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Gottesdienst im Islam (teil 1 von 3): Die Bedeutung der Gottesanbetung

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Beschreibung: Die Bedeutung und die Bestandteile der Gottesanbetung im Islam, einschließlich einer Erläuterung der inneren Formen des Gottesdienstes.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 14 Apr 2008
  • Zuletzt verändert am 07 Aug 2011
  • Gedruckt: 617
  • Gesehen: 26857 (Tagesmittelwerte: 6)
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Das Konzept und der Sinn der Gottesanbetung im Islam gleicht keiner anderen existierenden Religion.  Es ist eine Kombination des Weltlichen mit dem Spirituellen, des Einzelnen mit der Gesellschaft und der innerlichen Seele mit dem äußeren Körper.  Im Islam hat die Gottesanbetung eine einzigartige Rolle inne und durch den Gottesdienst wird jemand als wahrer Muslim betrachtet, der sein gesamtes Leben dem Willen Gottes unterwirft.

Die Wichtigkeit des Gottesdienstes kann an der Tatsache erkann werden, dass Gott ihn allen Religionen vor dem Islam ebenfalls vorgeschrieben hat.  Gott sagt im Quran:

“Und in jedem Volk erweckten Wir einen Gesandten (der da predigte): ‘Dient Gott….’” (Quran 16:36)

Der Gottesdienst hat im Islam so viele Facetten, dass es schwierig ist, sie alle in Worte zu fassen.  Die allgemeinste Bedeutung von Gottesdienst im Islam umfasst alles, was Gott gefällt, egal ob es sich um Angelegenheiten des Glaubens, oder Taten des Körpers handelt.  Es kann alles einschließen, das eine Person wahrnimmt, denkt, beabsichtigt, fühlt, sagt und tut.  Es bezieht sich auf alles, das Gott fordert, äußerlich, innerlich oder interaktiv.  Dies beinhaltet Rituale genauso wie Glauben, Arbeit, gesellschaftliche Aktivitäten und persönliches Verhalten, das menschliche Wesen als Ganzes, so dass jeder Teil jeden anderen beeinflusst. 

Gottesdienst kann in zwei Arten unterteilt werden.:

1)    Besondere Glaubensbestandteile, Gefühle und sichtbare Taten der Demut in Hingabe zu Gott, die Er befohlen hat.

2)    Allgemein alle anderen guten Taten, die im Leben eines Muslim empfehlens-wert sind.

Hingabe zu Gott

Dieser Aspekt des Gottesdienstes erfordert, dass jemand bestimmte Dinge erfüllt, die Gott in Seiner Religion befohlen hat, ob es sich um das innere oder äußerliche Wesen handelt und ob diese verpflichtend oder freiwillig sind.  Dieser Aspekt des Gottesdienstes beschränkt sich nicht darauf, Seinen Befehlen Gehorsam zu leisten, sondern es gehört auch dazu, jene Dinge zu vermeiden, die Er verboten hat.  In diesem Sinne kann der Gottesdienst als alles definiert werden, das jemand aus Gehorsamkeit gegenüber Gott glaubt, fühlt oder tut. 

In dieser Hinsicht kann man den Gottesdienst im wahrsten Sinne des Wortes als “Gottes” – “Dienst” bezeichnen, denn obwohl dieses Wort bei den Christen etwas ganz Bestimmtes bezeichnet, bedeutet es für Muslime den Dienst für Gott: wir sind Gottes Diener und wir leben unser gesamtes Leben in vollständiger Dienstbarkeit für Gott; wir tun, was Er befiehlt und unterlassen, was Er verbietet, wie ein Diener oder ein Sklave ganz dem Willen seines Herrn entspricht.  Im Wesentlichen sind alle Geschöpfe Diener Gottes, ob es ihnen gefällt oder nicht, denn sie unterstehen alle den Gesetzen, die Er über Seine Schöpfung eingesetzt hat:

“Da ist keiner in den Himmeln noch auf der Erde, der dem Allerbarmer (Gott) anders denn als Diener sich nahen dürfte.” (Quran 19:93)

“Ihm ergibt sich, was in den Himmeln und auf der Erde ist, gehorsam oder wider Willen.” (Quran 3:83)

Aber Gottesdienst unterscheidet sich von bloßer Dienstbarkeit, denn er muss mit Liebe, Ehrfurcht und Verehrung verbunden sein.  Kein Akt des Gehorsams wird als Gottesdienst betrachtet, bevor er nicht mit folgenden Gefühlen verbunden ist: man muss die Tat lieben und den Einen, für den man diese Tat ausführt, lieben, Ihm Ehrfurcht erweisen und Ihn verehren. 

Aus diesem Grund muss betont werden, wenn man über dieses Thema spricht, dass Gottesdienst ein Recht ist, das einzig und allein Gott zusteht.  Der Islam erhält die strengste Form des Monotheismus aufrecht und toleriert keinen Akt des Gottesdienst, der irgendetwas anderem als Gott gewidmet ist.  Es ist Gott allein, Der unseren Gehorsam verlangt, und es ist Gott allein, Dem unsere Liebe gebührt.  Jegliche Verehrung anderer Gottheiten neben Gott, egal ob es Halbgötter, Propheten, Engel, Heilige oder Märtyrer sind, oder deren Andenken, Statuen oder Bilder, stellt einen Bruch mit dem Monotheismus dar; und wenn jemand dies tut, verlässt er die “Herde der Gläubigen” und damit den Islam.  Selbst wenn jemand sich rechtfertigt, dass sie die Heiligen aufgrund ihres Dienstes für Gott verehren, oder deren Andenken als eine Erinnerung an sie; der Islam unterscheidet nicht zwischen direkter und indirekter, oder untergeordneter und übergeordneter Anbetung.  Jegliche Anbetung und Akte der Verehrung, der Huldigung und des Gehorsams müssen Gott allein gewidmet sein.

Die inneren Formen des Gottesdienstes

Wie schon zuvor erwähnt, beziehen sich die von Gott vorgeschriebenen gottesdienstlichen Handlungen entweder auf die innere Person oder auf den äußeren Körper.  Jene, die sich auf die innere Person beziehen, tun dies mit Glauben und Gefühlen.  Den Menschen wurde angeordnet, an bestimmte allgemeingültige Wahrheiten zu glauben, die als Glaubensartikel bezeichnet werden – und dies ist der wichtigste Aspekt des Gottesdienstes.  Glaube ist die Grundlage für das, was die Person fühlt und tut – Taten und Gefühle sind eine Wiederspiegelung des Glaubens.  Wenn der Glaube einer Person fehlerhaft oder schwach ist, wird er nie die erwünschten Ergebnisse bezüglich ihrer Gefühle oder Taten hervorbringen.  Wenn eine Person beispielsweise glaubt, dass Gott ihm seine Sünden aufgrund seines bloßen Glaubens schon vergeben hat, dann wird sein Glaube weder das erwünschte Gefühl der Furcht hervorrufen, das in seinem Herzen anwesend sein sollte, noch wird dieser Glaube die Person davon abbringen, Sünden zu begehen und statt dessen rechtschaffene Taten zu verrichten. 

Gott hat uns ebenfalls befohlen, in unseren Herzen bestimmte Gefühle sowohl für Ihn als auch für andere Seiner Geschöpfe zu hegen.  Muslime müssen Gott lieben, Ihn fürchten, Ehrfurcht vor Ihm haben, Ihm vertrauen und Ihn verehren.  Den Muslimen ist auch befohlen worden, ihre Mitmuslime zu lieben, ihnen Gnade und Mitgefühl entgegenzubringen, die Rechtschaffenheit zu lieben und die Sünde zu hassen.  All diese werden als gottesdienstliche Handlungen der inneren Person betrachtet, denn damit erfüllt der Muslim die Befehle Gottes und wird dafür belohnt werden.

 

 

Gottesdienst im Islam (teil 2 von 3): Die äußerlichen Formen der Gottesanbetung

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Beschreibung: Die andere Form des Gottesdienstes im Islam und seine Vervollständigung des Inneren, und der Sinn und Zweck des Gottesdienstes.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 14 Apr 2008
  • Zuletzt verändert am 19 Apr 2008
  • Gedruckt: 626
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Die äußerliche Form des Gottesdienstes

Durch die Geschichte hindurch haben bestimmte Religionen, aufgrund ihrer Entwicklung, mehr Augenmerk auf die inneren Formen des Gottesdienstes gelegt, indem sie die Wichtigkeit der äußerlichen Form ganz oder teilweise weggelassen haben, wohingegen andere mehr Konzentration auf offensichtliche und sichtbare Rituale legten und den Wert des Glaubens minderten.  Wie schon zuvor erwähnt, gibt es im Islam keine absolute Trennung zwischen der innerlichen und der äußerlichen Form – der innere Zustand erzeugt äußerliche Erscheinungen und sollte sie auch erzeugen, und äußerliche Bedingungen und Taten haben innere Auswirkungen.  Es besteht sicherlich eine Wechselwirkung zwischen dem inneren und dem äußerlichen Zustand, und jeder formt den anderen.  Alle inneren Absichten führen zu entsprechenden Haltungen und Taten.  Häufig kann man den inneren Zustand einer Person an ihrem Äußeren ablesen.  Jemand, der beispielsweise verzweifelt oder ängstlich ist, hat eine bestimmte Körperhaltung und einen besonderen Gesichtsausdruck.  Wenn umgekehrt bestimmte Tätigkeiten oder Haltungen angenommen werden, dann stellt sich der passende innere Zustand ein. 

Sichtbare gottesdienstliche Handlungen, die Gott erbracht werden, stellen die Früchte des Glaubens eines Muslim dar.  Aus diesem Grund befiehlt der Islam nicht nur, dass jemand an die fundamentellen Wahrheiten glaubt, die seine Glaubenslehre festlegt, sondern er befiehlt auch, dass der Glaube an Gott sichtbare Auswirkungen nach sich ziehen sollte.  Es genügt für die Erlösung nicht, nur bestimmte Glaubensdinge aufrechtzuerhalten, sondern es müssen Taten folgen, damit man in diesem und im nächsten Leben erfolgreich ist.    

Gott hat angeordnet, dass Muslime während ihrer Leben bestimmte Anweisungen erfüllen müssen, beispielhaft gezeigt an den fünf Säulen des Islam.  Diese wurden täglich vorgeschrieben, wie das Gebet, jährlich, wie das Almosen und das Fasten im Ramadhan, oder mindestens einmal im Leben, wie Hağğ.  Es gibt noch viele andere gottesdienstliche Handlungen außer den fünf Säulen, die im Islam vorgeschrieben sind, von denen sind manche verpflichtend und manche freiwillig, ihre Verrichtung ist dem Ermessen des Muslim überlassen. 

Obwohl ein Ritual mit diesen gottesdienstlichen Handlungen verbunden ist, sollten sie nicht missverstanden werden.  Bei allen gottesdienstliche Handlungen muss man sich dessen, was man tut, und der Allgegenwart Gottes absolut bewusst sein.  Taten, die mechanisch durchgeführt werden, oder aus Gewohnheit, lassen nur Automatismen entstehen und unterstützen nicht die spirituelle Erweiterung.

“Es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit ist vielmehr, dass man an Allah glaubt, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Besitz – obwohl man ihn liebt – den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (für den Freikauf von) Sklaven, dass man das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet.  Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und gottesfürchtig sind.” (Quran 2:177)

Der Sinn und der Nutzen des Gottesdienstes

Gott braucht keinen unserer Dienste.  Der Gottesdienst wurde im Islam und allen anderen früheren Religionen zum Nutzen der Menschen eingeführt, für den Einzelnen ebenso wie für die Gesellschaft.  Er ist für die Aufrechterhaltung und Steigerung der Spiritualität im Leben eines Muslim unentbehrlich.  Mit dem formalen Gottesdienst übt der Einzelne, seinen Schöpfer zu lieben und ein ständiges Bewußtsein für die Gegenwart Gottes zu entwickeln.  Gott sagt:

“O ihr Menschen!  Dient, eurem Herrn, Der euch und diejenigen vor euch erschaffen hat, damit ihr gottesfürchtig sein möget.” (Quran 2:21)

Gott sagte auch zu Moses:

“…diene Mir und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken.” (Quran 20:14)

Gottesdienstliche Handlungen dienen als ein Mittel, mit dem man sich Gottes erinnert und eine Verbindung zu Ihm aufrechterhält.  Muslime beten mindestens fünfmal täglich, um diese Verbindung aufrecht zu erhalten.  Wenn einer Bittgebete spricht, Gott anfleht und preist, Verse aus Seiner Offenbarung rezitiert, die auch die “Ermahnung”[1] genannt wird, das alles zusammen mit anderen Formen des Gottesdienstes über den ganzen Tag verteilt, so wird er einen Sinn für die Allgegenwart von Gottes Macht und Wissen zu jeder Zeit erhalten, der ihnen in diesem Sinn Gottesfurcht verleiht. 

Gottesdienst erweckt auch einen starken Sinn in dem Muslim, das Schlechte aus sich selbst, aus der Gesellschaft und aus seiner Umwelt zu entfernen und das Wort Gottes in der ganzen Welt zu etablieren.  Gott sagt:

“…Wahrlich das Gebet hält von schändlichen und abscheulichen Dingen ab...” (Quran 29:45)

Und wieder, wenn jemand seinen Tag damit verbringt, bestimmte gottesdienstliche Handlungen zu verrichten, wird er ständig an den Sinn des Lebens erinnert und seinen letztendlichen Ausgang, und dies wiederum hilft ihm, sein Leben auf den Willen Gottes auszurichten, zu tun, was Ihm gefällt und zu unterlassen, was Ihm missfällt.  

Man kann deutlich den Einfluss erkennen, den der Gottesdienst auf der gemeinschaftlichen Ebene besitzt.  Gesellschaft ist nur eine Anhäufung von Individuen, und wenn die Individuen spirituell und moralisch aufrecht sind, dann ist die gesamte Gesellschft selbst auch aufrecht.  Im Idealfall wird die Gesellschaft eine sein, in der man fühlt, dass Gott sie immer sieht; eine Gesellschaft, für die nützliche Taten der Freundlichkeit untrennbare Adjektive sind und sich Sünde und Laster in Grenzen halten.  

Auch wenn es manchen so erscheinen mag, als würden Gottesdienst und Gehorsam Gott gegenüber, Gefangenschaft und Sklaverei ähneln, ist es doch so, dass die Gottesanbetung und die Dienstbarkeit die Menschen in Wirklichkeit von jeglicher Unterjochung aller Art befreien.  Die Person befreit sich von den Ketten der Gesellschaft, der Angehörigen und der Familie, und nimmt sich die Freiheit, um Seinem Einen Wahren Herrn zu gefallen.  Dies ist die wahre Freiheit, die absolute Sicherheit und Zufriedenheit mit sich bringt.  Der Dienst für Gott ist die ultimative Quelle der Freiheit. 



Footnotes:

[1] Dies kann in vielen Versen gefunden werden, wie in 15:9, 36:11, und anderen.

 

 

Gottesdienst im Islam (teil 3 von 3): Der umfassende Charakter des Gottesdienstes

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Beschreibung: Das gesamte Leben eines Muslim gestaltet sich um in Gottesdienst und in eine Rückkehr in den Originalzustand der Harmonie mit allem, dem Schöpfer und dem Erschaffenen.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 21 Apr 2008
  • Zuletzt verändert am 21 Apr 2008
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Wie bereits erwähnt, ist die Definition des Gottesdienstes im Islam eine, die sehr umfassend ist. Sie beinhaltet alles, das eine Person wahrnimmt, denkt, beabsichtigt, fühlt, sagt und tut.  Es bezieht sich auf alles, das Gott fordert, sei es äußerlich, innerlich oder interaktiv.  Dies enthält Rituale genauso wie Glauben, Arbeit, gesellschaftliche Aktivitäten und persönliches Verhalten.

Es gibt eine Unterscheidung zwischen dem, was gut ist, dem, was schlecht ist und dem, was neutral ist.  Eine gute Sache ist das, was sich gemäß dem Sinn und Zweck verhält, für den es Gott geschaffen hat.  Sie führt zu Harmonie und ist deshalb eine Belohnung in sich selbst, denn sie wendet Streitigkeiten und Leiden ab.  Daraus folgt, dass alles, das hiermit übereinstimmt, eine Art des Gottesdienstes sein muss.

Das islamische Verständnis von Gottesdienst erlaubt der Gesamtheit unseres Lebens, ein Teil des Gottesdienstes zu werden, solange es das Ziel unseres Lebens ist, Gott zu gefallen, was dadurch erreicht wird, indem man Gutes tut und und das Schlechte meidet.  Man kann die alltäglichen Aktivitäten in gottesdienstliche Handlungen verwandeln, indem man seine Absicht reinigt und ernsthaft versucht, mit diesen Aktivitäten Gottes Zufriedenheit zu erlangen.  Der Gesandte Gottes - möge Gott seine Erwähnung erhöhen- sagte:

“Jemanden oder seine Habseligkeiten auf sein Reittier zu heben, ist ein Almosen.  Ein gutes Wort ist ein Almosen.  Jeder Schritt auf dem Weg, um das Gebet zu verrichten, ist ein Almosen.  Ein Hindernis aus dem Weg räumen, ist ein Almosen.” (Sahieh Al-Bukhari)

Seinen Lebensunterhalt zu verdienen, kann eine gottesdienstliche Handlung sein.  Die Gefährten sahen einen Mann und waren über seine harte Arbeit und seinen Fleiß erstaunt.  Sie bekundeten: “Wenn er diese viele Arbeit wenigstens um Gottes Willen machte...”

Der Gesandte Gottes sagte:

“Wenn er arbeitet, um seine kleinen Kinder zu versorgen, dann ist es für den Willen Gottes.  Wenn er arbeitet, um seine alten Eltern zu unterstützen, dann ist es für den Willen Gottes.  Wenn er arbeitet, um sich selbst zu beschäftigen und um sein Verlangen im Zaum zu halten, dann ist es für den Willen Gottes.  Wenn er es andererseits aber tut, um sich zu brüsten und um berühmt zu werden, dann arbeitet er für den Willen Satans.” (al-Mundhiri, as-Suyuti)

Selbst die natürlichsten Taten können zu gottesdienstlichen Handlungen werden, wenn sie von einer reinen Absicht begleitet werden.  Der Gesandte Gottes sagte:

“Wenn sich einer von euch seiner Frau nähert, ist das ein Almosen.” (Sahieh Muslim)

Dasselbe gilt für essen, schlafen, arbeiten und gute Charakterzüge, wie Wahrheitsliebe, Ehrlichkeit, Großzügigkeit, Mut und Demut können durch eine ersthafte Absicht und bedachten Gehorsam Gott gegenüber zu Gottesdiensten werden.  

Damit diese sonst weltlichen Taten zu den gottesdienstlichen Handlungen zählen, die eine göttliche Belohnung nach sich ziehen, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:

A.    Die Tat muss von einer reinen Absicht begleitet werden.  Der Gesandte Gottes sagte:

“Die Taten entsprechen den Absichten, und jemand erhält, was er beabsichtigt hat.” (Sahieh Al-Bukhari)

B.    Die Tat muss erlaubt sein.  Wenn es etwas Verbotenes ist, verdient der Täter eine Bestrafung.  Der Gesandte Gottes sagte:

“Gott ist rein und gut, und Er akzeptiert nur, was rein und gut ist.” (Sahieh Muslim)

C.    Die Vorschriften des islamischen Gesetzes müssen vollständig eingehalten werden.  Täuschung, Unterdrückung und Niederträchtigkeit müssen vermieden werden.  Der Gesandte Gottes sagte:

“Wer uns täuscht, ist keiner von uns.” (Sahieh Muslim)

D.    Die Tätigkeit sollte die Person nicht davon abhalten, ihre oder seine religiösen Verpflichtungen einzuhalten.  Gott sagt:

“O ihr, die ihr glaubt, lasset euch durch euer Vermögen und eure Kinder nicht vom Gedenken an Allah abhalten...” (Quran 63:9)

Wie wir hier sehen, ist im Islam das Konzept des Gottesdienstes weder auf reines Mönchtum, Meditation oder Anerkennung der Realität in der Gott uns geschaffen hat, beschränkt, noch basiert er auf reinem Ritualismus und der Ausführung bestimmter Handlungsweisen ohne einleuchtende Bedeutung.  Der Islam hat viel eher das Innere und das Äußere verbunden und die Rechtschaffenheit genau definiert und dafür eine Belohnung eingesetzt.  Es ist dieses einleuchtende Konzept des Gottesdienstes, das die Menschen befähigt, den Sinn, zu dem sie erschaffen wurden, zu erfüllen.  Gott sagt:

“Und Ich habe die Ğinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen).” (Quran 51:56)

Die Menschen sollen nicht nach ihren eigenen Begierden, Automatismen, geistigen Bedingungen oder den Vorschriften sozialer, politischer oder akademischer Authoritäten leben, sondern im Einklang mit ihrem kosmischen, angeborenen Lebenszweck: Gott zu dienen. 

“So richte dein Antlitz in aufrichtiger Weise auf den Glauben; (dies entspricht) der natürlichen Veranlagung, mit der Gott die Menschen geschaffen hat.  Es gibt keine Veränderung an Gottes Schöpfung.  Das ist der beständige Glaube.  Allein die meisten Menschen wissen es nicht.” (Quran 30:30)

Wenn jemand in seinem Leben die Dinge, die Gott befohlen hat, erfüllt, und die Dinge, die Gott verboten hat, unterlässt, und alle seine Taten auf Gott ausrichtet, dann wird ihr Leben von morgens bis abends, von der Zeit ihrer Geburt bis zu ihrem Tod in Gottesdienst umgewandelt, für den sie belohnt werden.  Dies war der Zustand der Propheten, wie Gott sagte: 

“Mein Gebet und meine Opferung und mein Leben und mein Tod gehören Gott, dem Herrn der Welten.” (Quran 6:162)

Wenn jemand diesen Zustand erreicht, kommt er in Einklang mit der restlichen Schöpfung und kehrt zu dem natürlichen Grundzustand allen Seins zurück, denn auch alle anderen Geschöpfe befinden sich unbewusst in einem ständigen Gottesdienst, wie Er sagt:

“Hast du nicht gesehen, dass sich vor Gott anbetend niederwirft, wer in den Himmeln und auf Erden ist – ebenso die Sonne und der Mond und die Sterne und die Berge und die Bäume und die Tiere und viele Menschen?” (Quran 22:18)

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