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Umgang mit Kummer im Islam (teil 5 von 5)

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Beschreibung: Wie sollten wir also mit Kummer umgehen?  

  • von J. Hashmi (© 2012 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 28 May 2012
  • Zuletzt verändert am 28 May 2012
  • Gedruckt: 334
  • Gesehen: 45086 (Tagesmittelwerte: 17)
  • Bewertung: 5 von 5
  • Bewertet von: 4
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Alles, was in diesem Artikel festgestellt wurde, ist außerordentlich interessant, aber alles läuft auf folgende Frage hinaus: wie sollten wir mit Kummer umgehen, wenn das Schicksal zuschlägt?  Jeder Mensch auf der Erde wird in seinem Leben mit etwas Kummer konfrontiert und manch einer mehr als andere.  Die Menschen gehen auf unterschiedliche Weise mit Kummer um, aber wie sollte ein Gläubiger damit umgehen? 

Das erste, worüber sich ein Gläubiger bewusst sein sollte, ist dass der Schicksalsschlag von Gott kommt.  Der Qur' an erklärt:

Sprich: "Alles (Gutes und Böses) ist von Gott."” (Quran 4:78)

Wenn wir einmal begriffen haben, dass es von Gott kommt, dann sollten wir uns darüber klar werden, dass Gott der Quell der Liebe (Al-Wadud) und der Wohltätige ist (Al-Barr).  Daher ist es etwas Gutes, was auch immer Gott für uns vorgeschrieben hat, selbst wenn wir nicht gleich erkennen, was es ist.  Gott der Allmächtige sagt:  

Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Gott weiß es, doch ihr wisset es nicht.” (Quran 2:216)

 

  Imam Hasan al-Basri, ein großer Gelehrter des Islam, sagte:

“Ärgere dich nicht über die Schicksalsschläge, die dich treffen und über die Unglücke, die passieren; vielleicht liegt in etwas, das du nicht magst, deine Erlösung und vielleicht ist etwas, das du bevorzugst, dein Verderben.”

Zum Beispiel wenn einem Mann gekündigt wird, ist dies vielleicht ein Anlass dafür, dass er einen besseren Job findet, an den er gar nicht gedacht hätte, wenn er von seinem alten Job nicht gefeuert worden wäre.  Ein Nutzen der Schicksalsschläge, den wir sicher kennen, ist die Tatsache, dass die Sünden einer Person durch den Willen Gottes vergeben werden.  Mus'ab b. Sa'd b. Malik berichtete, dass sein Vater gesagt hat:  

"O Gesandter Gottes, wer sind die am meisten geprüften und versuchten Menschen auf dieser Welt?  Er antwortete: 'Die Propheten und dann diejenigen, die ihnen ähnlich sind (d.h. die Gottesfürchtigen und Frommen).  Ein Mann wird geprüft und versucht seiner Frömmigkeit und seinem Glauben entsprechend.  Wenn der Einzelne einen starken Glauben besitzt, wird er auf eine härtere Art geprüft und versucht; dementsprechend wenn der Glaube eines Mannes schwach ist, wird er dem gemäß geprüft.  Ein Mensch wird solange von Schicksalsschlägen heimgesucht, bis er sündenfrei ist."   (Ibn Hibban #2901)

 Fadl ibn Sahl sagte:

“Es ist ein Segen in den Schicksalsschlägen, den ein weiser Mann nicht ignorieren sollte, denn sie [die Schicksalsschläge] löschen Sünden, geben die Gelegenheit, einen Lohn für Geduld zu erhalten, vertreiben Nachlässigkeit, erinnern einen an den Segen der Gesundheit, rufen einen zum Bereuen auf und ermuntern dazu, Almosen zu geben.”

Der Gläubige sollte sich Gott zuwenden, wenn ihn ein Unglück trifft.  Auf diese Weise erinnert das Unglück den Gläubigen daran, dass sein einziger Sinn im Leben – der Grund seiner Erschaffung – darin besteht, Gott Allein anzubeten.  Gott sagt im Qur´an:

Und Ich habe die Ginn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen)” (Quran 51:56)

Des öfteren wenn das Leben gut ist und der Mensch seinen Wohlstand genießt, vergisst er, seinen Herrn anzubeten.  Nur wenn er von Unheil getroffen wird, erinnert er sich daran, Gott zu bitten.  Auf diese Weise dient das Unheil als eine Erinnerung daran, den Zweck zu erfüllen, zu dem wir erschaffen wurden.  Schaykh al-Islam Ibn Taymiyyah sagte: 

“Ein Unheil, das dich zu Gott wenden läßt, ist besser für dich, als ein Segen, der dich das Gedenken Gottes vergessen läßt."

Imam as-Sufyan sagte:

“Was eine Person verabscheut, kann für sie besser sein, als was sie mag, denn was sie verabscheut, läßt sie zu Gott flehen, während das, was sie mag, achtlos werden läßt (beim Gottesdienst).”

Wenn daher ein Unheil hereinbricht, sollten wir Gott unsere Dankbarkeit zeigen, indem wir sagen: “Gepriesen sei Gott” (Al-Hamdu Lillah).  Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden sei mit ihm, bemerkte: 

“Wie wunderbar ist die Angelegenheit des Gläubigen, denn seine Angelegenheiten sind alle gut, und dies gilt für keinen außer den Gläubigen.  Wenn ihm etwas Gutes passiert, ist er dafür dankbar und das ist gut für ihn.  Wenn etwas Schlechtes passiert, dann erträgt er es mit Geduld und das ist gut für ihn.”  (Sahih Muslim)

Als Schaykh al-Islam Ibn Taymiyyah zu Unrecht ins Gefängnis gesperrt wurde, betrachtete er es als eine Gnade, die seine Feinde ihm zukommen lassen haben.  Schaykh al-Islam nutzte jene Zeit zu vermehrter Anbetung Gottes.  Er sagte:  

“Was können meine Feinde mir anhaben? ...Meine Gefangenschaft ist ein religiöses Refugium (eine Gelegenheit Gott anzubeten), mein getötet werden ist ein Märtyrertum und meine Vertreibung aus meiner Stadt ist eine Reise.”

Der Prophet Muhammad sagte:

“Es gibt keinen Muslim, der von einem Unheil heimgesucht wird und dann sagt, was Gott (zu sagen) geboten hat.  ‘Fürwahr, zu Gott gehören wir und zu Ihm ist die Rückkehr; o Gott, belohne mich für mein Leid und entschädige mich mit etwas Besserem’ ohne dass Gott ihm dies mit etwas Besserem begleichen wird.”  (Sahih Muslim)

Wir sollten daran denken, dass Gott diejenigen prüft, die Er am meisten liebt.  Der Prophet sagte: 

“Der größte Lohn kommt von der größten Prüfung.  Wenn Gott ein Volk liebt, prüft Er es.  Wer dies annimmt, gewinnt Seine Zufriedenheit.”  (Al-Tirmidhi)

Und der Prophet sagte auch:. 

“Der Weg zum Paradies ist umgeben von Schwierigkeiten.”

Unheil und Kummer sind Möglichkeiten für die Vergebung von Sünden in diesem Leben, damit wir für diese Sünden im nächsten Leben nicht mehr bestraft werden.  Der Prophet Muhammad sagte:

“Prüfungen werden die gläubigen Männer und Frauen weiterhin widerfahren – in Bezug auf sie selbst, ihre Kinder und ihren Reichtum – bis sie Gott ohne Sünde auf sich treffen.” (Al-Tirmidhi)

Gott schickt uns keine Schicksalsschläge, um uns zu zerstören oder um unseren Willen zu erschüttern oder um uns auszulöschen, sondern eher als ein Mittel, um uns zu prüfen, um unsere Geduld und unseren Glauben auf die Probe zu stellen.  Wenn die Prüfungen und Versuchungen nicht wären, würde der Mensch Arroganz, Achtlosigkeit und Hartherzigkeit entwickeln, die ihn zu den Abgründen der Hölle führen würden.  Also ist es tatsächlich eine Gnade Gottes, dass Er uns dieses Gegenmittel geschickt hat, um uns von den Krankheiten des Herzens zu heilen und um alle schlechten Elemente in unserer Persönlichkeit zu beseitigen, die uns in unser Verderben führen. 

Wenn uns Schicksalsschläge in diesem Leben treffen, sollten wir daran denken, dass Gott dies vergelten wird, aber wir müssen Geduld üben; die ultimative Vergeltung wird nicht einmal in diesem Leben sein, sondern im nächsten und in diesem Leben sollten wir uns trösten.  Abu Sufyan verlor im Kampf bei der Verteidigung der Muslime sein Auge; er bat den Propheten, zu Gott zu beten, damit er (Abu Sufyan) sein Augenlicht wieder erhielte.  Der Prophet fragte ihn, ob er lieber sein Auge in diesem oder im nächsten Leben haben würde und Abu Sufyan antwortete, dass er lieber den Ausgleich im nächsten Leben haben wolle.  Abu Sufyan hat tatsächlich sein anderes Auge auch noch verloren. 

Gott sagt: 

Und so verliehen Wir Yusuf Macht im Lande; er weilte darin, wo immer es ihm gefiel. Wir gewähren Unsere Gnade, wem Wir wollen, und Wir lassen den Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen. Der Lohn des Jenseits aber ist besser für jene, die glauben und (Gott) fürchten.” (Quran 12:56-57)

Ein Gläubiger darf nie an der Gnade Gottes verzweifeln; er sollte nicht denken, dass Gott ihn nicht aus der Misere wieder herausholt.  In der Tat kommt der Name Satans auf arabisch (Iblis) von der Wurzel ablasa, was "verzweifeln" bedeutet.  Ein Unglück traf Satan (er wurde "degradiert" als Adam geschaffen wurde); anstatt zu denken, dass dies etwas Gutes von Gott sei, verzweifelte Satan an der Gnade Gottes begann daraufhin seinen hedonistischen Lebensstil.  Ähnlich ist es, wenn ein Unheil manche Menschen trifft, dann greifen sie zu Alkohol und anderen sündhaften Dingen, um ihren Schmerz zu ersticken.  Die Gläubigen aber sollten nicht in Verzweiflung versinken, sondern sie wenden sich in Anbetung zu Gott.  Gott sichert Seiner Schöpfung zu:

Beim Vormittag und bei der Nacht, wenn alles still ist! Dein Herr hat dich weder verlassen, noch verabscheut. Wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits. Und wahrlich, dein Herr wird dir geben und du wirst wohlzufrieden sein.” (Quran 93:1-5)

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