persönlichkeiten, aber wir haben auch unsere Unterschiede – und ziemlich offensichtliche!  Während ich in Disputen ziemlich hitzig werde, ist mein Sohn viel kühler, er tendiert dazu, einen Sinn für Ruhe zu bewahren, während ich fast verrückt werde!  Abgesehen von diesem Zusammenstoß glaube ich, es dient zu meinen Gunsten, damit wir in unseren Diskussionen ein Gleichgewicht finden können. Wir sind uns ziemlich ähnlich, wir sind liebende, großzügige und hilfsbereite Menschen.  Was ich an meinem Sohn sehr bewundere, ist seine Hingabe bei fast allem, was er tut.  Er ist eine süße, sanfte Person, aber er hat eine strenge Moral und versucht, zu erreichen, was er sich in den Kopf gesetzt hat, wofür ich ihn sehr respektiere.  Ich bewundere ihn dafür, dass er in stressigen Situationen einen klaren Kopf bewahrt.  Er ist sehr logisch und hält sich mit einem Problem nicht lange auf.  Er versucht nur, Lösungen zu finden und Situationen zu neutralisieren, so gut es geht.  Ich betete weiter darum, dass mein Sohn in seinem Herzen zum Katholizismus konvertieren würde.  Ich wünschte mir so sehr, dass er ein Priester werden würde.  Er war ein guter Junge und gottesbewußt.  Gute Voraussetzungen für das Priesteramt.  Als ich ihm einmal erzählte, er wäre ein wunderbarer Priester, lächelte er und antwortete, es wäre wahrscheinlicher, dass seine Mutter eine Muslima würde, als dass er ein katholischer Priester würde.

Nach 6 Monaten wünschte mein Sohn sich, in die Vereinigten Staaten zu fahren.  Schließlich wurde er in Amerika ansässig und lebte in Miami, Florida.  In der Zwischenzeit wurde ich Witwe mit einer Tochter im Teenager-Alter zuhause.  Mein Sohn wollte, dass ich zu ihm komme und so fuhr ich mit meiner 17 jährigen Tochter nach Amerika.  Wir mochten Amerika sehr und meine Tochter begann schnell, ihr Leben zu meistern.  Nichts hatte sich für meinen Sohn und mich geändert – wir sprachen weiter über Katholizismus und Islam und keiner von uns wollte ´aufgeben´.  Manchmal wenn es um das Thema Trinität ging, fand ich keine Antworten, um die Bemerkungen, die er machte, zu widerlegen; ich hob einfach meine Hand und ging.  Ich wurde sehr ärgerlich, wenn ich sah, dass er meine Religion so angriff. 

„Warum kannst du nicht einfach wie jeder andere sein", fragte ich.  "Andere Muslime akzeptieren mich und versuchen nicht, mich zu konvertieren."  „Ich bin nicht wie jeder andere", antwortete er.  „Ich liebe dich.  Ich bin dein Sohn und ich möchte, dass du ins Paradies kommst."  Ich erklärte ihm, ich komme ins Paradies – ich bin eine gute, ehrliche Frau, die nicht lügt, stiehlt oder betrügt.  Mein Sohn antwortete: „Diese Dinge sind notwendig und hilfreich in diesem weltlichen Leben, allerdings steht im Qur´an, dass Gott keinen Schirk (Vielgötterei) vergibt.  Der Qur´an sagt, dass die EINZIGE Sünde, die Gott nicht vergibt, ist, wenn Ihm Teilhaber zur Seite gestellt werden, doch Er vergibt alles andere, wem Er will.  Er bat mich zu lesen und zu lernen und den Islam zu entdecken.  Es wurden Bücher gebracht, um meinen Verstand zu wecken.  Ich lehnte ab.  Als Katholikin war ich geboren worden, als Katholikin wollte ich auch sterben. 

Die kommenden 10 Jahre lebte ich in der Nähe meines Sohnes, seiner Frau und seiner Familie.  Ich wünschte mir aber auch, etwas Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können, die noch immer in Saudi Arabien lebte.  Es war nicht leicht, ein Visum zu bekommen.  Mein Sohn scherzte, wenn ich den Islam annehmen würde, wäre dies mein Visum, um nach Saudi Arabien zu reisen; denn dann könnte ich ein Umra –Visum erhalten.  Ich sagte ihm ernst, dass ich keine Muslima bin.  Nach viel harter Arbeit und einigen Beziehungen wurde mir ein Besuchervisum erteilt, um meine Tochter zu besuchen, die mittlerweile Mutter dreier Kinder geworden war.  Bevor ich losfuhr, hielt mich mein Sohn fest umarmt und sagte mir, wie sehr er mich liebte, wie sehr er mir das Paradies wünschte.  Dann fuhr er fort, zu sagen, dass er alles erreicht habe, das er sich in seinem Leben gewünscht hat, außer eine Mutter, die Muslima ist.  Er erzählte mir, dass er Gott jeden Tag darum bat, dass Er, der Allmächtige, mein Herz ändert, damit ich den Islam akzeptiere.  Ich sagte ihm, das würde nie geschehen. 

 

 

Carla, früher römisch-katholisch (teil 3 von 3)

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Beschreibung: Wie eine Mutter von fünf Kindern im Alter von 67 den Islam entdeckt.  Teil 3: Die Rolle ihres Sohnes.    

  • von Carla (islamicbulletin.org)
  • Veröffentlicht am 27 Apr 2015
  • Zuletzt verändert am 27 Apr 2015
  • Gedruckt: 28
  • Gesehen: 3970 (Tagesmittelwerte: 3)
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Ich besuchte meine Tochter in Saudi Arabien und verliebte mich in das Land, das Wetter, die Menschen.  Ich wollte nach den 6 Monaten nicht gehen und beantragte eine Verlängerung.  Ich hörte fünfmal täglich den Adhan (Gebetsruf) und sah, wie die Gläubigen ihre Geschäfte schlossen und zum Gebet weggingen.  Obwohl das alles sehr ergreifend war, las ich weiter jeden Morgen und jeden Abend in meiner Bibel und betete ständig den Rosenkranz.  Kein einziges Mal sprach meine Tochter oder irgend ein anderer Muslim mit mir über den Islam oder versuchte, mich zum Konvertieren zu bewegen.  Sie respektierten mich und erlaubten mir, meine Religion auszuüben.   

Mein Sohn kam nach Saudi Arabien, um mich zu besuchen.  Ich war überglücklich – ich hatte ihn so vermisst.  Kaum war er da, war er auch wieder hinter mir her und sprach über Religion und die Einheit Gottes.  Ich war ärgerlich.  Ich sagte ihm, dass ich über ein Jahr lang in Saudi Arabien gewesen bin und nicht einmal hat irgendjemand mit mir über Religion gesprochen.  Und er begann gleich am zweiten Abend zu predigen.  Er entschuldigte sich und erzählte mir wieder, wie sehr er sich wünschte, dass ich den Islam annehme.  Wieder bekräftigte ich, dass ich niemals das Christentum verlassen werde.  Er fragte mich über die Trinität und wie ich an etwas glauben konnte, das einfach keinen logischen Sinn ergab.  Er erinnerte mich daran, dass selbst ich Fragen dazu hatte.  Ich sagte ihm, dass nicht alles einen Sinn ergeben muss – du brauchst nur Glauben.  Er schien diese Antwort zu akzeptieren, und ich war glücklich, schließlich eine Diskussion über Religion gewonnen zu haben.  Da bat mich mein Sohn, ihm das Wunder von Jesus zu erklären.  Aha, dachte ich, ich erreiche schließlich etwas!  Ich erklärte die wunderbare Geburt von Jesus, die Jungfrau Maria, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, wie Gott ihm Seinen Geist eingehaucht hat, Jesus als Gott, Jesus als Sohn Gottes.  Er war still, die ganze Zeit sprach ich – keine Widerworte – mein Sohn so still?  Dann fragte er ruhig: „Mamma, wenn Jesus an einem Freitag für unsere Sünden gestorben ist, und dann wie du sagst, wurde er drei Tage später an einem Sonntag wieder auferweckt, wer hat dann an diesen drei Tagen die Welt beherrscht?  Mamma, kannst du mir das erklären?" Ich dachte über die Logik dieser Frage nach, und in diesem Augenblick wusste ich, dass es keinen Sinn ergab.

Ich sagte: „Jesus war der Sohn Gottes.  Jesus und Gott sind ein und derselbe."  Mein Sohn antwortete: "Kühe haben Kälber; kleine Kühe.  Katzen haben Kätzchen; kleine Katzen.  Menschen haben Kinder; kleine Menschen.  Wenn Gott einen Sohn hat, was ist der dann?  Ein kleiner Gott?  Wenn es so ist, dann hat du zwei Götter.  Dann fragte er: „Mamma, kannst du jemals ein Gott werden?"  Was für eine lächerliche Frage von ihm .  Menschen können niemals ein Gott sein.  (Jetzt wurde ich wirklich wütend)  Dann fragte er: „War Jesus ein Mensch?"  Ich antwortete: „Ja."  Da sagte er: „Deshalb könnte er niemals Gott sein."  Die Behauptung, dass Gott Mensch geworden sei, ist ebenfalls absurd.  Es passt nicht zu Gott, menschliche Eigenschaften anzunehmen, denn dies bedeutet, dass der Schöpfer zu Seiner Schöpfung wird.  Allerdings ist Schöpfung ein kreativer Akt des Schöpfers.  Wenn der Schöpfer zu Seiner Schöpfung wird, würde dies bedeuten, dass der Schöpfer Sich Selbst erschuf, was offensichtlich absurd ist.  Um geschaffen zu sein, hätte Er zuerst nicht existieren müssen, und wenn Er nicht existierte, wie konnte Er dann erschaffen?  Außerdem wenn Er erschaffen wäre, würde dies bedeuten, dass Er einen Anfang hatte, was ebenfalls dem wiederspricht, dass Er ewig ist.  Definitionsgemäß braucht die Schöpfung einen Schöpfer.  Denn damit geschaffene Dinge existieren, müssen sie einen Schöpfer haben, der sie zur Existenz bringt.  Gott kann keinen Schöpfer benötigen, denn Gott ist der Schöpfer.   Da besteht ein offensichtlicher Widerspruch in den Begriffen.  Die Behauptung, dass Gott zu Seiner Schöpfung wurde, deutet darauf hin, dass Er einen Schöpfer braucht, was ein haarsträubendes Konzept ist.  Es widerspricht dem grundlegenden Konzept von Gott, der nicht geschaffen ist, der einen Schöpfer benötigt, dabei ist Er Selbst der Schöpfer.  Da ich wusste, dass ich ihm darauf nichts antworten konnte, antwortete ich: „Lass mich über die Antwort nachdenken."

An jenem Abend dachte ich lange und ausgiebig über das, was mein Sohn gesagt hatte, nach.  Die Vorstellung von Jesus als Sohn Gottes ergab nun für mich keinen Sinn mehr.  Auch die Tatsache, dass Jesus und Gott ein und derselbe seien konnte ich nicht mehr akzeptieren.  Vor dem Schlafengehen an jenem Abend sagte mein Sohn, ich solle zu Gott beten und Ihn allein bitten, mich auf den rechten Weg zu führen.  Ich versprach meinem Sohn, dass ich dies ernsthaft tun und Gott um Antwort bitten will.  Ich ging in mein Zimmer und las in dem Buch, das mir mein Sohn gegeben hatte.  Als nächstes schlug ich den Qur´an auf und fing an, zu lesen.  Es war, als würde sich etwas von meinem Herzen erheben.  Ich fühlte mich verändert.  Ich sah die Wahrheit des Islam.  Wogegen hatte ich all diese Jahre angekämpft?    

In jener Nacht betete ich zu Gott alleine – nicht zu Jesus, nicht zu Maria, nicht zu den Engeln oder den Heiligen oder dem Heiligen Geist.  Nur zu Gott, ich weinte und bat um Rechtleitung.  Ich betete, dass wenn der Islam die richtige Wahl ist, dann solle Er mein Herz und meinen Geist bitte ändern.  Ich ging schlafen und am kommenden Morgen stand ich auf und kündigte meinem Sohn an, dass ich bereit war, den Islam anzunehmen.  Er war überrascht.  Wir fingen beide an zu weinen.  Meine Tochter und Großtochter wurden gerufen und schauten zu, als ich ablegte: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist der Gesandte und letzte Prophet."  Ich fühlte mich verändert.  Ich war glücklich, als wenn jemand einen Schleier der Dunkelheit von meinem Herzen genommen hätte.  Jeder, der mich kannte, konnte nicht glauben, dass ich konvertiert war.  Manchmal konnte ich es selbst nicht glauben!  Doch der Islam fühlte sich so richtig, so friedlich, so gelassen an! 

Nachdem mein Sohn in die Staaten zurück gekehrt war, lernte ich, wie man Sura-al-Fatiha auf arabisch spricht und habe gelernt, wie man betet.  Ich lebte weiter, wie zuvor: außer dass ich nun Muslima bin.  Ich habe es immer genossen, mit meiner Tochter an Familientreffen und gesellschaftlichen Ereignissen teilzunehmen.  Ich nahm an Hochzeiten in der Familie und von Freunden teil, Hennapartys, Baby-Geschenkpartys (Aqiqa) und die Versammlungen, wenn jemand verstarb.  Etwa 6 Monate nachdem ich zum Islam konvertiert war, war ich bei einer Beerdigungsversammlung, die wirklich mein Herz berührte und bestärkte, was für eine wunderschöne Religion der Islam ist.  Ein kleiner Junge war an einer Krankheit verstorben.  Als meine Tochter sich zurecht machte, um ihr Beileid zu bekunden, fragte ich sie, ob sie die Familie gut kenne.  Sie antwortete, dass sie dies nicht tue.  „Warum gehen wir denn dann?" fragte ich.  „Weil die Familie trauert und es ist meine Pflicht im Islam zu gehen und vielleicht meine Unterstützung anzubieten, wenn ich kann." 

Ich beschloss, mich anzuziehen und mit ihr zu gehen.  Ich ging mit meiner Tochter, um der Familie des Jungen mein Beileid auszusprechen und war überwältigt von der Zahl der Leute bei dem Besuch.  Ich war überrascht und berührt, dass so viele Menschen gekommen sind, um die Familie zu unterstützen.  Alles, woran ich denken konnte, als ich die trauernde Familie sah, war, was für eine wunderbare Religion der Islam ist, dass so viele Leute es als ihre Verantwortlichkeit ansahen, ihre Unterstützung anzubieten.  Und dieses eine Ereignis, bei dem die Muslime ihre Sympathie zeigten, ist ein weiterer Augenblick, der die Schönheit des Islam bewies. 

Ich bin jetzt seit drei Jahren Muslima, Alhamdulillah (Alles Lob und Preis gebührt Gott).  Seit jener Zeit habe ich zweimal Umra mit meinem Sohn und meiner Tochter gemacht.  Mein Sohn, meine Tochter und ich haben die Kaba und die Heilige Moschee des Propheten in Medina besucht.  Ich bin gerade siebzig geworden. 

Alhamdulillah.  Manchmal denke ich zurück an die Schwierigkeiten und die Herzschmerzen, die ich meinem Sohn verursacht haben muss, aber mein Sohn war überaus glücklich darüber, dass er mir als ein Mittel gedient ist, mich zum Islam zu bringen.  Er sagte dann, dass der Prophet, Gottes Segen und Frieden Gottes seien auf ihm, einer Person mitgeteilt hat: „Das Paradies liegt unter den Füßen der Mütter."  Die Bedeutung dieses Hadith ist, dass du deiner Mutter dienen und gut für sie sorgen sollst.  Es ist sicher, wenn er bei meinen Füßen ist, dann sind wir beide im Paradies.  Ich frage mich auch, ob ich, wenn meine Tochter etwas Druck auf mich ausgeübt hätte, eher Muslima geworden wäre.  Aber mein Sohn erinnerte mich daran, dass Gott der beste Planer ist.  Nur Er kann einer Person Hidaya (Rechtleitung) geben.  

Wahrlich, du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Gott aber weist dem den Weg, dem Er will; und Er kennt jene am besten, die die Führung annehmen." (Quran 28:56)

Das beste, mit dem mich Gott geehrt hat, ist dass Er mich auf den Weg des Islam geführt hat und mich zu einem Muslim gemacht hat und inschaAllah (wenn Gott will) werde ich zusammen mit meinem Sohn das Paradies betreten.  Amien

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