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Die zweite Säule des Islam: Das Gebet

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Beschreibung: Eine Einführung in die zweite Säule des Islam: das rituelle Gebet, seine spirituellen Dimensionen, den Adhan (Gebetsruf) und das Freitagsgebet (Ğumuah).  

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
  • Gedruckt: 1208
  • Gesehen: 50511 (Tagesmittelwerte: 14)
  • Bewertung: 3.5 von 5
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Salah ist das tägliche rituelle Gebet, das allen Muslimen als eine der Fünf Säulen des Islams auferlegt ist.  Es wird fünfmal am Tag von allen Muslimen verrichtet.  Salah ist ein fest umrissener Gottesdienst, es unterscheidet sich von dem spontanen Gebet aus einer Eingebung heraus.  Muslime beten oder richtiger dienen Gott fünfmal am Tag.:

·        Zwischen dem ersten Morgenlicht und dem Sonnenaufgang.

·        Wenn die Sonne die Mitte des Himmels überschritten hat.

·        Zwischen Nachmittag und Sonnenuntergang.

·        Zwischen Sonnenuntergang und dem letzten Licht des Tages.

·        Zwischen Dunkelheit und Mitternacht.

Abdullahi Haji-Mohamed kniet beim Gebet, während er am Cleveland Hopkins International Flughafen auf Fahrgäste wartet, 4. Mai 2005. (AP Photo/Der ehrliche Händler, Gus Chan)

Jedes Gebet sollte mindestens fünf Minuten dauern, aber es darf verlängert werden, wie es der Betende möchte.  Muslime können an jedem sauberen Ort beten, allein oder in Gemeinschaft, in einer Moschee oder zuhause, bei der Arbeit oder am Straßenrand, drinnen oder draußen.  Unter besonderen Umständen, wie bei Krankheit, auf der Reise oder im Krieg, gibt es bestimmte Verfügungen, die den Menschen das Beten erleichtern. 

Jeden Tag besondere Zeiten einzuhalten, an denen sie Gott nah sind, erinnert die Muslime daran, wie wichtig der Glaube ist und welche Rolle er in jedem Bereich des Lebens spielt.  Muslime beginnen ihren Tag, indem sie sich reinigen und dann im Gebet vor ihrem Herrn stehen.  Die Gebete bestehen aus Rezitationen aus dem Quran auf arabisch und einer Folge von Bewegungen: Stehen, Beugen, Niederwerfen und Sitzen.  Alle Rezitationen und Bewegungen sind Ausdruck der Unterwerfung, Demut und Huldigung Gottes.  Der verschiedenen Haltungen, die Muslime während ihrer Gebete annehmen, spiegeln ihre absolute Unterwürfigkeit wieder; die Worte erinnern sie an ihre Verpflichtungen Gott gegenüber.  Das Gebet ruft auch den Glauben an den Tag des Gerichts wieder wach und ebenso die Tatsache, dass man vor seinen Schöpfer treten und für sein gesamtes Leben Rechenschaft ablegen muss.  So beginnen Muslime ihren Tag.  Im Tagesverlauf ziehen sich die Muslime immer wieder für wenige Minuten von ihren weltlichen Angelegenheiten zurück und stehen vor Gott.  Dies vergegenwärtigt wieder einmal den wahren Sinn des Lebens. 

Diese Gebete dienen im gesamten Tagesverlauf als ständige Mahnung, die dem Gläubigen dabei hilft, im täglichen Stress der Arbeit, der Familie und den Ablenkungen des Lebens, sich Gottes Anwesenheit bewusst zu machen.  Das Gebet stärkt den Glauben, das Bewußtsein der Abhängigkeit von Gott und trägt in das tägliche Leben die Aussicht auf das Leben, das nach dem Tod kommen wird und auf den Tag des Weltengerichts.  Wenn sie sich zum Beten vorbereiten, richten die Muslime ihre Gesichter nach Mekka, zur heiligen Stadt, in der sich die Kaaba befindet (ein uralter Ort der Gottesanbetung, erbaut von dem Propheten Abraham und seinem Sohn Ismael).  Am Ende des Gebets wird die Schahada (Glaubensbezeugung) rezitiert und der Friedensgruß: “Friede sei mit euch allen und der Segen Gottes” wird zweimal wiederholt.

Obgleich es in bestimmten Situationen auch erlaubt ist, das Salah allein zu verrichten, besitzt das Gemeinschaftsgebet in der Moschee eine besondere Tradition. Die männlichen Muslime werden aufgefordert, bestimmte Salah wie auch die fünf Pflichtgebete mit anderen in der Gemeinschaft zu beten.  Mit ihren Gesichtern zur Kaaba nach Mekka gewandt, stehen die Betenden in parallelen Reihen hinter dem Imam, oder Gebetsführer, der vorgibt, wann sie die erforderlichen Körperhaltungen einnehmen.  In vielen muslimischen Ländern hallt der “Gebetsruf” oder “Adhan” über die Dächer.  Mit Hilfe von einem Megaphon ruft der Muezzin:

Allahu Akbar (Gott ist am größten),

Allahu Akbar (Gott ist am größten),

Allahu Akbar (Gott ist am größten),

Allahu Akbar (Gott ist am größten),

 

Asch-hadu an-laa ilaaha ill-Allah (Ich bezeuge, dass niemand der Anbetung würdig ist, außer Gott).

Asch-hadu an-laa ilaaha ill-Allah (Ich bezeuge, dass niemand der Anbetung würdig ist, außer Gott).

 

Asch-hadu anna Muhammad-ar-Rasuul-ullah (Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist).

Asch-hadu anna Muhammad-ar-Rasuul-ullah (Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist).

 

Hayya ‘alas-Salah (Kommt zum Gebet!)

Hayya ‘alas-Salah (Kommt zum Gebet!)

 

Hayya ‘alal-Falah (Kommt zum Erfolg!)

Hayya ‘alal-Falah (Kommt zum Erfolg!)

 

Allahu Akbar (Gott ist am größten),

Allahu Akbar (Gott ist am größten),

 

La ilaaha ill-Allah (Niemand ist der Anbetung würdig, außer Gott).

 

 

Beim Nachmittagsgebet gesellen sich einige Schüler der Nuur-ul-Iman Schule zu den Männern der Islamischen Gemeinde von New Jersey, eine Moschee im vorstädtischen. South Brunswick, N.J., Dienstag, der 13. Mai 2003.  Viele muslimische Gemeinden in den Vereinigten Staaten ziehen aus den Innenstädten in die Vororte. (AP Photo/Daniel Hulshizer)

   Freitag ist der Tag eines besonderen gemeinschaftlichen Gottesdienstes in der islamischen Woche.  Die wöchentliche Versammlung zum Freitagsgebet ist ein wichtiger Dienst.  Das Freitagsgebet ist durch die folgenden Merkmale gekennzeichnet.   

Es fällt in dieselbe Zeit wie das Mittagsgebet, das es ersetzt. 

·        Es muss in einer Gemeinschaft mit einem Gebetsführer, einem ´Imam´, gebetet werden.  Es kann nicht allein verrichtet werden.  Die Muslime im Westen versuchen, ihre Arbeitszeiten so zu arrangieren, dass es ihnen möglich ist, am Gebet teilzunehmen. 

·        Anders als der Sabbath, der ein Tag des Ausruhens ist, ist der Freitag ein Tag der Hingabe und des zusätzlichen Gottsdienstes.  Einem Muslim ist es erlaubt, am Freitag normal zu arbeiten, wie an jedem anderen Tag der Woche.  Er kann seine üblichen Tätigkeiten fortsetzen, aber er muss sie für das Freitagsgebet unterbrechen.  Nach dem Gottesdienst kann er seine weltlichen Tätigkeiten wieder aufnehmen.

·        Üblicherweise wird das Freitagsgebet, wenn möglich, in einer Moschee verrichtet.  Manchmal, wenn keine Moschee verfügbar ist, kann es in einem gemieteten Gebäude, in einem Park oder ähnlichem stattfinden.

·        Wenn die Zeit für das Gebet kommt, wird der Adhan gerufen.  Dann steht der Imam mit dem Gesicht zu den Zuhörern und hält seinen Vortrag (auf arabisch: Khutba), ein essentieller Teil der Zeremonie, der unbedingt erforderlich ist.  Während der Imam spricht, hört jeder Anwesende dem Vortrag still bis zum Ende zu.  Die meisten Imame im englischsprachigen Westen halten den Vortrag auf englisch, aber manche halten ihn auf arabisch.  Jene, die ihn auf arabisch halten, halten oft zuvor eine kurze Ansprache in der Lokalsprache, bevor sie die Khutba beginnen. 

·        Es gibt zwei Vorträge, unterbrochen von einem kurzen Hinsetzen des Imams.  Der Vortrag beginnnt mit Worten, die Gott loben und preisen, und mit Bittgebeten um Segen für den Propheten Muhammad, möge Gott ihn loben. 

·        Nach dem Vortrag wird unter der Leitung des Imam gebetet, der die Fatiha und einen anderen Teil des Quran mit lauter Stimme rezitiert.  Wenn dies erfüllt ist, ist das Gebet vollständig. 

Besondere Gemeinschaftsgebete, die einen Vortrag enthalten, werden ebenfalls am frühen Vormittag an den beiden Festtagen verrichtet.  Einer davon ist der erste Tag gleich nach dem Fastenmonat Ramadhan und der andere nach der Pilgerfahrt oder Hağğ. 

Obwohl sie nicht als Pflicht vorgeschrieben sind, werden freiwillige Gebete, insbesondere während der Nacht empfohlen und von frommen Muslimen verrichtet. 

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