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Die Namen Gottes (teil 1 von 3): Wer ist Allah? 

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Beschreibung: Die islamische Vorstellung von Gott, die Bedeutung des Wortes "Allah" und eine Einleitung zu den verschiedenen Namen Gottes. 

  • von Aisha Stacey (© 2009 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 26 Oct 2009
  • Zuletzt verändert am 26 Oct 2009
  • Gedruckt: 324
  • Gesehen: 14134 (Tagesmittelwerte: 3)
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In jeder Diskussion über die Namen Gottes ist es wichtig, zu verstehen, dass Muslime an Einen Wahren Gott glauben, den Einzigen Schöpfer, den Einen, der Herrschaft besitzt über alles, das existiert, das je existiert hat oder existieren wird.  Ein Muslim betet denselben Einen Gott an, den alle Propheten angebetet haben. 

“...Waret ihr etwa Zeugen, als Jakob im Sterben lag.  Als er zu seinen Söhnen sagte: "Wem werdet ihr dienen, wenn ich weg bin?"  sagten sie: "Wir dienen deinem Gott, dem Gott deiner Väter Abraham, Ismael und Isaak, dem Einzigen Gott, und Ihm sind wir ergeben.” (Quran 2:133)

Zu den Propheten des Islam gehören dieselben Propheten, die auch in den jüdischen und christlichen Überlieferungen präsent sind; sie alle kamen zu ihrem Volk mit derselben Botschaft – den Einen Gott zu erkennen und anzubeten.  Judentum und Christentum in ihrer ursprünglichen Form und auch der Islam, wie wir ihn heute kennen, denn sie alle kommen von diesem Einen Wahren Gott.  Der Islam allerdings, der dem Propheten Muhammad offenbart worden war, ist die Vervollständigung von Gottes Offenbarungen für die Menschheit.  Wenn uns dies klar geworden ist, wird es gleichermaßen wichtig, zu verstehen, dass der Islam jegliche Vorstellung, dass Gott Partner oder Teilhaber besäße, oder dass Er Sich auf irgendeine Weise mit Menschen oder Tieren verbindet, um eine Gottheit zu bilden, zurückweist.  Gott ist Gott, der Eine und Einzige; “...es gibt nichts Seinesgleichen.”  (Quran 42:11)

Muslime glauben an den Einen, Einzigen, Barmherzigen Gott, den einzigen Schöpfer und Erhalter des Universums, und sie rufen Ihn bei Seinem offenbarten Namen – Allah.  In diesem Zeitalter der Massenmedien und freien technologischen Entwicklungen gibt es kaum einen einzigen Menschen, der dieses Wort noch nicht gehört und verstanden hat, dass es Teil einer Glaubensweise ist, das Islam heißt.  Allerdings gibt es vielleicht auch manche Verwirrung und man könnte sich fragen, wer Allah ist. 

Auf arabisch bedeutet Allah der Eine, Einzige Gott, Der jeglicher Ergebenheit und Demut würdig ist.  Jüdische und christliche Araber sprechen auch von Gott als Allah, und Er ist Derselbe Wahre Gott, auf Den sich die Passage aus der Bibel bezieht:  “Höre, o Israel, der HERR, unser Gott, ist allein der HERR.”  (5 Moses 6:4 & Markus 12:29)  Das Wort Gott wird auf verschiedenen Sprachen unterschiedlich geschrieben und gesprochen: die Franzosen nennen Ihn Dieu, die Spanier Dios, und die Chinesen nennen den Einen Gott Shangdi, trotzdem, der Gott der monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) ist Derselbe.  

Die Unterschiede und Verwirrungen, die aus dem Wort "Gott" entstehen, ist, dass daraus der Plural gebildet werden kann, wie bei Götter, oder das Geschlecht verändert werden kann, wie bei Göttin.  Das ist im Arabischen nicht der Fall.  Das Wort Allah steht allein, es gibt keinen Plural und kein Geschlecht.  Die Verwendung der Worte Er oder Ihn sind grammatikalisch einzigartig und zeigen keinesfalls an, dass Allah ein Geschlecht in irgendeiner Form besäße, das uns verständlich wäre.  Allah ist Einzigartig und Er teilt Seinen Namen mit nichts, das Götzen beschreiben könnte.  Sein Name kann nicht verändert werden.  Allah beschreibt Sich im Qur´an: 

Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger. Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). [1]  Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, und Ihm ebenbürtig ist keiner.” (Quran 112)

Ein Muslim ist der, der sich Gott ergeben hat und der nicht daran zweifelt, dass Er der Eine und Einzige Schöpfer ist.  Ein Muslim ist dankbar für alle Geschenke und den Segen, den Gott ihm gewährt hat; er blickt sich um und sieht die Wunder des Universums.  Ein Muslim wundert sich über die Tiefe der Ozeane und die feinen Blütenblätter einer Blume.  Allerdings ist dieser Glaube nicht das einzige, das von einem Muslim erwartet wird, er muss auch mit Gewissheit glauben, dass Gott Allein die Anbetung zusteht.  Er hat keinen Partner, keinesgleichen und keine Söhne oder Töchter. 

Er ist Gott – Allah.  Das gesamte Universum bezeugt Seine Einheit.  Wenn man tatsächlich über das Universum nachdenkt, vom niedrigsten Sandkorn bis hin zu den mächtigen, majestätischen Bergen, kann man die Pracht Gottes erkennen.  Dieses breite Universum unterliegt einem präzisen System, alles ist an seinem korrekten Platz, in den richtigen Proportionen erschaffen.  Die Sonne geht auf und wirft ihren Glanz auf uns, die Blumen blühen und das Leben entspringt winzigen unbelebten Samen.  Gott hat jedem Teil der Schöpfung gegeben, was sie benötigt, und Er hat sie zu dem geleitet, was am passendsten ist.  Alles in der Schöpfung braucht Ihn, aber Er braucht keinen.  Jede Schöpfung hat einen Zweck und diesen Zweck zu erfüllen, ist eine Anerkennung der Rechte des Schöpfers.  Gott sagt im Qur´an, dass Er uns nur erschuf, damit wir Ihm dienen (Quran 51:56) und dass dies Sein Recht über uns ist. 

Das erste Prinzip und der Brennpunkt des Islam ist der Glaube an Gott, und der gesamte Qur´an ist ihm gewidmet.  Er spricht direkt über Gott und Sein Wesen, Seine Namen, Eigenschaften und Taten.  Gott wird im Qur´an mit dem einen oder anderen Seiner Namen oder Eigenschaften 10 062 mal erwähnt.  Der größte Name Gottes ist Allah.  

“Allah!  Es ist kein Gott außer Ihm.  Ihm kommen die schönsten Namen zu.” (Quran 20:8)

“Und Allahs sind die schönsten Namen; so ruft Ihn mit ihnen an.  Und lasset jene sein, die hinsichtlich Seiner Namen eine abwegige Haltung einnehmen.” (Quran 7:180)

Ein Muslim wird ermutigt, Gottes zu gedenken und Ihm jederzeit dankbar zu sein, und eine einfache, aber nutzbringende Art dies zu tun, ist nachzudenken und Seine wunderschönen Namen zu verstehen.  Anhand dieser Namen sind wir in der Lage, unseren Schöpfer zu kennen und zu lernen, wie wir Ihn preisen und anbeten sollen und Ihn mit den Namen zu rufen, die auf unsere Bedürfnisse hinweisen. 

Es ist bekannt, dass der Prophet Muhammad, wenn er Bittgebete sprach, zu sagen pflegte: "O Gott, ich bitte Dich bei jedem Namen, mit dem du Dich Selbst bezeichnet hast oder den Du in Deinem Buch offenbart hast oder den Du jemandem von Deiner Schöpfung gelehrt hast oder den Du mit dem Wissen von der Verborgenheit für Dich behalten hast.”  (Ahmad)  Daher sind Seine Namen nicht auf das beschränkt, was Er im Qur´an oder den Überlieferungen des Propheten Muhammad offenbart hat.  

Gott sagt im Qur´an: “Wahrlich, Ich bin Allah.  Es ist kein Gott außer Mir, darum diene Mir...”  (Quran 20:14).  Um Gott zu dienen, muss man Gott kennen.  Wir gewinnen wirklichen und ewig andauernden Nutzen von diesem Wissen.  Es erhöht den Glauben und gestattet dem Herzen, eine Verbindung mit dem Allermächtigsten, dem Allerweisesten und dem Allergerechtesten aufzubauen - Allah. 



Footnotes:

[1] Auf arabisch “Samad” (Der Sich Selbst genügende Meister, Den alle Geschöpfe brauchen, Er ißt nicht und trinkt nicht.)

 

 

Die Namen Gottes (teil 2 von 3): Der Barmherzigste

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Beschreibung: Eine Erklärung der Schönsten Namen Allahs: Ar-Rahman und Ar-Rahiem.

  • von Aisha Stacey (© 2009 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 02 Nov 2009
  • Zuletzt verändert am 21 Oct 2010
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Im Namen Gottes (Allahs), des Allerbarmers, des Barmherzigsten.  

Dieser Artikel beginnt auf dieselbe Weise wie der Muslim viele seiner Unternehmungen einleitet.  Bevor er mit den weltlichsten Dingen des Lebens beginntn, wie essen, trinken, anziehen oder baden, macht der Muslim aus seiner Anstrengung eine gottesdienstliche Handlung, indem er den Namen Gottes erwähnt.  Er (Gott) ist der Gnädigste und Barmherzigste.  Seine Gnade umfasst alle Dinge und ist die Quelle jeglichen Mitleids und Gnade, die existieren.  Gott sagt uns im Qur´an: “Meine Barmherzigkeit umfasst alle Dinge... ” (Quran 7:156)

Aus den Aussagen des Propheten Muhammad wissen wir, dass Gott, als Er die Schöpfung beschlossen hatte, gesagt hat:  “…und Meine Gnade überwiegt Meinen Zorn.” ( Sahieh Bukhari und Muslim) Was genau ist Gnade?  Das Wörterbuch definiert sie als Veranlagung, freundlich und verzeihend zu sein und dass sie das Gefühl des Mitleids motiviert.[1]  Der arabische Begriff für Gnade ist rahmah und zwei der wichtigsten Namen Gottes werden von dieser Wurzel abgeleitet.  Ar Rahman – der Allerbarmer und Ar Rahiem – der Barmherzigste.  Die Gnade Gottes ist jene himmlische Eigenschaft, die Sanftheit, Achtung, Sorge, Überlegung, Liebe und Vergebung umfasst.  Wenn diese Eigenschaften in dieser Welt zu beobachten sind, dann handelt es sich um eine einfache Widerspiegelung der Gnade Gottes gegenüber seiner Schöpfung.     

 Prophet Muhammad klärte uns darüber auf, dass Gott zu Seinen Geschöpfen barmherziger ist als eine Mutter zu ihrem Kind (Sahieh Bukhari and Muslim) und tatsächlich wird das arabische Wort für Gebärmutter, rahiem, von derselben Wurzel abgeleitet, wie das Wort Gnade - rahmah.  Es ist bedeutungsvoll, dass eine einzigartige Verknüpfung zwischen der Gnade Gottes und der Gebärmutter besteht.  Gott ernährt uns und gewährt uns Schutz, genau wie die Gebärmutter das Ungeborene ernährt und beschützt. 

Der Prophet Muhammad erläuterte die Eigenschaft der Gnade seinen Gefährten, indem er ihnen sagte, die Gnade Gottes bestehe aus hundert Teilen und einen Teil davon hat Er auf die Erde niedergesandt, die von Seiner Schöpfung geteilt wird.  Aus diesem Grund empfinden die Menschen Mitleid und Freundlichkeit für einander und wilde Tiere behandeln ihren Nachwuchs mit Sanftmut.  Die anderen 99 Teile behielt Gott allerdings für sich, um sie am Tag des Gerichts für die Gläubigen zu verwenden.  (Sahieh Muslim)

Die gesamte Schöpfung zeigt Liebe und Mitleid für einander nur aus dieser einen Portion an Gnade.  Menschen geben bereitwillig den Armen und Bedürftigen, Familien unterstützen und lieben einander und Tiere beschützen ihre Jungen.  Gnade und Mitleid berücksichtigt allgemein den Bedarf, das Leiden zu vermindern und Freundlichkeit und Freude zu verbreiten.  Obwohl diese Welt manchmal ein dunkler und düsterer Ort zu sein scheint, kann man die Gnade Gottes sehen und fühlen, sofern man nachdenkt und überlegt.  Der Regen fällt, die Sonne scheint, ein Kind ergreift die Hand seines Vaters und das Kätzchen kuschelt sich in die schützende Wärme seiner Mutter.  Gottes Gnade ist stark und um uns herum sichtbar und am Tag des Gerichts wird Er diese Gnade vervollständigen, indem Er die letzten 99 Teile hinzufügt und Gnade, Liebe und Mitleid denen gewährt, die glaubten, rechtschaffene Taten verrichteten und versucht haben, Gott in allen Angelegenheiten zufrieden zu stellen.  Diese Vorstellung ist Ehrfurcht einflößend; die Gnade Gottes kennt keine Grenzen. 

Als ein Zeichen für die unendliche Gnade Gottes gegenüber der Menschheit, sandte Er ihnen Propheten und Gesandte, um uns rechtzuleiten und zu helfen, auf Seinem Geraden Weg zu bleiben, der zum Ewigen Paradies führt.  Gott sagte, Er hat den Propheten Muhammad zu den Menschen nur aus Gnade gesandt. 

“Und Wir entsandten dich nur aus Barmherzigkeit für alle Welten.” (Quran 21:107)

Der Prophet Muhammad war die Verkörperung der Gnade; er zeigte Mitleid zu denen, die ihn umgaben, seiner Familie, den Waisen, Freunden und Fremden.  Gott sprach zu ihm, indem er sagte: 

“Und in Anbetracht der Barmherzigkeit Gottes warst du (o Muhammad) mild zu ihnen; wärst du aber rauh und harten Herzens gewesen, so wären sie dir davongelaufen.  Darum vergib ihnen und bitte für sie um Verzeihung und ziehe sie in der Sache zu Rate...” (Quran 3:159)

Der Prophet Muhammad konnte oft gehört werden, wie er die Gnade Gottes für die Gläubigen erbat und die Muslime grüßen einander, indem sie sagen: Assalamu alaikum wa Rahmatullah (Gottes Friede und Gnade seien mit dir.)  Gnade und alles, was sie beinhaltet, ist ein sehr wichtiges Konzept im Islam, denn von ihr gehen Großzügigkeit, Respekt, Toleranz und Vergebung, alle guten Eigenschaften aus, von denen erwartet wird, dass ein Muslim sie in seinem Leben pflegt. 

Als schwache Menschen fühlen wir uns oft verloren und allein in dieser Welt, die uns der Gnade beraubt erscheint und gerade in solchen Zeiten sollten wir uns zu Gott wenden und Seine Gnade und Vergebung erflehen.  Wenn wir uns Ihm in wahrer Ergebenheit zuwenden, kommt Seine Ruhe über uns und wir sind in der Lage, die Eigenschaft Seiner Gnade zu spüren und sie in der Welt um uns herum zu erkennen. 

Die Hand, die deine in der Dunkelheit ergreift, ist eine Widerspiegelung der Gnade Gottes, das gleiche gilt für das freundliche Wort zu einem Fremden, der Regen, der auf die ausgedörrte Erde fällt und die lachenden Augen eines Kindes.  Die Gnade Gottes ist die Quelle alles Gutem, Wohlmeinendem oder Frommem.  Gott hat uns befähigt, das Maß Seiner Pracht zu verstehen, indem Er uns Seine Schönsten Namen offenbart hat, manche davon weisen auf Seine Gnade hin und wir werden aufgefordert, Ihn mit diesen Namen anzurufen.  

Ar-Rahman (der Allerbarmer), ar-Rahiem (Barmherzigste), al-Barr (der Wohltäter), al-Kariem (der Großzügigste), al-Jawaad (der Großzügig Gebende), al-Ra’uuf (der Mitleidvolle), al-Wahhaab (der Gewährer).

“Und Allahs sind die schönsten Namen; so ruft Ihn mit ihnen an...” (Quran 7:180)

Wir gedenken Ihm mit diesen Namen wenn wir den Bedarf fühlen, uns für die zahllosen Segnungen, die Gott uns gewährt hat, zu bedanken, oder in Zeiten des Leids.  Wir flehen am dringlichsten nach der Gnade Gottes, wenn wir Trost und Sicherheit brauchen.  Wenn die Vergänglichkeit dieser Welt uns scheinbar kraftlos werden läßt, wird uns der Besitzer aller Kraft (Gott) für immer und ewig mit Seiner Gnade einhüllen und Er verlangt dafür nur von uns, dass wir an Ihn glauben und Ihn allein anbeten. 



Footnotes:

[1] Princeton Wordnet.

 

 

Die Namen Gottes (teil 3 von 3): Und fleht Ihn mit ihnen an!

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Beschreibung: Wie wir die Namen Allahs nutzen sollten. 

  • von Aisha Stacey (© 2008 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 09 Nov 2009
  • Zuletzt verändert am 09 Nov 2009
  • Gedruckt: 336
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Gott (Allah) besitzt viele Namen und alle weisen auf Seine Großartigkeit, Seine Vollkommenheit und Seine Majestät hin.  Der Prophet Muhammad sagte: “Gott hat neunundneunzig Namen, einhundert weniger einen; wer sie lernt, wird das Paradies betreten.”[1]  Lernen beinhaltet nicht nur auswendiglernen, sondern auch ihre Bedeutungen sie zu würdigen und Gott mit ihnen anzuflehen. 

Lernen und dann Gottes Namen zu kennen führt die Menschheit dazu, zu verstehen, dass sie geschaffen worden ist, um Gott Allein zu dienen und um Seinen Anweisungen entsprechend zu leben.  Dieses Wissen gestattet der Menschheit, ihr Verständnis von Gott in die Tat umzusetzen und inspiriert sie dazu, ein Leben der Rechtschaffenheit zu leben.  Die Bedeutungen der Namen Gottes zu verstehen, befreit die Menschheit davon, irgendeinen Teil der Schöpfung anzubeten.    

Wenn jemand lernt, dass Gott al-Ahad (der Eine und Einzige) ist, wird er Ihm nichts gleichsetzen; wenn er lernt, dass Er ar-Razzaaq (der Versorger) ist, wird er keinen anderen im Versorgung bitten; wenn er lernt, dass Er al-Ghafar (der Allvergebende) ist, wird es Gott Allein sein, dem er sich um Vergebung bittend zuwendet. 

Prophet Muhammad betonte die Wichtigkeit, Gott mit Seinen Schönsten Namen anzurufen.  Wir wissen, dass er in seinen eigenen Bittgebeten zu Gott sagte: “Oh Gott, ich bitte Dich bei jedem Namen, mit dem du Dich Selbst bezeichnet hast oder den Du in Deinem Buch offenbart hast oder den Du jemandem von Deiner Schöpfung gelehrt hast oder den Du mit dem Wissen von der Verborgenheit für Dich behalten hast.[2]  Wir werden aufgefordert, Gott mit dem Namen anzurufen, der speziell zu der Art der Sorge und Hilfe, um die wir bitten wollen, passt.[3]

Der Name Rabb (Herr) wird in zahlreichen Versen im Qur´an wiederholt.  Der Herr leitet und sorgt sich um alle Gläubigen; Er regelt ihre Angelegenheiten und gewährt Segen, wie Er will.  Im Deutschen gibt es kein wirkliches Äquivalent für  das Wort Rabb.  Es wird häufig als Herr übersetzt, aber dieses Wort gibt nicht die volle Tiefe und Breite der Bedeutung des arabischen Wortes für Rabb wieder.  Es bedeutet, der Eine und Einzige Herr im gesamten Universum, sein Schöpfer, Erhalter, Fürsorger und Verleiher von Sicherheit. 

Die Namen Al-Hakiem (Der Weise) und Al-Hakam (der Richter) weisen darauf hin, dass Gott der Quell jeglicher Weisheit ist, in Seiner Schöpfung und in Seinen Befehlen, und Er ist der Richter über alle Dinge.  Er ist der Eine, Der alles erschaffen hat und daher kennt Er die wahre Weisheit Seiner Schöpfung.  Er richtet zwischen der Menschheit mit Seinem Gesetz, Seinem Erlass und Seiner Belohnung oder Bestrafung.  Er richtet gerecht und unterdrückt niemanden im geringsten.  Keiner wird gezwungen, die Sünde eines anderen zu tragen.  Gott ist in allen Seinen Entscheidungen gerecht.     

“…Und wer ist ein besserer Richter als Gott für ein Volk, das fest im Glauben ist?” (Quran 5:50)

“Gott wird zwischen euch am Tage der Auferstehung über das richten, worüber ihr uneinig waret.” (Quran 22:69)

Gottes Name Al-Qudduus (der Heilige) weist darauf hin, dass Er der Eine ist, Der Gesegnet und Rein ist.  Die Engel loben Ihn und gepriesen ist Er für Seine Tugend und Güte.  Gott ist der Heilige, denn Er ist weit davon entfernt, Gegner, Rivalen, Partner oder Söhne zu haben.  Er ist vollkommen, hat keine Fehler oder Unzulänglichkeiten.  Er steht hoch über allem, das Ihm nahe sein könnte oder in irgendeiner Hinsicht wie Er sein könnte. 

“…Es gibt nichts Seinesgleichen…” (Quran 42:11)

und,

“...und ebenbürtig ist Ihm keiner.” (Quran 112:4)

Zwei von Gottes Namen sind Al-Mu’ti (der Gebende) und Al-Maani’ (der Zurückhaltende).  Niemand kann zurückhalten, was Er gibt und keiner kann geben, was Er zurückhält.  Er ist der Eine, Der gibt, wem Er will, und Der zurückhält von wem er will. 

Prophet Muhammad sagte zu einem seiner jungen Gefährten: 

“Wisse, wenn sich die ganze Welt zusammentäte, um dir in einer Sache zu nutzen, dann würden sie dir nur in etwas nutzen, das Gott bereits für dich vorgeschrieben hat.  Und wenn sie sich zusammentäten, um dir in einer Sache zu schaden, können sie dir nur in etwas schaden, das Gott bereits für dich vorgeschrieben hat.” (At Tirmidi)

Gott ist Asch-Schaakir (der Dankbare) und Asch-Schakuur (der Schätzende).  Er ist der Eine, Der sogar die kleinste Tat anerkennt und sogar die größten Fehler vergibt.  Er vervielfacht gute Taten und schätzt diejenigen, die Ihm danken.  Gott gedenkt derer, die Ihm gedenken.      

“Und sie werden sagen: "Alles Lob gebührt Allah, Der die Traurigkeit von uns genommen hat.  Unser Herr ist wahrlich Allverzeihend, Dankbar.’” (Quran 35:34)

Aus der Aussage des Propheten Muhammad lernen wir: 

“Gott hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben.  Derjenige, der eine gute Tat beabsichtigte und sie nicht ausgeführt hat, dem schreibt Gott sie als eine volle gute Tat auf, aber wenn er sie beabsichtigte und auch ausgeführt hat, dem schreibt Er zehn bis siebenhundert gute Taten dafür auf, oder noch viel mehr.  Aber wenn jemand eine schlechte Tat beabsichtigte und sie nicht ausgeführt hat, dem schreibt Gott eine volle gute Tat auf, aber wenn er sie beabsichtigt und auch ausgeführt hat, dem schreibt Gott eine einzige schlechte Tat auf.” (Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim)

Gott ist der Eine, Der die Menschheit auf den Weg führt, der ihr nutzt und Er beschützt sie.  Gott ist Al-Haadi (der Führer).  Er ist die einzige Quelle der Rechtleitung und der Eine, von Dem jeglicher Schutz ausgeht.  Gottes Rechtleitung läßt die Herzen sich mit Frömmigkeit und Rechtschaffenheit füllen.  Er ist das weisende Licht in der Dunkelheit. 

“…doch dein Herr genügt als Führer und als Helfer.” (Quran 25:31)

Dies sind nur ein paar von den Namen Gottes, die wir im Qur´an und den authentischen Aussagen des Propheten Muhammad finden können.  Du kannst am Ende vieler Verse noch viel mehr von diesen Namen und Eigenschaften finden.  Wenn wir uns nach Gott ausstrecken, streckt Er sich nach uns aus.  Wenn wir Ihn rufen, hört Er und antwortet uns.  Als er über Gott sprach – Allah, den Gnädigen, den Barmherzigsten, sagte der Prophet Muhammad, dass Allah Seine Schöpfung im letzten Drittel der Nacht ruft, indem Er sagt:

“Wer spricht ein Gebet für Mich, damit Ich ihm antworte?  Wer bittet Mich um etwas, damit Ich ihm gebe?  Wer bittet Mich um Vergebung, damit Ich ihm vergeben kann?”[4]



Footnotes:

[1] Sahieh Al-Bukhari

[2] Ahmad, klassifiziert als Sahieh by Albani

[3] Die folgenden Definitionen stammen von Taysier al-Kariem al-Rahmaan fi Tafsier Kalaam al-Mannaan von Schaikh ‘Abd al-Rahmaan al-Sa’di.

[4] Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim, Malik, At Tirmidhi, Abu Dawud

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