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Das Wirtschaftssystem des Islam (teil 1 von 2): Die Quellen der islamischen Wirtschaft

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Beschreibung: Eine Einführung zu den Prinzipien, die der Islam festgelegt hat, um das wirtschaftliche System der Gesellschaft zu leiten.  Teil 1: Die Quellen aus denen die Gesetze zur Leitung wirtschaftlicher Aktivitäten abgeleitet werden.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 25 Apr 2011
  • Zuletzt verändert am 25 Apr 2011
  • Gedruckt: 214
  • Gesehen: 12733 (Tagesmittelwerte: 4)
  • Bewertung: 5 von 5
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Einführung

Als vollkommene Lebensweise liefert der Islam Richtlinien und Regeln für jeden Lebensbereich und für jede Gesellschaft.  Natürlich ist ein funktionierendes Wirtschaftsystem lebensnotwendig für eine gesunde Gesellschaft, denn das Konsumieren von Gütern und Diensten sowie die Vereinfachung dessen durch ein allgemeines Tauschmittel spielen eine Hauptrolle dabei, Menschen zu erlauben, ihre materiellen und anderen Ziele im Leben zu verwirklichen. 

Der Islam hat einige Standards aufgestellt, die auf Gerechtigkeit und Durchführbarkeit basieren, damit derartige Wirtschaftssyteme aufgebaut werden können.  Diese Standards haben zum Ziel, dem Neid vorzubeugen, der häufig zwischen unterschiedlichen sozialökonomischen Gruppen auftritt.  Natürlich stimmt es, dass die Anhäufung von Geldern fast jedes menschliche Wesen betrifft, das Transaktionen mit anderen macht.  Während diese Standards Geld als eines der wichtigsten Elemente in der Gesellschaft anerkennen, verlieren sie aber nicht aus den Augen, dass es zweitrangig ist, verglichen mit dem wirklichen Sinn der menschlichen Existenz, nämlich der Anbetung Gottes. 

Ein islamisches Wirtschaftssystem beschäftigt sich nicht notwendigerweise mit dem präzisen Betrag des finanziellen Einkommens und der Ausgaben, Importen und Exporten, und anderen wirtschaftlichen Statistiken.  Zwar sind solche Dinge zweifellos wichtig, aber der Islam befasst sich mehr mit dem Geist des Wirtschaftssystems.  

Eine  Gesellschaft, die islamische Gesetze anwendet und islamische Verhaltensweisen empfiehlt, wird herausfinden, dass alle die Systeme – gesellschaftliche, wirtschaftliche, usw. – mit denen sie zu tun hat, zusammenspielen müssen.  Der Islam lehrt, dass Gott für jede Person, die er zum Leben gebracht hat, Versorgung geschaffen hat.  Daher ist der Wettbewerb um die natürlichen Ressourcen, der unter den Nationen der Welt zu existieren scheint, eine Illusion.  Während die Erde genügend Schätze besitzt, um die Bedürfnisse der Menschheit zu stillen, besteht die Herausforderung der Menschen darin, die Schätze zu entdecken, gewinnen, zu bearbeiten und an diejenigen, die sie benötigen, zu verteilen. 

Der Islam besteht aus Glaubenssätzen, die die Beziehung zwischen dem Einzelnen und seinem Schöpfer regeln; zwischen der Person und anderen menschlichen Wesen; zwischen der Person und dem Universum und sogar der Person zu sich selbst.  In diesem Sinne regelt der Islam das menschliche Verhalten und eine Art menschlichen Verhaltens ist ökonomisches Verhalten.  Ökonomisches Verhalten wird bei Muslimen als Mittel der Produktion, Verteilung und Konsumierung von Gütern und Diensten betrachtet.  Im Islam ist menschliches Verhalten – sei es auf ökonomischer Ebene oder anderen – weder wertfrei noch neutral.  Es ist mit der ideologischen Grundlage des Glaubens verbunden. 

Die Quellen islamischer Ökonomie  

Die Hauptquellen des Islam – der Qur´an und die Sunna des Propheten[1] - liefern Richtlinien für wirtschaftliches Verhalten und einen Entwurf, wie das ökonomische System einer Gesellschaft organisiert sein sollte.  Daher müssen die Werte und Ziele aller “islamischen” Wirtschaftssysteme notwendigerweise mit den Prinzipien, die von diesen fundamentellen Quellen abgeleitet sind, übereinstimmen und diese befolgen.  Der Sinn und Zweck dieser Artikel besteht darin, die hervorragendsten Kennzeichen eines Wirtschaftssystems aufzuzeigen, das auf den Grundlagen der fundamentalen Quellen des Islam basiert.  Im Blickpunkt hier stehen die Hauptmerkmale des islamischen Systems.

Das islamische Wirtschaftssystem wird von einem Netzwerk von Regeln definiert, das Schariah genannt wird.  Die Regeln, die in der Schariah enthalten sind, sind sowohl konstitutiv als auch regulativ, das bedeutet, dass sie einerseits die Regeln für die Errichtung eines ökonomischen Seins und Systeme enthalten und ebenso wie die Regelungen, die ein bereits existierendes regeln.  Als integraler Teil der Offenbarung ist die Schariah der Wegweiser für die Taten der Menschen, der jeden Aspekt des Lebens miteinschließt – spirituell, individuell, sozial, politisch, kulturell und ökonomisch.  Sie liefert einen Maßstab nach dem alle Taten, seien sie Teil der einzelnen Repräsentanten, der Gesellschaft oder des Staates in bezug auf ihre Gesetzmäßigkeit eingestuft werden.  Infolge dessen gibt es fünf Arten von anerkannten Taten, mit Namen: verpflichtende, empfohlene, erlaubte, nicht empfohlene und verbotene.  Diese Einstufung beinhaltet auch wirtschaftliches Verhalten. 

Die Grundquelle der Schariah im Islam ist der Qur´an und die Sunna, die sämtliche notwendigen Regeln der Schariah als Rechtleitung für die Menschheit enthalten.  Die Sunna erläutert diese Regeln weiter durch die praktischen Anwendungen durch den Propheten Muhammad.  Die Ausweitung der ordnenden Regelungen der Schariah und ihre Ausdehnung auf neue Situationen in späteren Zeiten wurde erzielt durch den Konsens von Gelehrten in Analogieschlüssen – sie leiteten Regelungen ab indem sie eine Analogie zwischen neuen Problemen  und solchen herstellten, die in den Primärquellen vorhanden sind – und schließlich genaue Schlussfolgerungen aus den Texten durch Gelehrte, die auf die Schariah spezialisiert sind.  Diese fünf Quellen – der Qur´an, die Sunna, der Konsens der Gelehrten, Analogieschlüsse und die Schlussfolgerungen - stellen die Bestandteile der Schariah dar und diese Bestandteile werden auch als Grundlage verwendet, um ökonomische Angelegenheiten zu regeln.   

Gerechtigkeit

Zusammengefasst können wir sagen, dass das islamische Wirtschaftsystem auf der Betonung von Gerechtigkeit basiert.  Durch die Gerechtigkeit kann die Existenz von Regelungen, die das wirtschaftliche Verhalten des Einzelnen und der ökonomischen Institutionen bestimmen, erst verstanden werden.  Im Islam ist Gerechtigkeit ein Konzept mit vielen Gesichtern, und es existieren verschiedene Worte, um sie zu definieren.  Das allgemeinste Wort, das gebraucht wird, das sich auf das über allem stehende Konzept der Gerechtigkeit bezieht, ist das arabische Wort “adl”.  Dieses Wort und seine vielen Synonyme  deuten auf die Konzepte des „Rechts”, als Äquivalent zur „Fairness”, „Dinge angemessen behandeln”, „Gleichheit”, „Gleichbehandlung”, „Ausbalanziertheit”, „Maßhalten” und „Mäßigung“.  In der Praxis wird Gerechtigkeit definiert als im Einvernehmen zur Schariah handeln, was im Gegenzug sowohl substantivische als auch prozedurische Gerechtigkeit[2] beinhaltet, die ökonomische Dinge umfasst.  Substantivische Gerechtigkeit besteht aus den Elementen der Gerechtigkeit, die in der Substanz der Schariah enthalten sind, während prozedurische Gerechtigkeit aus Regelungen besteht, die das Erreichen von Gerechtigkeit, die in der Substanz des Gesetzes enthalten ist, sichern sollen.  Die Betonung ökonomischer Gerechtigkeit und das sie begleitende Konzept distributive Gerechtigkeit[3] ist besonders wichtig als identifizierendes Merkmal eines islamischen Wirtschaftssystems.  Die Regelungen, die erlaubte und verbotene ökonomische Verhaltensweisen seitens des Konsumenten, Produzenten und Regierung beherrschen, ebenso wie Fragen des Eigentumsrechts und von der Produktion und der Verteilung von Reichtum, sie alle haben ihre Grundlage auf der islamischen Sichtweise von Gerechtigkeit.

Folgende Themen werden in den folgenden Artikeln diskutiert werden:

(a)   Pflichte, Rechte und eigenes Interesse des Einzelnen;

(b)  Eigentumsrechte;

(c)   Wichtigkeit von Verträgen; 

(d)  Arbeit und Reichtum: 

(e)   das Konzept der Barakah;

(f)   ökonomische Gerechtigkeit;

(g)   Verbot von Zinsen (riba);

(h)  Wettbewerb und Zusammenarbeit; und

(i)   die Rolle des Staates. 



Footnotes:

[1] Die Sunna ist die Überlieferung der Aussagen, Taten und stillschweigenden Billigungen des Propheten.  

[2] “Substantivische Gerechtigkeit bedeutet, das ´richtige´ Ergebnis zu erreichen.  Prozedurische Gerechtigkeit bedeutet das Ergebnis auf die ´richtige´ Weise zu erreichen. ”  (Aus einer Ansprache mit dem Titel “Effective Arbitration Techniques in a Global Context” gehalten vom Secretary for Justice of Hong Kong ,Ms Elsie Leung)

[3] “Normative Grundbestandteile, die dazu geschaffen sind, Güter in begrenzter Menge dem Bedarf entsprechend zur Verfügung zu stellen.”  Stanford Encyclopedia of Philosophy: (http://plato.stanford.edu/entries/justice-distributive/)

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