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Die offensichtliche Existenz Gottes

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Beschreibung: Gott, der Besitzer von jedem Ding im gesamten Universum, offenbart sich dem Menschen Selbst durch die makellose Gestaltung Seiner Schöpfung.  Wenn man über die “alltäglichen Wirklichkeiten” des Lebens auf der Erde nachsinnt, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass Gott existiert.

  • von A.O.
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
  • Gedruckt: 320
  • Gesehen: 10532 (Tagesmittelwerte: 3)
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Von dem Zeitpunkt an, wenn der Mensch seine Augen für diese Welt öffnet, umgibt ihn eine großartige Ordnung.  Er benötigt Sauerstoff, um zu überleben; es ist interessant, dass die Atmosphäre des Planeten, auf dem er lebt, mehr als nur die ausreichende Menge an Sauerstoff, die er braucht, bereit stellt, auf diese Weise atmet er ohne Schwierigkeiten.  Für die Existenz auf dieser Erde ist die Existenz einer Wärmequelle lebensnotwendig.  Um diesen Bedarf zu erfüllen, ist die Sonne in genau dem richtigen Abstand lokalisiert, damit sie die Wärme- und Energiemenge, die das menschlichen Leben erfordert, ausstrahlt.  Der Mensch braucht Nahrung, um zu überleben, und jedes Ende dieser Welt wimmelt vor erstaunlich vielfältiger Versorgung.  Genauso benötigt der Mensch Wasser, und überraschenderweise sind drei Viertel der Erde von Wasser bedeckt.  Der Mensch braucht einen Unterschlupf, und in unserer Welt gibt es Land, das zum Bebauen geeignet ist und Materialien aller Art, mit denen Behausungen gebaut werden können.

Dies sind lediglich ein paar von den Milliarden Details, die das Leben auf dieser Erde ermöglichen.  Kurz: der Mensch lebt auf einem Planeten, der für sein Überleben perfekt ausgestattet ist.  Mit Sicherheit ist dieser Planet “für Menschen geschaffen”, wie Gott im Quran sagt:

“Habt ihr denn nicht gesehen, dass Gott euch alles dienstbar gemacht hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und (dass Er) Seine Wohltaten reichlich über euch ergossen hat – in sichtbarer und unsichtbarer Weise? ...” (Quran 31:20)

Die Interpretation eines Menschen von der Welt beruht auf “erworbenen Denkweisen”.  Das bedeutet, er denkt auf die Art und Weise, die er gelernt hat, oder weniger gefällig, auf die Art, die ihm eingetrichtert wurde.  Unter dieser Irreführung nimmt er häufig die zuvor als “alltägliche Wirklichkeiten” erwähnten Dinge nicht wahr.  Wenn er allerdings in dieser Angelegenheit einmal einen Schritt zur Seite macht, aus dem Alltagseinerlei heraus, und zu hinterfragen beginnt, welche Erfordernisse unsere Existenz überhaupt möglich machen, dann wird er sicherlich die Grenzen des gewohnheitsmäßigen Denkens überschreiten und anfangen, nachzudenken:

Wieso dient die Atmosphäre als Schutzschild für die Erde?

Wieso weiß jede einzelne der Milliarden Zellen im menschlichen Körper, was sie zu tun hat und wie erfüllt sie ihre Aufgaben?

Wieso existiert diese außerordentliche ökologische Gleichgewicht auf der Erde?

Jemand, der Antworten auf diese Fragen sucht, wird sicherlich den rechten Weg einschlagen.  Er verweilt nicht unempfänglich für die Dinge, die um ihn herum ablaufen, und er wird über die außerordentliche Natur der Welt nicht Unwissenheit vorschützen.  Jemand, der Fragen stellt, der über die Dinge nachdenkt und Antworten auf diese Fragen sucht, wird realisieren, dass jeder Zentimeter auf dieser Erde einem Plan und einer Ordnung gehorcht:

Wie kam es zu dieser fehlerlosen Ordnung in diesem gesamten Universum?

Wer stellte das empfindliche Gleichgewicht in der Welt auf?

Wer ließ Lebewesen, die sich so unglaublich in ihrer Natur unterscheiden, entstehen?

Wenn man sich unermüdlich damit beschäftigt, Antworten auf diese Fragen zu finden, wird man sich bald bewusst, dass jede Sache in diesem Universum einer Ordnung unterliegt, jedes Lebewesen und jede Struktur Teile eines Plans sind, das Werk einer Gestaltung.  Jede Einzelheit: die exzellente Struktur eines Insektenflügels, das System, das einen Baum befähigt, Tonnen von Wasser in seine obersten Äste zu transportieren, die Ordnung der Planeten und das Verhältnis der Gase in der Atmosphäre; all dies sind Beispiele der Vollkommenheit.

In jedem Detail der unendlich vielfältigen Welt entdeckt man den Schöpfer.  Gott, der Besitzer eines jeden Dinges im Universum, offenbart Sich Selbst in der tadellosen Gestaltung Seiner Schöpfung.  Alles, das uns umgibt, die fliegenden Vögel, unser Herzschlag, die Geburt eines Kindes oder die Existenz der Sonne am Himmel enthüllen die Kraft Gottes und Seiner Schöpfung.  Und was der Mensch tun muss, ist, diese Tatsache zu erkennen.

Unsere Existenz schulden wir der Tatsache, dass jedes Ding erschaffen wurde.  Eine intelligente Person bemerkt diese Planung, Gestaltung und Weisheit in jeder Einzelheit dieser unendlich vielfältigen Welt.  Dies lenkt ihn zum Erkennen des Schöpfers.

Also berufe dich nicht auf deine Unwissenheit, denn alles, sei es lebendig oder nicht lebendig, zeugt von der Existenz und der Größe Gottes – betrachte die Dinge um dich herum.  Bemühe dich, auf die beste Art  Hochschätzung für die ewige Großartigkeit Gottes zu zeigen.  Denn Gottes Existenz ist so offensichtlich, dass, wenn wir sie ignorieren, wir nur damit beginnen, uns den größten Schaden zuzufügen, den wir uns selbst jemals antun können.  Es ist einfach so, dass Gott nichts und niemanden braucht.  Er ist der Eine, der Seine Großartigkeit in allen Dingen und auf alle Weisen zeigt.

Gott ist der Besitzer von allem, von den Himmeln und der Erde.  Wir lernen Gottes Eigenschaften im Quran kennen:

“Gott – kein Gott ist da, außer Ihm, dem Ewiglebenden, dem Einzigerhaltenden.  Ihn ergreift weder Schlummer noch Schlaf.  Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist.  Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte, außer mit Seiner Erlaubnis?  Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt; sie aber begreifen nichts von Seinem Wissen, es sei denn, das, was Er will.  Weit reicht Sein Thron über die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie (beide) zu erhalten.  Und Er ist der Hohe, der Erhabene.” (Quran 2:255)

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