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Glaube an Gott (teil 1 von 3)

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Beschreibung: Der Kern des islamischen Glaubens: der Glaube an Gott und Seine alleinige Anbetung und die Mittel durch die man zu Gott finden kann.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 27 Apr 2008
  • Gedruckt: 531
  • Gesehen: 26091 (Tagesmittelwerte: 6)
  • Bewertung: 4.7 von 5
  • Bewertet von: 6
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Einführung

Das Herz des Islam bildet der Glaube an Gott.

Den Kern des islamischen Glaubens bildet das Bekenntnis zu dem Satz: La ilaha illa Allah, “Es gibt keine wahre Gottheit, die der Anbetung würdig ist, außer Allah”.  Die Bezeugung zu diesem Glauben, Tauhid genannt, ist die Achse, um die sich alles im Islam dreht.     

Desweiteren handelt es sich um das erste von zwei Bekenntnissen, durch die eine Person zum Muslim wird.  Das Bestreben nach der Verwirklichung dieser Einheit, oder Tauhid, stellt den Kern des islamischen Lebens dar.

Viele Nicht-Muslime denken bei dem Wort Allah – dem arabischen Namen von Gott – an eine entfernte, fremde Gottheit, die die Araber anbeten.  Einige von ihnen glauben sogar, es handele sich um irgendeinen heidnischen “Mondgott”.  Wie dem auch sei, im Arabischen bedeutet das Wort Allah der Eine, Wahre Gott mit all Seinen vollkommenen, von Ihm offenbarten und nicht offenbarten Namen und Eigenschaften.  Arabisch sprechende Juden und Christen nennen den
Gott ihrer Vorstellung ebenfalls Allah.

Gott finden

Sowohl westliche Philosophen, wie auch östliche Mystiker und gegenwärtige Wissenschaftler versuchen, Gott auf ihre eigene Art und Weise zu erreichen.  Mystiker lehren von einem Gott, der durch spirituelle Versuche zu finden ist, ein Gott, der Teil der Welt ist und in Seiner Schöpfung lebt.  Die Philosophen suchen Gott durch reine Vernunft zu finden und sprechen von Gott häufig wie von einem abgesonderten Uhrmacher ohne Interesse für Seine Schöpfung.  Eine Gruppierung der Philosophen lehren Agnostizismus, eine Ideologie die behauptet, man könne Gottes Existenz weder beweisen noch leugnen.  Praktisch bedeutet die Behauptung eines Agnostikers, er müsse Gott selbst direkt wahrnehmen können, um zu glauben.  Gott sagt:

“Und diejenigen, die nicht Bescheid wissen, sagen: ‘O würde Gott doch zu uns sprechen oder käme zu uns ein Zeichen!’  Dergleichen Worte führten schon diejenigen, die vor ihnen waren.  Ihre Worte sind einander ähnlich…” (Quran 2:118)

Diese Behauptung ist nichts Neues; die Menschen haben in der Vergangenheit und auch gegenwärtig immer dieselben Einwände vorgebracht.

Gemäß dem Islam  führt der richtige Weg, Gott zu finden, über die bewahrten Lehren der Propheten.  Der Islam hält daran fest, daß die Propheten zu allen Zeiten  von Gott Selbst geschickt worden sind, um die Menschen zu Ihm zu leiten.  Gott sagt im Ehrwürdigen Qur´an, daß der richtige Weg zum Glauben darin besteht, genau über Seine Zeichen nachzudenken, die zu Ihm leiten:

“Wir haben die Zeichen klargemacht für Leute, die überzeugt sind.” (Quran 2:118)

Die Erwähnung vom Wirken Gottes taucht im Qur´an häufig als Gegenstand göttlicher Offenbarung auf. Jeder, der die Natur mit all ihren Wundern mit offenen Augen und einem offenen Herzen betrachtet, wird die fehlerfreien Zeichen des Schöpfers erkennen.

“Sag: Reist auf der Erde umher und schaut, wie Er die Schöpfung am Anfang gemacht hat.  Hierauf läßt Gott die letzte Schöpfung entstehen.  Gewiß, Gott hat zu allem die Macht. ” (Quran 29:20)

Gottes Werke sind allgegenwärtig und auch in den Individuen selbst:

“Und auf der Erde gibt es Zeichen für die Überzeugten und auch in euch selbst.  Seht ihr denn nicht?” (Quran 51:20-21)

Die Schönheit und Komplexität unseres Universums.  Der Trichternebel aufgenommen vom NASA’s Hubble Space Telescope.  (AP Photo/NASA)

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