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Dr. Moustafa Mould, Ex-Jude, USA (Teil 4 von 5)

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Beschreibung: Nach einer spirituellen Reise von 40 Jahren findet ein jüdischer Linguist aus Boston den Islam in Afrika.  Teil 3.

  • von Dr. Moustafa Mould
  • Veröffentlicht am 15 May 2017
  • Zuletzt verändert am 15 May 2017
  • Gedruckt: 6
  • Gesehen: 2144 (Tagesmittelwerte: 3)
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  • Kommentiert am: 0

Dann verliebte ich mich!  Sie war Somali, intelligent, geistreich, charmant und eine junge Witwe mit zwei hübschen kleinen Söhnen.  Ihr Englisch war sehr limitiert und mein Somalisch existierte nicht, aber wir konnten ziemlich leicht auf Swahili kommunizieren.  Wir sprachen über Ehe, aber wir hatten ein paar praktische Probleme. 

Ich wußte, ich konnte nicht länger an der Universität von Nairobi bleiben, sie versuchten, sie so schnell wie möglich zu afrikanisieren und für sie war ich nur ein weiterer weißer Fremder.  Bevor ich älter wurde, brauchte ich einen neuen Job vielleicht eine neue Karriere, möglicherweise mit dem Außenministerium oder einer gemeinnützigen Vereinigung.  Aus ihrer Sicht war das Hindernis einfach, dass ich kein Muslim war.  Ich hatte fälschlicher Weise angenommen, jeder Muslim könnte jemanden von den Leuten der Schrift heiraten, sie belehrte mich schnell eines besseren: Männer ja, Frauen nein! 

Sie erzählte mir vom Islam, und ich hatte einiges von meinen Kollegen und anderen erfahren.  Ich glaubte bereits an den Einen Gott, den Schöpfer des Universums und alles, das darin ist.  Ich glaubte bereits an die islamischen Konzepte des Tauhid und Schirk und ich kannte den Irrtum, an so etwas wie Astrologie oder Palmen zu glauben.  Ich hatte lange geglaubt, dass Jesus einer der Propheten gewesen ist und ich glaubte, dass Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, ein Prophet und Gesandter gewesen ist, und es war mir lange Zeit nicht wichtig, dass er kein jüdischer Prophet gewesen war. 

Ich hörte damit auf, Schweinefleisch zu essen; ich spielte nicht, ich trank selten irgendetwas außer einem Glas Wein bei einem gelegentlichen Abendessen.   Ich fühlte mich seit meinen Tagen bei den Friedenstruppen bereits wohler mit den afrikanischen und islamischen Begriffen von Bescheidenheit, Kindererziehung usw. als mit der "sexuellen Revolution" und dem Egoismus und dem Phänomen der zerfallenen Familien, die in den 70ern und 80ern in Amerika anwuchsen.  Da schien nicht viel zu sein, das mich davon abhielt, Muslim zu werden.  Ich war so nah, wo war 1983 das Problem?

Tatsächlich waren es zwei. Erstens war es eine Sache meiner Identität und meines Erbes.  Ich stelle mir vor, dass es für einen Christen nicht so traumatisch ist, von einer Religion zur anderen zu wechseln.  Wenn ein deutscher Katholik Protestant geworden ist, oder sogar Jude oder Muslim, bleibt er Deutscher.  Ich fühlte mich sicherlich zuerst als Amerikaner und dann als Jude - ich könnte mir nie vorstellen, Russe zu sein.  Aber in Amerika, der Nation der Einwanderer, messen sogar die Angepasstesten  den nationalen oder ethnischen Ursprüngen ihrer Familien einige Wichtigkeit zu.  Auch wenn ich kein Verlangen danach hatte, mit Juden als Juden oder als Gesellschaft zu tun zu haben, zögerte ich bei dem Gedanken, diese Identität zu verlieren.

Das zweite Hindernis war meine Familie.  Auch wenn sie nicht orthodox waren, waren die meisten streng traditionell, alle pro-israelisch, einige waren begeisterte Zionisten; viele betrachteten Araber als Feinde, und ich erwartete, sie würden auch Muslime als Feinde ansehen.  Ich fürchtete, sie würden mich für verrückt oder sogar verräterisch erklären und mich enterben.   Das schlimmste von allem, weil ich sie immer noch liebte, sie würden verletzt sein.    

Das erste zuerst:  Ich habe dieses Problem in der Luft gelassen und als mein Vertrag ablief, erneuerte ich ihn nicht, sondern ging in die Staaten zurück, in der Hoffnung, einen neuen Job zu finden, vorzugsweise in Ostafrika.  Es war furchtbar hart.  Ich hatte kein Zuhause, kein Einkommen, nicht einmal einen Anzug.  Ich investierte in einen Wollanzug, drei Krawatten und einen Wintermantel - es war mein erster Winter seit zwanzig Jahren - bekam Bücher, wie man einen Lebenslauf und einen SF171schreibt, und blieb mit einem Freund in Washington, probierte alle Regierungsstellen, Beratungsfirmen und PVOs, die irgendetwas mit Afrika zu tun hatten, bis mein Geld zu Ende ging.  Ich mußte nach Boston zurück kehren und bei meiner Schwester bleiben, wo ich Essen und ein Dach über dem Kopf hatte, aber ich war weit von dem Ort entfernt, wo es die Jobs geben könnte.  Darüber hinaus erlebte ich einen Kulturschock.  Da war ich also: gebrochen, im Winter, im Kulturschock mitten in der Midlifecrisis, verliebt - und nahm Antidepressiva.

Jetzt kann ich darüber lachen, aber der Schmerz und die Angst damals waren unerträglich.  Zum ersten mal in meinem Erwachsenenleben fing ich an zu beten.  Ich betete häufig und lange.  Ich schwor, wenn ich nach Afrika zurück und meine Geliebte heiraten könnte, würde ich Allah meine Ergebenheit erklären und Muslim werden. 

Ich bekam einen wirklich schrecklichen Teilzeitjob in einem Warenhaus, der wenigstens für die Nahrungsmittel, die Buspreise und die chemische Reinigung reichte, dann einen besseren, aber peinlichen im Empfang des Beratungsoffice eines örtlichen Colleges.  Ich konnte deutlich sehen, dass die vier Yuppie-Psychologen mich für einen 42jährigen Verlierer hielten, und ich stimmte ihnen zu.  Aus Scham erzählte ich ihnen nichts von mir, aber wenn das Telefon nicht mit panischen Studenten wegen ihrer Mittelklausuren klingelte, las ich Stellenanzeigen und tippte Bewerbungen.  Ich fand eine Regierungsbehörde, die ESL Lehrer für Ägypten suchte - nah genug- da bewarb ich mich sofort.  Eine Woche später lud mich eine andere Behörde nach D.C. zum Vorstellungsgespräch ein, bei der ich mich vor sechs Monaten beworben hatte. 

Als ich in Washington angekommen war, rief ich wegen der ESL Jobs an, um zu sehen, ob ich ein Vorstellungsgespräch bekommen könnte, doch die Stellen waren alle schon vergeben!  Trotzdem bat ich sie um ein Gespräch, falls sich später etwas ergeben würde.  Ich bekam ein Vorstellungsgespräch und dort wurde mir gesagt: "Übrigens wird bald eine Stelle frei, aber in Somalia." 

"Somalia!"  Ich schrie fast, "Das ist wundervoll!"

"Ist es das?" fragte sie ungläubig.

"Sicher, ich würde liebend gern dahin gehen.  Ich kenne bereits die Kultur und die Religion."  Ich sprach laut, aber ich dachte daran, dass es nur eine Stunde von Mogadishu nach Nairobi dauert und wie ich meine zukünftigen Schwiegereltern treffen würde.  Ich erzählte ihr von meinen Referenzen, die sie alle persönlich kannte.  Sie würde sie anrufen und was mich betraf, wenn ich die Stelle wollte, konnte ich sie wahrscheinlich haben. 

Ich beendete mein Vorstellungsgespräch bei der anderen Behörde.  Sie zeigten mir sogar die Zelle in dem fensterlosen Büro, in dem ich wahrscheinlich arbeiten würde und ich kehrte erleichtert nach Boston zurück.  Ich hatte sogar die Wahl, gepriesen sei Gott.  Aber was war das für eine Auswahl: ein Vertrag, der immer für ein Jahr verlängert würde, an einem heißen, staubigen Posten - aber in Afrika - in der Nähe des indischen Ozeans, oder eine Karrierestelle mit Pension in einem fensterlosen Büro im nördlichen Virginia.

Zwei Wochen darauf rief sie mich an, um mir die Stelle als Direktor des Englischprogramms in Mogadishu anzubieten und sagte, ich hätte 48 Stunden Zeit, darüber nachzudenken.  Jeder sagte, es wäre ein Klacks; ich sollte die Karrierestelle mit Persion in Washington nehmen, sonst würde ich mich in einem oder zwei Jahren an derselben Stelle wieder befinden.  Ich argumentierte, dass ich ein Afrikanist sei, die Erfahrung würde mir helfen und ich würde gute Kontakte schließen.  Ich nahm die Stelle an und begann, mich vorzubereiten.  Ein paar Wochen später schickte mir die andere Behörde ein kurzes Schreiben, ohne Erklärung, um mich darüber zu informieren, dass ich die fensterlose Stelle nicht bekommen werde. 

Alhamdulillah, ich hätte so leicht mit Nichts enden können, doch Allah hat mich zu der richtigen Entscheidung geleitet.  Ich war angestellt und würde wahrscheinlich heiraten.  Ich gab am College meine Kündigung ab, und am letzten Tag schrieb ich einen Brief an die Psychologen, um sie darüber zu informieren, dass ich eine Stelle als Projektleiter an der Botschaft der US in Somalia übernehmen werde, unterzeichnet M. Mould, Ph.D.

Natürlich musste ich auf meinem Weg nach Mogadishu ein paar Tage in Nairobi bleiben, wo eine tränenreiche Wiedervereinigung mit der somalischen Schwester stattfand.  Ich versuchte, Zukunftspläne zu machen, aber das Problem bestand darin, dass ich als Bachelor eingestellt worden war, was bedeutete, ohne Familienvergütung oder Unterkunft.  Abgesehen davon hatte ich keine Vorstellung davon, wie Somalia oder meine Arbeit aussehen würde, oder wie lange ich dort sein werde.  Ich dachte, ich könnte sie oft besuchen und außerdem gab es das Telefon.  Und sie könnte auch kommen und ihre Familie besuchen, die sie seit ihrer Kindheit nicht gesehen hatte. 

Der Job war interessant, ein bißchen lehren, aber größtenteils Administration und Management, und ich hatte mit den Botschaftsbeamten zu tun.  Die meisten meiner Studenten waren hochrangige Regierungsbeamte und einige von ihnen wurden zu guten Freunden.  Außerhalb der Arbeit war das eine ganz andere Geschichte.  Die Kultur und Atmosphäre im ländlichen Somalia war mehr mittelöstlich als afrikanisch.  Während meiner sieben Jahre in Uganda und Kenia kannte ich die Sprache und die Menschen waren offen und freundlich und ich hatte nie Schwierigkeiten, mich anzupassen oder zurechtzukommen; ich hatte mich immer vollkommen zuhause gefühlt.    Mogadishu versetzte mir einen Kulturschock.  Ich kannte die Sprache nicht, keiner konnte Swahili und ausgebildete Somalier kannten italienisch und kein englisch.  Alle Schilder waren auf somalisch.  Das schlimmste war die Kommunikation.  Die Telefone im Haus waren überfüllt, in der Post war es glühend heiß.  Der einzige Dienst, der effizient war, war der Telegraph.  Briefzustellung war völlig unzuverlässig, außer für diplomatische Postsäcke.  Es war zeitweilig unmöglich, Kontakt nach Nairobi aufzunehmen.

Versteh mich nicht falsch.  Ich war ziemlich glücklich, genoß die Sehenswürdigkeiten und Gerüche, das italienische und somalische Essen, die Aussicht auf das Meer, das in Gehweite von meinem Haus und meinem Büro lag, ein wenig neue Kultur entdecken.  Ich lebte in der Innenstadt in einem der älteren Stadtteile hinter der italienischen Botschaft und ich wurde jeden Morgen von einem wunderschönen Adhan vom Lautsprecher der nahen Moschee geweckt.  Wir arbeiteten nach einem muslimischen Zeitplan: Sonntag bis Donnerstag 7-15h.  Freitags ging ich herum und befand mich oft im Außenbereich einer kleinen Moschee hinter der amerikanischen Botschaft, und während Myrrhe und Weihrauch von den Türen in die Gassen strömte, hielt ich an und lauschte den Klängen des Jumu’ah.

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