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Maria im Islam (teil 1 von 3)

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Beschreibung: Der erste eines dreiteiligen Artikels über die Rolle Marias im Islam: Teil 1: Ihre Kindheit.

  • von M. Abdulsalam (© 2008 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 21 Apr 2008
  • Zuletzt verändert am 15 Oct 2017
  • Gedruckt: 817
  • Gesehen: 33437 (Tagesmittelwerte: 8)
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Maria, die Mutter Jesu, hat im Islam eine sehr außergewöhnliche Sonder-stellung und Gott erklärt sie zur besten Frau der gesamten Menschheit, die Er vor allen anderen Frauen wegen ihrer Frömmigkeit und Demut auserwählt hat.  

“Und als die Engel sagten: ‘O Maria, Gott hat dich auserwählt und dich rein gemacht und dich auserwählt vor den Frauen der (anderen) Weltenbewohner!  O Maria, sei deinem Herrn demütig ergeben, wirf dich nieder und verbeuge dich zusammen mit den sich Verbeugenden.’” (Quran 3:42-43)

Sie wurde von Gott zu einem Vorbild gemacht, denn Er sagte:

“Und (auch das Beispiel von) Maria, Imrans Tochter, die ihre Scham unter Schutz stellte, worauf Wir in sie von Unserem Geist einhauchten.  Und sie hielt die Worte ihres Herrn und Seine Bücher für wahr und gehörte zu den (Gott) wahrhaft demütig Ergebenen.” (Quran 66:12)

In der Tat war sie eine Frau, die geeignet war, ein derartiges Wunder wie das von Jesus, der ohne Vater geboren wurde,  zu vollbringen.  Sie war für ihre Frömmigkeit und Keuschheit wohlbekannt, und wäre es anders gewesen, so hätte niemand ihrer Behauptung Glauben geschenkt, als Jungfrau ein Kind geboren zu haben, ein Glaube und eine Tatsache, welche auch der Islam für wahr hält. Ihre besondere Natur bewiesen schon viele Wunder aus ihrer frühen Kindheit.  Laßt uns zusammentragen, was Gott von der wunderschönen Geschichte Marias offenbart hat:

Marias Kindheit

“Gewiß, Gott hat Adam und Noah und die Sippe Abrahams und die Sippe Imrans vor den (anderen) Weltenbewohnern auserwählt, eine der anderen Nachkommenschaft.  Und Gott ist Allhörend und Allwissend.  Als Imrans Frau (Hannah) sagte: “Mein Herr, ich gelobe Dir, was in meinem Mutterleib ist, für Deinen Dienst freigestellt.  So nimm es von mir an!  Du bist ja der Allhörende und Allwissende.” (Quran 3:33-35)

Maria wurde Imran und Hannah geboren, die zu den Nachkommen Davids gehören, und damit von der Familie der Propheten: von Abraham über Noah zu Adam, möge Gott sie alle segnen und ihnen Frieden schenken.  Wie in dem Vers erwähnt, wurde sie der auserwählten Familie Imrans geboren, welcher der auserwählten Familie Davids geboren worden war, welcher wiederum einer auserwählten Familie geboren worden war.  Hannah war eine unfruchtbare Frau, die sich nach einem Kind sehnte, und sie schwor Gott, wenn Er ihr ein Kind gewährte, würde sie es für Seinen Dienst im Tempel weihen.  Gott beantwortete ihr Bittgebet, und sie empfing ein Kind.  Als sie gebar, wurde sie traurig, denn es war ein Mädchen, und es war üblich, Jungen in den Dienst für das Bait-ul-Maqdis zu stellen.

“Als sie sie dann zur Welt gebracht hatte, sagte sie: ‘Mein Herr, ich habe ein Mädchen zur Welt gebracht.’  Und Gott wußte wohl, was sie zur Welt gebracht hatte, und der Knabe ist nicht wie das Mädchen.”

Als sie ihre Betrübnis darüber ausdrückte, tadelte Gott sie, als Er sagte:

“…und Gott wußte wohl, was sie zur Welt gebracht hatte …” (Quran 3:36)

…denn Gott erwählte ihre Tochter, Maria, als Mutter für eines der größten Wunder der Schöpfung: die jungfräuliche Geburt von Jesus, möge Gott ihn loben.  Hannah nannte ihr Kind Maria (Maryam auf Arabisch) und bat Gott, sie und ihr Kind vor dem Satan zu beschützen:

“Ich habe sie Maria (Maryam) genannt, und ich stelle sie und ihre Nachkommenschaft unter Deinen Schutz vor dem gesteinigten Satan.” (Quran 3:36)

Gott nahm tatsächlich dieses Bittgebet von ihr an, und Er verlieh Maria und ihrem bald geborenen Kind, Jesus, eine besondere Eigentümlichkeit, die keinem vor oder nach ihnen verliehen wurde: keiner von ihnen wurde bei seiner Geburt von Satan berührt.  Der Prophet Muhammad, möge Gott ihn loben, sagte:

“Keiner wird geboren, ohne daß Satan ihn bei seiner Geburt berührt, daher kommt das Schreien - durch seine Berührung -, außer Maria und ihr Sohn (Jesus).” (Ahmed)

Hier können wir gleich eine Ähnlichkeit zwischen dieser Überlieferung und der christlichen Theorie der “Unbefleckten Empfängnis” von Maria und Jesus sehen, obwohl zwischen beiden ein großer Unterschied besteht.  Der Islam vertritt nicht die Theorie von der “Erbsünde”, und deshalb findet diese Interpretation, warum sie frei von der Berührung durch den Satan sind, keine Beachtung, sondern eher, daß es sich um Gottes Güte gegenüber Maria und ihrem Sohn Jesus handelt.  Wie andere Propheten war Jesus davor geschützt, schwerwiegende Sünden zu begehen.  Was Maria anbelangt, selbst wenn wir der Meinung sind, daß sie keine Prophetin war, erhielt sie doch Schutz und Leitung von Gott, welche Er den frommen Gläubigen gewährt.

“Da nahm ihr Herr sie auf die gütigste Art an und ließ sie auf schöne Weise heranwachsen und gab sie Zacharias zur Betreuung.” (Quran 3:37)

Von Marias Geburt an nahm ihre Mutter Hannah sie zum Bait-ul-Maqdis und gab sie den Frommen in der Moschee, damit sie unter ihrer Obhut aufwuchs.  Da sie die Vornehmheit und Frömmigkeit ihrer Familie kannten, stritten sie darum, wer die Ehre erhalten sollte, sie aufzuziehen.  Sie wurden darüber einig, Lose zu ziehen und kein geringerer als der Prophet Zacharias wurde ausgewählt.  Unter seiner Sorge und Obhut wurde sie erzogen. 

Wunder in ihrer Gegenwart und Besuche von Engeln

Als Maria älter wurde, bemerkte sogar der Prophet Zacharias besondere Kennzeichen an Maria aufgrund verschiedener Wunder, die in ihrer Anwesenheit passierten.  Ihr wurde, als sie herangewachsen war, ein separater Raum in der Moschee zur Verfügung gestellt, wo sie sich ganz ungestört dem Gottesdienst widmen konnte.  Immer, wenn Zacharias das Zimmer betrat, um nach ihren Bedürfnissen zu sehen, fand er reichlich Obst bei ihr, für das gar nicht die Saison war.

“Jedesmal wenn Zacharias zu ihr in die Zelle trat, fand er bei ihr Versorgung.  Er sagte: ‘O Maria, woher hast du das?’  Sie sagte: ‘Es kommt von Gott; Gott versorgt, wen Er will, ohne zu berechnen.’” (Quran 3:37)

Sie wurde bei mehr als einer Gelegenheit von Engeln besucht.  Gott erzählt uns, daß die Engel sie besuchten und ihr von ihrer gepriesenen Stellung unter der Menschheit berichteten:

“Und als die Engel sagten: ‘O Maria, Gott hat dich auserwählt und dich rein gemacht vor den Frauen der (anderen) Weltenbewohner!  O Maria, sei Deinem Herrn demütig ergeben, wirf dich nieder und verbeuge dich zusammen mit den sich Verbeugenden.’” (Quran 3:42-43)

Aufgrund dieser Besuche durch die Engel und weil sie vor den anderen Frauen auserwählt war, haben manche Leute Maria für eine Prophetin gehalten.  Selbst wenn sie das nicht ist, was noch zu diskutieren ist, spricht ihr der Islam aufgrund ihrer Frömmigkeit und Demut und weil sie für die wunderbare Geburt Jesu ausgewählt wurde, die höchste Stellung vor allen Frauen der Schöpfung zu.

 

 

Maria im Islam (teil 2 von 3)

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Beschreibung: Der zweite eines dreiteiligen Artikels über die Rolle Marias im Islam: Teil 2: Ihre Verkündigung.

  • von M. Abdulsalam (© 2008 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 21 Apr 2008
  • Zuletzt verändert am 12 May 2008
  • Gedruckt: 706
  • Gesehen: 23948 (Tagesmittelwerte: 6)
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Ihre Verkündigung

Gott unterrichtet uns von der Begebenheit, als die Engel Maria die frohe Botschaft von einem Kind, dessen Stellung auf der Erde und einiger der Wunder, die er vollbringen wird, überbrachte:

“Als die Engel sagten: ‘O Maria, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name der Messias, Jesus der Sohn Marias ist, angesehen im Diesseits und Jenseits und einer der (Gott) Nahegestellten.  Und er wird in der Wiege zu den Menschen sprechen und im Mannesalter und einer der Rechtschaffenen sein.’  Sie sagte: ‘Mein Herr, wie sollte ich ein Kind haben, wo mich (doch) kein menschliches Wesen berührt hat?’  Er (der Engel) sagte: ‘So (wird es sein); Gott erschafft, was Er will.  Wenn Er eine Angelegenheit bestimmt, so sagt Er nur: ‘Sei!’ und so ist sie.  Und Er wird ihn die Schrift, die Weis-heit, die Thora und das Evangelium lehren.” (Quran 3:45-48)

Dies klingt ganz so, wie die Worte der heutigen Bibel:

“Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.  Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Jesus heißen.”

Voller Erstaunen antwortete sie:

“Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?” (Lukas 1:26-38)

Diese Begebenheit war eine große Prüfung für sie, denn ihre große Frömmig-keit und ihre Demut war jedermann bekannt.  Sie sah voraus, daß die Leute sie beschuldigen würden, unkeusch zu sein.

In anderen Quranversen berichtet Gott mehr Einzelheiten von der Verkündigung durch Gabriel, daß sie einen Propheten gebären wird.

“Und gedenke im Buche Marias, als sie sich von ihren Angehörigen an einen östlichen Ort zurückzog.  Sie nahm sich einen Vorhang vor ihnen.  Da sandten Wir unseren Geist zu ihr.  Er stellte sich ihr als wohlgestaltetes menschliches Wesen dar.  Sie sagte: ‘Ich suche beim Allerbarmer Schutz vor dir, wenn du gottesfürchtig bist.’  Er sagte: ‘Ich bin nur der Gesandte deines Herrn, um dir einen lauteren Jungen zu schenken.” (Quran 19:17-19)

Als Maria einmal die Moschee verließ, um ihre Bedürfnisse zu erledigen, kam der Engel Gabriel in Gestalt eines Mannes zu ihr.  Sie fürchtete sich wegen der Nähe des Mannes und suchte Zuflucht bei Gott.  Gabriel erklärte ihr daraufhin, er sei kein normaler Mann, sondern ein Engel, den Gott ihr geschickt habe, um ihr anzukündigen, daß sie ein überaus reines Kind gebären werde.  Voller Erstaunen rief sie aus:

“Wie soll mir ein Junge gegeben werden, wo mich doch kein menschliches Wesen berührt hat und ich keine Hure bin?” (Quran 19:20)

Der Engel erläuterte ihr, dies sei ein Göttlicher Beschluß, der bereits gefaßt worden ist, und es ist etwas Leichtes für Gott, den Allmächtigen. Gott sagte, die Geburt Jesu´ -möge Gott ihn preisen- werde ein Zeichen Seiner Allmacht sein und genau wie Er Adam ohne Vater oder Mutter erschaffen hat, schuf er Jesus ohne Vater.   

“Er sagte: ‘So wird es sein.  Dein Herr sagt: ´Das ist Mir ein leichtes, und damit Wir ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu einer Barmherzigkeit von Uns machen.´  Und es ist eine beschlossene Sache.’” (Quran 19:21)

Gott blies den Geist Jesu´ durch den Engel Gabriel in Maria und ihre Gebärmutter empfing Jesus, wie Gott in einem anderen Kapitel sagt:

“Und (auch von) Maria, Imrans Tochter, die ihre Scham unter Schutz stellte, worauf Wir in sie von Unserem Geist (Gabriel) einhauchten.” (Quran 66:12)

Als die Zeichen der Schwangerschaft immer sichtbarer wurden, sorgte sich Maria immer mehr darüber, was die Leute über sie sagen würden.  Die Neuigkeiten über sie verbreiteten sich rasch, wie es unvermeidlich war und einige begannen, sie der Unkeuschhheit zu beschuldigen.  Nicht wie die Christen, die glauben, Maria sei mit Joseph verheiratet gewesen, hält der Islam daran fest, daß Maria weder verlobt, noch verheiratet war, und dies war der Grund, der ihr solche Qualen bereitete.  Sie wußte, daß es die Leute für die einzig mögliche Schluß-folgerung halten würden, daß sie unehelich schwanger geworden war.  Daher hielt sich Maria abseits der Menschen und zog in ein anderes Land.  Gott sagt:

“So empfing sie ihn und zog sich mit ihm zu einem fernen Ort zurück.  Die Wehen ließen sie zum Palmenstamm gehen.” (Quran 19:22-23)

 

 

Maria im Islam (teil 3 von 3)

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Beschreibung: Der letzte eines dreiteiligen Artikels über die Rolle Marias im Islam; Teil 3: Die Geburt Jesu´, die Wichtigkeit und Anerkennung, die der Islam Maria, der Mutter Jesu erweist.

  • von M. Abdulsalam (© 2008 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 28 Apr 2008
  • Zuletzt verändert am 12 May 2008
  • Gedruckt: 735
  • Gesehen: 24721 (Tagesmittelwerte: 6)
  • Bewertung: 4 von 5
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Die Geburt Jesu´

Als ihre Wehen einsetzten, litt sie unter extremen Schmerzen, sowohl geistig als auch körperlich.  Wie konnte eine so fromme, edle Frau ein uneheliches Kind zur Welt bringen?  Wir müssen hier erwähnen, daß Maria eine normale Schwan-gerschaft hatte, die sich kein bißchen von der anderer Frauen unterschied, und sie gebar ihr Kind so wie andere Frauen auch.  Im christlichen Glauben litt Maria nicht unter den Schmerzen der Geburt, denn im Christentum und im Judentum werden die Menstruation und die Wehen als Fluch auf den Frauen für die Sünde Evas betrachtet[1].  Der Islam hält weder an diesen Ansichten noch an der Erbsünde fest, sondern er betont nachdrücklich, daß niemand die Sünde eines anderen ertragen soll:

“…Jede Seele erwirbt (Sünden) nur gegen sich selbst.  Und keine lasttragende (Seele) nimmt die Last einer anderen auf sich...” (Quran 6:164)

Weder der Quran noch der Prophet Muhammad -möge Gott ihn loben- haben jemals erwähnt, daß es Eva war, die von dem Baum gegessen hat und Adam dazu verführt hat, das gleiche zu tun.  Vielmehr beschuldigt der Quran Adam allein oder beide:

“Da flüsterte ihnen der Satan ein, um ihnen offen zu zeigen, was ihnen von ihrer Blöße verborgen war.  Und er sagte: ‘Unser Herr hat euch diesen Baum nur verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder zu den Ewiglebenden gehört.’  Und er schwor ihnen: ‘Ich gehöre wahrlich zu denjenigen, die euch guten Rat geben.’  So verführte er sie trügerisch.  Als sie dann von dem Baum gekostet hatten, zeigte sich ihnen ihre Blöße offenkundig...” (Quran 7:20-22)

Wegen ihrer Qual und ihrer Schmerzen wünschte Maria, nie geschaffen worden zu sein und rief aus:

“O wäre ich doch zuvor gestorben und ganz und gar in Vergessenheit geraten!” (Quran 19:23)

Nachdem das Kind geboren war, und als ihre Erschöpfung nicht länger so stark war, rief das neugeborene Baby, Jesus -möge Gott ihn loben- auf wunderbare Weise neben ihr, um sie zu beschwichtigen und ihr wieder zuzusichern, daß Gott sie schützen wird:

“Da rief er ihr von unten her zu: ‘Sei nicht traurig; dein Herr hat ja unter dir ein Bächlein geschaffen.  Und schüttele zu dir den Palmenstamm, so läßt er frische, reife Datteln auf dich herabfallen.  So iß und trink und sei frohen Mutes.  Und wenn du nun jemanden von den Menschen sehen solltest, dann sag: Ich habe dem Allerbarmer Fasten gelobt, so werde ich heute mit keinem Menschenwesen sprechen.” (Quran 19:24-26)

Maria fühlte sich beruhigt.  Dies war das erste Wunder, das Jesus vollbrachte.  Er sprach gleich nach seiner Geburt beruhigend auf seine Mutter ein und wieder als die Menschen sie mit ihrem neugeborenen Baby auf dem Arm sahen.  Als jene sie sahen, beschuldigten sie sie, indem sie sagten:

“O Maria, du hast ja etwas Unerhörtes begangen!” (Quran 19:27)

Sie zeigte nur auf Jesus und er begann auf wundersame Weise zu sprechen, so wie Gott es ihr in der Aukündigung versprochen hat.

“Und er wird in der Wiege zu den Menschen sprechen und im Mannesalter und einer der Rechtschaffenen sein.” (Quran 3:46)

Jesus sagte den Menschen:

“Ich bin wahrlich Gottes Diener; Er hat mir die Schrift gegeben und mich zu einem Propheten gemacht.  Und gesegnet hat Er mich gemacht, wo immer ich bin, und angeordnet hat Er mir, das Gebet (zu verrichten) und die Abgabe (zu entrichten), solange ich lebe, und gütig zu meiner Mutter zu sein.  Und Er hat mich weder gewalttätig noch unglücklich gemacht.  Und der Friede sei auf mir am Tag, da ich geboren werde, und am Tag, da ich sterbe, und am Tag da ich wieder zum Leben auferweckt werde.” (Quran 19:30-33)

Hier beginnt die Geschichte von Jesus, seinem lebenslangen Bestreben, die Menschen zum Gottesdienst aufzurufen, seinem Meiden der Komplotte und Pläne der Juden, die versuchten, ihn zu töten.

Maria im Islam

Wir haben bereits über die außerordentliche Stellung gesprochen, die der Islam Maria einräumt.  Der Islam gibt ihr die Stellung der vollkommensten erschaffenen Frau.  Im Quran wird keiner Frau mehr Beachtung geschenkt als Maria, obwohl alle Propheten mit Ausnahme von Adam Mütter hatten.  Sie ist eine von den acht Personen, nach denen eines der 114 Kapitel des Quran benannt ist; das neunzehnte Kapitel heißt ‘Maryam’, Maria auf arabisch.  Das dritte Kapitel des Quran ist nach ihrem Vater benannt: Imran.  Die Kapitel Maryam und Imran gehören zu den schönsten im ganzen Quran.  Noch dazu ist Maria die einzige Frau, die im Quran mit ihrem Namen genannt wird.  Der Prophet Muhammad sagte:

“Die besten Frauen der Welt sind vier: Maria, die Tochter Imrans, Aasija, die Frau Pharaos, Khadieğah bint Khuwaylid (die Frau des Propheten Muhammads) und Fatimah, die Tochter Muhammads, des Gesandten Gottes.” (Al-Tirmidhi)

Von diesen ganzen Vorzügen abgesehen, die wir erwähnt haben, waren Maria und ihr Sohn Jesus nur Menschen, und sie besaßen keine Eigenschaften, die übermenschlich gewesen wären.  Sie waren beide geschaffene Wesen und sie wurden beide in diese Welt “geboren”.  Obgleich sie unter der besonderen Obhut Gottes standen, Der sie davor bewahrte, große Sünden zu begehen, (im Falle Jesu´ absoluter Schutz, wie von allen Propheten, im Fall von Maria teilweiser Schutz, wie ihn auch andere rechtschaffene Menschen genossen, wenn wir davon ausgehen, daß sie keine Prophetin war) waren sie doch noch empfänglich für Fehler.  Nicht wie im Christentum, wo Maria für fehlerlos[2]  gehalten wird. Niemand ist vollkommen, außer Gott allein.

Der Islam befiehlt den Glauben und die Ausübung des strikten Monotheismus; niemand außer Gott besitzt übernatürliche Kräfte, und Ihm allein gebührt der Gottesdienst, die Anbetung und die Unterwerfung.  Auch durch die Wunder, die manche Propheten und Rechtschaffenen in ihren Leben vollbringen durften, hatten diese keine Macht, sich selbst zu helfen, geschweige denn anderen nach ihrem Tod.  Alle Menschen sind Diener Gottes und brauchen Seine Hilfe und Seine Gnade.

Dasselbe gilt für Maria.  Obwohl in ihrer Anwesenheit viele Wunder passier-ten, hörte mit ihrem Tod alles auf.  Die Menschen, die behaupten, ihnen sei die Jungfrau Maria erschienen oder daß die Menschen vor Schaden bewahrt wurden, nachdem sie sie angerufen hatten, wie jene, die in der apokalyptischen Literatur wie “Transitus Mariae” erwähnt werden, sind reine Erscheinungen, die der Satan hervorgerufen hat, um die Menschen vom Gottesdienst und der Unterwerfung unter den Einen Wahren Gott abzuhalten.  Anrufungen wie “Heilige Maria” auf dem Rosenkranz und andere Handlungen der Verherrlichung, wie die Widmung von Kirchen und das Abhalten besonderer Feste für Maria, das alles führt die Menschen dazu, daß sie andere außer Gott verherrlichen und loben.  Aus diesen Gründen hat der Islam Erneuerungen jeglicher Art verboten, ebenso auch Orte der Anbetung auf Gräbern einzurichten – all das, um die Essenz aller Religionen, die Gott geschickt hat, zu bewahren: die ursprüngliche Botschaft, Ihn Allein anzube-ten und die falsche Anbetung alles anderen neben Ihm zu unterlassen.  

Maria war eine Dienerin Gottes und sie war die reinste aller Frauen, speziell für die wunderbare Geburt von Jesus auserwählt, einer der größten aller Prophe-ten.  Sie war für ihre Frömmigkeit und ihre Schamhaftigkeit bekannt, und das wird sie all die Jahre hindurch bleiben, die noch kommen werden.  Ihre Geschichte wird seit dem Erscheinen des Propheten Muhammad –Ehre und Heil auf ihm- im Heiligen Quran erzählt, und das wird in seiner ursprünglichen, unveränderten Form so bleiben bis zum Tag des Gerichts.



Footnotes:

[1] Siehe 1. Mose (3:16)

[2] St. Augustine: “De nat. et gratis”, 36.

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