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Kapitel 16, An-Nahl (Die Biene) (Teil 2 von 2)

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Beschreibung: Ermahnungen und Belohnungen, Lektionen und Beispiele.

  • von Aisha Stacey (© 2017 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 21 Aug 2017
  • Zuletzt verändert am 21 Aug 2017
  • Gedruckt: 10
  • Gesehen: 1609 (Tagesmittelwerte: 2)
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Verse 61-69  Eine Warnung, um die Dinge zu verdeutlichen

Chapter-16,-An-Nahl-(The-Bee)-Part-2.jpgWenn Gott die Menschheit für das Schlechte bestraft, das sie tut, dann wäre kein Mensch auf der Erde mehr übrig.  Anstatt dessen gibt Er ihnen Aufschub bis zu einem festen Termin.  Es ist eine Zeit, die nicht hinausgezögert oder beschleunigt werden kann.  Sie dichten Gott Töchter an, die sie selbst verabscheuen.  Sie denken, sie werden einen guten Lohn haben, doch ihr Lohn ist die Hölle und sie werden zu den ersten gehören, die dorthin kommen werden.  Die Anhänger Satans werden eine schlimme Strafe erhalten.  Der Qur´an wurde offenbart, um die Dinge, über die sie streiten, zu verdeutlichen, und es ist eine Rechtleitung und eine Gnade für diejenigen, die glauben. 

Gott hat den Regen herab gesandt, um die Erde wieder zu beleben.  Die Kühe produzieren Milch, und die Weinreben und Gärten lassen bekömmliche Lebensmittel aller Art gedeihen.  Diese Dinge sind Zeichen für die Wohltaten Gottes, in ihnen ist eine Lektion für diejenigen, die glauben. Und Gott hat die Biene geschaffen, die Früchte aller Art füttert und Honig produziert, den die Menschen nutzen.  Er hat viele Farben und besitzt heilende Eigenschaften.  Dies ist ein weiteres Zeichen für die Denkenden. 

Verse 70 – 81  Gott gibt Beispiele

Gott hat euch erschaffen und Er ist es, Der euch sterben lässt.  Manche Menschen erreichen ein hohes Alter und werden ihre Fähigkeiten.  Manchen Menschen wird mehr Versorgung als anderen gegeben, und doch teilen viele von denen ihr Vermögen nicht.  Ist das eine Art, wie man die Gaben Gottes leugnet?  Gott hat euch Ehegatten, Kinder und Enkel gegeben, und doch leugnen manche Menschen Seine Gaben.  Die Gottheiten, die sie anstatt Gott anbeten verfügen über keine Macht. 

Gott gibt Beispiele.  Sind Sklaven und diejenigen, die mit allem versorgt sind, denn gleich?  Ist eine Person, die nicht für sich selbst sorgen kann, einer anderen gleich, die rechtschaffen ist und Gerechtigkeit gebietet?  Der Tag des Gerichts wird kommen.  Babys werden geboren und wissen nichts, doch Gott lässt sie hören, sehen und sie bekommen Verstand, damit sie Ihm dankbar sein mögen.  Gott hat die Vögel befähigt zu fliegen, ohne herunter zu fallen.  Er gibt der Menschheit Schutz und alles, was ihr für eure Leben braucht.  Ihr habt Kleidung, die euch vor Hitze und Kälte schützt und andere, die euch im Kampf schützt.  Er gewährt euch Wohltaten, damit ihr Ihm dankbar sein mögt. 

Verse 82 – 89 Die Ungläubigen werden keine Ruhepause fühlen

Die Aufgabe des Propheten besteht nur darin, die Botschaft zu übermitteln.  Die meisten Menschen sind jedoch undankbar und wenden sich ab.  Am Tag des Gerichts wird es von jeder Nation einen Zeugen geben (ihren Gesandten).  Dann wird es zu spät sein für Entschuldigungen.  Die Ungläubigen werden sehen, was sie erwartet, und es wird keinen Aufschub geben.  Wenn die Ungläubigen an ihre falschen Götter appellieren, werden die Götter sie als Lügner bezeichnen und sich von denen lossagen, die sie angebetet haben.  Für diejenigen, die nicht glauben und andere vom Glauben abhalten, wird die Strafe erhöht.  Gott wird einen Zeugen von jedem Volk bringen und der Prophet Muhammad wird der Zeuge für die Muslime sein.  Und der Qur´an ist als Rechtleitung, Gnade und gute Nachricht herab gesandt worden. 

Verse 90 – 100 Gott befiehlt Rechtschaffenheit

Gott befiehlt der Menschheit, gerecht und gütig zu sein und freigiebig zu seine Verwandten zu unterstützen.  Er verbietet Unsittlichkeit und Unterdrückung.  Dies ist eine Ermahnung.  Erfüllt eure Eide, die ihr im Namen Gottes macht, und betrügt euch nicht gegenseitig oder tut euch gegen andere zusammen.  Dies ist eine Prüfung.  Am Tag des Gerichts werden die Dinge, über die ihr diskutiert habt, deutlich gemacht. 

Gott hätte alle zu einem Volk machen können, aber Er gestattet den Menschen nach ihrem eigenen Willen zu leben - doch ihr werdet für eure Taten verantwortlich gemacht.  Betrügt euch nicht gegenseitig und haltet euch nicht davon ab, Gott anzubeten.  Solches zu tun, zieht eine schlimme Strafe nach sich.  Brecht kein Abkommen und keinen Eidschwur.  Weltliche Dinge sind vorübergehend, doch was von Gott kommt ist ewig.  Der Rechtschaffene wird im Jenseits ein neues Leben haben.  Immer wenn ihr aus dem Qur´an rezitiert, sucht Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Satan.  Satan besitzt keine Macht über diejenigen, die sich Gott unterwerfen; seine Macht trifft nur diejenigen, die sich mit ihm (Satan) verbünden und etwas anderes als Gott anbeten. 

Verse 101 – 111 Gott leitet die Ungläubigen nicht recht

Wenn Gott einen Vers durch einen anderen ersetzt, sagen sie, dass der Prophet Muhammad Lügen eingefügt habe, aber sie verstehen nicht, dass der Engel Gabriel die Verse nach und nach gebracht hat, um die Gläubigen Schritt für Schritt zu stärken.  Sie sagen, dass ein menschliches Wesen den Propheten Muhammad die Offenbarungen gelehrt habe, doch dieser Qur´an ist in deutlichem Arabisch.  Wenn die Menschen nicht glauben, wird Gott sie nicht weiter rechtleiten und eine schmerzliche Strafe wird das Endresultat sein.  Sie lieben diese Welt mehr als das Jenseits.  Gott hat die Herzen, Ohren und Augen der Unachtsamen versiegelt, doch diejenigen, die vor der Verfolgung flüchten müssen oder gezwungen werden, Worte des Unglaubens auszusprechen, werden Gottes Gnade und Vergebung spüren.  Jeder, der den richtigen Glauben bewusst leugnet, wird den Zorn Gottes zu spüren bekommen.  Am Tag des Gerichts wird mit jedem gerecht verfahren und jeder wird bekommen, was er verdient.

Verse 112- 117 Eßt von den guten Dingen

Gott liefert ein Beispiel von einer Stadt, die Sicherheit und Versorgung im Überfluss genoß.  Die Menschen wurden undankbar, deshalb wurden sie von Hungersnot und Furcht heimgesucht.  Sie lehnten ihren Gesandten ab und die Strafe überkam sie.  Also esst von den guten Dingen, mit denen Gott euch versorgt, und seid dankbar.  Gott hat nur Verendetes, Blut, Schweinefleisch und das verboten, über das ein anderer Name als der Name Gottes ausgesprochen wurde.  Aber wenn jemand in Not gezwungen ist, diese Dinge zu essen, wird Gott vergebend sein. Erfindet keine Lügen über das, was erlaubt und verboten ist, denn diejenigen, die Lügen über Gott erzählen, werden nur ein wenig Freude haben, bevor die Strafe über sie kommt.

Verse 118 – 128 Folgt dem Beispiel der Rechtschaffenen  und benutzt Weisheit, wenn ihr über Gott sprecht

Den Juden sind bestimmte Dinge verboten gewesen, aber es war keine Härte für sie, sie machten es selbst zu Härte.  Gott ist der Vergebende, wenn jemand aus Unwissenheit das Falsche tut und dannn bereut.  Der Prophet Abraham ist ein gutes Beispiel, er war demütig und gehorsam.  Er war dankbar und hat Gott nichts beigesellt.  Er hatte ein gutes Leben und wird im Jenseits unter den Rechtschaffenen sein.  Der Sabbat-Tag wurde zur Pflicht gemacht, weil sie stritten und darüber uneins gewesen waren, und am Tag des Gerichts wird Gott unter ihnen richten.  Ladet die Menschen mit Weisheit und gutem Rat zu Gott ein.

Diskutiert mit ihnen auf höfliche Weise.  Gott weiß am besten, wer rechtgeleitet sein wird und wer irre gehen wird. 

Wenn ihr Vergeltung üben müsst, soll sie dem Schaden, der zugefügt wurde, proportional sein, allerdings ist es besser, Geduld zu üben.  Dem Propheten Muhammad wird geboten, nicht über die Konspirationen der Ungläubigen bekümmert zu sein.  Gott ist mit den Aufmerksamen und Rechtschaffenen.

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