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Die Psychologie der Selbstkontrolle im Islam (Teil 1 von 2): Entscheidungen und Herausforderungen

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Beschreibung: Freier Wille, Selbstkontrolle und der Weg zum Erfolg. 

  • von Aisha Stacey (© 2017 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 27 Mar 2017
  • Zuletzt verändert am 27 Mar 2017
  • Gedruckt: 21
  • Gesehen: 5959 (Tagesmittelwerte: 5)
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Psychology1.jpgIch beginne Artikel oder Essays über den Islam häufig damit, den Leser an die islamische Lebensweise zu erinnern.  Ja, es ist eine Religion, aber keine, die man zur Seite legen und am Ende der Woche abstauben und in einem Gemeindezentrum vorzeigen kann.  Der Islam durchdringt alles, das ein Gläubiger tut; er beeinflusst sein Benehmen sowohl im bewussten als auch im unbewussten Bereich.  Für diejenigen, die den Islam von außen betrachten, könnte er als ziemlich strenge Religion erscheinen, eine ständige Übung der Selbstkontrolle und ein täglicher Kampf gegen die Versuchung.  In gewisser Hinsicht ist dies eine angemessene Erklärung.  In anderen scheitert sie jämmerlich daran, die symbiotische Beziehung zwischen den Lehren des Islam und dem freien Willen zu erklären.  Wenn wir in diesem Leben auf Erfolg zu hoffen wagen und auf ewigen Erfolg im Jenseits, dann müssen wir das Konzept des freien Willens verstehen. 

Dictionary.com definiert freien Willen als die freie und unabhängige Wahl.  Das British dictionary geht etwas weiter und sagt, freier Wille ist die scheinbare menschliche Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, die nicht von außen festgelegt sind.  Freier Wille ist unsere Fähigkeit, die Art auszuwählen, wie wir auf äußere Stimulation reagieren, wir können wählen, rechtschaffen oder falsch handeln.  Mit anderen Worten wir sind für unsere Taten verantwortlich. 

Gott hat die Menschen mit freiem Willen geschaffen.  Wir haben die Fähigkeit, zwischen Glauben und Unglauben zu wählen, zwischen Gott gehorchen und nicht gehorchen, daher haben wir die Wahl zwischen Belohnung und Strafe.  Die Engel, die keinen freien Willen besitzen, waren überrascht, als Gott menschliche Wesen mit freiem Willen schuf.  Sie waren erstaunt, und fragten Gott, warum er dies tat.  Die Engel sahen, dass die Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu wählen, drastische Konsequenzen für die Erde und für die Menschheit haben würde, die als Sachverwalter auf die Erde gesetzt wurde.    

"…Und als dein Herr zu den Engeln sprach: "Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen", sagten sie: "Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?" Er sagte: "Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisset.’" (Quran 2:30)

Jeden Tag werden wir mit Entscheidungen und Herausforderungen konfrontiert und jeder Gläubige weiß, dass dieses Leben voller Prüfungen ist.  Diese Prüfungen sind von Gott nicht als Stolpersteine für uns gemacht, wie manche Leute denken könnten, sondern um uns mehr Chancen zu geben, das Richtige auszuwählen.  Wir können unsere Stimme wählen, um damit Gott zu lobpreisen, oder wir können sie wählen, um zu schwören und zu lügen; wir können wählen, zur Moschee oder zum islamischen Zentrum zu gehen, oder wir können statt dessen zu Orten des Lasters gehen.  Es gibt nichts, das die Leute daran hindert, die falsche Wahl zu treffen, außer einem kleinen Ding, das sich Selbstkontrolle nennt. 

Selbstkontrolle ist etwas, das in der entwickelten Welt leider fehlt.  Viele Psychologen und Forscher fangen an nahezulegen, sie fehle, weil wir uns darauf konzentriert haben, die Eigenschaft des Selbstgefühls anstelle der Selbstkontrolle zu entwickeln.  Wir haben uns und unsere Kinder davon überzeugt, dass Selbstbewusstsein der Schlüssel zum Erfolg sei.  Nach Jean Twenge, einer Psychologin von vielen mit derselben Idee, ist Selbstbewusstsein nicht der Schlüssel zum Erfolg.  Sie sagt: "Was tatsächlich in den letzten beiden Dekaden weit verbreitet worden ist, dass überaus selbstzufrieden - sich selbstliebend, an sich selbst glaubend - sein, der Schlüssel zum Erfolg ist.  Das interessante an diesem Glauben ist jedoch,  er ist weit verbreitet, er ist sehr tiefgreifend und er ist nicht wahr."[1]  Der Professor der Florida State University Roy Baumeister, der die Themen Selbstachtung gegenüber Selbstkontrolle jahrelang erforscht hat, glaubt, dass Selbstachtung nicht zum Erfolg führt.  "Selbstkontrolle ist viel mächtiger und ein gut unterstützter Grund für den persönlichen Erfolg," sagt er.

Selbstkontrolle ist eine Eigenschaft, die in der Religion des Islam verankert ist und dies ist mit Sicherheit kein Zufall.  Ist es nicht offensichtlich, dass der Zug der Selbstkontrolle etwas ist, von dem Gott will, dass wir danach streben?  In jeder Richtung stehen wir Prüfungen und Versuchungen gegenüber.  Wir sollen den Blick senken, unsere Wut kontrollieren und unsere Worte überdenken, bevor wir sprechen.  Der Fastenmonat Ramadhan ist eine Übung für unsere Selbstkontrolle.  Wir enthalten uns von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang der Nahrung und der Flüssigkeiten.  Wir können hungrig oder durstig sein, doch wir üben Selbstkontrolle, um Gott zufrieden zu stellen und um unsere Belastbarkeit zu fördern.  Unseren Wünschen zu folgen, ist etwas, das  der Islam nicht unterstützt.

"…Doch wenn sie dir keine Folge leisten, dann wisse, daß sie nur ihren eigenen Neigungen folgen. Und wer ist irrender als der, der ohne Führung Gottes seinen eigenen Neigungen folgt?..." (Quran 28:50)

Der Islam fordert uns auf, den Weg zum Erfolg zu verfolgen und er definiert Erfolg als Gott zufrieden zu stellen und damit, mit einem glückseligen Leben im Jenseits belohnt zu werden. Wenn wir keine Selbstkontrolle üben, dann ist es sehr schwer, ewigen Erfolg zu erreichen.  Der Islam fordert nicht, dass wir in der Erwartung eines ewigen, glückseligen Lebens ein elendes Leben führen, sondern er fordert von uns, dass wir unmittelbare Befriedigung hinauszögern, die manchmal davon kommt, dass man auf eine Versuchung zugunsten einer späteren, größeren Belohnung verzichtet.

"Wer aber das Stehen vor seinem Herrn gefürchtet hatte und die eigne Seele von niedrem Gelüst abhielt so wird das Paradies sicherlich (seine) Herberge sein." (Quran 79:40-41)

Vor rund 50 Jahren hat ein Psychologe an der Stanford University in den USA eine Reihe von Experimenten mit Kindern durchgeführt.  Dieses Experiment wurde als das "Marshmallow - Experiment" bekannt und es ging ungefähr so.  Einer Gruppe von Kindern zwischen 4 und 6 Jahren wurde jedem ein Marshmallow gegeben.  Jedem Kind wurde gesagt, dass er oder sie den Marshmallow essen kann, sobald das Experiment vorbei ist, d.h. sofort oder warten, bis das Experiment ca. 15 Minuten später wiederholt wird, dann könnten sie 2 Marshmallows haben.

Später als die Kinder als Jugendliche wieder besucht wurden, zeigte sich, dass diejenigen, die die Belohnung hinausgezögert hatten, höhere Punkte in ihren Prüfungen erreicht hatten.  Es wurde von ihren Eltern beschrieben, dass sie die Fähigkeit zu planen, mit Stress umzugehen und sich zu konzentrieren ohne sich ablenken zu lassen besitzen und sie zeigten in schwierigen Situationen Selbstkontrolle.  Als sie in ihren 40ern wieder besucht wurden, haben die Kinder, die ihre Belohnung beim Marshmallowtest nicht hinauszögern konnten, Aufgaben in Selbstkontrolle nur ziemlich schwach bewältigt.     

Das Marshmallow – Belohnungs - Hinauszögerungsexperiment wude weiter  durchgeführt, sogar 2014 wurde noch über Forschung und Experiment berichtet und dem Hauptwerk hinzugefügt.  Wir, die Psychologen und Amateurpsychologen der Welt, haben viel über die Willensstärke und Selbstkontrolle gelernt.  Selbstkontrolle bedeutet nach Professor Roy Baumeister, die Fähigkeit, die Belohnung hinauszuzögern, doch das ist nicht alles.  Es beinhaltet auch, kurzzeitigen Versuchungen zu widerstehen, um längerfristige Ziele zu erreichen und die Fähigkeit, lieber ein "cooles" kognitives Verhaltenssystem einzusetzen als ein "heißes" emotionales System.  Selbstkontrolle ist ein Synonym für Selbstregulierung, und Selbstregulierung bedeutet, Antworten aufgrund von Regeln, Werten oder Idealen zu verändern, sagt Professor Baumeister.[2]  Für Muslime ist der Wert oder das Ideal die Lebensweise, die als Islam bekannt ist. 

Im nächsten Artikel werden wir die Diskussion fortsetzen, indem wir die Konzepte heißen und kalten Verhaltens in der Selbstregulierung und im Islam betrachten, sowie die Vorstellung, dass Selbstkontrolle wie ein Muskel ermüdet. 



Fußnoten:

[1] http://www.joannejacobs.com/2013/01/self-control-not-self-esteem-leads-to-success/#sthash.KC2Kmz5t.dpuf

[2] Roy F. Baumeister, Self-control – the moral muscle. February 2012 in the British Psychological Society Journal Volume 25 - Part 2.  Pages: 112-115

 

 

Die Psychologie der Selbstkontrolle im Islam (Teil 2 von 2): Die kühle kognitive Annäherung

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Beschreibung: Wie der Islam Selbstkontrolle lehrt und damit auf den Erfolg vorbereitet. 

  • von Aisha Stacey (© 2017 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 27 Mar 2017
  • Zuletzt verändert am 27 Mar 2017
  • Gedruckt: 16
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Psychology2.jpgDer Prophet Muhammad hatte über das Thema Wut viel zu sagen.  Seine Gedanken und Empfehlungen resonnieren perfekt mit der Diskussion über das Widerstehen kurzfristiger Versuchungen, mit denen wir den 1.Teil beendet haben.  In vielen seiner Aussagen und Überlieferungen teilt uns der Prophet Muhammad mit, Selbstkontrolle zu üben und der Quelle des Ärgers lieber mit einer kühlen kognitiven Annäherung zu begegnen, als mit einer heißen Überreaktion.  Die heiße oder emotionale Antwort ist häufig die, die uns am leichtesten fällt, und genauso häufig führt sie zu einem wenig erwünschten Ausgang.  Moderne Studien schlagen vor, dass Menschen, die kosistent eine heiße Antwort wählen, Wege angeboten werden sollen, ihre Reaktion abzukühlen.  Lass uns einige der Hadithe aus der Perspektive der Selbstkontrolle betrachten.

·       "Der Starke ist nicht der, der körperliche Stärke besitzt, sondern der, der seine Wut kontrollieren kann."[1]  Der Prophet Muhammad teilt uns mit, dass es eine starke Persönlichkeit braucht, um Selbstkontrolle zu üben, wenn man wütend ist und dass Selbstkontrolle eine wünschenswerte Eigenschaft für einen Gläubigen ist. 

·       "Wenn einer von euch wütend wird und er steht, dann sollte er sich hinsetzen, bis sein Ärger verschwindet.  Wenn nicht, dann sollte er sich hinlegen."[2]  Wenn jemand von Wut übermannt wird, dann ist es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren und überlegt zu handeln.  Sich hinzusetzen, die Reaktion zu verzögern, gestattet der Person abzukühlen und klar zu denken.  Wenn das Sitzen nicht ausreicht, dann sollten wir uns hinlegen, wird uns mitgeteilt.    Metaphorisch gesehen gießen wir Wasser auf die heiße Reaktion. 

·       "Wenn einer von euch wütend wird, soll er die Gebetswaschung durchführen, denn Wut entsteht vom Feuer."[3]  Die Gebetswaschung gießt buchstäblich Wasser auf eine heiße, unbedachte Reaktion.

Selbstkontrolle kann beschrieben werden als das, was Menschen benutzen, um ihre Impulse und Wünsche einzuschränken.  Es ist die Eigenschaft, eine Reaktion durch eine andere zu ersetzen.  Die Weltpsychologie des 21. Jahrhunderts sieht dies als einen sehr wünschenswerten Charakterzug an, und dass diejenigen, die erfolgreich sein wollen, kultivieren und so lächerlich es klingen mag, üben sollten.  In mehr als einer Studie wurde die Selbstkontrolle mit einem Muskel verglichen.[4]  Selbstkontrolle üben zieht Energie von einer limitierten Quelle, und sobald diese erschöpft ist, gibt es weniger Energie, die für Selbstkontrolle zur Verfügung steht.  Dies ist genau dasselbe wie ein Muskel, der Stärke und Energie erfordert, um Kraft auszuüben, und nach einer Zeit ermüdet.  Allerdings scheint es, je mehr du Selbstkontrolle übst, desto leichter fällt sie dir. 

Die Menschen beginnen den Tag frisch, doch im Laufe des Tages vermindert sich ihre Willenskraft.  Viele Entscheidungen und Selbstregulierung macht sie müde.  Forscher haben beobachtet, dass Selbstkontrolle dazu neigt, später am Tag zusammenzubrechen, insbesondere an anstrengenden, stressreichen Tagen.  Die meisten Diäten werden abends gebrochen, ebenso sexuelle Verfehlungen und Rückfälle in süchtigmachende Verhaltensstörungen treten am Ende langer, stressreicher Tage auf.  Studien haben gezeigt, dass die Bereitschaft der Menschen zu betrügen und zu stehlen ansteigt, nachdem die Reserve ihrer Willenskraft aufgebraucht ist.[5]

Der Islam hat lange schon die Ansicht vertreten, dass Menschen im Tagesverlauf mehr Erinnerungen brauchen.  Wenn wir das Gebet als Erinnerung betrachten, können wir erkennen, dass es diesen Zweck erfüllt, wenn die Menschen im Tagesverlauf müde werden.  Wir beginnen den Tag mit Fajr, dem Morgengebet, und dann folgt ein großer Zeitblock, in dem produktive Arbeit geleistet werden kann.  Jegliche moralischen oder selbstregulierenden Entscheidungen werden mit Leichtigkeit getroffen.  Beim Mittagsgebet haben wir Zeit, dankbar zu sein, unser müdes Gehirn zu erholen und uns daran zu erinnern, dass unsere Leben der Zufriedenheit Gottes gewidmet sind.  Doch es ist immer noch ein langer Tag, wir sind hungrig und erschöpft.    

Diese Erinnerungen von Gott kommen immer wieder; es gibt noch drei Pflichtgebete vor dem Schlafengehen.  Gebete, das sollten wir nicht vergessen, sind wie ein kleiner "Kick", wir verlassen es mit einem erfrischten Gefühl, ein bisschen näher an Gott, und entschlossen, von allem fernzubleiben, das Ihm missfällt.  Wir haben das Antidot für die körperliche und mentale Erschöpfung unserer Muskel.  Wer ist schon geneigt, von seinem Gebetsplatz aufzustehen, um zu betrügen, lügen oder stehlen?

Der Prophet Muhammad sagte, das erste, das von den Taten eines Menschen am Tag des Gerichts beurteilt wird, wird das Gebet sein.  Wenn es in guter Verfassung ist, dann wird er gedeihen, wenn es fehlerhaft ist, wird er scheitern.[6]  Wenn die Verbindung zu Gott den ganzen Tag über gewissenhaft aufrechterhalten wird, gestattet dies der Person, gegen alles Übel und Versuchungen anzukämpfen und es gibt ihr die Kraft, gute Entscheidungen zu treffen, indem sie ihre Willenskraft und Selbstkontrolle einsetzt. 

Wie bei jedem guten Muskel: je mehr wir ihn nutzen, desto stärker wird er und nicht nur das, wir entwickeln das, was eine Muskelerinnerung genannt wird.  Dies sind Erinnerungen von regelmäßigen Aufgaben, die im Gehirn gespeichert werden.  Durch Wiederholung kannst du in etwas extrem gut werden, in Selbstkontrolle zum Beispiel.  Der Beweis legt nahe, dass erfolgreiche Menschen weniger Zeit damit verbrauchen, Versuchungen zu widerstehen und Entscheidungen zu treffen.  Erfolgreiche Menschen sind diejenigen, die mit der Erlaubnis und der Hilfe Gottes eine starke Selbstkontrolle entwickelt haben.  Niemand sagt, dass es leicht ist, aber es ist machbar und erstrebenswert.

Gott erklärt im Qur´an, dass menschliche Wesen Schwächen haben, die ihren Erfolg beeinträchtigen.  Diese Schwäche ist ein Mangel an Willenskraft oder die Unfähigkeit, ihren Sinn für ihren Zweck zu sichern.  Als Gläubige wissen wir, was zu tun ist, doch oft fehlt uns die Selbstkontrolle, die richtige Richtung anzustreben.  Wir haben keine Muskelerinnerung aufgebaut.  Unsere Lebensweise, der Islam, gibt uns unzählige Gelegenheiten, unsere Stärke aufzubauen und zahllose Wege, Selbstkontrolle zu verwenden.   Die neu entwickelte Psychologie der Selbstkontrolle wurde in der Religion des Islam bereits seit ziemlich langer Zeit aufgenommen, seit Adam um genau zu sein.

"Und wahrlich, Wir schlossen zuvor einen Bund mit Adam, aber er vergaß (ihn); Wir fanden in ihm kein Ausharrungsvermögen " (Quran 20:115)

"Und wenn aber einer das Jenseits begehrt und es beharrlich erstrebt und gläubig ist - dessen Eifer wird mit Dank (von Gott) belohnt. " (Quran 17:19)

Eine gute Art, unsere Diskussion über den Islam und Selbstkontrolle zu beenden, ist mit einer Aussage des Propheten Muhammad.  Es ist eine Erinnerung daran, dass selbst die kleinste Anstrengung von Gott riesig anerkannt werden kann.

"...die Taten, die Gott am meisten liebt, (sind die,) die regelmäßig getan werden, auch wenn sie wenig sind."[7]



Fußnoten:

[1] Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim

[2] Abu Dawud.

[3] Ibid

[4]  Muraven, Mark; Baumeister, Roy F.  (2000).  "Self-regulation and depletion of limited resources: Does self-control resemble a muscle?".  Psychological Bulletin 126 (2): 247–59.

Hagger, Martin S.; Wood, Chantelle; Stiff, Chris; Chatzisarantis, Nikos L.  D.  (2010).  "Ego depletion and the strength model of self-control: A meta-analysis".  Psychological Bulletin 136 (4): 495–525.

[5] Mead, N.L., Baumeister, R.F., Gino, F.  et al.  (2009).  Too tired to tell the truth: Self-control resource depletion and dishonesty.  Journal of Experimental Social Psychology, 45, 594–597.

[6] At-Tirmidhi

[7] Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim

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