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Ein Muslim mit dreizehn!

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Beschreibung: Eesa Ashbys Annahme des Islam in jungen Jahren, was ihn zum Islam trieb und auch seine Erfahrungen als neuer Muslim. 

  • von Selma Cook
  • Veröffentlicht am 26 Mar 2012
  • Zuletzt verändert am 27 Mar 2012
  • Gedruckt: 96
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Eesa war erst dreizehn, als er Muslim wurde.  Vor dem Islam, als er erst zehn Jahre alt war, führte er ein ganz normales Leben, ging zur Schule und hing mit seinen Freunden herum.  

Dann als er an der weiterführenden Schule war, nahm seine Kousine, die zu jener Zeit fünfzehn war, den Islam an, und sie kam häufiger zu ihm nach Hause, um seiner Familie vom Islam zu erzählen.  Die Mitglieder seiner Familie hatten unterschiedliche Ansichten über den Islam, und es gab viele Debatten, er jedoch blieb still und hörte einfach zu.

Eines Tages als er zu Hause war, rief sie an und bat ihn, zu ihrem Haus zu kommen, das ungefähr 15 Minuten Fußweg entfernt war.  Es war das Haus seiner Tante.  Seine Kousine zeigte ihm den Qur' an und fragte ihn, ob er wisse, was das ist, worauf er antwortete, das er es nicht wisse. Sie erklärte, so wie die Christen die Bibel haben, haben die Muslime den Qur´an. 

Er gab zu, dass er überhaupt nichts über den Islam oder Muslime wusste.  Er wusste nur, was ihm seine Mutter über das Christentum beigebracht hatte.  Seine Kousine sprach mit ihm über Allah, den Allmächtigen und über den Propheten Muhammad, indem sie sagte, er war der Gesandte Allahs und er hat den Qur´an von Allah, den Allmächtigen, gebracht.  Sie erklärte, dass Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, ihn nicht geschrieben hatte; er war eine Offenbarung, die ihm zuteil geworden war. 

Die wissenschaftlichen Wunder im Qur´an waren es, die ihn in den Bann zogen.  Was ihm auffiel, waren die Fakten und Gestalten, die im Qur´an erwähnt werden.  Es war einfach erstaunlich, die Einzelheiten über die Entwicklung des Babys in der Gebärmutter, über die Sterne, die Meere, die im Qur´an erwähnt werden, zu lesen und wie die Wissenschaft von heute alle diese Fakten anerkennt.  Er war tief beeindruckt; er hatte nicht gewusst, dass es vor so langer Zeit Leute gegeben hatte, die genauestens über die Sterne und so weiter gesprochen hatten. 

Fünfmal täglich beten, die Essensregeln einhalten und die Bekleidungsvorschriften – das war nicht schwer.  Nachdem seine Kousine ihm die Grundlagen des Islam erklärt hatte, begann er, über die Gebete und die Bekleidungsvorschriften zu lesen und er entschied sich, sich auf eine Sache nach der anderen zu konzentrieren. 

Er begann seine Reise in den Islam, indem er mit dem wichtigsten anfing: den Gebeten.  Er hatte Bücher mit arabischer Umschrift und Diagrammen mit Strichmännchen.  Seitdem gibt es eine Menge mehr Material, das neuen Muslimen hilft. 

Zuerst hatte er niemandem erzählt, dass er Muslim geworden war, denn er war noch nicht so weit, Kommentaren und Kritik gegenüberzutreten.  Selbst an dieser Stelle wusste er noch nicht genau, was Islam bedeutet. 

Die Jahre vergingen und er reiste von Land zu Land, er hatte das Glück, in Ägypten und Jemen zu studieren, wo er von der weitreichenden Gnade des Islam lernte.  

Aber am Anfang dachte er, er würde seine Konversion geheim und eine Weile für sich behalten.  Er kannte keinen anderen Muslim außer seine Kousine.  Er bekam Bücher über Monotheismus in der örtlichen islamischen Buchhandlung, ebenso über das Gebet, Fasten, das Leben des Propheten, der Gefährten und auch der vier rechtgeleiteten Khalifen.

Nach drei oder vier Monaten nahm er an einem Vortrag im Hause von Abdur-Raheem Green im Süden Londons teil.  Er hörte aufmerksam zu und dort lernte er vieles über die Grundlagen des Islam.  

Er wurde als Muslim größer und besuchte Schule und College ohne Schwierigkeiten!  Er bemerkte, dass es sehr leicht war, in die falsche Menge zu geraten, doch alles, woran er dachte, war, dass er pünktlich die Waschung vornehmen musste, um bereit zu sein, wenn das nächste Gebet fällig war.  Solche Sorgen erfüllten seine Gedanken, während jeder andere in der Schule oder in seiner Nachbarschaft über eine Fete oder andere unwichtige Dinge sprach. 

Als er fünfzehn wurde, enschloss er sich, mit anderen über seine Konversion zum Islam zu reden.  Er hatte einen Freund, der ebenfalls Muslim wurde, und die beiden lebten in ihrer eigenen kleinen Welt.  Sie hingen zusammen herum und gingen sogar gemeinsam zur Moschee.  Sie bekamen oft Ärger, weil sie die Schule verließen, um am Freitagsgebet teilzunehmen. 

Trotz seines Alters dachte Eesa nicht, dass der Islam streng sei; er fand einfach, es macht Sinn.  Er verstand, warum Alkohol verboten war.  Es machte Sinn, dass Menschen nicht trinken sollten, denn er sah den Schaden, der davon ausging.

Einige könnten denken, dass wenn jemand so jung Muslim wird, dies eine Person unweigerlich von den Nicht-Muslimen isolieren würde, aber bei Eesa war das nicht der Fall, er war ganz normal, aber es gab eine Linie, die er nie überschritt.  Er begleitete seine Klassenkameraden nicht, wenn sie etwas tun wollten, was gegen seinen Glauben sprach oder bei verkehrten Aktivitäten wie Feten und anderem.  Wenn seine nicht-muslimischen Klassenkameraden ihn zu solchen Ereignissen einluden, gab er ihnen eine Reihe von Entschuldigungen und kam nicht. 

Zum Abschluss ein paar Worte von Bruder Eesa:

 “Ich würde neuen Muslimen empfehlen, einige Nachforschungen über das Leben der Gefährten anzustellen und zu sehen, wie sie den Islam in die Tat umgesetzt haben.  Die Gefährten haben den Islam aus erster Hand vom Propheten erhalten.  Du kannst richtige Informationen über den Islam finden, aber du musst suchen und nicht faul sein.  Der beste Ort, um Wissen zu erlangen, ist Qur´an zu lesen und dann die Hadithe anzusehen, besonders bei Bukhari and Muslim.”

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