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Anja, Ex-Christin, Deutschland (teil 1 von 4)

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Beschreibung: Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren lernte diese Universitätsstudentin, den Islam ernst zu nehmen.  Teil 1.

  • von Anja
  • Veröffentlicht am 11 Aug 2014
  • Zuletzt verändert am 11 Aug 2014
  • Gedruckt: 60
  • Gesehen: 5126 (Tagesmittelwerte: 3)
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"…Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt.…" (Quran 5:3)

Ich wurde 1967 in einer kleinen Stadt im Sauerland, Deutschland, geboren.  Mein jüngerer Bruder und ich wuchsen auf dem Land auf, wo meine Eltern und meine Großeltern in einem Zweifamilienhaus lebten.  Mein Großvater war der Direktor einer Grundschule gewesen.  Mein Vater wäre gerne Förster geworden, doch anstatt dessen wurde er nur Lehrer.  Er liebt die Natur immer noch sehr.  Doch mit den Jahren scheint er seine Liebe zu Jesus Christus verloren zu haben, was für meine Großmutter sehr enttäuschend war, die immer eine starke Gläubige gewesen ist.  Sie war Mitglied einer kleinen Kirche und strengte sich sehr an, ein wirklich christliches Vorbild für ihre Kinder zu sein.  Mein Großvater aber konnte kaum als Gläubiger bezeichnet werden; dies war etwas, das meine Großmutter erst nach der Hochzeit heraus gefunden hat.  Es stellte sich heraus, dass eine stetige Teilnahme am Kirchengottesdienst kein Beweis für den Glauben war.  Bis heute führen meine Großeltern nach jedem Kirchengottesdienst hitzige Diskussionen um den christlichen Glauben im allgemeinen und speziell um den Inhalt der letzten Predigt.  Diese Situation beeinflusste ihre drei Söhne.  Nur einer von ihnen ist heute Mitglied einer Kirche. 

Meine Mutter andererseits stammt aus einer Familie, in der die Hingabe zum Glauben ein Schlüssel war.  Glaube war nie ein Diskussionsgegenstand.  Eigentlich wurde nichts jemals diskutiert.  Meine Mutter als jüngstes Kind wurde nie ernst genommen. Was sonst ist der Nutzen einer Tochter?  Bis heute bedauert sie, keinen anderen Beruf erlernt zu haben. Und wieder wurde es als selbstverständlich angesehen, dass meine Mutter meinen Vater heiratete.  Da er der Sohn eines Lehrers war, war er eine gute Partie.  Der gemeinsame Glaube würde eine glückliche Ehe garantieren. 

Doch während der ersten Ehejahre wurde die Ehe aufgrund der religiösen Spannungen instabil.  Während meine Großmutter zur ersten Frau in den Ältestenrat der Kirche gewählt wurde, verließen meine Eltern, einer nach dem anderen die Kirche.  Und es kam ein Tag, an dem sie nichts mehr gemeinsam hatten.  Nach 20 Jahren Ehe und unzähligen Versuchen, zusammen klar zu kommen, haben sie sich geeinigt, das Handtuch zu werfen und 1986 wurde ihre Ehe aufgelöst. 

Zu jener Zeit waren mein Bruder und ich nicht allzu sehr an die Religion gebunden, was sehr zur Bestürzung meiner Großmutter beitrug.  Wir nahmen an christlichen Jugendgruppen teil und nahmen Bibelunterricht, aber keiner von uns wurde ein Kirchenmitglied.  Wir waren noch nicht einmal getauft worden.  Die Kirche, der meine Familie angehörte, tauft keine Kinder, sondern ältere Menschen, die sich bewusst für Christus entscheiden.  Als wir beide das erforderliche Alter erreicht hatten, haben wir beide entschieden, uns nicht taufen zu lassen.

Nicht dass ich nicht an Religion interessiert gewesen sei.  Religion hat mich immer fasziniert.  Das Christentum bietet eine annehmbare Annäherung, den Glauben an einen Gott, der Kontakt zur Menschheit aufgenommen hat, indem Er ihnen Propheten sandte.  Auf diese Weise lehrte Gott den Menschen, wer sie sind und wie sie mit einander und mit ihrer Umwelt umgehen sollten.   Doch ich bemerkte schon bald, dass die christlichen Werte so leicht angepasst werden konnten.  Was lehrt die christliche Theologie?  Jeder Mensch ist voll Sünde; die Erbsünde belastet uns von Geburt an.  Gott schickte Seinen Sohn in diese Welt, damit er leidet und am Kreuz stirbt und uns vor dieser Last der Sünde bewahrt.  Eine Reihe von Fragen blieben für mich unbeantwortet: Gottes Sohn, von dem angenommen wird, dass er ein Mensch und zur gleichen Zeit der wahre Gott gewesen ist, betete, um von der Kreuzigung bewahrt zu werden, doch zu wen betete er so leidenschaftlich?  Sein Leben würde zu einem Wendepunkt, der die Menschen in "vor" und "nach" Christus teilt.  An ihn zu glauben ist der einzige Weg zur Erlösung.  Hatte er nicht selbst gesagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, 6)

Mit dem Tode Jesus’ hat das Jenseits seinen Schrecken verloren.  Das Christentum predigt, dass Gott Liebe ist, also wie könnte es eine Hölle geben?  Der Teufel, der ein Mittel zur Unterdrückung gewesen ist, um Kirchenmitglieder in Schach zu halten, ist zur Rente gegangen.  Die Werte des gegenwärtigen Christentums sind auf "Liebe deinen Nächsten" zusammen geschrumpft.  Solange ich niemanden verletze, geht alles.  Jesus sagte: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen." (Matthäus 5:17)  Der Unterschied zum modernen Christentum scheint nicht allzu groß zu sein.  Gebote sind out.  Die Kirche geht mit der Zeit.  Wenn auch nicht schnell genug für manche ihrer Mitglieder.    

Die Bibel hat kaum noch Gewicht.  Vielleicht kann man etwas Wahrheit darin finden, aber wer entscheidet, was wahr ist und was nicht?   Die Kirche?  Die Theologen?  Oder jeder für sich Selbst?  Bastelt sich nicht jeder nach seinem besten Wissen und Gewissen seinen eigenen Glauben?  Lass uns ehrlich sein und das Resultat nicht länger Christentum nennen.  Lass es uns anstatt dessen "Brianity", "Susanity" nennen!    

Glaubende Christen werden natürlich protestieren.  Sie werden behaupten, es gäbe eine allgemeine Basis.  Nun, wo ist sie?  Die wahre Offenbarung, die Worte, die Gott zu Jesus von Nazareth gesprochen hat, wo sind sie?  In der Bibel ist ihnen kein einziges Kapitel gewidmet.     

Zentrale Glaubenssätze, die die Kirchen trennen, wurden von historischen Berichten und Briefen abgeleitet, in theologischen Konferenzen wurde darüber entschieden oder sie wurden einfach zur Staatsdoktrin erklärt.  Und wie oft hörte ich: „Du kannst das nicht verstehen.  Du musst einfach nur glauben!"  Ich glaube, dass Gott uns unseren Verstand gegeben hat, damit wir ihn benutzen.  Und ich glaube, dass eine Botschaft von Gott, wenn sie hinterfragt wird, mehr Antworten zu bieten hat als das. 

Das ist das, was ich meinem Religionslehrer sagte, als meine Klasse kurz vor dem Abschluss ein Wochenende in einem Kloster verbrachte.   "Tage der Reflektion" so nannten sie das.  Der Lehrer überraschte mich mit seiner Antwort.  Er sagte: „Gott wird dich nicht gehen lassen.  Du wirst sehen."  Am Ende hatte er recht, auch wenn er es sich vielleicht ein wenig anders vorgestellt hätte.  

Mein Interesse an Gott und der Religion holte mich wieder ein, als ich auf den Islam stieß.  Nachdem ich meinen Schulabschluss gemacht hatte, zog ich in eine Stadt, um an der Universität Wirtschaft zu studieren.  Damals dachte ich, dieses Studienfach würde mir dabei helfen, einen Job zu finden.  Ich interessierte mich nicht allzu sehr für das Fach, aber ich dachte, die Studien würden schnell vorbei gehen, doch anstatt dessen war ich einer sehr depressiven Atmosphäre ausgesetzt.  Voll besetzte Hörsäle, langweilige Vorlesungen von langweiligen Professoren.  Als Studenten in diesen Kursen beschäftigten wir uns mit anderen Dingen.  „Hast du gesehen, was der große Blonde in der dritten Reihe heute anhat?"  - „Hast du Feuer?"

Das Studentenleben war von Anfang an überaus faszinierend.  Ich hatte bis dahin in einer kleinen Stadt gelebt, selbst als Austauschschülerin in der U.S.A.  Ich blieb in einer Kleinstadt auf dem Land, so dass es verpflichtend war, sonntags zur Kirche zu gehen!  Jetzt an der Universität schien sich mir eine neue Welt zu eröffnen.  Ich lernte so viele verschiedene Menschen kennen, und ich liebte es, über Gott und die Welt zu diskutieren.  Unter meinen neuen Bekanntschaften waren ein paar ausländische Studenten, die geborene Muslime waren.  So kamen wir auf das Thema Islam.    

Allgemein war ich recht amüsiert durch den Gedanken, dass es tatsächlich Menschen gibt, die ernsthaft einem Gesetz aus dem Mittelalter folgen.  Doch in Wirklichkeit sah alles anders aus als ich es kannte.  Das Leben der ausländischen Studenten in Deutschland hat nichts mit den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht gemeinsam.  Am Anfang hatte ich meine muslimischen Nachbarn im Studentenwohnheim im Scherz gefragt, warum Tomaten nicht rituell geschnitten werden müssen?  Oder warum ein Muslim, der Gottes vor und nach dem Essen gedenkt, nicht dasselbe tut, wenn er in der Kneipe ein Bier getrunken hat?

Doch je mehr ich über den Islam erfuhr, desto weniger lustige Witze fielen mir ein.  Tatsächlich war mir die islamische Religion gar nicht so fremd, wie ich immer gedacht hatte.  Ich entdeckte eine Menge der Komponenten wieder, die ich am Christentum immer gemocht hatte.  Zum einen natürlich den Glauben an Gott, der Islam ist streng monotheistisch.  Es gibt nur einen Gott.  Gott ist auf arabisch "Allah".  Dieser Ausdruck bedeutet wirklich nicht mehr als "der Gott" und wird auch in der arabischen Version der Bibel verwendet. 

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