Die Wahrheit ist eins (teil 1 von 2)
|
   
Beschreibung: Der erste Teil eines logischen Arguments, das beweist, dass die Wahrheit absolut und nicht relativ ist, durch Untersuchung von Sitten und Moral verschiedener Zeiten und Orte.
von M. Abdulsalam (© 2006 IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 11 Aug 2008 - Zuletzt verändert am 05 Dec 2010
Gesehen: 10797 (Tagesmittelwerte: 8) - Bewertung: 3.3 von 5 - Bewertet von: 27 Gedruckt: 340 - Emailed: 1 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Beweis für die Wahrhaft-igkeit des Islam
> Logische Beweise
|
|
Wenn man über Religion spricht, hört man
häufig die Feststellung, dass niemand das Recht besitzt, über den Glauben
irgendeines anderen zu richten oder dass Religion die Privatangelegenheit einer
Person sei, und wir könnten nicht sagen, was richtig und was falsch ist. Durch
die gesamte Geschichte hindurch haben die Gesellschaften ihre Gesetze und Werte
auf "absoluten Wahrheiten" aufgebaut, die sie für "richtig"
hielten, und dies aufgrund eines Textes von außen, der als übergeordnet
angesehen wurde, oder aufgrund eines Charakterzuges, der in der angeborenen
Natur des Menschen vorhanden ist, und der ihn bestimmte Dinge für gut und
andere für schlecht halten lässt. Bis zu einem gewissen Grad können Menschen
zwischen gut und böse unterscheiden. Beispielsweise betrachten alle Menschen,
die ihrer natürlichen Veranlagung überlassen werden, ohne Beeinflussung ihres
Verstandes, Kot und Urin als schmutzig. Und auch bestimmte Taten, wie Stehlen,
Töten und Lügen werden allgemein als schlecht anerkannt, während Wahrheit,
Aufrichtigkeit und Ehre als edel betrachtet werden. Dies ist aufgrund eines
Charakterzuges so, mit dem alle Menschen erschaffen wurden, aber wie bereits
oben erwähnt, ist dieser Sinn nur begrenzt.
Wenn jemand sagt, dass man nicht
das Recht besitzt, über den Glauben oder die Taten anderer zu richten, dann
widersprechen sie sich eigentlich selbst. Wenn du jemanden von diesen Menschen
fragen würdest, ob das Töten von Kindern oder Selbstmord richtig und annehmbar
ist, dann wird er natürlich antworten, dass es dies nicht ist. Wenn wir aber
bestimmte Gesellschaften und manche Religionen in Zentralamerika betrachten, so
war Kindsmord für sie ein Weg, sich ihren Göttern zu nähern. Und auch noch
heutzutage gilt es bei den Hindus als lobenswert, wenn sich eine Frau nach dem
Tod ihres Ehemanns selbst tötet. Wenn jemand also wirklich glaubt, dass
Religion etwas sei, das dem Einzelnen selbst überlassen bleiben müsse und dass
niemand das Recht besäße, einzuschreiten oder sie zu richten, dann würde dies
bedeuten, das Töten von Babies, denen, die es für lobenswert halten, zu
erlauben, und dass die Menschen nicht das Recht hätten, darüber zu richten.
Wenn wir diese Dinge auf dem
Niveau des Individuums betrachteten, würden wir feststellen, dass jede Person
ihre eigene Vorstellung von gut und böse besitzt, egal ob diese Vorstellung auf
Religion, Gesetzen, Kultur oder individuellen Ansichten basiert. Einer mag
glauben, dass es durchaus annehmbar ist, Ehebruch zu begehen, während ein
anderer denkt, es sei falsch. Einer könnte meinen, es sei erlaubt, Drogen zu
konsumieren, da es sich ja schließlich um seinen eigenen Körper handle, und
andere halten dies für ein Verbrechen. Niemand wäre in der Lage, zu sagen, was
richtig oder falsch sei, und alle Menschen wären sich selbst überlassen und
würden tun, was sie für "richtig" halten.
Wenn wir diesen Glauben in der
Gesellschaft anwenden würden, hätten wir eine Gemeinschaft, die auf Anarchie gegründet
ist, wo keine Gesetze erlassen oder angewendet werden, denn Gesetz basiert auf dem
Prinzip, dass bestimmte Dinge gut und andere schlecht sind. Wenn man sagt,
dass es bestimmte Wahrheiten gibt, in denen alle Menschen übereinstimmen, und
die als Gesetze angewendet werden können, so gilt diese Feststellung nur bis zu
einer gewissen Grenze, denn wie wir festgestellt haben, besitzen alle Menschen
einen angeborenen Charakterzug, der sie Richtig und Falsch unterscheiden lässt.
Aber wie wir gesehen haben, wird dieser Zug durch äußere Faktoren, wie Umwelt, Psyche
oder Religion verändert, wodurch bestimmte Taten, die eigentlich allgemein als
schlecht und unsittlich eingestuft werden, plötzlich angemessen und annehmbar
erscheinen und manche Dinge, die mit der menschliches Natur eigentlich überhaupt
nicht harmonieren, als Schlüssel zur Erlösung angesehen werden. Dies lässt
sich in demokratischen Gesellschaften beobachten, über deren Gesetze die
Mehrheit bestimmt. Wir sehen, dass viele Dinge, die als ungesetzlich oder
unsittlich betrachtet werden, nun plötzlich gesellschaftlich anerkannt werden,
bis zu dem Maße, dass jemand, wenn er eine andere Meinung zu dem Thema
vertritt, als Außenseiter angesehen wird.
Aus diesem Grund kann es den Menschen
nicht selbst überlassen bleiben, festzulegen, was richtig und was falsch ist. Selbst
in Gesellschaften mit derselben Religion, die eine Trennung von Religion und
Staat festgelegt haben, unterscheiden sich ihre Ansichten doch ziemlich in dem,
was in ihrer Gesellschaft richtig und was falsch ist, obwohl sie in den Dingen,
die ihre Religion vorschreibt, übereinstimmen. Was in Frankreich für ein
angemessenes Alter für das Einverständnis zum Sex gehalten wird, wird in
Amerika als Verführung Minderjähriger eingestuft. Während Abtreibung in einem
Land legal ist, ist sie in einem anderen ein Verbrechen; und wenn Homosexualität
in einem Land als gültige Lebensweise anerkannt ist, gilt sie in einem anderen
als große Sünde.
Wenn wir also jetzt sagen, dass
die Wahrheit absolut und eins ist, und nicht relativ für jedes Individuum und
jede Gesellschaft, dann lautet die nächste Frage: welches sind die Sitten, an
denen man die Wahrheit erkennt und wer ist es, der sie festlegt? Welche sind
die Gesetze, die in der Gesellschaft angewendet werden sollten? Sollten sie
von Gesetzgebern und Richtern entschieden werden, die eine Stufe der
"gesetzlichen Erleuchtung" erreicht haben; von Politikern, die
normalerweise Entscheidungen zu ihrem eigenen Nutzen oder zum Nutzen ihrer
eigenen Länder treffen oder von Philosophen, die durch eigenes Nachsinnen auf
die universellen Wahrheiten gekommen sind? Wie wir bereits zuvor gesehen
haben, kann es nicht den Menschen überlassen bleiben, diese Dinge zu
entscheiden, sonst kommt es zu katastrophalen Ergebnissen, wie man heutzutage
in vielen Gesellschaften sehen kann, die von zahlreichen Krankheiten
heimgesucht werden. Der Einzige, der das Recht besitzt, Richtig und Falsch zu
bestimmen, ist der Eine, der uns erschaffen hat und weiß, was das beste für uns
ist, und das ist Gott, der Allmächtige. Gott war es, der die Welt erschaffen
hat, und Gott war es, der die Waagschalen der Gerechtigkeit aufgestellt hat. Gott
ist der Vollkommene, und Gott irrt sich niemals in irgendeiner Sache.
Der größte Teil unserer Diskussion
handelte um Glaubensdinge in bezug auf Sitten und Taten, aber weitaus wichtiger
sind die Glaubensdinge, die sich auf Gott beziehen; und das ist das Thema des
folgenden Artikels.
|
Die Wahrheit ist eins (teil 2 von 2)
|
   
Beschreibung: Der zweite Teil eines logischen Arguments, das beweist, dass die Wahrheit absolut und nicht relativ ist, durch die Untersuchung der verschiedenen religiösen Prinzipien unterschiedlicher Zeiten und Orte.
von M. Abdulsalam (© 2006 IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 11 Aug 2008 - Zuletzt verändert am 11 Aug 2008
Gesehen: 5996 (Tagesmittelwerte: 5) - Bewertung: 2.8 von 5 - Bewertet von: 26 Gedruckt: 282 - Emailed: 1 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Beweis für die Wahrhaft-igkeit des Islam
> Logische Beweise
|
|
Diejenigen, die glauben, dass die Wahrheit
relativ ist und alle Glaubensrichtungen für richtig halten, behaupten, dass es
nicht möglich sei, zu sagen, der Glaube einer Person sei falsch, denn für sie
ist Religion ein reiner individueller Glaube. Das Falschsein dieser Behauptung
ist ziemlich offensichtlich und wir brauchen hier nicht ins Detail zu gehen, um
dies zu beweisen. Wenn eine Religion glaubt, dass Jesus ein falscher Prophet
war, eine andere hält daran fest, dass er der Sohn Gottes sei, und wieder eine
andere sagt, er war ein Mensch, der dazu auserwählt war, ein Prophet zu sein –
wie können sie alle recht haben? Jesus, Gottes Friede sei mit ihm, muss
zweifellos eines dieser drei oben genannten Dinge sein, und alle drei Behauptungen
auf einmal können nicht richtig sein. Aus diesem Grund, weil nur eine dieser
Behauptungen richtig sein kann, egal welche für wahr befunden wird, sie legt
fest, dass die anderen dann falsch sein müssen.
Dies bedeutet allerdings nicht, dass eine Person
nicht das Recht besäße, zu glauben, was sie will, denn dies ist ein Recht, das
Gott allen Menschen zugestanden hat. Aber zur gleichen Zeit bedeutet es nicht,
das man das andere Extrem nehmen darf und sagen kann, dass alle richtig sind,
und dass man nicht das Recht besäße, ein Urteil über sie zu fällen. Einer
Person das Recht zu geben, zu glauben, was sie will, bedeutet aber auch nicht,
dass sie das Recht besitzt, offen diesen Glauben zu praktizieren oder zu
veröffentlichen; denn Gesetze in der Gesellschaft zielen jeweils auf die
Wirkungen, die von den Handlungen auf einem größeren gesellschaftlichen Niveau
ausgehen, und darauf, ob diese Handlungen für die Gesellschaft im Ganzen
vorteilhaft oder schädlich sind.
Von dem was wir erläutert haben, kann man
eindeutig zu dem Schluss gelangen, dass all die Religionen, die man heutzutage
vorfindet, entweder alle falsch sind, oder dass es unter ihnen eine gibt, die
die verstandesmäßige Wahrheit enthält; denn obgleich die unterschiedlichen
Religionen Ähnlichkeiten besitzen, haben sie doch auch grundlegende
Unterschiede.
Wenn wir sagen würden, dass heute keine
Religion dieser Welt richtig sei, dann hätte das den Glauben zur Folge, dass
Gott ungerecht sei, denn Er hätte uns auf der Erde in Sünde und Übertretung
umherziehen lassen, ohne uns den richtigen Weg zu zeigen, was wir tun sollen;
und dies ist für einen gerechten Gott unmöglich. Daher ist der einzige
logische Schluss, dass es eine wahre Religion gibt, die für alle Bereiche des
Lebens, der Religion, der Moral, der Gesellschaft und für den Einzelnen die
Rechtleitung enthält.
Wie können wir wissen, welche von diesen
eine wahre Religion ist? Es ist an jedem einzelnen Menschen, dieser Frage
nachzugehen. Die Menschen wurden erschaffen, um einen großen Zweck erfüllen,
nicht nur um zu essen, zu schlafen und herumzulaufen, damit sie ihren täglichen
Unterhalt finden und ihre Bedürfnisse erfüllen. Um diesen Zweck zu erfüllen,
muss man versuchen, herauszufinden, worin dieser Zweck besteht, und das kann
nur durch genaue Untersuchung geschehen. Wenn jemand glaubt, dass es einen
Gott gibt und Gott die Menschen nicht sich selbst überlassen hat, damit sie in
die Irre gehen, dann muss er nach der Religion und der Lebensweise suchen, die
Gott offenbart hat. Außerdem wird diese Religion nicht versteckt oder für die
Menschen schwer zu finden oder zu verstehen sein, denn das würde dem Zweck der
Rechtleitung widersprechen. Die Religion muss auch die ganze Zeit hindurch
dieselbe Botschaft beinhalten, denn, wie wir erwähnt haben, kommt alles auf die
eine absolute Wahrheit zurück. Diese Religion kann keine falschen Dinge oder
Widersprüche enthalten, denn diese würden das Falschsein der Religion im Ganzen
beweisen, denn wir würden dann die Richtigkeit ihrer Texte anzweifeln.
Es gibt keine andere Religion, die diese
genannten Bedingungen erfüllt, außer die Religion des Islam; die Religion, die
im Einklang mit der menschlichen Natur steht; die Religion, die seit der
Dämmerung der Menschheit von allen Propheten gepredigt wurde. Andere
Religionen, die man heute noch findet, wie Christentum und Judentum, sind die
Überreste der Religion, die von den Propheten ihrer Zeit gebracht wurde, die
ebenfalls der Islam war. Allerdings wurden sie im Laufe der Zeit verändert und
gingen teilweise verloren und was von dieser Religion zurückblieb, ist eine
Mischung von Wahrheit und Falschheit. Die einzige Religion, die bewahrt
geblieben ist und noch immer dieselbe Botschaft predigt, die alle Propheten
überbracht haben, ist die Religion des Islam; die eine, wahre Religion, die
alle Bereiche des menschlichen Lebens regelt: Religion, Politik, Gesellschaft
und das Leben des Einzelnen; und es ist am Menschen, diese Religion zu
untersuchen, um sich ihrer Wahrheit zu versichern und ihr zu folgen.
|
|