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Dr. Moustafa Mould, Ex-Jude, USA (Teil 1 von 5)

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Beschreibung: Nach einer spirituellen Reise von fast 40 Jahren findet ein jüdischer Linguist aus Boston in Afrika den Islam.. Teil 1.

  • von Dr. Moustafa Mould
  • Veröffentlicht am 01 May 2017
  • Zuletzt verändert am 01 May 2017
  • Gedruckt: 19
  • Gesehen: 2771 (Tagesmittelwerte: 3)
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Eine Odyssee ist eine lange Wanderschaft.  Das Wort kommt von Odysseus (auf Latein, Ulysses) einem Helden in dem epischen Gedicht bei Homer, der Odyssee.  Seine Reise dauerte zehn Jahre und war von zahlreichen Pannen, Umwegen, Gefahren und Abenteuern gekennzeichnet.  Zurückblickend betrachtet, scheint mein Weg zum Islam - meine Heimreise - wie eine Odyssee.  Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, von meiner frühsten Kindheit bis ich schließlich die Schahada[1]ausgesprochen habe, ist das eine Reise von fast 40 Jahren, es scheint so, als wären da viele Zeichen gewesen, viele Wendepunkte, viele Anzeichen, manche bedeutende, manche triviale, die mich alle vorbereitet und mir den Weg zum Islam gewiesen haben. 

Ich bin in Boston aufgewachsen.  Es war eine überwiegend katholische Stadt, hauptsächlich irisch und italienisch, mit kleinen, bedeutsamen Gemeinden Schwarzer, Juden, Chinesen, Griechen, Armeniern und christlichen Arabern, und zu jener Zeit hatte jede Gruppe ihr eigenes Umfeld.  Es gab eine Menge griechischer und syrischer Restaurants, und ich wuchs mit einer Vorliebe für griechischen Salat, Shish kebob, Lahm mishwi, Kibbi, Weinblätter, Humus, und allem möglichen mit Lamm usw auf. 

Meine Familie bestand größtenteils aus Arbeitern, konservativen Juden.  Meine Großeltern waren um 1903 vor dem Antisemitismus und der Pogrome des zaristischen Russlands geflohen.  Sie und ihre Familien hatten in den Sweatshops der Kleidungsindustrie Arbeit gefunden, wenige waren Handwerker, und sie waren in ihren Arbeiterverbänden ziemlich aktiv.  Ich war der erste aus meiner Familie, der einen Universitätsabschluss erwarb.  Zuhause war es nicht streng koscher, doch wir träumten nie davon, Schweinefleisch zu essen.  Alle Feiertage und Fastentage wurden eingehalten und jahrelang ging ich jeden Sonntag und an den Feiertagen mit meinem Vater und meinem Onkel in die Synagoge. 

Die Synagoge, zu der wir gehörten, war sehr konservativ, den orthodoxen nahe stehend, aber modern: sie war sehr traditionell, aber Frauen wurden nicht völlig ausgegrenzt.  Ich begann mit sechs "Madrasah" (Hebäische Schule).  Es war 1948, in dem Jahr, das die Geburt des Staates Israels sah, als zionistische Propaganda die Atmosphäre erfüllte, wie Gespräche und Vorträge über die Nazis und Konzentrationslager, und es gab viele vor kurzem Eingewanderte, die die Flucht überlebt haben. 

Zu jener Zeit gab es in den USA noch immer viel Antisemitismus, besonders im Süden und mittleren Westen, aber auch in Bosten.  Die Griechen, Syrier und Italiener waren in Ordnung, aber die bostoner Iren waren ein großes Problem, seit der Zeit der Generation meiner Eltern im Ersten Weltkrieg und in den Zwanzigern.  Während meiner Kindheit wurde ich oft verfolgt, angespuckt, beleidigt oder geschlagen.  Sie hielten mich sogar fest und zogen meine Hose runter - zusätzlich zu der Demütigung wollten sie noch sehen, wie eine Beschneidung aussieht. 

Meine Hebräischlehrer waren zwei israelische Brüder, die orthodox und Veteranen aus dem Krieg von 1948 waren.  Von ihnen lernte ich modernes Hebräisch und absorbierte vieles von der zionistischen Ideologie und den religiösen Lehren.  Ich wurde religiöser und ein eifriger Zionist.  Ich glaubte, dass Juden ihr eigenes Land bräuchten, im Falle eines anderen Hitler - jene irischen Kinder trugen nichts dazu bei, um meine Befürchtungen zu zerstreuen und ich fühlte mich in Amerika nicht zuhause.  Ich beschloss wegzugehen, und mein Leben auf einer Kibbutz (Gemeindefarm) zu verbringen.  .

Mein Vater war Musiker und Cantor (Gebetsleiter).  Er hatte eine wunderschöne Tenorstimme, bevorzugte die traditionelleren Melodien vor orientalischen, und er sang die Gebete mit viel Huzn (Trauer) (als ich das Wort lernte, fing ich an, mich zu fragen, ob das Wort mit dem hebräischen hazan = ‘cantor’ verwandt sein könnte).  In unserer Synagoge verwendete der Leser der Tora einen sehr orientalisch klingenden Tajwid, den ich gerne hörte.  Glaub es oder nicht, ich hörte letztens einen Freund Qur´an rezitieren und es klang fast identisch. 

Eine Sache, die in meiner Erinnerung noch heute deutlich ist, ist dass im jüdischen Gebet regelmäßige Verweise auf die Niederwerfung (Sujud) gemacht werden.  Tatsächlich ist es in den orthodoxeren Synagogen Brauch, dass an Yom Kippur, dem heiligsten Fastentag und dem Äquivalent zu ‘Aschura’ , der Cantor im Namen der Gemeinschaft, tatsächlich immer noch singend, Suǧud macht.  Dies ist keine leichte Aufgabe und mein Vater mit seiner kräftigen Stimme machte das außerordentlich gut.  Ich erinnere mich daran, dass ich dachte, es wäre schön, wenn wir uns alle niederwerfen würden, anstatt uns nur als symbolischen Suǧud zu verbeugen. 

Im Alter von acht oder neun entdeckte ich eine Radiostation, die Programme über lokale ethnische Gemeinschaften ausstrahlte.  Ich fing an, mit die yiddischen, griechischen und armenischen anzuhören und vor allem die arabische Stunde.  Ich verliebte mich in die Musik und dem Klang der Sprache.  Über das Hebräisch versuchte ich, die Nachrichten zu verstehen und den Klang der Übereinstimmungen herauszufinden; ich bemerkte den Unterschied zwischen Hamza und ‘Ayn, Kh und H, K und Q, Unterschiede, die im modernen Hebräisch verloren gegangen sind.  Dies verbesserte meine hebräische Rechtschreidung ungemein, und ich gewann im Hebräischunterricht Preise.  Ich erinnere mich auch daran, dass ich meinen Freunden in der Rechtschreibprüfung beim Schummeln half, indem ich die Worte leise mit einem "arabischen" Akzent wiederholte. 

In der High Scool entdeckte ich die Öffentliche Bibliothek von Boston und ihre Schallplattenabteilung: neben klassischer entdeckte ich ethnische Volksmusik aus der ganzen Welt, aber ich tendierte zum Mittleren Osten: arabisch, persisch, türkisch, dann indisch-pakistanisch.  Ich lernte, die unterschiedlichen regionalen Stilrichtungen, Instrumente und Rhythmen zu bestimmen.  Am meisten liebte ich die ‘Oud, und ich brachte mir selbst bei, Dumbeg (Trommel) zu spielen und begleitete die Aufnahmen.  Einmal kam eine Gruppe jemenitischer Juden aus Israel nach Boston, um Volkslieder und Tänze aufzuführen.  Ich war fasziniert von ihrer Ausstrahlung, ihren Kostümen und ihrer Musik.  Sie sprachen sogar Hebräisch wie ich in meiner Rechtschreibprüfung. 

Ich erwähne alle diese Kleinigkeiten, weil es eine unbestreitbare kulturelle Komponente zum Islam gibt: die Sprache, die Melodien vom Adhan und Qur´an, soziele Interaktionen und andere Merkmale, die für einen Westler, auch einen im Westen lebenden Juden, ziemlich exotisch und fremdartig sind, doch die ich mit der Zeit traf ich Jahre später in anderem Zusammenhängen wieder auf sie, und da sie mir bereits vertraut und angenehm waren, sogar bis zur Nostalgie, halfen sie mir dabei, den Islam zu akzeptieren und zu folgen.  Später mehr darüber.

Mein bester Freund in der High School besaß einen sehr großen Einfluss auf mich.  Er las eine Menge Philosophie, Dichtung und religiöse Literatur.  Die ersten beiden interessierten mich nicht so sehr, aber ich las einige religiöse Schriften: hinduistische, buddhistische, taoistische – und den Qur´an.  Ich bemerkte, dass die Geschichten den biblischen stark ähnelten, aber ich fühlte es war anti-jüdisch.  Ich war von der Beschreibung, dass Jesus ein Prophet gewesen sei, nicht nur ein Rabbi, ziemlich beeindruckt.  Ich akzeptierte das und es wurde meine Antwort für meine katholischen Klassenkameraden, wenn sie mich fragten, was ich über Jesus dachte.  Es schien ihnen nicht zu sehr zu missfallen. 



Fußnoten:

[1] Schahada, das islamische Glaubensbekenntnis, d.h. "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Gott und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist."

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