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Dr. Moustafa Mould, Ex-Jude, USA (Teil 3 von 5)

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Beschreibung: Nach einer spirituellen Reise von fast 40 Jahren findet ein jüdischer Linguist aus Boston in Afrika den Islam. Teil 3.

  • von Dr. Moustafa Mould
  • Veröffentlicht am 08 May 2017
  • Zuletzt verändert am 14 May 2017
  • Gedruckt: 13
  • Gesehen: 2082 (Tagesmittelwerte: 3)
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Ich kehrte durch den Mittleren Osten und Europa nach Hause zurück, aber ich stoppte kurz in Israel.  Es war 1969.  Ich war kein Zionist mehr, aber trotzdem war ich überrascht, wie enttäuscht ich war.  Ich wußte, das kam zum Teil durch den Kulturschock, ich verließ eine kleine, ländliche afrikanische Stadt, Menschen und einen Job, den ich liebte; trotzdem war ich überrascht von der Brüderlichkeit und Arroganz der Israelis, die ich traf, - ähnlich dem amerikanischen Stereotyp der Franzosen.  Aus einer archäologischen und historischen Perspektive war es eine gute Erfahrung, aber ich konnte nicht darüber hinweg kommen, wie weit ich mich von der Kultur und dem Volk entfernt fühlte, das vermutlich mein Volk war. 

Ich lehnte es aus Prinzip ab, das Westjordanland zu besuchen - es war bevor sie begonnen haben, neue Siedlungen zu bauen - außer Ost- Jerusalem; ich konnte dem nicht widerstehen.  Vor der Mauer von Salomos Tempel, dem Felsendom und Al-Aqsa zu stehen, rief intensive Gefühle bei mir vor, die ich nicht zu beschreiben vermochte.  Heute kann ich sie beschreiben: ich verspürte ein Gefühl der Heiligkeit; es ist kein Wunder, dass der islamische Nam al-Quds ist.  Aber es brachte mich ziemlich auf, die Diskriminierung und den zweite-Klasse-Status der Palästinenser, sogar der Bürger, aus erster Hand zu sehen.  Ich war in einer amerikanischen Subkultur aufgewachsen, in der Juden immer im Vordergrund für Menschenrechte, Kämpfer für Arbeit und zivile Freiheiten gewesen sind.  Für mich war das, was ich in Israel vorfand, nicht jüdisch. 

Die nächsten zehn Jahre ‘69 – ‘79 verbrachte ich in Los Angeles.  Ich hatte 1968 verpasst, eines der wichtigsten und turbulentesten Jahre der modernen amerikanischen Geschichte.  Obwohl ich nicht sehr überrascht war, war ich von meiner Rückkehr in die USA sehr enttäuscht.  Schwarze trennten sich nach Wahl von den Weißen; die SDS war ein Haufen schwärmender Maoisten geworden, die freie Sprache war zu schmutziger Sprache degradiert.  Ich konnte nicht wieder politisch aktiv werden außer für eine gelegentliche Antikriegs- oder Anti-Nixon Demonstration.  Ich war durch den Hedonismus der 70 er in Californien zu beiden hingezogen und abgestoßen.  Ich war versucht, zu frönen und tat dies halbherzig, doch - dank Gott für meine Fitra und meine gute jüdische Erziehung - ging ich nicht zu weit; ich ließ größtenteils mein Haar und meinen Bart lang wachsen.  Ich war von meinen Studien zu eingenommen, mein Doktorat zu erhalten, zu lehren, zu heiraten, dann die Scheidung und nach einem dezenten akademischen Posten zu suchen.

Zwei Dinge während dieser Dekade sind für diese Geschichte wichtig.  Kurz, die Likudregierung in Israel, das Bauen von Siedlungen und die brutale Behandlung von Palästinensern, ganz von der Allianz mit Südafrika abgesehen, brachte mich auf und machte mich wütend, und machte aus mir von einem Nicht-Zionisten einen erklärten Anti-Zionisten.    Noch schlimmer fand ich die Unterstützung durch die amerikanisch jüdische Gemeinschaft, von der ich erwartet hatte, sie würden sich Likud entgegen stellen, zumindest stillschweigend.  Waren wir uns denn nicht vor wenigen Jahren einig gewesen, dass Begin und seinesgleichen Verrückte waren?!

Zahlreiche Siedler, die in den TV Nachrichten interviewed wurden, waren offensichtlich amerikanische Juden.  Wie konnten sie dieses Land mit amerikanischen - und jüdischen Werten aufgebaut haben, die Menschenrechtsrevolution erlebt haben, und jetzt das tun, was sie dort taten?  Es gab in Israel eine größere jüdische Opposition als in Amerika.  Ich fühlte mich verraten, beschämt, angeekelt.   Es gab natürlich - und gibt - andere Juden, die fühlten wie ich, hauptsächlich die Linken, doch nur wenige sprachen das aus.  Bemerkenswert waren I.F. Stone, ein radikaler Journalist und einer meiner Helden und Noam Chomski, dessen politische Schriften über den Vietnamkrieg und Palästina genauso revolutionär waren wie seine Theorie der Linguistik. 

1979, schließlich geschieden, unfähig, eine Amtsposition zu bekommen und Afrika vermissend, kehrte ich an Assistenzprofessor für Linguistik an die Universität von Nairobi zurück.  Mein Vater war ein paar Monate bevor ich abreisen musste gestorben.  Ich befreundete mich mit einigen Fakultätsmitgliedern, insbesondere mit meinem Abteilungsvorsitzenden und einem Geschichtsprofessor, beides Muslime aus Mombasa, und dem Arabischprofessor, meinem sudanischen Nachbarn.  Ich saß oft beim Mittagessen in der Fakultät mit ihnen, und aus Respekt (und Schamgefühl, weil ich wußte, dass sie wußten, dass ich Jude bin) aß ich kein Schwein, wenn ich mit ihnen war.  Schon bald hörte ich ganz auf, Schweinefleisch zu essen.  Wir diskutierten häufig den Mittleren Osten, den Islsm und das Judentum, und es war angenehm überraschend für mich, zu sehen, dass sie gegen Israel sein konnten, ohne anti-jüdisch zu sein; sie waren übrrascht, dass ich Jude und gegen Israel sein konnte.

Ich hatte mehr Zeit, wie schon lange nicht mehr, also entschloss ich mich, meine immer länger werdende Leseliste aufzuholen.  Ich las nochmals die Bibel: das Alte Testament, um einige Verwirrung um Chronologie der antiken Geschichten zu klären, ich las auch das Neue Testament, weil ich es nie gelesen hatte.  Ich las auch noch einmal den Qur´an.  Ich kannte damals nichts über die frühe islamische Geschichte, Sirah oder Hadith, aber ich schätzte es diesesmal mehr.  Ich hatte wieder diese Reaktion; warum musste er so kritisch gegenüber Juden sein; doch mit meiner vor kurzem erfrischten Erinnerung fiel mir auf, dass die Thora selbst und der Rest des Alten Testaments gleichermaßen kritisch gegenüber Juden waren, wenn nicht sogar noch mehr als der Qur´an.  Doch haben die Juden nicht letztendlich ihre Lektion gelernt und sind wahrhaftig Leute der Schrift geworden, als sie zum zweiten mal aus Israel und Jerusalem vertrieben wurden und als die Rabbis, Synagogen und Gebete die Priester, Tempel und Opfer ersetzten?  Was war dann mit den Juden in Medina; sie waren deutlich verständig und sie klangen ganz anders als wir europäischen Juden, selbst als die Sephardi Juden zur Zeit der Khalifen; fehlte ihnen wie den äthiopischen und chinesischen Juden der Talmud?  Ich frage mich das immer noch.  Wie auch immer, diese Einsicht zeigte sich später als eine Barriere, die entfernt wurde.

Irgendein Weiser hatte einmal gesagt: wenn dein Glaube schwach ist, dann behaupte einfach, dass du ihn hast, und das wird ihn stärken.  Afrikaner, ob Christ, Muslim oder Heide, sind spirituelle Menschen.  Atheist zu sein, ist für sie unverständlich und lächerlich.  Da ich dies wußte, sagte ich nie, ich bin Atheist, wenn ich - wie so oft - über meine Religion gefragt wurde.  Ich antwortete natürlich, ich glaube an Gott, einen Gott, aber nicht an eine besondere Religion.  Ich war fast sicher, oder zumindest, was ich glauben wollte, wenn ich konnte.  Ich kann nicht sagen, dass ich einen plötzlichen Geistesblitz der Inspiration bekommen habe wie Paulus auf dem Weg nach Damaskus, oder eine Nah-Tod-Erfahrung (ich hatte zwei, aber ohne religiöse Auswirkungen).  Es scheint mir, nur dadurch dass ich es sagte und behauptete, kam er nach und nach wieder zu mir zurück. 

Ich war Deist geworden, wie ein anderer meiner Helden, Thomas Jefferson.  Vielleicht würde ich der Unitarier Kirche beitreten, einer populären Gruppe, besonders in New England, die Jesus als Propheten akzeptiert und die viele sozial bewusste, zuvor jüdische und trinitarische Christen und liberale Intellektuelle umfasst.

Ein weiterer beitragender Faktor war mein Betritt zum Nairobi Symphony Orchestra/Chorus.  Das war eine Amateurgruppe, aber sie waren außergewöhnlich gut.  Ich war mit einigen Freunden zum Osterkonzert gegangen, um ihr Mozart Requiem zu hören - Musik für eine Beerdigungsmesse.  Diese Musik, sehr religiös, war herrlich, erhaben, ehrfurchterregend und inspirierend.  Es war nicht nur die Schönheit der Musik, wenn es auch der Hauptteil war, sondern die Botschaft - Gott zu lobpreisen, vom Tod sprechen, der Wiedererweckung, dem Letzten Gericht und dem Ewigen Leben - das rührte mich zu Tränen.  Am nächsten Tag ging ich und schrieb mich ein, um im Chor zu singen. 

Die folgenden drei Jahre sang ich andere Meisterwerke: Messen, Requien, Oratorien - Beethoven, Brahms, Bach, Verdi.  Das sind alles Christen und einige davon hielten Jesus für göttlich, doch diese Worte hatten auf mich keinen Einfluß; ich half nur dabei, wunderbare Musik zu machen.  Doch die Teile, die von Gott sprachen, berührten mich zutiefst und halfen mir, nach und nach meinen Glauben an Ihn wiederzuerlangen. Natürlich würde ich heute nicht mehr solche Dinge singen, wie: "ich weiß, dass mein Erlöser lebt."

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