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Gäste auf islamische Weise behandeln

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Beschreibung: Die Rechte der Gäste und die Verpflichtungen der Gäste gegenüber ihren Gastgebern. 

  • von Aisha Stacey (© 2017 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 19 Mar 2017
  • Zuletzt verändert am 26 Mar 2017
  • Gedruckt: 6
  • Gesehen: 4253 (Tagesmittelwerte: 4)
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TreatingGuest.jpgDie kannst im Lauf deines täglichen Lebens Muslime über die islamische Art reden hören; die islamische Bekleidung, die islamische Art zu essen, und die islamische Art zu waschen.  Dies ist so, weil der Islam eine ganzheitliche Lebensweise ist.  Er ist nicht aufgeteilt in körperliche, emotionale und spirituelle Bereiche; der Islam lehrt vielmehr, dass alle Aspekte des Lebens zusammengenommen einen Zweck erfüllen: Gott zu dienen.

"Und Ich (Gott) habe die Ginn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen)." (Quran 51:56)

Alle Taten, die täglich verrichtet werden und alle Taten die während des Lebens durchgeführt werden, können auf das Level des Gottesdienstes erhoben werden, einfach indem man sie so ausführt, wie der Prophet Muhammad es uns gelehrt hat und indem wir Sein Wohlgefallen damit erreichen wollen.

In diesem Artikel werden wir die islamische Art wie man Gäste behandelt betrachten.  Der Prophet Muhammad erinnerte uns an die hohen Stellung dessen, der seine Gäste gut behandelt, als er sagte: "…Die Gläubigen an Gott und an den Tag des Gerichts sollen ihre Gäste ehren."[1]  Ehren oder einen Gast gut behandeln, ist fest an die beiden wichtigsten Überzeugungen des Islam gekuppelt, mit dem Glauben an Gott und mit dem Glauben an den Tag des Gerichts.  Im Islam ist die Beziehung der Gastfreundschaft dreigeteilt; sie besteht aus dem Gastgeber, dem Gast und Gott.  Gastfreundschaft ist eher ein Recht als ein Geschenk, und die Verpflichtung sie dem Gast zukommen zu lassen, ist eine Verpflichtung von Gott. 

Wenn ein Gast in deinem Haus ankommt, egal ob er oder sie erwartet wird oder nicht, wenn du ein paar einfache Dinge beachtest, ist es leicht, deinem Gast eine angenehme Erfahrung zu vermitteln und den Lohn zu ernten, der duch das Zufriedenstellen Gottes erreicht wird.  Begrüße deine Gäste herzlich, heiße sie in deinem Haus willkommen und bitte sie in einen komfortablen und angemessenen Raum.  Beeile dich, sie mit Essen und Trinken zu versorgen, damit sie um diese Dinge nicht bitten müssen.  Der Prophet Muhammad zeigte seinen Gästen Respekt, indem er ihnen das vorzüglichste Essen anbot und es zügig lieferte.     

Der Gast hat ebenfalls Verpflichtungen.  Eine davon ist, dass er oder sie seinen oder ihren Besuch wenn möglichst vorher anzukündigen.  Eine weiter ist, die Erfrischungen zu probieren und für den Gastgeber zu beten und um Segen zu bitten.  Nachdem er sich um die anfänglichen Bedürfnisse seines Gasts gekümmert hat, sollte der Muslim sich um seine Konversation kümmern.  Wenn der Gast allerdings über verbotene Dinge spricht oder tut, dann hat der Muslim das jedes Recht, ihn zu bitten, davon abzusehen.

Es ist die Pflicht des Gastgebers, alles zu tun, damit sich sein Gast wohl fühlt.  Eine Sache ist, wenn man versucht, seine oder ihre möglichen Bedürfnisse im voraus herauszufinden.  Es ist besser, seinem Gast etwas anzubieten, bevor er oder sie danach fragt, denn ein höflicher Gast wird zögern, um etwas zu bitten.  Aus seiner Rücksichtnahme heraus wird er sogar den Gastgeber daran hindern, irgendetwas anzubieten.  Der Qur´an bietet das Beispiel des Propheten Abraham, der die Bedürfnisse des Gastes vorwegnahm und sich beeilte, sie zu erfüllen. 

Ist die Geschichte von Abrahams geehrten Gästen nicht zu dir ge kommen? Als sie bei ihm eintraten und sprachen: "Frieden!" sagte er: "Frieden, unbekannte Leute." Und er ging unauffällig zu seinen Angehörigen und brachte ein gemästetes Kalb. Und er setzte es ihnen vor. Er sagte: "Wollt ihr nicht essen?" (Quran 51: 24-27)

In einer anderen Überlieferung sagte der Prophet Muhammad: "Wer an Gott und an den Letzten Tag glaubt, soll seinen Nachbarn ehren, wer an Gott und den letzten Tag glaubt, soll seinen Gast ehren, wie es ihm gebührt."  Es wurde gefragt: "Was ist seine Berechtigung, o Gesandter Gottes?"  Er sagte: "[Die beste Behandlung] für einen Tag und eine Nacht; und Gastfreundlichkeit ist für drei Tage und alles darüber hinaus ist ein Almosen, das ihm gewährt wird.  Und wer an Gott und an den Letzten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen oder still bleiben"[2]  

Der Prophet Muhammad sagte ebenfalls: "...Und es ist einem Gast nicht erlaubt, eine so lange Zeit bei seinem Gastgeber zu bleiben, bis er diesen in eine kritische Lage bringt."[3]  Wieder ist es die Verantwortung des Gastes, die Bedingungen des Gastgebers im Kopf zu behalten und ihm nicht mehr aufzubürden, als er leisten kann. Jeder hat verschiedene Verpflichtungen, denen er nachkommen muss, viele davon mögen für den Gast nicht offensichtlich oder erkennbar sein.  Indem er oder sie seinen Aufenthalt in die Länge zieht, könnte er versehentlich seinen oder ihren Gastgeber unerträglichem Druck aussetzen.

Einer der größten Gelehrten des Islam, Abu Hamid Muhammad ibn Muhammad al-Ghazali (1058–1111 nChr.) schrieb in einem seiner Bücher einen wunderschönen Absatz über die Gastfreundschaft des Propheten Muhammad.  "(Er) pflegte seine Gäste zu ehren; er breitete sein Kleidungsstück für einen Gast, mit dem er nicht verwandt war, aus, damit dieser darauf sitzt.  Er pflegte seinen Gast sein eigenes Kissen anzubieten, und er bestand darauf, dass dieser es annahm, bis er es tat.  Keiner kam als Gast zu ihm, der ihn nicht für den großzügigsten Menschen hielt.  Er gab jedem seiner Gefährten, die mit ihm saßen, einen Teil seiner Aufmerksamkeit, also er richtete sein Zuhören, sein Sprechen, seine Blicke und seine Aufmerksamkeit auf alle seine Gefährten.  Seine Treffen waren durch Bescheidenheit, Demut und Ehrlichkeit gekennzeichnet.  Er pflegte seine Gefährten bei ihren beliebtesten Spitznamen zu rufen, um sie zu ehren..."[4]

Die Gefährten waren bemüht, die Art des Propheten Muhammad nachzuahmen.  Ein Vers im Qur´an wurde offenbart, der die Gastfreundschaft des Gefährten Abu Talha und seiner Ehefrau Umm Sulaim hervorhebt.  Abu Talha hieß einen hungrigen Reisenden in seinem Heim willkommen, obwohl sie selbst nur wenig zu essen hatten.  Da bat er seine Frau, irgendwelche Verpflegung zu bringen, die sie hatten und dem Gast zu geben.  Während der Gast sich satt aß, taten sie im schwachen Kerzenschein so, als würden auch sie essen.  Am nächsten Tag überbrachte der Prophet Muhammad ihnen die gute Nachricht, dass Gott einen Vers über sie und ihre Gastfreundlichkeit herabgesandt hat.   

"…sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor ihnen selbst bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit leben. Und wer vor seiner eigenen Habsucht bewahrt ist - das sind die Erfolgreichen." (Quran 59: 9)

Ein Gast genießt im Islam einen besonderen Platz.  Die Gäste zu ehren, ist mit dem Glauben eines wahren Gläubigen fest verbunden.  Unsere rechtschaffenen Vorfahren verstanden das und bemühten sich, es anzuwenden, sogar die ärmsten von ihnen, selbst wenn es manchmal Entbehrungen für sie selbst bedeutete.  Auf der ganzen Welt wirst du Muslime finden, die ihr bestes geben, um die Gastfreundschaft in ihrem Heim oder in ihrer Gemeinde zu wahren.  Die Unterhaltung mit einem Gast ist wichtig - sie deutet auf Respekt und Sorge für den Gast und für Gott hin.  Gastfreundschaft im Islam ist ein Dreieck, das Gott, den Gast und den Gastgeber verbindet.



Fußnoten:

[1] Sahieh Muslim

[2] Sahieh Al-Bukhari

[3] Sahieh Al-Bukhari

[4] Aus: The Message of Islam, von Abdul-Rahman Al-Sheba. Übersetzt von Ghalib Masri.

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