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Die Rechte von Nicht-Muslimen im Islam (teil 5 von 13):  Das Recht auf Freiheit im Glauben I

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Beschreibung: Der Islam gewährt den Angehörigen anderer Religionen das Recht, ihren Glauben zu praktizieren.  Eine historische Analyse des islamischen Prinzips ´es gibt keinen Zwang in der Religion´. 

  • von IslamReligion.com (ursprünglich von Dr. Saleh al-Aayed)
  • Veröffentlicht am 21 Nov 2011
  • Zuletzt verändert am 21 Nov 2011
  • Gedruckt: 379
  • Gesehen: 22471 (Tagesmittelwerte: 8)
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Der Islam zwingt keine Andersgläubigen zum Konvertieren.  Er hat ihnen die völlige Freiheit gegeben, ihren eigenen Glauben zu behalten und nicht gezwungen zu werden, den Islam anzunehmen.  Diese Freiheit wird sowohl im Qur´an als auch in den prophetischen Lehren, die als Sunna bekannt sind, dokumentiert.  Gott wendet sich im Qur´an an den Propheten  Muhammad:

„Und hätte dein Herr es gewollt, so hätten alle, die insgesamt auf der Erde sind, geglaubt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubige zu werden?“ (Quran 10:99)

Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien mit ihm, ließ den Menschen die Wahl, ob sie dem Islam beitreten oder ihre Religion beibehalten wollten.  Er fragte sie erst, ob sie den Islam annehmen wollen, nachdem er mit ihnen eine Übereinkunft geschlossen hatte und nachdem sie Bewohner im islamischen Staat geworden waren und sich ihrer persönlichen Unversehrtheit und ihres Eigentums sicher fühlten.  Dies gestattete ihnen, die Sicherheit des Bündnisses mit Gott und Seinem Propheten zu genießen.  Genau aus diesem Grund werden die nicht.muslimischen Einwohner als Dhimmis bezeichnet.[1]  Wenn der Prophet Gottes einen Kommandeur eines Heeres oder einen Bataillon zum Kampf schickte, befahl ihm der Prophet, in seinem Verhalten Gottes bewusst zu sein und seine muslimischen Gefährten gut zu behandeln.  Dann wies ihn der Prophet der Gnade an:

“Zieht aus zum Kampf Gott zuliebe und bekämpft diejenigen, die nicht an Ihn glauben.  Kämpft, aber übertreibt nicht, verhaltet euch nicht betrügerisch, verstümmelt nicht ihre Toten und tötet keine Kinder.  Wenn ihr auf eure Feinde trefft, die den Glauben verweigern, so bietet ihnen drei Dinge und akzeptiert, egal für welches sie sich entscheiden und beendet die Schlacht:

(a)  ladet sie ein, den Islam anzunehmen.  Wenn sie einverstanden sind, akzeptiert dies und beendet die Schlacht.  Dann ladet sie ein, von ihren Ländern in das Land der Auswanderer (Medina) zu ziehen und informiert sie darüber, dass sie, wenn sie dies tun, dieselben Privilegien und Verpflichtungen haben werden, wie die anderen Auswanderer sie besitzen.  Wenn sie ablehnen, aus ihren Ländern auszuwandern, informiert sie darüber, dass sie denselben Status haben werden wie die nomadischen Muslime: Dass sie sich dem Gesetz Gottes unterwerfen, das für alle Muslime gilt und dass sie keinen Anteil haben werden an dem Reichtum, der von einer Eroberung kommt, solange sie nicht am Jihad mit den Muslimen teilnehmen.

(b)  Wenn sie ablehnen, sagt ihnen, sie sollen die Jizyah[2] bezahlen und wenn sie damit einverstanden sind, dann nehmt dies von ihnen an und beendet die Schacht. 

(c)   Wenn sie dies alles ablehnen, dann ersucht Gott um Hilfe und kämpft gegen sie.’”[3]

Diese Anweisungen des Propheten gehorchten dem, was Gott im Qur´an sagt:  

„Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. Der also, der nicht an falsche Götter glaubt, aber an Gott glaubt, hat gewiß den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. Und Gott ist Allhörend, Allwissend.“ (Quran 2:256)

Edwin Calgary, ein amerikanischer Gelehrter, schrieb über diesen Vers: ´Es gibt im Qur´an einen Vers, der von Wahrheit und Weisheit erfüllt ist und der allen Muslimen bekannt ist.  Jeder andere sollte ihn ebenfalls gut kennen; es ist der, der besagt, dass es keinen Zwang in der Religion gibt.’[4]

Dieser Vers wurde wegen einiger Bewohner Medinas herabgesandt.  Wenn keines der Kinder der götzendienenden Frauen die Kindheit überlebte, haben sie einen Eid geschworen, das Kind zu einem Juden oder Christen zu machen, wenn es nur überlebte.  Als der Islam nach Medina kam, hatten sie erwachsene Kinder, Juden oder Christen waren.  Die Eltern versuchten, sie zu zwingen, die neue Religion anzunehmen, da wurde dieser Vers herabgesandt, um zu dies verhindern.  Der Vers und die Geschichte seiner Offenbarung enthüllt, dass es niemandem gestattet ist, jemanden zu zwingen, Muslim zu werden.  Dies ist der Fall, selbst wenn es die Eltern sind, die das beste für ihre Kinder wollen und ihre Kinder werden Mitglieder einer anderen Religion.  Der Qur´an weist es zurück, jemanden zum Islam zu zwingen.[5]  Gott sagt im Qur´an:

„Und sprich: "Es ist die Wahrheit von eurem Herrn: darum laß den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will. Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, dessen Zeltdecke sie umschließen wird. Und wenn sie um Hilfe schreien, so wird ihnen mit Wasser gleich geschmolzenem Metall, das die Gesichter verbrennt, geholfen werden. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist die Raststätte!“ (Quran 18:29)

Der Islam gewährt den Nichtmuslimen nicht nur ihre religiöse Freiheit, sondern sein tolerantes Gesetz geht sogar soweit, dass es ihre Orte der Anbetung bewahrt.[6]  Gott sagt im Qur´an:  

„Jenen, die schuldlos aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sagten: "Unser Herr ist Gott." Und wenn Gott nicht die einen Menschen durch die anderen zurückgehalten hätte, so wären gewiß Klausen, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen der Name Gottes oft genannt wird, niedergerissen worden. Und Gott wird sicher dem beistehen, der Ihm beisteht. Gott ist wahrlich Allmächtig, Erhaben.” (Quran 22:40)

Die muslimischen Khalifen pflegten ihre militärischen Führer anzuweisen, die auf Feldzüge zogen, Maßnahmen zu ergreifen, um diese Dinge zu garantieren.  Das erste Beispiel ist der Befehl Abu Bakrs an Usamah bin Zayd:.  

‘Ich befehle dir zehn Dinge: tötet keine Frau, kein Kind und keine ältere Person; fällt keine Fruchtbäume, verwüstet kein Heim, verwundet kein Schaf oder Kamel, außer wenn ihr es essen müsst; überschwemmt keine Palme, verbrennt sie nicht, seid nicht betrügerisch; seid nicht feige, und ihr werdet an Leuten vorbei kommen, die sich dem klösterlichen Leben ergeben haben, lasst sie sich (in Ruhe) ihrer Ergebung widmen.’[7]

Das zweite Beispiel ist der Vertrag Umar ibn al-Khattabs mit den Leuten der Iliya von Jerusalem:

‘Dies ist die Sicherheit, gewährt durch den Diener Gottes, Umar, den Führer der Gläubigen, den Leuten der Iliya: ihnen wird die Sicherheit ihrer Person, Besitztümer, Kirchen, Kruzifixe und jedem, sei er krank oder bei guter Gesundheit, sowie jedem in ihrer Gemeinschaft garantiert.  Ihre Kirchen werden weder besetzt noch zerstört, noch wird etwas von ihnen weggenommen: keine Einrichtung, keine Kruzifixe und kein Geld. Sie werden nicht gezwungen, ihre Religion zu verlassen, noch werden sie wegen ihr Schaden erleiden.  Sie werden nicht von den jüdischen Siedlern in Iliya besetzt werden.’[8]

Als Ergebnis dessen haben Juden und Christen seit der Ära der rechtgeleiteten Khalifen ihre Gottesdienste in Freiheit und Sicherheit abgehalten.[9]



Footnotes:

[1] Zuhaili, Wahba, ‘al-Islam wa Ghayr al-Muslimeen,’ S. 60-61

[2] Jizya: eine Schutzsteuer, die von den Nichtmuslimen als Tribut an den muslimischen Herrscher gezahlt wird.

[3] Sahieh Muslim

[4] Zitiert bei Young, Quailar, ‘The Near East: Society & Culture,’ S. 163-164

[5] Qaradawi, Yusuf, ‘Ghayr al-Muslimeen fil-Mujtama’ al-Islami,’ p. 18-19

[6] Aayed, Saleh Hussain, ‘Huquq Ghayr al-Muslimeen fi Bilad il-Islam,’ p. 23-24

[7] Tabari, Tarirk al-Tabari, vol 3, p. 210

[8] Tabari, Tarirk al-Tabari, Bd. 3, S. 159

[9] Qaradawi, Yusuf, ‘al-Aqaliyyat ad-Diniyya wa-Hal al-Islami,’ S. 13

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