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Umgang mit Kummer im Islam (teil 1 von 5)

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Beschreibung: Warum geschehen schlechte Dinge gemäß dem Qur´an? 

  • von J. Hashmi (© 2012 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 30 Apr 2012
  • Zuletzt verändert am 30 Apr 2012
  • Gedruckt: 325
  • Gesehen: 22355 (Tagesmittelwerte: 9)
  • Bewertung: 5 von 5
  • Bewertet von: 2
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Krieg.  Hunger.  Leid.  Kein Tag vergeht, an dem die Abendnachrichten keine entsetzlichen Geschichten von Menschen in Verzweiflung und weltweitem Elend zeigen.  Auf einer persönlicheren Ebene sind viele von uns in ihren täglichen Leben von Kummer und Depressionen betroffen.  Ein geliebter Mensch verstirbt.  Ein finanzieller Zusammenbruch.  Ein betrügender Ehegatte.  Warum also lässt Gott zu, dass guten Menschen schlimme Dinge widerfahren?  Dies ist eine Frage, mit der sich Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeiten seit Hunderten von Jahren quälen.  Sie ist einer der größten Stolpersteine des Glaubens, und sie hat zahllose Menschen dazu gebracht, überhaupt nicht an Gott zu glauben.

Theisten haben versucht, Gott und das Böse in einer Reihe von Möglichkeiten in Einklang zu bringen.  Einige Götzendiener haben behauptet, dass Gott das Böse hasse, aber Er sei zu machtlos, um es zu verhindern.  Diese Vorstellung wird allerdings vom Qur´an widerlegt, denn sie stellt Gottes Stellung als den Angesehensten (Al-Aziez), den Unterwerfenden (Al-Jabbaar), den Starken (Al-Qawiyy) und den Seine Bestimmung Durchsetzenden (Al-Qadir) in Frage.  Andere behaupten, dass Gott vielleicht in der Lage sei, Böses abzuwenden, aber Er wisse nicht, wann oder wo Böses geschehen würde.  Diese Vorstellung degradiert Gott zu einem Feuerwehrmann, der erst auf der Bildfläche erscheint, wenn die Hälfte des Gebäudes heruntergebrannt ist.  Also ist dies auch eine unhaltbare Behauptung, denn Gott wird im Qur'an als der Allwissende (Al-Aalim), der Allsehende (Al-Basier), der Allhörende (Al-Samie') und der beständige Eigentümer und Überwacher von allem (Al-Maliek) bezeichnet.  Es würde tatsächlich als blasphemisch angesehen, Gottes Macht in Frage zu stellen: wenn Gott alles Schlechte auf dieser Erde entfernen wollte, dann könnte Ihn nichts davon abnhalten. 

Polytheistische Religionen verfügen darüber hinaus noch über eine weitere Hypothese: Gott ist Gut, aber es gäbe noch andere böse Götter, die Seine Güte vereiteln wollten und Korruption auf Erden verbreiten.  Gott sei daher im Kampf mit diesen Gottheiten blockiert.  Vielleich sei Satan ein Gegen-Gott, mit dem Gott ständig kämpfen muss.  Doch diese Idee – von vielen Göttern – wird im Qur´an kategorisch abgelehnt, der Gott als den Einen (Al-Wahid), den Einen und Einzigen (Al-Ahad), den Ersten (Al-Awwal) und den Letzten (Al-Akhir) beschreibt.  Der Qur´an betont, dass es keine Götter neben Gott gibt; beispielsweise sagt der Qur´an:

Euer Gott ist ein Einziger Gott, es ist kein Gott außer Ihm!” (Quran 2:163)

Mit über tausend Versen diesbezüglich ist es unmöglich an mehrere Götter zu glauben; vielmehr gibt es nur Einen Einzigen Allerhöchsten Gott.

Die antiken Gnostiker hatten so sehr Schwierigkeiten damit, das Böse in dieser Welt mit Gott zu versöhnen, dass sie schlussfolgerten, dass Gott Selbst böse sein müsse.  Menschen, die von dieser Behauptung weiter ausgehen, argumentieren, Gott könne nicht gleichzeitig der Allmächtige und der All-Liebende sein.  Wenn Gott in der Lage ist, Böses zu beseitigen und es nicht tue, dann müsste Er dafür böse sein.  Doch wird diese Vorstellung vom Qur´an bedingungslos abgelehnt, der erklärt, dass Gott der Quell der Liebe ist (Al-Wadud), der Gütigste (Al-Barr) und der Großzügigste (Al-Kariem).  Der Qur´an bezeichnet Gott auch als den Barmherzigsten (Al-Rahiem), den Allerbarmer (Al-Rahmaan), den stets Verzeihenden (Al-Ghaffaar), den Herrn der unendlichen Gnade (Dhul Fadl al-Adthiem) und der Quell allen Friedens und jeglicher Sicherheit (Al-Salaam).

Damit bestätigt der Qur´an, dass Gott sowohl Allmächtig als auch Liebend ist; wie also können diese beiden Eigenschaften miteinander vereinbart werden, angesichts der Tatsache, dass die Welt voller Übel ist?  Die islamische Perspektive ist, dass Gott "schlimme" Dinge geschehen lässt, um etwas größeres Gutes zu erreichen.  Gott prüft Seine Diener mit Leid, um sie zu Menschen der Art zu formen, wie Er sie haben möchte.  Durch das Leiden können die Menschen Eigenschaften entwickeln, die ewig bleiben: Standhaftigkeit und Geduld im Angesicht der großen Not, ebenso wie große Demut und Milde.  Vor allem aber bewirkt das Leiden, dass sich die Menschen hilfesuchend Gott zuwenden; es festigt und unterscheidet die wahren Gläubigen von den falschen.

Leid lässt Menschen Gottes gedenken

Menschliche Wesen tendieren dazu, Gott zu vergessen, wenn es ihnen gut geht, und sie gedenken Seiner nur, wenn sie von Leid heimgesucht werden.  Der Qur´an gibt uns ein Beispiel von einem Schiff: wenn das Schiff sachte dahinsegelt, dann gedenken seine Insassen nicht Gottes, aber wenn der Wind droht, das Schiff zu kentern, fangen seine Insassen plötzlich an, ernsthaft zu Gott zu beten.  Der Qur´an sagt:

Euer Herr ist es, Der die Schiffe auf dem Meer für euch treibt, auf daß ihr nach Seiner Gnade trachten möget. Wahrlich, Er ist gegen euch Barmherzig.  Und wenn euch auf dem Meer ein Unheil trifft: verloren sind jene die ihr an Seiner Statt anruft. Hat Er euch aber ans Land gerettet, dann kehrt ihr euch (von Ihm) ab; denn der Mensch ist undankbar!” (Quran 17:66-67)

Dieses Beispiel kann auf unsere tag-täglichen Leben übertragen werden.  Eine Person mag Gott vergessen, solange ihre finanzielle Situation gut ist, wenn sie aber arbeitslos wird, dann bittet sie plötzlich Gott um Hilfe.  Als der Prophet Muhammad die Botschaft Gottes verkündete, waren es die Armen und die Sklaven, die den Großteil seiner Anhänger ausmachten.  Die reichen und wohlhabenden Führer von Mekka andererseits fuhren damit fort, ein von Gott entferntes Leben zu führen.  Es ist allgemein bekannt, dass reiche Leute – wie Schauspieler, Sänger und andere Berühmtheiten – die gottlosesten Leben führen.  Währenddessen klammern sich die Sanftmütigen und Bedürftigen mehr an Gott.  Dies bedeutet, dass das Leiden nicht notwendigerweise etwas Schlechtes sein muss, und Reichtum ist nicht notwendigerweise etwas Gutes.  Gott sagt im Qur´an:

Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Gott weiß es, doch ihr wisset es nicht!” (Quran 2:216)

Dies ist alles Teil der menschlichen Psychologie: wir vergessen Gott in guten Zeiten und wir gedenken Seiner in Zeiten der Not.  Daher betrübt Gott uns mit Prüfungen und Leiden, damit wir uns Ihm wieder zuwenden und Seine Gnade ersuchen.  Wie viele unzählige Menschen haben sich Gott zugewandt und wurden zum Islam geführt, nachdem sie von Leiden über Leiden heimgesucht worden waren?  Ein Beispiel das mir einfällt, ist das eines gut-meinenden Politikers, der beabsichtigt, Gutes zu tun, aber sobald er an die Macht kommt, verdirbt ihn das System.  Bald fängt er an, Bestechungsgelder zu nehmen und zu geben, er beginnt, das gottlose Leben eines reichen Politikers zu führen, verschwenderisch und extravagant.  Dann plötzlich bewirkt Gott seine Verhaftung; der Mann verliert allen Reichtum, seine Frau verlässt ihn und er verrottet im Knast.  Letztendlich nachdem er über seine Gewinne und Verluste nachgedacht hat, wendet sich der Mann Gott zu.  Also widerfuhren diesem Mann so schlimme Dinge, damit etwas größeres Gutes geschehen konnte.  Als er reich gewesen war, strebte er der Hölle zu, aber als Gott ihn mit Leiden heimsuchte, änderte er seinen Kurs; das zeitweilige Leiden im Gefängnis ist in der Tat ein kleiner Preis verglichen mit der Ewigen Glückseligkeit im Paradies.  Schließlich sehen wir, wie Gott es zulässt, dass guten Menschen schlimme Dinge geschehen, damit etwas größeres Gutes auf lange Sicht zustande kommt. 

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