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Jerald F. Dirks, Priester der Vereinigten Methodistenkirche, USA (teil 1 von 4)

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Beschreibung: Das frühe Leben und die Ausbildung des "Harvard Hollis" Gelehrten und Autor des Buches “The Cross and the Crescent” (Das Kreuz und der Halbmond), desillusioniert vom Christentum durch die an der Schule für Theologie erlernten Informationen. Teil1.

  • von Jerald F. Dirks
  • Veröffentlicht am 29 Sep 2008
  • Zuletzt verändert am 29 Sep 2008
  • Gedruckt: 506
  • Gesehen: 11254 (Tagesmittelwerte: 3)
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Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist das Läuten der Kirchenglocke für den Gottesdienst am Sonntagmorgen in der kleinen ländlichen Stadt, in der ich aufgewachsen bin.  Die Methodistenkirche hatte eine alte hölzerne Konstruktion mit einem Glockenturm, zwei Klassenräumen für die Sonntagsschule, gemütlich hinter hölzernen Türen, die sie vom Altarraum trennten, und einem Orgelchor, der die Räume für die Sonntagsschule der älteren Kinder beherbergte.  Sie stand weniger als zwei Häuserblocks von meinem Zuhause entfernt.  Wenn die Glocke läutete, kamen wir als Familie zusammen und pilgerten wie jede Woche zur Kirche. 

In diesem ländlichen Wohngebiet in den 50ern bildeten die drei Kirchen der 500 Einwohnerstadt das Zentrum des Gemeinschaftslebens.  Die örtliche Methodistenkirche, der meine Familie angehörte, veranstaltete gemeinschaftliche Eiscreme-Tage mit handgerührter und hausgemachter Eiscreme, Chicken Potpie Dinner und Getreidebratlingen.  Meine Familie und ich waren immer mit eingebunden, aber jedes kam nur einmal im Jahr vor.  Zusätzlich gab es im Juni immer eine zweiwöchige Gemeinschafts-Bibelschule, deren regelmäßiger Teilnehmer ich bis zur achten Klasse war.  Allerdings waren der Gottesdienst am Sonntagmorgen und die Sonntagsschule wöchentliche Ereignisse und ich war bestrebt, meine Sammlung an Pins für vollständige Teilnahme und Auszeichnungen für das Auswendiglernen von Bibelversen zu vermehren.

In meiner Junior Highschool Zeit war die örtliche Methodistenkirche geschlossen und wir besuchten die Methodistenkirche in der Nachbarstadt, die nur wenig größer war als die Stadt, in der wir lebten.  Dort begannen meine Gedanken zuerst um das Priesteramt zu kreisen.  Ich wurde in der Methodistenjugend aktiv und diente mal als Distrikt- und mal als Konferenzofficer.  Ich wurde auch zum ordentlichen "Prediger" während des jährlichen Youth Sunday Service.  Meine Predigten begannen, weite Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und bald predigte ich gelegentlich auch auf der Kanzel anderer Kirchen, in einem Genesungsheim und bei verschiedenen kirchennahen Jugend- und Damengruppen, wo ich kennzeichnende Teilnehmerrekorde aufstellte.

Im Alter von 17, als ich mein Anfängerjahr am Harvard College begann, hatte sich meine Entscheidung, Geistlicher zu werden, gefestigt.  Während meines Anfängerjahres belegte ich einen zwei Semester dauernden Kurs über vergleichende Religionen, der von Wilfred Cantwell Smith gehalten wurde, dessen besonderes Fachgebiet der Islam war.  Während des Kurses spendete ich dem Islam weitaus weniger Aufmerksamkeit als anderen Religionen, wie dem Hinduismus und Buddhismus, denn die letzteren erschienen mir esoterischer und fremder zu sein.  Im Gegensatz dazu schien mir der Islam meinem eigenen Christentum irgendwie zu ähneln.  Daher konzentrierte ich mich nicht so sehr darauf, wie ich es wahrscheinlich hätte tun sollen, obgleich ich mich daran erinnern kann, für den Kurs ein Referat über das Konzept der Offenbarung im Qur´an geschrieben zu haben.  Nichtsdestotrotz, da es sich bei diesem Kurs um einen nach strengen akademischen Standards und Vorschriften handelte, erwarb ich eine kleine Bibliothek von einem halben Dutzend Büchern über den Islam, alle von Nicht-Muslimen verfasst, und alle von ihnen sollten mir gut 25 Jahre später nützlich sein.  Ich erwarb auch zwei unterschiedliche Übersetzungen der Bedeutung des Qur´an, die ich zu jener Zeit las. 

In jenem Frühling nannte mich Harvard einen "Hollis Scholar", was bedeuten sollte, dass ich einer der besten, angehenden Vor-Theologie-Studenten am College war.  Den Sommer zwischen meinem Anfängerjahr und meinem 2. Sudienjahr verbrachte ich als Jugendpriester an einer ziemlich großen Vereinigten Methodistenkirche.  Im folgenden Sommer erhielt ich von der Vereinigten Methodistenkirche die Lizenz, zu predigen.  Nachdem ich das Harvard College 1971 abgeschlossen hatte, schrieb ich mich in der Harvard Divinity School ein und dort erhielt ich 1974 meinen "Master of Divinity"-Grad, nachdem ich zuvor 1972 in das Diakonat der Vereinigten Methodistenkirche eingetreten war und ein Steward Stipendium von der Vereinigten Methodistenkirche zusätzlich zu meinem Harvard Divinity School Stipendium erhalten hatte.  Während meiner Ausbildung im Priesterseminar absolvierte ich ein zweijähriges Programm als Krankenhauskaplan am Peter Bent Brigham Hospital in Boston.  Nach dem Abschluss von der Harvard Divinity School verbrachte ich den Sommer als Priester zweier Vereinigten Methodistenkirchen im ländlichen Kansas, deren Besucherzahlen derart in die Höhe schnellten, wie seit Jahren nicht.

Äußerlich betrachtet, war ich ein vielversprechender junger Priester, der eine exzellente Ausbildung erhalten hatte, große Menschenmengen am Sonntagmorgen in die Kirche lockte und der bei jeder Stelle seines geistlichen Werdegangs erfolgreich war.  Allerdings, aus meiner Sicht, kämpfte ich einen anhaltenden Krieg, um meine persönliche Integrität angesichts meiner priesterlichen Verantwortlichkeiten zu bewahren.  Dieser Kampf war weit entfernt von denen, die vermutlich einige spätere Televangelisten kämpften, in dem erfolglosen Versuch persönliche Sexualmoral aufrechtzuerhalten.  Demgemäß war es auch ein ganz anderer Kampf als ihn jene kämpfen, die Schlagzeilen füllenden, pädophilen Priester gerade jetzt.  Mein Bestreben, meine persönliche Integrität zu behalten, dürfte der alltäglichste sein, der sich den besser ausgebildeten Mitgliedern des Pristeramts entgegenstellt.  

Es liegt einige Ironie in der Tatsache, dass die vermutlich besten, leuchtendsten und idealistischsten zukünftigen Priester ausgewählt werden, für die beste Ausbildung, d.h. die zur Zeit an der Harvard Divinity School geboten wird.  Die Ironie ist, dass der Seminarteilnehmer so viel historischer Wahrheit ausgesetzt wird, wie bekannt ist:

1)    die Formierung der frühen Kirche, und wie sie durch geopolitische Betrachtungen gestaltet worden ist;

2)    der "ursprüngliche" Wortlaut verschiedener Bibeltexte, von denen viele einen starken Kontrast zu dem bilden, was die meisten Christen lesen, wenn sie ihre Bibel aufschlagen, obgleich manche dieser Informationen nach und nach in neueren und besseren Übersetzungen aufgenommen worden sind;

3)    die Entwicklung derartiger Konzepte, wie die "Dreieinige Gottheit" und die "Gottessohnschaft" Jesu´, Gottes Segen und Friede sei mit ihm:

4)    nicht-religiöse Betrachtungen unterliegen vielen christlichen Glaubensgrundsätzen und Doktrinen;

5)    die Existenz jener frühen Kirchen und christlichen Bewegungen, die nie das Konzept der Dreieinigkeit und die Vorstellung von der Göttlichkeit Jesu´ angenommen haben; und

6)    etc.  (Einige dieser Früchte meiner Ausbildung im Priesterseminar sind in meinem letzten Buch "The Cross and the Crescent:  An Interfaith Dialogue between Christianity and Islam", Amana Publications, 2001 detaillierter beschrieben.)

An sich ist es kein wirkliches Wunder, dass die Mehrheit der Absolventen derartiger Seminare dieses nicht verlassen, um in die Kanzel zu steigen, wo sie das Predigen müssen, von dem sie genau wissen, dass es nicht der Wahrheit entspricht, sondern andere Wege einschlagen.  Dies war auch bei mir der Fall, so dass ich zunächst den Magister und dann den Doktorgrad in klinischer Psychologie errang.  Ich nannte mich weiterhin einen Christ, denn ich brauchte ein wenig Identität und nach alledem war ich ein ordentlicher Priester, trotz meines Vollzeitberufs als freiberuflicher Psychotherapeut.  Allerdings hat meine Ausbildung im Priesterseminar mir jeglichen Glauben, den ich in bezug auf die Dreieinigkeit oder die Göttlichkeit Jesu´, Gottes Segen und Friede sei mit ihm, gehabt haben mag, genommen.  (Befragungen zeigen immer wieder, dass Priester weitaus weniger an diese und andere Doktrinen der Kirche glauben, als die Laien, denen sie predigen.  Priester verstehen Begriffe, wie "Sohn Gottes" metaphorisch, während ihre Gemeinde diese wörtlich nimmt.)  Somit wurde ich zu einem "Weihnachten und Ostern Christen", der sporadisch zur Kirche geht und dann mit den Zähnen knirscht und auf seine Zunge beißt, wenn er in den Predigten das hört, von dem er genau weiß, dass es nicht stimmt.

Das soll nicht heißen, dass ich weniger religiös oder weniger spirituell orientiert gewesen sei, als ich es zuvor gewesen war.  Ich betete regelmäßig, mein Glaube an eine höhere Gottheit blieb fest und sicher, und ich richtete mein eigenes Leben nach den ethischen Richtlinien aus, die ich einst in der Kirche und der Sonntagsschule gelernt hatte.  Die kannte ich einfach besser als die von menschenhand gefertigten Dogmen und Glaubensartikel der organisierten Kirche, die so schwer mit götzendienerischen Einflüssen, polytheistischen Zügen und geopolitischen Betrachtungen einer vergangenen Zeit beladen waren.

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