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Islam, eine tiefgründige Zivilisation (teil 2 von 2): Noch mehr Stellungnahmen

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Beschreibung: Stellungnahmen verschiedener nicht-muslimischer Wissenschaftler und Intellektueller über die Tiefgründigkeit der islamischen Religion als Zivilisation.  2. Teil: Mehr Stellungnahmen.

  • von iiie.net
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
  • Gedruckt: 436
  • Gesehen: 11051 (Tagesmittelwerte: 3)
  • Bewertung: 3.6 von 5
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A.J. Toynbee, Civilization on Trial (Zivilisation in der Probezeit), New York, 1948, S. 205:

“Die Auslöschung des Rassenbewusstseins unter Muslimen ist eine der hervorragendsten Errungenschaften des Islam und der gegenwärtigen Welt. Es gibt einen überaus starken Bedarf an der Verbreitung dieses islamischen Werts.”

A.M.L. Stoddard, zitiert in Islam – The Religion of All Prophets (Islam-Die Religion aller Propheten), Begum Bawani Waqf, Karachi, Pakistan, S. 56:

“Der Aufstieg des Islam ist vielleicht das verwunderlichste Ereignis der menschlichen Geschichte.  Von einem Land und einem Volk, die gleichermaßen unbedeutend waren, ausgehend breitete sich der Islam innerhalb eines Jahrhunderts über die halbe Erde aus, zerschmetterte großartige Weltreiche, stürzte lange etablierte Religionen, formte die Seelen der Rassen neu und errichtete eine ganz neue Welt – die Welt des Islam.”

“Je eindringlicher wir diese Entwicklung untersuchen, desto außergewöhnlicher erscheint sie uns.  Die anderen großen Religionen traten ihren Weg langsam an, mit schmerzlichen Anstrengungen und schließlich gewannen sie mit der Hilfe von mächtigen Königen, die zu dem neuen Glauben konvertierten.  Das Christentum hatte seinen Konstantin, der Buddhismus seinen Asoka und der Zoroastrismus seinen Cyrus, jeder verhalf seinem Kult zur mächtigen Kraft einer sekulären Autorität.  Nicht so der Islam.  Aufgestiegen in einer kargen, spärlich von einer Nomadenrasse bewohnten Wüstenlandschaft, zuvor den menschlichen Jahrbüchern unbekannt, brach er mit dem dürftigsten menschlichen Rückhalt gegen die schwersten materiellen Geschütze zu seinem großen Abenteuer auf.  Trotzdem triumphierte der Islam mit anscheinend wunderbarer Leichtigkeit, und ein paar Generationen sahen den feurigen Halbmond siegreich von den Pyrenäen bis zum Himalaya und von der Wüste Zentralasiens bis zu den Wüsten Zentralafrikas aufgehen.”

Edward Montet, “La Propaganda Cretienne it Adversaries Musulmans”, Paris, 1890, zitiert von T.W. Arnold in The Preaching of Islam (Die Lehren des Islam), London, 1913, S. 413-414:

“Der Islam ist eine Religion, die essentiell rationalistisch im weitesten Sinne dieses Ausdrucks ist, sowohl etymologisch als auch historisch.  Die Definition von Rationalismus als ein System, bei dem der religiöse Glaube auf vernünftligen Prinzipien basiert, trifft auf den Islam voll und ganz zu...  Es kann nicht verleugnet werden, dass viele theologische Lehren und Systeme und auch viel Aberglaube, von der Anrufung Heiliger bis hin zu der Verwendung von Rosenkränzen und Amuletten, vom Hauptpfad des muslimischen Glaubens abgeraten sind.  Aber trotz der vielfältigen Entwicklungen in jeder Hinsicht, hat der Quran von den Lehren des Propheten unabänderlich seine Stellung als Ausgangspunkt beibehalten, und die Lehre von der Einheit Gottes wurde immer mit einer Erhabenheit, einer Majestät, einer unabänderlichen Reinheit und mit einer Spur sicherer Überzeugung verkündet, welche außerhalb der Grenzen des Islam kaum zu finden ist.  Diese Treue zu der grundsätzlichen Religionslehre, die elemantare Einfachheit der Formel, mit der sie verkündet wurde, der Beweis, dass sie mit der heißen Überzeugung ihrer Missionare gewinnt, die sie übermitteln, da sind so viele Gründe, die den Erfolg der mohammedanischen Anstrengungen erklären.  Ein Glaube, der so präzise ist, so von aller theologischer Kompliziertheit befreit und dementsprechend dem gewöhnlichen Verständnis so zugänglich, der besitzt vermutlich und der besitzt in der Tat eine großartige Kraft, seinen Zugang zum Bewusstsein des Menschen zu gewinnen.”

W. Montgomery Watt, Islam and Christianity Today (Islam und Christentum heute), London, 1983, S.IX:

“Ich bin kein Muslim im üblichen Sinn, obgleich ich hoffe, ein ‘Muslim’ zu sein in dem Sinne, ‘jemand, der Gott ergeben ist’ zu sein, aber ich glaube, dass im Quran und in den anderen Quellen der islamischen Lehre reiche Reserven an göttlicher Wahrheit eingebettet sind, von denen ich und andere Abendländler immer noch viel lernen können und ´der Islam ist mit Sicherheit ein starker Kämpfer für die Ausstattung des grundsätzlichen Rahmens der einen Religion der Zukunft.’”

Paul Varo Martinson (editor), ISLAM, An Introduction for Christians (ISLAM-Eine Einführung für Christen), Augsburg, Minneapolis, 1994, S. 205:

“Islam ist ein authentischer Glaube, der das innere Wesen unserer muslimischen Nachbarn formt und ihre Lebensweise bestimmt.  Und der islamische Glaube ist allgemein traditioneller geprägt als unsere neue westliche Form des christlichen Glaubens, der beträchliche Sekularisierung erfahren hat.  Also sind wir nur fair zu der islamischen Bevölkerung, wenn wir sie von ihrem religiösen Herzen her verstehen und sie als eine Gemeinschaft des Glaubens respektieren.  Die Muslime sind zu wichtigen Partnern im Gespräch über den Glauben geworden.”

John Alden Williams (Herausgeber), ISLAM, George Braziller, New York, 1962, im Cover:

“Islam ist viel mehr als eine formale Religion: es ist eine vollständige Lebensweise.  In vieler Hinsicht ist er ein entscheidenderer Faktor in der Erfahrung seiner Anhänger als bei jeder anderen Weltreligion.  Der Muslim (“derjenige, der sich unterwirft”) lebt jederzeit gottesbewusst und wird keine Trennung zwischen seinem Leben und seiner Religion, seiner Politik und seinem Glauben herbeiführen.  Mit seiner starken Betonung der Brüderlichkeit der Menschen, die zusammenwirken, um den Willen Gottes zu erfüllen, ist der Islam zu einer der einflussreichsten Religionen der Welt geworden.”

John L. Esposito, ISLAM, The Straight Path (ISLAM-Der gerade Weg), Oxford University Press, New York, 1988, S. 3-4:

“Der Islam steht in der langen Reihe der semitischen, prophetischen religiösen Traditionen, welche einen kompromisslosen Monotheismus und den Glauben an Gottes Offenbarung, Seine Propheten, gesellschaftliche Verpflichtung und Verantwortlichkeit sowie an den Tag des Gerichts gemeinsam haben.  In der Tat sind auch die Muslime, wie die Christen und Juden Kinder Abrahams, denn sie alle verfolgen ihre Gemeinschaften bis zu ihm zurück.  Die historische, religiöse und politische Beziehung des Islam zum Christentum und Judentum ist durch die gesamte Geschichte hindurch stark geblieben.  Diese Interaktion ist ein Quell des beiderseitigen Nutzens und Entleihens, aber auch des Missverständnisses und Konfliks geblieben.”

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