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Biblische Prophezeihungen von Muhammad (teil 1 von 4): Bezeugungen von Gelehrten

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Beschreibung: Die biblischen Beweise, daß Muhammad kein falscher Prophet ist.  Teil 1: Die Schwierigkeiten, biblische Prophezeihungen zu diskutieren und Erläuterungen einiger Gelehrter, die bestätigen, daß Muhammad in der Bibel angekündigt wurde.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 29 Oct 2017
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Einleitende Fragen

Die Bibel ist sowohl im Judentum als auch im Christentum eine heilige Schrift.  Die christliche Bibel besteht aus dem Alten Testament und dem Neuen Testament, die Römisch-Katholische und die Griechisch-Orthodoxen Versionen des Alten Testaments sind etwas länger, weil sie bestimmte Bücher akzeptieren, die von den Protestanten nicht anerkannt werden.  Die jüdische Bibel enthält lediglich die Bücher, die bei den Christen als das Alte Testament bekannt sind.  Darüber hinaus unterscheiden sich die Anordnungen der jüdischen und christlichen Kanons erheblich.[1]  Prophet Muhammad wurde sowohl im Alten als auch im Neuen Testament angekündigt. 

Es wird davon ausgegangen, daß Jesus und die Apostel aramäisch gespro-chen haben.  Die Verwendung des Aramäischen dauerte bis in etwa 650 n.Chr. an, dann wurde es vom Arabischen verdrängt.[2]  Die gegenwärtige Bibel hat jedoch ihre Grundlage nicht in aramäischen Manuskripten, sondern in griechischen und lateinischen Versionen.  

Die biblischen Prophezeihungen zu zitieren bedeutet nicht, daß die Musli-me die gegenwärtige Bibel im Ganzen als Gottes Offenbarung akzeptieren.  (Über den Glauben der Muslime an die Schriften vor dem Quran, bitte hier klicken.)

Es ist keine Vorbedingung für das Akzeptieren eines Propheten, daß er zuvor durch einen früheren Propheten angekündigt worden sein muß.  Mose war ein Prophet für die Kinder Israels und für Pharaoh, auch wenn ihn keiner zuvor propheziehen hat.  Abraham war Gottes Prophet für sein Volk und für Nimrod und auch sein Kommen wurde von niemandem vorausgesagt.  Noah, Lot und andere waren wahre Propheten Gottes, und auch sie wurden nicht vorher angekündigt.  Der Beweis für die Wahrhaftigkeit eines Propheten beschränkt sich nicht nur auf alte Prophezeihungen, sondern schließt die aktuelle Botschaft, die er gebracht hat, Wunder und mehr mit ein.   

Prophezeihungen zu diskutieren ist ein heikles Thema.  Es erfordert, Bibel-versionen, Übersetzungen und vor kurzem entdeckte Manuskripte zu prüfen; hebräische, griechische und aramäische Worte zu untersuchen.  Die Aufgabe ist besonders schwierig, denn “vor der Erfindung der Druckpresse (15. Jahrh.) zeigten alle Exemplare der Bibel Unterschiede im Text.”[3]  Das ist keine leichte Sache für Laien.  Aus diesem Grund kommt die beste Bezeugung von früheren und modernen Experten auf diesem Gebiet, welche die Prophezeihungen bestätigten. 

Wir haben Berichte früher Juden und Christen, sowohl von Mönchen als auch von Rabbinern, die bezeugen, daß Muhammad die Erfüllung spezieller biblischer Prophezeihungen war.  Es folgen einige Zitate von diesen Leuten:

Der erwartete Prophet

Vor dem Islam erwarteten die Juden und Christen in Arabien einen Prophe-ten.  Vor dem Aufreten Muhammads war Arabien die Heimat von Juden, Christen und heidnischen Arabern, die gelegentlich gegeneinander Krieg führten.  Die Juden und Christen sagten: “Die Zeit ist gekommen, zu der der ungebildete Prophet kommen soll, der die Religion Abrahams wiederbelebt.  Wir werden uns ihm anschließen und einen grausamen Krieg gegen euch führen.”  Als Muhammad tatsächlich erschien, glaubten einige von ihnen an ihn und einige lehnten ihn ab.  Aus diesem Grund offenbarte Gott:

“Und als von Gott ein Buch (d.h. der Quran) zu ihnen kam, das bestätigend, was ihnen bereits vorlag – und zuvor hatten sie um einen entscheidenden Sieg über diejenigen, die ungläubig waren angerufen – als nun das zu ihnen kam, was sie kannten, verleugneten sie es.  Darum Gottes Fluch über die Ungläubigen.” (Quran 2:89)

Der erste Zeuge war Bahira, der christliche Mönch, der Muhammads Pro-phetentum erkannte, als dieser noch jung war. Er sagte zu dessen Onkel:

“…ein großartiges Schicksal liegt vor deinem jungen Neffen, also bring ihn schnell nach Hause.”[4]

 

Das Kloster des Mönchs Bahira von außen.

 

Der zweite Zeuge war Waraqah bin Nawfal, ein christlicher Gelehrter, der bald nach einem einzigen Treffen mit Muhammad starb.  Waraqah bestätigte, daß Muhammad der Prophet seiner Zeit war und genau die gleiche Offenba-rung erhielt wie Mose und Jesus.[5]

Die Juden von Medina erwarteten beunruhigt die Ankunft eines Propheten.  Der dritte und vierte Zeuge waren ihre beiden bekannten jüdischen Rabbiner, Abdullah bin Salam and Mukhayriq.[6]

Der sechste und siebte Zeuge waren ebenfalls jemenitische Rabbiner, Wahb ibn Munabbih, and Ka’b al-Ahbar ( 656 n.Chr.).  Ka’b fand lange Passagen des Lobes und die Beschreibung des Propheten, der von Moses in der Bibel ange-kündigt worden war.[7]

Im Quran steht:

“War es denn kein Zeichen für sie, daß die Gelehrten der Kinder Israel darüber Bescheid wissen?” (Quran 26:197)



Footnotes:

[1] “Bible.”  Encyclopædia Britannica from Encyclopædia Britannica Premium Service. (http://www.britannica.com/eb/article-9079096)

[2] “Aramaic language.”  Encyclopædia Britannica from Encyclopædia Britannica Premium Service. (http://www.britannica.com/eb/article-9009190)

[3] “biblical literature.”  Encyclopædia Britannica from Encyclopædia Britannica Premium Service. (http://www.britannica.com/eb/article-73396)

[4] ‘Muhammad: His Life Based on the Earliest Sources’ von Martin Lings, p. 29. ‘Sirat Rasul Allah’ by Ibn Ishaq übersetzt von A. Guillame, p. 79-81. ‘The Quran And The Gospels: A Comparative Study,’ p. 46 von Dr. Muhammad Abu Laylah von der Azhar University.

[5] ‘Muhammad: His Life Based on the Earliest Sources’ von Martin Lings, p. 35.

[6] ‘The Quran And The Gospels: A Comparative Study,’ p. 47 von Dr. Muhammad Abu Laylah von der Azhar University.

[7] ‘The Quran And The Gospels: A Comparative Study,’ p. 47-48 by Dr. Muhammad Abu Laylah of Azhar University.

 

 

Biblische Prophezeihungen von Muhammad (teil 2 von 4): Prophezeihungen von Muhammad im Alten Testament

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Beschreibung: Die biblischen Beweise dafür, daß Muhammad kein falscher Prophet ist.  Teil 2: Eine Diskussion über die Prophezeihung aus dem 5.Mose 18:18 und warum diese Prophezeihung eher auf Muhammad passt als auf andere

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
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5.Mose 18:18  “Ich (Gott) will ihnen einen Propheten, wie du (Moses) bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben: der soll zu ihnen reden alles, was Ich ihm gebieten werde.”

Viele Christen glauben, daß sich diese Vorhersage von Moses auf Jesus bezieht.  Tatsächlich wurde auch Jesus im Alten Testament vorangekündigt, aber wir werden klären, warum diese Prophezeihung nicht auf ihn passt, sondern eher auf Muhammad, möge Gott ihn loben. Entsprechend der Bibel sagte Gott im Buch Mose folgendes voraus:

1.         Der Prophet wird wie Moses sein

 

Vergleich

Moses

Jesus

Muhammad

Geburt

Normale Geburt

Wunderbare, jungfräuliche Geburt

Normale Geburt

Mission

Nur Prophet

Behauptung: er wäre Gottes Sohn

Nur Prophet

Eltern

Vater & Mutter

Nur Mutter

Vater & Mutter

Familienleben

Verheiratet mit Kindern

Nie geheiratet

Verheiratet mit Kindern

Akzeptanz beim eigenen Volk

Juden akzeptierten ihn

Juden wiesen ihn zurück[1]

Araber akzeptierten ihn

Politische Befugnis

Moses hatte sie (Num 15:36)

Jesus lehnte sie ab[2]

Muhammad hatte sie

Sieg über die Feinde

Pharaoh ertrank

Behauptung: er sei gekreuzigt

Mekkaner besiegt

Tod

Natürlicher Tod

Behauptung: er sei gekreuzigt

Natürlicher Tod

Beerdigung

Begraben im Grab

Leeres Grabgewölbe

Begraben im Grab

Göttlichkeit

Nicht göttlich

Göttlich für Christen

Nicht göttlich

Mission begann im Alter von

40

30

40

Wiederauferstehung auf der Erde

Nicht wiederauferstanden

Angeblich wiederauferstanden

Nicht wieder-auferstanden

 

 

2.         Der erwartete Prophet wird von den Brüdern der Juden sein 

Der genannte Vers besagt eindeutig, daß der Prophet von den Brüdern der Juden kommen wird.  Abraham hatte zwei Söhne: Ismael und Isaak.  Die Juden sind die Nachkommen von Isaaks Sohn Jakob.  Die Araber dagegen sind die Kinder Ismaels.  Daher sind die Araber die Brüder der Juden.[3]  Die Bibel bestätigt:

‘und er (Ismael) wird wohnen all seinen Brüdern zum Trotz.’ (1. Mose 16:12)

‘So ließ er (Ismael) sich nieder all seinen Brüdern zum Trotz’ (1. Mose 25:18)

Die Kinder Isaaks sind die Brüder der Ismaeliten.  Dementsprechend gehört Muhammad zu den Brüdern der Israeliten, denn er war ein Nachkomme von Ismael, dem Sohn Abrahams.

 

3.         Gott wird Seine Worte in den Mund des erwarteten Propheten legen

Im Quran steht über Muhammad:

“Und er redet nicht aus (eigener) Neigung.  Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird.” (Quran 53:3-4)

Dies ähnelt dem Vers im 1. Buch Mose 18:15:

“Ich (Gott) will ihnen einen Propheten, wie du (Moses) bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben: der soll zu ihnen reden alles, was Ich ihm gebieten werde.”(5.Mose 18:18)

Der Prophet Muhammad kam mit einer Botschaft für die ganze Welt, und so auch für die Juden.  Alle, die Juden eingeschlossen, müssen sein Prophetentum anerkennen, und dies wird durch die folgenden Worte unterstützt:

“Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.” (5.Mose 18:15)

 

4.         Eine Warnung für die Ablehnenden

Die Prophezeihung geht weiter:

5. Mose 18:19  “Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich´s fordern.” (in manchen Übersetzungen: “Ich werde der Rächer sein”).

Interessanterweise beginnen die Muslime jeden Abschnitt im Quran im Namen Gottes, indem sie sagen:

Bismillah ir-Rahman ir-Rahiem

“Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen.”

Es folgt eine Beweisführung mehrerer Gelehrter, die glauben, daß diese Prophezeihung auf Muhammad passt.

Der erste Zeuge

Abdul-Ahad Dawud, der frühere Rev. David Benjamin Keldani, BD, ein Römisch-Katholischer Priester der Uniate-Chaldean Sekte (lesen Sie seine Bio-graphie hier).  Nachdem er den Islam angenommen hatte, schrieb er das Buch: ‘Muhammad in der Bibel.’  Er schreibt u.a. über die Prophezeihung Muhammads in der Bibel:

“Wenn sich diese Worte nicht auf Muhammad beziehen, so bleiben sie doch unerfüllt.  Jesus selbst hat nie behauptet, der Prophet zu sein, auf den hier angespielt wird.  Selbst seine Jünger waren derselben Meinung: sie betrachte-ten das zweite Erscheinen Jesu´ als Erfüllung der Prophezeihung (Acts 3: 17-24).  Insofern ist unstrittig, daß das erste Kommen Jesu´ nicht die Ankunft dieses Propheten gewesen sein kann, und sein zweites Kommen kann diese Aussage kaum erfüllen.  Jesus wird nach Auffassung der Kirche als Richter erscheinen und nicht als Gesetzgeber; der Propheziehene jedoch muß mit einem “feurigen Gesetz” in seiner rechten Hand kommen.”[4]

 

Der Zweite Zeuge

Muhammad Asad geborener Leopold Weiss wurde im Juli 1900 in der Stadt Lvov (deutsch: Lemberg), jetzt Polen, früher Teil des Dritten Reiches, geboren.  Er war ein Nachkomme einer langen Reihe von Rabbinern, einer Reihe, die von seinem Vater, einem Anwalt, durchbrochen wurde. Asad selbst erhielt eine sorgältige religiöse Ausbildung, die ihn befähigen sollte, die Fami-lientradition als Rabbiner aufrecht zu erhalten. Er war schon jung des Hebrä-ischen kundig geworden und mit dem Aramäischen vertraut.  Er hatte das Alte Testament in hebräischer Sprache studiert, genauso wie die Texte und Kommentare des Talmud, Mishna und Gemara, und er hat sich in die Kompliziertheit der bibli-schen Exegese vertieft, den Targum.[5]

Beim Kommentar des Quranverses:

“Und verdeckt nicht das Wahre durch das Falsche, und verschweigt nicht die Wahrheit, wo ihr doch wißt. ” (Quran 2:42)

Schreibt Muhammad Asad:

“Mit ‘verdeckt nicht das Wahre durch das Falsche´ ist die Verfälschung der biblischen Texte gemeint, dessen der Quran die Juden des öfteren anklagt (und was durch objektive Textkritik begründet ist).  ‘Verschweigt nicht die Wahrheit bezieht sich dagegen auf ihre Nichtbeachtung oder absichtlich falsche Auslegung der Worte Mose´ in der Bibel: “Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.” (5.Mose 18:15) und die Worte, die Gott selbst zugeschrieben werden: “Ich (Gott) will ihnen einen Propheten, wie du (Moses) bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben: der soll zu ihnen reden alles, was Ich ihm gebieten werde.” (5.Mose 18:18).  Die Brüder der Kinder Israels sind offensichtlich die Araber und insbesondere die musta’ribah (‘arabisierte’) Gruppe von ihnen, die die Linie ihrer Vorfahren bis hin zu Ismael und Abraham zurückverfolgen können: und da es diese Gruppe ist, der der Stamm des arabischen Propheten angehört, die Quraisch,  müssen sich die oben genannten Bibelpassagen auf sein Erscheinen beziehen.”[6]



Footnotes:

[1] “Er (Jesus) kam in sein Eigentum, und die seinen nahmen ihn nicht auf.” (Johannes 1:11)

[2] Johannes 18:36.

[3] ‘Muhammad: His Life Based on the Earliest Sources’ von Martin Lings, p. 1-7.

[4] S. 156

[5] ‘Berlin nach Makkah: Muhammad Asad’s Reise zum Islam’ von Ismail Ibrahim Nawwab in der January/February 2002 Ausgabe des Saudi Aramco Magazine.

[6] Muhammad Asad, ‘The Message of The Quran’ (Gibraltar: Dar al-Andalus, 1984), p. 10-11.

 

 

Biblische Prophezeihungen von Mumammad (teil 3 von 4): Prophezeihungen von Muhammad im Neuen Testament

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Beschreibung: Der biblische Beweis dafür, daß Muhammad kein falscher Prophet ist.  Teil 3: Eine Erläuterung der Prophezeihung in Johannes 14:16 von dem “Tröster”, und inwiefern Muhammad dieser Prophezeihung mehr als andere entspricht

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  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
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Johannes 14:16: “Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, daß er bei euch sei ewiglich.”

In diesem Vers verspricht Jesus einen anderen “Tröster”, der auftreten wird und deshalb müssen wir einige Dinge über diesen “Tröster” klären. 

Das griechische Wort paravklhtoß, ho parakletos, wurde als “Tröster” übersetzt.  Genauer gesagt bedeutet Parakletos ‘jemand, der sich für die Ange-legenheit eines anderen einsetzt, ein Fürsprecher’[1]  Ho parakletos ist in der griechischen Sprache eine Person, keine körperlose Existenz.  In der griechi-schen Sprache besitzt jedes Nomen ein Geschlecht, entweder männlich, weib-lich oder neutral.  In dem Evangelium des Johannes Kapitel 14, 15 and 16 ist ho parakletos tatsächlich eine Person.  Alle Pronomen müssen im Griechischen mit dem Wort, auf das sie sich beziehen, übereinstimmen und das Pronomen “he” bezieht sich auf parakletos.  Das Neue Testament verwendet das Wort pneuma, das Atem oder Geist bedeutet, das griechische Äquivalent zu ruah, dem hebräischen Wort für “Geist”, das im Alten Testament verwendet wird.   Pneuma  ist grammatisch neutral und wird immer durch das Pronomen “es” repräsentiert.

Alle gegenwärtigen Bibeln wurden aus “uralten Handschriften” zusammen-gestellt, von denen das älteste aus dem vierten Jahrhundert v.Chr. stammt.  Nicht zwei von den alten Manuskripten sind gleich.[2]  Alle Bibeln, werden heut-zutage gedruckt, indem man verschiedene Manuskripte ohne jegliche Quellen-angaben kombiniert.  Die Übersetzer der Bibeln versuchen, die korrekte Version “auszuwählen”.  Mit anderen Worten, weil sie nicht wissen, welches alte Manuskript das richtige ist, entscheiden sie für uns, welche Version eines bestimmten Verses genommen wird.  Nehmen wir zum Beispiel Johannes 14:26:  Johannes 14:26 ist der einzige Vers der Bibel, der Parakletos dem Heiligen Geist gleichsetzt.  Aber die alten Manuskripte stimmen nicht alle darin überein, daß “Parakletos” der Heilige Geist ist.  Nehmen wir beispiels-weise den berühmten Codex Syriacus, der um das fünfte Jahrhundert v.Chr. geschrieben worden ist, und 1812 auf dem Berg Sinai wiederentdeckt wurde; darin lautet der Text von 14:26 folgendermaßen: “Paraclete, der Geist” und nicht “Paraclete, der Heilige Geist.”

Warum ist das wichtig?  Es ist bedeutungsvoll, denn in der biblischen Sprache bedeutet ein “Geist” einfach “ein Prophet”.

“Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt.”[3]

Es ist lehrreich, zu wissen, daß verschiedene Bibelgelehrte erwägten, daß parakletos eine “unabhängige” bewahrende Figur ist (welche die Kraft zu retten innehat), nicht der Heilige Geist.[4]

Die Frage, die sich stellt, ist: war Jesus’ parakletos, Tröster, ein Heiliger Geist oder eine Person - ein Prophet - der nach ihm kommen sollte?  Um diese Frage zu beantworten, müssen wir die Beschreibung von ho parakletos verstehen und nachsehen, ob sie zu einem Geist oder zu einem menschlichen Wesen passt.

Wenn wir über die Kapitel 14:16 und 16:7 hinaus lesen, finden wir heraus, daß Jesus besondere Einzelheiten von der Ankunft und Identität des parakletos voraussagt.  Wenn wir uns daher auf den Zusammenhang mit Johannes 14:16 berufen, entdecken wir folgende Fakten:

1.      Jesus sagte, der Parakletos ist ein menschliches Wesen:

Johannes 16:13 “Er wird reden.”

Johannes 16:7 “…denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch.”

Es ist unmöglich, daß der Tröster der “Heilige Geist” sein kann, denn der Heilige Geist war lange vor Jesus anwesend und in seinem Amt.[5]

Johannes 16:13: Jesus bezieht sich siebenmal auf den paraclete als ´er´ und nicht ´es´, kein anderer Vers in der Bibel enthält sieben männliche Pronomen.  Deshalb ist paraclete eine Person, kein Geist.

2.      Jesus wird ein Parakletos genannt:

“Und ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher (parakletos) bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.” (1 Johannes 2:1)

Hier sehen wir daß Parakletos ein physischer und menschlicher Vermittler ist.

3.      Die Göttlichkeit Jesu´ - eine späte Erneuerung

Jesus war nicht als göttlich akzeptiert worden, bis zum Konzil von Nicea, 325 n.Chr., aber jeder -mit Ausnahme der Juden- war damit einverstanden, ihn als Propheten Gottes zu betrachten, wie in der Bibel gezeigt wird:

Matthäus 21:11 “...Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa.”

Lukas 24:19 “...Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet, mächtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk.”

4.      Jesus betete zu Gott um einen anderen Parakletos:

Johannes 14:16 “Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Parakletos geben, daß er bei euch sei ewiglich.”



Footnotes:

[1] Vine’s Erläuterndes Wörterbuch von Worten des Neuen Testaments.

[2] “Abgesehen von größeren Diskrepanzen, wie diesen, gibt es kaum einen Vers, in dem es nicht bei den verschiedene Ausgaben Unterschiede gibt [bei den alten Manuskripten, aus denen die Bibel zusammengestellt wurde]. Niemand kann behaupten, daß diese Hinzufügungen oder Weglassungen oder Veränderungen bedeutunglose Dinge wären.”  ‘Our Bible and the Ancient Manuscripts,’ von Dr. Frederic Kenyon, Eyre und Spottiswoode, S. 3.

[3] 1 Johannes 4: 1-3

[4] ‘...die Christliche Tradition hat diese Figur (Paraclete) als den Heiligen Geist identifiziert, Gelehrte jedoch, wie Spitta, Delafosse, Windisch, Sasse, Bultmann und Betz hegen Zweifel daran, ob diese Identifikation dem wahren Originalbild entspricht und sie vermuten, daß der Paraclete einst eine unabhängige Heilsfigur war, die später mit dem Heiligen Geist verwechselt wurde.”  ‘the Anchor Bible, Doubleday & Company, Inc, Garden City, N.Y. 1970, Band 29A, S. 1135.

[5] Mose 1: 2, 1 Samuel 10: 10, 1 Samuel 11: 6, Jesajah 63: 11, Lukas 1: 15, Lukas 1: 35, Lukas 1: 41, Lukas 1: 67, Lukas 2: 25, Lukas 2: 26, Lukas 3:22, Johannes 20: 21-22.

 

 

Biblische Prophezeihungen von Muhammad (teil 4 von 4): Noch mehr Prophezeihungen von Muhammad im Neuen Testament

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Beschreibung: Der biblische Beweis dafür, daß Muhammad kein falscher Prophet ist.  Teil 4: Eine weitere Diskussion der Prophezeihung in Johannes 14:16 vom Paraclete, oder “Tröster”, und warum diese Prophezeihung eher auf Muhammad paßt als auf andere

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  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
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5.      Jesus beschreibt die Aufgabe des anderen Parakletos:

Johannes 16:13 “der wird euch in alle Wahrheit leiten”

Gott sagt im Quran über Muhammad:

“O ihr Menschen!  Der Gesandte ist nunmehr mit der Wahrheit von eurem Herrn zu euch gekommen, darum glaubt (an ihn) das ist besser für euch....” (Quran 4:170)

Johannes 16:14 “Derselbe wird mich verherrlichen.”

Der Quran, den Muhammad gebracht hat, lobt Jesus:

“…dessen Name der Messias Jesus der Sohn Maryams ist, angesehen im Diesseits und Jenseits und einer der (Gott) Nahegestellten.” (Quran 3:45)

Muhammad lobt Jesus ebenfalls:

“Wer auch immer bezeugt, daß niemand der Anbetung würdig ist außer Gott, der keinen Partner hat, und daß Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, und daß Jesus Gottes Diener ist, Sein Gesandter und Sein Wort, welches Er Maria gegeben hat, und ein Geist von Ihm geschaffen; und daß das Paradies wahr ist und daß die Hölle wahr ist, den wird Gott in das Paradies eintreten lassen, entsprechend seinen Taten.” (Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim)

Johannes 16:8 “wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.”

Der Quran kündigt an:

“Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: Gewiß, Gott ist der Messias, der Sohn Marias, wo doch der Messias (selbst) gesagt hat: ‘O Kinder Israels dient Gott, meinem Herrn und eurem Herrn!’  Wer Gott (etwas) beigesellt, dem verbietet fürwahr Gott das Paradies, und dessen Zufluchtsort wird das (Höllen-) Feuer sein.  Die Ungerechten werden keinen Helfer haben.” (Quran 5:72)

Johannes 16:13 “Denn er wird nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden...”

Der Quran sagt von Muhammad:

“und er redet nicht aus (eigener) Neigung.  Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird.” (Quran 53:3-4)

Johannes 14:26 “…der wird euch alles lehren und euch erinnern an das, was ich euch gesagt habe.”

Die Worte des Quran:

“…wo doch der Messias (selbst) gesagt hat: ‘O Kinder Israels dient Gott, meinem Herrn und eurem Herrn!’” (Quran 5:72)

…erinnern die Menschen an den ersten und größten Befehl von Jesus, den sie vergessen hatten:

“Das vornehmste Gebot ist das: ‘Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist allein der Herr...’” (Markus 12:29)

Johannes 16:13 “…und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.”

Der Quran stellt fest:

“Dies gehört zu den Nachrichten vom Verborgenen, das Wir dir (als Offenbarung) eingeben. ” (Quran 12:102)

Hudhaifa, ein Gefährte des Propheten Muhammad, berichtet uns:

“Der Prophet sprach einst zu uns, und er lies nichts aus, sondern erwähnte alles, was bis zur Stunde (des Gerichts) geschehen wird.” (Sahieh Al-Bukhari)

Johannes 14:16 “daß er bei euch sei ewiglich”

…bedeutet, daß seine Lehren Wort für Wort immer erhalten bleiben werden.  Muhammad war Gottes letzter Prophet für die gesamte Menschheit.[1]  Seine Lehren sind vollkommen überliefert worden.  Er lebt in den Herzen und Gedanken seiner ihn ehrenden Gefolgschaft weiter, die Gott dient, so wie er Gott gedient hat.  Niemand, Jesus und Muhammad eingeschlossen, besitzt ein ewiges Leben auf der Erde.  Parakletos bildet auch keine Ausnahme.  Dies kann keine Andeutung auf den Heiligen Geist sein, denn der gegenwärtige Glaube an den Heiligen Geist existiert erst seit dem Konzil von Chalcedon   451 n.Chr., viereinhalb Jahrhunderte nach Jesus.

Johannes 14:17 “der Geist der Wahrheit”

…bedeutet, er wird ein wahrer Prophet sein, siehe 1 Johannes 4: 1-3.

Johannes 14:17 “denn sie (die Welt) sieht ihn nicht...”

Viele Menschen heutzutage kennen Muhammad nicht.

Johannes 14:17 “...und kennt ihn nicht”

Noch weniger Menschen erkennen den wahren Muhammad, Gottes Propheten der Gnade.

Johannes 14:26 “den Verteidiger (parakletos)”

Muhammad wird der Verteidiger der Menschheit im allgemeinen und der sündigen Gläubigen am Tag des Gerichts sein:

Die Menschen werden am Tag des Gerichts nach jenen Ausschau halten, die zu ihren Gunsten bei Gott Fürsprache halten können, um die Verzweiflung und das Leiden zu vermindern.  Adam, Noah, Abraham, Moses und Jesus werden sich entschuldigen.

Dann werden sie zu unserem Propheten Muhammad kommen, und er wird sagen :"Ich bin derjenige, der dazu in der Lage ist."  Dann wird er für die Menschen Fürsprache auf der Großen Ebene der Versammlung halten, so daß das Gericht vorübergeht.  Dies ist die ´lobenswerte Stellung´, die Gott ihm im Quran verspricht:

“…Vielleicht wird dich dein Herr zu einer lobenswerten (Rang)stellung erwecken (die Ehre, Fürsprache am Tag des Gerichts zu halten)” (Quran 17:79)[2]

Prophet Muhammad sagte:

“Meine Fürsprache wird für diejenigen meiner Gemeinschaft gehalten, die große Sünden begangen haben.” (At-Tirmidhi)

“Ich darf der erste Fürsprecher im Paradies sein.” (Sahieh Muslim)

Manche muslimischen Gelehrten meinen, daß das, was Jesus tatsächlich auf aramäisch gesagt hat, dem griechischen Wort periklytos entspricht, das der “Bewunderte” bedeutet.  Im Arabischen bedeutet das Wort ´Muhammad´ der Bewunderte, der zu Preisende.  Mit anderen Worten: periklytos ist Muhammad auf griechisch.  Wir haben zwei starke Begründungen, die diese Meinung unterstützen.  Erstens: aufgrund verschiedener dokumentierter Fälle ähnlicher Wortsubstitutionen in der Bibel ist es durchaus möglich, daß im Originaltext beide Worte enthalten waren, aber eines von einem Abschreiber weggelassen worden ist, wegen des alten Brauchs, die Worte ohne Abstand eng neben-einander zu schreiben.  In diesem Fall lautet das Original: “und Er wird euch einen anderen Tröster geben (parakletos), den zu Preisenden (periklytos).”  Zweitens: wir haben die glaubwürdige Bestätigung von mindestens vier muslimischen Rechtsquellen aus unterschiedlichen Zeiten, die “der Bewunderte, Gepriesene” als mögliche Bedeutung des griechischen oder sylianischen Wortes der christlichen Gelehrten beschreiben.[3]

Es folgen einige, die bestätigen, daß Paraclete tatsächlich eine Andeutung auf Muhammad ist, möge Gott ihn preisen:

Der erste Zeuge

Anselm Turmeda (1352/55-1425 n.Chr.), ein Priester und christlicher Gelehrter, war ein Zeuge der Prophezeihung.  Nachdem er den Islam angenommen hatte, schrieb er das Buch “Tuhfat al-arib fi al-radd ‘ala Ahl al-Salib.”

Der zweite Zeuge

Abdul-Ahad Dawud, der frühere Rev. David Abdu Benjamin Keldani, BD, ein römisch-katholischer Priester der Uniate-Chaldean Sekte[4], schrieb -nachdem er den Islam angenommen hatte- das Buch: ‘Muhammad in the Bible.’  Er stellt darin fest:

“Es besteht nicht der geringste Zweifel daran, daß mit “Periqlyte,” der Prophet Muhammad, d.h. Ahmad, gemeint ist.”

Der dritte Zeuge

Eine Übersicht über das Leben Muhammad Asads wurde bereits zuvor be-schrieben.  Beim Kommentar des Verses:

“…und einen Gesandten verkündet, der nach mir kommen wird: sein Name ist Ahmad” (Quran 61:6)

…wo Jesus das Kommen von Muhammad voraussagt, erklärt Asad das Wort Parakletos:

“…es ist ziemlich sicher eine Verfälschung von Periklytos (‘dem Viel-Gepriesenen’), eine exakte griechische Übersetzung des aramäischen Begriffs oder Namen Mawhamana.  (Man darf nicht vergessen, daß Aramäisch die Sprache Palästinas zur Zeit von Jesus und einiger Jahrhunderte nach ihm war, und zweifellos war es die Sprache der - nun verloren gegangenen - Original-texte der Evangelien).  Angesichts der phonetischen Ähnlichkeit von Periklytos und Parakletos ist es leicht verständlich, daß der Übersetzer - oder noch wahr-scheinlicher, ein späterer Schreiber - diese beiden Ausdrücke durcheinander gebracht hat.  Es ist bedeutsam, daß sowohl das aramäische Mawhamana und das griechische Periklytos dieselbe Bedeutung besitzen, wie die beiden Namen des Letzten Propheten, Muhammad und Ahmad, beide sind abgeleitet von dem hebräischen Verb hamida (er pries) und dem hebräischen Nomen hamd (Preis, Lob).”



Footnotes:

[1] Quran 33:40.

[2] Siehe auch Sahieh Al-Bukhari

[3] ‘Sirat Rasul Allah,’ von Ibn Ishaq (85-151 n.Chr.)S, 103.  ‘Bayn al-Islam wal-Masihiyya: Kitab ‘Abi Ubaida al-Khazraji ,’ S. 220-221 von Abu Ubaida al-Khazraji (1146-1187 n.Chr.) S. 220-221.  ‘Hidaya tul-Hayara,’ von Ibn ul-Qayyim, S. 119. ‘al-Riyadh al-Aniqa,’ von al-Suyuti, S. 129.

[4] Lies seine Biographie: (http://www.muhammad.net/biblelp/bio_keldani.html.)

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