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Darrick Abdul-hakim, Ex-Christ, USA

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Beschreibung: Wie er das monotheistische Verständnis entwickelte.  

  • von Darrick Abdul-hakim
  • Veröffentlicht am 25 Mar 2013
  • Zuletzt verändert am 25 Mar 2013
  • Gedruckt: 44
  • Gesehen: 3398 (Tagesmittelwerte: 1)
  • Bewertung: 5 von 5
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Mein Name ist Darrick Abdul-hakim.  Ich bin ein 20 jähriger muslimischer Bruder, der in den Vereinigten Staaten lebt.  Ich bin momentan an der Cupertino University, aber nicht mehr lange, denn ich transferiere an eine Universität, die für mein Hauptfach passender ist. Meine Hauptfächer sind Althebräisch und arabische Literatur und Geschichte, der ausgefallene Name für diesen Studiengang ist semitische Literatur.

Ich bin am 12. Oktober 2001 beim Ischagebet konvertiert.  Bisher muss ich sagen, war meine Suche nach dem Islam berauschend. Meine Bekehrung ist nichts Besonderes, aber sie ist interessant. 

Ich bin als Christ aufgewachsen, der eine Menge Informationen hatte.  Ich war so begeistert, dass ich meinen christlichen Glauben mit meinen Freunden, Mitarbeitern und Kollegen teilte.  Im Alter von17 allerdings wurde das Leben etwas komplizierter als zuvor.  Ich fing an, meine christlichen Mitmenschen eingehender zu beobachten, und ich war betroffen, dass sie den christlichen Glauben nicht 100%ig ausübten. 

Was das Ganze noch schlimmer machte, war, dass ich zunehmend unzufriedener mit den biblischen Schriften wurde.  Zum Beispiel der Glaube, dass Jesus behauptet habe, Gott zu sein, ist eine Ergänzung der Kirche.  Jesus hat sicher niemals bestätigt, dass er der Gott des Wortes sei. 

Ich versuchte meinen Glauben an Jesus zu bewahren, aber es war an der Zeit, dass ich ein realistischeres Verständnis von der Welt brauchte.  Also betete ich zu Jesus, probierte aus, ob es dort noch eine Antwort gab.  Aber mit der Zeit bemerkte ich, dass das Kirchenleben nicht richtig ist. 

Ich fragte mich, was geschehen würde, wenn ich religiöser werden würde, aber dazu kam es nie und anstatt dessen ließ ich das christliche Leben links liegen.  Nicht nur das, auch mein Glaube an Gott entglitt mir.  Ich war nun ein Agnostiker, der nicht wusste, welchem Glauben er folgen sollte oder der nicht wusste, ob wir von Gott umgeben sind oder nicht – ich war einfach verloren in einer chaotischen Welt.  Ich war kein Atheist, ich war nur verwirrt darüber, wer oder was Gott wirklich war.    

Die Dinge veränderten sich nicht.  Gleich nachdem ich meinen Glauben an die Kirche verloren hatte, starb meine Großmutter.  Wenn ich das Leben vorher nicht in Frage gestellt hatte, dann tat ich es jetzt.  Ich fing an, mir Gedanken über das Universum zu machen, ob wir überhaupt tatsächlich Menschen sind.  Ich fing an, mich zu fragen, ob ich anständig bleiben sollte (ich lehnte es ab, zu trinken, weil ich fühlte, es sei eine Sünde - interessant für jemanden, der keinen Glauben an Gott hat).  Ich fing an, meine eigene Existenz in Frage zu stellen.  Ich fing an, darüber nachzudenken, ob ich hier sein sollte oder nicht und aufgrund dessen habe ich ernsthaft an Selbstmord gedacht.  Ich wollte meinen Job aufgeben, weil ich unter Stress geriet, zu dieser Zeit war ich 18 Jahre alt. 

Alhamdulillah, hatte ich den Zuspruch von Freunden, der mich von dieser Katastrophe zurückhielt.  Aber ich war immer noch ohne Glauben, das Leben konnte nicht viel besser werden, und ich wusste immer noch nicht, wie ich mit dem Tod meiner Großmutter zurecht kommen sollte.    

Schließlich begann ich, für mich zu lesen.  Mir geriet ein Buch in die Hände, das die Glaubensrichtungen dieser Welt erklärte und da fiel mir der Islam auf.  Ich hatte den Islam einfach nie in Betracht gezogen.  Am nächsten Tag sah ich auf meinem Weg zur Arbeit einen Mann mit einem Qur´an in seiner Hand und ich fragte ihn, ob ich ihn mal ansehen darf, Alhamdulillah (aller Lob und Preis gebührt Allah) er ließ ihn mich nicht nur ansehen, er schenkte ihn mir!  Ich war erstaunt, aufgeregt und angezogen.  Ich fing an zu lesen und war von seiner Literatur verwundert; Dinge, die ich nie zuvor bemerkt hatte, trafen mich.  Es war verständlich und klar für einen Laien wie mich.

Am 11. September sah ich, wie die World Trade Center zusammen gestürzt sind.  Ich wunderte mich, wie die Lehren des Islam eine solche Tat provoziert haben konnten. Konnte der Islam so schlimm sein?   

Aber je mehr ich las, desto mehr fand ich heraus, dass der Islam ein Glaube war, der alle Formen des Extremismus anprangerte.  Islam bedeutet auf jeden Fall Frieden.  Wir beurteilen das Christentum auch nicht anhand der barbarischen Bombenanschläge auf Abortions-Kliniken, oder wir würden das Judentum nicht als ethnischen Glauben bezeichnen, das nur eine jüdische Welt will, weil dieser eine Israeli den israelischen Premierminister ermordet hatte, weil er das Gefühl gehabt hat, der Premierminister sei ein Abtrünniger Gottes.  Warum tun wir das mit dem Islam?  Der 11.September zwang mich, mehr über den Islam zu lernen.  Ich kaufte mir eine zehnteilige Biographie des Propheten Muhammad (Gottes Segen sei mit ihm) und las sie ganz durch.  Ich war erstaunt von seinem Leben.  Ich betrachtete Muhammad nicht aus christlicher Perspektive, sondern aus einer historischen, politischen und kulturellen Perspektive heraus.  Nachdem ich das gelesen hatte, entschied ich mich zu konvertieren.  Ich war auf der Suche nach dem Glauben, und ich habe ihn gefunden.  Alhamdulillah.

Jetzt nach meiner Konvertierung habe ich eine große Menge Bücher über den Islam gelesen.  Ich lese immer noch in der Biographie des Propheten Muhammad.  Ich kann wahrhaftig sagen, dass das Leben jetzt viel besser ist!  

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