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Diejenigen, die zugrunde gegangen sind (teil 1 von 2): Das Schicksal der Völker Noah, Saba, Iram und Salihs

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Beschreibung: Verblüffende Berichte von einigen der untergegangenen Völker, die im Qur´an erwähnt werden und ihren Propheten, mit verschiedenen archäologischen Berweisen zur Unterstützung. Teil 1.

  • von Ben Adam, www.Quran.nu, (herausgegeben von IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 09 May 2011
  • Zuletzt verändert am 09 May 2011
  • Gedruckt: 297
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So erfaßten Wir einen jeden in seiner Sünde; es waren unter ihnen welche, gegen die Wir einen Sandsturm schickten, und welche, die der Schrei ereilte, und welche, unter denen Wir die Erde versinken ließen, und welche, die Wir ertränkten. Und nicht Allah wollte ihnen Unrecht tun, sondern sie taten sich selbst Unrecht” (Quran 29:40)

Noah und die Arche

Eine archäologische Studie fand eine mehr als 500 Fuß-lange schiffförmige Formation auf dem Berg Judi[1], einige 20 Meilen südlich des Berges Ararat (wo die Bibel Noahs Arche platzierte).  Sie besitzt horizontal deckunterstützende Balken in gleichmäßigen Abständen und gleichgroße Einbuchtungen, die verrottenden Rippenbalken ähneln.  Natürliche Ursachen können nicht so symmetrische Formen erzeugen!

Und es wurde befohlen: "0 Erde, verschlinge dein Wasser, o Himmel, höre auf (zu regnen)!" Und das Wasser begann zu sinken, und die Angelegenheit war entschieden. Und das Schiff kam auf dem Judi zur Rast. Und es wurde befohlen: "Fort mit dem Volk der Frevler!"” (Quran 11:44)


Alle die schlechten Menschen auf der Erde wurden ertränkt, während Gläubige und Tiere mit Noah in seiner Arche getragen wurden.  Das Schiff auf dem Judi blieb fast bist zur Dämmerung des Islam intakt.  Was heute noch geblieben ist, ist immer noch sehenswert. 

Der Tempel von Saba

Ein anders Volk, dessen Sünden mit einer zerstörerischen Flut beantwortet wurden, war das Volk von Saba´.  Sie wandten sich von ihrem Schöpfer, Gott, ab, um andere anzubeten.  Alles was nun von ihrer einst so reichen Zivilisation (in Marib, Jemen) übrig geblieben ist, sind die zerbrochenen Stücke ihres Dammes, ein paar sabäische Inschriften und die Ruinen ihres Tempels.[2]  (unten).

Es gab wahrlich ein Zeichen für Saba' in ihrem Heimatland: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken: "Esset von den Gaben eures Herrn und seid Ihm dankbar. (Euer ist) eine Stadt, die gut ist, und ein Herr, Der Allverzeihend ist!" Jedoch sie kehrten sich ab; da sandten Wir eine reißende Flut gegen sie. Und Wir gaben ihnen an Stelle ihrer Gärten zwei Gärten mit bitterer Frucht und Tamarisken und wenigen Lotosbäumen. Solches gaben Wir ihnen zum Lohn für ihre Undankbarkeit; und so belohnen Wir keinen (anderen) als den Undankbaren.” (Quran 34:15-17)

Ad, Iram, und Ubar

„Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den `Ad verfuhr mit Iram, der Säulenreichen dergleichen nicht erschaffen wurde in (anderen) Ländern?“ (Quran 89:6-9)

Die ‘Ad waren ein Volk von Giganten.  ‘Wer ist mächtiger als wir in unserer Stärke?!’  (Quran 41:15), sie brüsteten sich und tyrannisierten Völker mit ihrer Größe, während ihr Prophet Hud sie aufforderte, Gott zu fürchten und rechtschaffen zu sein.  Für die meisten Historiker ist die Geschichte von Iram[3] eine reine Fabel, ein Mythos, ein ´Atlantis des Sandes´. 

Bis 1973, und zwar als die 4 300 Jahre alte Stadt von Ebla in Nordsyrien ausgegraben wurde.  Einige 2 500 keilförmige Tontafeln (oben) aus Eblas Palastbibliothek wurden entdeckt, die Berichte von allen Nationen enthielten, mit denen Ebla Handel trieb, einschließlich einer, die ‘Iram’ genannt wurde![4]

“(Hud sagte zu ‘Ad:) ‘Baut ihr Mahnmale auf jeder Anhöhe, um euch zu vergnügen? Und errichtet ihr Burgen, als solltet ihr lange leben?” (Quran 26:128-129)

1992 wurden mit Hilfe von Satellitenaufnahmen die Überreste einer Stadt entdeckt, die mit der im Qur´an genannten Lage und Beschreibung von Iram übereinstimmt; tief in der Wüste am Rande von Oman.  Den Reichtum der Stadt beweisen Weihrauchleuchter, Parthianische Töpferei (oben) und die 90 cm dicken Mauern, die sie schützten. 

Ausgrabungen haben ebenfalls gezeigt, dass die Stadt ein katastrophales Ende fand, als sie halb in ein riesiges Loch versank, auf dem die Ruinen einer Festung und acht einst überragende Säulen noch immer standen (oben).  Die ‘Ad wurden von einer Naturgewalt zerstört, die sogar noch grausamer war als sie selbst.[5]

Darum sandten Wir gegen sie einen eiskalten Wind mehrere unheilvolle Tage hindurch, auf daß Wir sie die Strafe der Schmach in diesem Leben kosten ließen. Und die Strafe des Jenseits wird gewiß noch schmählicher sein, und es wird ihnen nicht geholfen werden.(Quran 41:16)

Das Volk von Thamud

“(Salih sagte zu Thamud:) Werdet ihr etwa sicher zurückbleiben unter den Dingen, die hier sind unter Gärten und Quellen und Kornfeldern und Dattelpalmen mit Blütendolden, die fast brechen? Und aus den Bergen hauet ihr euch Wohnungen geschickt aus.(Quran 26:146-149)

Und zu den Tamud (entsandten Wir) ihren Bruder Salih; er sagte: "0 mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Er hat euch aus der Erde hervorgebracht und ließ euch darauf ansiedeln. So erfleht Seine Vergebung, dann bekehrt euch zu Ihm. Wahrlich, mein Herr ist nahe (und) erhört die Gebete." Sie sagten: "0 Salih, du warst zuvor unter uns der Mittelpunkt der Hoffnung. Willst du uns verwehren, das anzubeten, was unsere Väter anbeteten? Und wir befinden uns wahrhaftig in beunruhigendem Zweifel über das, wozu du uns aufforderst."(Quran 11:61-2)

Der Prophet Muhammad kam an der Geisterstadt von Madain Salih (oben und unten) vorbei, die von den Thamud in den Berg gehauen worden war und sagte:

“Geht nicht hinein außer wenn ihr weint, denn dies war ein Ort der (göttlichen) Strafe.”

Die Verwandten der Nabatäer von Petra einige 300 Meilen nördlicher, wiesen die Thamud ihren Propheten Salih gewaltsam zurück.  Da schlug sie Gott mit einem Schall, der sie tötete, aber ihre Häuser verschonte: ein wahrhaftig schauriges Zeichen für spätere Generationen.



Footnotes:

[1] “‘Archologisten’ behaupten, die Arche Noah gefunden zu haben“, Martin Wroe.  The Observer (London) 16 Jan 1994.

[2] (http://www.yobserver.com/cgi-bin/yobserver/exec/view.cgi/1/8902), (http://www.viewzone.com/sheba.country.html), (http://www.ucalgary.ca/UofC/events/unicomm/NewsReleases/queen.htm)

[3] Auch als Ubar bekannt.

[4] Ebla: A Revelation in Archaeology, Times Books, 1979, Wiedenfeld und Nicolson, Great Britain.

[5] Um 300 vChr verschwand eine Stadt, die Ubar genannt wurde, auf geheimnisvolle Weise; es war ein geschäftiges Zentrum an der Weihrauchhandelsstraße des antiken Arabiens.  Gemäß der Legende wurden die Menschen von Ubar gierig und korrupt, und sie weigerten sich zu ändern.  Um sie zu bestrafen zerstörte Gott ihre Stadt und alle Straßen, die dorthin geführt hatten.  Ubar war tausende von Jahren verloren, aber die Legende überlebte in den Lagerfeuergeschichten der Beduinen, dem Qur´an und den arabischen Nächten.  Viele Archäologen dachten, die Legende von Ubar sei mehr als nur ein Märchen, aber ihre Suchen nach der verlorenen Stadt blieben ohne Erfolg.  Das heisst, bis zu den 1990ern, als die NASA Satelliten und Radare die Suche erleichterten.  Die Hilfe der NASA war der Schlüssel für die Lokalisierung Ubars.  Bilder von Landsat und SPOT (Satellite Pour l‘Observation de la Terre) zeigten Spuren durch die Wüste, die sich als uralte Karavanenrouten herausstellten.  Diese Suren liefen bei dem Dorf Al Shisr im Südwesten Omans zusammen.  Eine Expedition folgte den Spuren zu dem virtuellen “X” im Sand und begann zu graben.  Entdeckungen alter Keramikscherben aus fernen Ländern, Weihrauchleuchter und Überreste einer Festung bestätigten die Vermutungen der Archäologen – Ubar hatte es wirklich gegeben und sein Untergang konnte geklärt werden.  Tatsächlich erwies sich die Legende als richtig: Ubar  hatte ein katastrophales Ende gefunden.  Ausgrabungen offenbarten eine riesige Kalksteinhöhle unter der Festung.  Die Stadt wurde höchstwahrscheinlich zerstört, als ein großer Teil davon in die darunterliegende Kammer versank.  Heute fördern Ausgrabungen immer mehr über das Leben entlang der Weihrauchrouten vor über 4 000 Jahren zutage.  (von Marisa Larson, National Geographic Magazine, http://magma.nationalgeographic.com/ngm/0304/feature2/index.html)

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