Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu´ (teil 1 von 7): Bibelschreiber
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Beschreibung: Wie die Schreiber der Bibel glaubten, dass Jesus nicht Gott war.
von Shabir Ally
Veröffentlicht am 17 Nov 2008 - Zuletzt verändert am 13 Apr 2009
Gesehen: 5840 (Tagesmittelwerte: 5) - Bewertung: 3.4 von 5 - Bewertet von: 5 Gedruckt: 380 - Emailed: 2 - Kommentiert am: 0
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> Vergleichbare Religion
> Jesus
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Sowohl die Christen wie auch die Muslime
glauben an Jesus, lieben und ehren ihn. Allerdings stimmen sie in der Frage
seiner Göttlichkeit nicht überein.
Glücklicherweise kann diese Frage gelöst
werden, wenn wir die Bibel und auch den Qur´an zu Rate ziehen, denn sowohl die
Bibel als auch der Qur´an lehren, dass Jesus nicht Gott ist.
Es ist klar und deutlich, dass der Qur´an
die Göttlichkeit Jesu´ leugnet, daher brauchen wir nicht so viel Zeit damit zu
verbringen, das zu erläutern.
Die Bibel andererseits wird von vielen
Menschen falsch verstanden; sie fühlen, dass der Glaube an Jesus als Gott so
weit verbreitet ist, dass er von der Bibel gekommen sein muss. Dieser Artikel
zeigt sehr einleuchtend, dass die Bibel dies aber nicht lehrt.
Die Bibel lehrt ganz deutlich, dass Jesus
nicht Gott ist. In der Bibel ist Gott immer jemand anderes als Jesus.
Manche werden sagen, dass Jesus hier auf
der Erde etwas sagte oder tat, das beweist, dass er Gott ist. Wir werden
zeigen, dass die Jünger niemals auf den Gedanken gekommen sind, Jesus könnte
Gott sein. Und das waren die Menschen, die mit Jesus lebten und umherwanderten
und aus erster Hand erfuhren, was er sagte und tat. Desweiteren wird uns in
den Apostelgeschichten in der Bibel erzählt, dass die Jünger vom Heiligen Geist
geleitet wurden. Wenn Jesus Gott ware, hätten sie es mit Sicherheit gewusst.
Aber das taten sie nicht. Sie blieben dabei, den einen wahren Gott anzubeten,
den auch Abraham, Moses und Jesus vor ihnen angebetet haben. (siehe Apostelgeschichte
3:13).
Alle Schreiber der Bibel glaubten, dass
Gott nicht Jesus war. Die Idee, dass Jesus Gott sei, wurde nicht eher Teil des
christlichen Glaubens, bis dass die Bibel aufgeschrieben worden war, und sie
brauchte mehrere Jahrhunderte, bis sie wirklich Teil des christlichen Glaubens
geworden war.
Matthäus, Markus und Lukas, die Verfasser
der ersten drei Evangelien, glaubten nicht, dass Jesus Gott sei (siehe Markus
10:18 und Matthäus 19:17). Sie glaubten, dass er der Sohn Gottes war im Sinne
einer rechtschaffenen Person. Und auch viele andere wurden in diesem Sinne als
Söhne Gottes bezeichnet (siehe Matthäus 23:1-9).
Paulus, von dem geglaubt wird, er sei der
Verfasser von vierzehn oder fünfzehn Briefen in der Bibel, glaubte ebenfalls
nicht, dass Jesus Gott sei. Nach Paulus erschuf Gott zuerst Jesus und dann
verwendete Er Jesus als Vorbild, nach dem Er den Rest der Schöpfung erschuf (siehe
Kolosser 1:15 und 1 Korinther 8:6). Ähnliche Ansätze findet man auch in den
Briefen an die Hebräer und ebenfalls im Evangelium und den Briefen des
Johannes, die ungefähr siebzig Jahre nach Jesu´ entstanden sind. In all diesen
Schriften ist Jesus immer noch Gottes Geschöpf und daher Gott für immer
unterwürfig ergeben (siehe 1 Korinther 15:28).
Nun, da Paulus, Johannes und der Verfasser
der Hebräer glaubten, dass Jesus das erste Geschöpf Gottes gewesen sei, zeigt
manches von dem, was sie schrieben, dass Jesus ein vorher existierendes
mächtiges Wesen gewesen war. Dies wurde häufig in der Hinsicht missverstanden,
dass er Gott gewesen sein müsste. Aber zu behaupten, dass Jesus Gott sei, widerspricht
allem, was gerade diese Verfasser geschrieben haben. Obwohl diese Autoren den
späten Glauben vertraten, dass Jesus größer war als alle anderen Geschöpfe,
glaubten sie dennoch, dass er geringer als Gott war. Tatsächlich zitiert
Johannes Jesus, der gesagt hat: "…der Vater ist größer als ich." (Johannes
14:28). Und Paulus erklärte, dass das Oberhaupt einer jeden Frau
ihr Ehemann ist, das Oberhaupt eines jeden Mannes ist Christ und das Oberhaupt
des Christ ist Gott. (siehe 1 Korinther 11:3).
Wenn man daher behauptet, man würde in diesen
Schriften etwas finden, das lehren würde, dass Jesus Gott sei, so bedeutet
dies, das, was diese Verfasser sagen, zu missbrauchen und falsch zu zitieren.
Wenn sie etwas geschrieben haben, muss man es im Zusammenhang mit ihrem
Glauben, dass Jesus das erste Geschöpf Gottes gewesen sei, verstehen, wie sie
bereits deutlich gesagt haben.
Daran erkennen wir, dass manche der
späteren Schreiber der Bibel, in Jesus etwas Höheres sahen, aber keiner von den
Schreibern der Bibel glaubte, dass Jesus Gott sei. Die Bibel lehrt ganz
deutlich, dass es nur einen wahren Gott gibt, den Einen, den Jesus anbetete (siehe
Johannes 17: 3).
In den Fortsetzungen dieses Artikels
wollen wir die Bibel weiter in der Tiefe erforschen und uns mit den Passagen
auseinandersetzen, die meistens als Beweise für die Göttlichkeit Jesu´
missbraucht werden. Wir werden – mit Gottes Hilfe – zeigen, dass diese nicht
das meinen, wozu sie oft als Beweise verwendet werden.
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Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu´ (teil 2 von 7): Apostelgeschichte
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Beschreibung: Beweise aus der Apostelgeschichte, dass Jesus nicht Gott war.
von Shabir Ally
Veröffentlicht am 17 Nov 2008 - Zuletzt verändert am 17 Nov 2008
Gesehen: 5077 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: 5 von 5 - Bewertet von: 1 Gedruckt: 385 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
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> Vergleichbare Religion
> Jesus
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Jesus hat zahlreiche großartige Wunder
vollbracht und zweifellos sagte er eine Menge wunderbare Dinge über sich
selbst. Manche Leute verwenden das, was er gesagt und getan hat als Beweis
dafür, dass er Gott sei. Aber seine ursprünglichen Jünger, die mit ihm gelebt
haben und mit ihm umhergereist sind und Augenzeugen dessen waren, was er gesagt
und getan hat, gelangten nie zu diesem Schluss.
Die Apostelgeschichte in der Bibel
beschreibt die Taten der Jünger über einen Zeitraum von dreißig Jahren, nachdem
Jesus zum Himmel emporgehoben wurde. In dieser ganzen Zeit sprachen sie nie
von Jesus als Gott. Sie verwenden den Titel Gott beständig und gleichbleibend
für jemand anderen als Jesus.
Petrus erhob sich mit den elf Jüngern und
wandte sich an die Menge, indem er sagte:
“Ihr Männer von Israel, höret diese
Worte: Jesus von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch erwiesen mit Taten und
Wundern und Zeichen, welche Gott durch ihn tat unter euch, wie ihr selbst
wisset.” (Apostelgeschichte 2:22).
Es war also Gott, der die Wunder durch
Jesus tat, um die Menschen davon zu überzeugen, dass Jesus von Gott gesandt
war. Petrus sah in den Wundern keinen Beweis dafür, dass Jesus Gott sein
sollte.
Tatsächlich zeigt die Art, wie Petrus Gott
und Jesus beschreibt, ganz deutlich, dass Jesus nicht Gott ist, denn er trennt
den Titel Gott ganz von Jesus. Nehmen wir die folgenden Stellen zum Beispiel:
“Diesen Jesus hat Gott erhoben…” (Apostelgeschichte
2:32)
“So wisse nun, dass Gott diesen
Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.” (Apostelgeschichte
2:36)
In beiden Passagen, taucht der Titel Gott
ganz von Jesus getrennt auf. Warum also sollte er dies tun, wenn Jesus Gott
wäre?
Für Petrus war Jesus ein Diener Gottes. Petrus
sagte:
“Gott hat erweckt Seinen Knecht
Jesus...” (Apostelgeschichte 3:26).
Der Titel Knecht bezieht sich auf Jesus.
Dies geht ganz klar aus einer vorherigen Passage hervor, als Petrus erklärte:
“Der Gott Abrahams und Isaaks und
Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht.” (Apostelgeschichte
3:13).
Petrus muss gewusst haben, dass Abraham,
Isaak und Jakob nie von einem Dreieinigen Gott gesprochen haben. Sie haben von
Gott immer als den Einen Gott gesprochen. Hier, wie auch in Matthäus 12:18,
ist Jesus der Knecht Gottes. Matthäus bestätigt uns, dass Jesus derselbe
Knecht Gottes ist, von dem in Jesaja 42:1 die Rede ist. Gemäß Matthäus und
Petrus ist Jesus also nicht Gott, sondern ein Knecht Gottes. Das Alte
Testament sagt wiederholt, dass Gott Allein ist (zB. Jesaja 45:5).
All die Jünger Jesu´ vertraten diese
Ansicht. In der Apostelgeschichte 4:24 wird uns berichtet, dass die Gläubigen
zu Gott beteten und sagten:
“...erhoben sie ihre Stimme einmütig zu
Gott und sprachen: Herr, der du Himmel und Erde und das Meer und alles, was
darinnen ist, gemacht hast.’”
Es ist deutlich erkennbar, dass der Eine,
zu Dem sie beteten, nicht Jesus war, denn zwei Verse darauf beziehen sie sich
auf Jesus als
“...deinen heiligen Knecht Jesus,
welchen du gesalbt hast.” (Apostelgeschichte 4:27).
Wenn Jesus Gott wäre, hätten seine Jünger
dies deutlich gesagt. Anstatt dessen predigten sie weiter, dass Jesus Gottes
Christ sei. In der Apostelgeschichte wird uns gesagt:
“und sie hörten nicht auf, alle Tage im
Tempel hin und her in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von
Jesus Christus.” (Apostelgeschichte 5:42).
Das griechische Wort "Christ"
ist ein menschlicher Titel. Es bedeutet "gesalbt". Wenn Jesus Gott wäre, warum nannten ihn seine Jünger dann beständig mit
Titeln für Menschen, wie Knecht und Christ Gottes, und warum verwendeten sie
dann den Titel Gott durchgehend nur für den Einen, Der Jesus erhoben hat? Fürchteten
sie Menschen? Nein! Sie predigten mutig die Wahrheit und
fürchteten weder Gefängnis noch Tod. Wenn sie sich dem Widerstand von der
Autorität gegenübersahen, erklärte Petrus:
“Man muss Gott mehr gehorchen als den
Menschen. Gott unser Väter hat Jesus erhoben...” (Apostelgeschichte
5:29-30).
Fehlte ihnen der Heilige Geist? Nein!
Sie wurden vom Heiligen Geist unterstützt (siehe Apostelgeschichte 2:3, 4:8 und
5:32). Sie lehrten einfach nur, was sie von Jesus gelernt hatten – dass Jesus
nicht Gott war, sondern eher Gottes Knecht und Christ.
Der Qur´an bestätigt, dass Jesus der
Messias (Christ) war und dass er Gottes Diener war (siehe der Heilige Qur´an
3:45 und 19:30).
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Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu´ (teil 3 von 7): Jesus ist nicht Allmächtig und nicht Allwissend
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Beschreibung: Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus nicht Allmächtig und nicht Allwissend war, wie es der wahre Gott sein sollte.
von Shabir Ally
Veröffentlicht am 24 Nov 2008 - Zuletzt verändert am 24 Nov 2008
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> Vergleichbare Religion
> Jesus
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Christen und Muslime stimmen darin überein,
dass Gott Allmächtig und Allwissend ist. Die Evangelien zeigen, dass Jesus
nicht Allmächtig und Allwissend war, denn in manchem stieß er an seine Grenzen.
Markus erzählt uns in seinem Evangelium,
dass Jesus nicht in der Lage war, in seiner Heimatstadt wunderbare Dinge zu
vollbringen, außer ein paar wenigen. “Und er konnte allda nicht eine
einzige Tat tun, nur wenigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie.” (Markus
6:5). Markus teilt uns ebenfalls mit, dass einmal, als Jesus
versuchte, einen blinden Mann zu heilen, dieser nach dem ersten Versuch noch
nicht geheilt war und Jesus es noch ein zweites Mal versuchen musste (siehe
Markus 8:22-26).
Obwohl wir Jesus überaus lieben und
respektieren, müssen wir verstehen, dass er nicht der Allmächtige Gott ist.
Das Markusevangelium zeigt uns auch, dass Jesus in seinem Wissen ebenfalls
Grenzen hatte. In Markus 13:32 erklärte Jesus selbst, er wisse nicht, wann der
Letzte Tag eintrete, sondern nur der Vater allein wisse dies (siehe auch Matthäus
24:36).
Daher kann Jesus nicht der Allwissende
Gott gewesen sein. Manche werden behaupten, dass Jesus zwar wusste, wann der
Letzte Tag eintreffen werde, sich aber dafür entschied, es nicht zu sagen.
Aber das kompliziert die Angelegenheit noch mehr. Jesus hätte auch sagen
können, dass er es zwar weiß, aber nicht preisgeben möchte. Anstatt dessen sagt
er aber, er wisse es nicht. Wir müssen ihm glauben. Jesus hätte doch nicht
gelogen.
Das Evangelium des Lukas beweist uns
ebenfalls, dass Jesus ein begrenztes Wissen besaß. Lukas sagte, dass sich
Jesus´ Weisheit vermehrte (Lukas 2:52). Und auch in den Hebräern (Hebräer 5:8)
lesen wir, dass Jesus Gehorsam lernte. Aber Gottes Wissen und Kenntnisse sind
immer vollkommen, und Gott lernt nie neue Dinge. Er kennt immer alles. Wenn
Jesus also etwas Neues lernte, beweist das, dass er vorher nicht alles gewusst
haben kann und daher war er nicht Gott.
Ein anderes Beispiel für das begrenzte
Wisses Jesu´ist die Feigenbaum-Geschichte in den Evangelien. Markus erzählt
sie uns folgendermaßen: “Und anderen Tags, da sie aus Bethanien gingen,
hungerte ihn. Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da
trat er hinzu, ob er etwas darauf fände. Und da er hinzukam, fand er nichts
als nur Blätter; denn es war nicht die Zeit für Feigen.” (Markus
11:12-13).
Anhand dieser Verse wird deutlich, dass
Jesus´ Wissen in zwei Dingen begrenzt war. Erstens wußte er nicht, dass der
Baum keine Früchte trug, bis er dort ankam. Zweitens wußte er nicht, dass es
nicht die Jahreszeit war, in der man Feigen an einem Baum erwarten könnte.
Konnte er später Gott geworden sein?
Nein! Denn es gibt nur einen Gott, und Er ist Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit (siehe
Psalm 90:2).
Jemand könnte behaupten, dass Jesus Gott
war, aber er nahm die Gestalt eines Dieners an und deshalb wurde Sein Wissen
begrenzt. Nun, das würde bedeuten, dass Sich Gott gewandelt hätte. Aber Gott wandelt
Sich nicht. Gott sagte dies in Maleachi 3:6.
Jesus war niemals Gott und wird es auch
nie werden. In der Bibel erklärt Gott: “Vor mir ist kein Gott gemacht, so
wird auch nach mir keiner sein.” (Jesaja 43:10).
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Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu´ (teil 4 von 7): Der größte Befehl in der Bibel und im Qur´an
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Beschreibung: Welches war der größte Befehl in der Bibel, der von Jesus bestätigt wurde?
von Shabir Ally
Veröffentlicht am 24 Nov 2008 - Zuletzt verändert am 24 Nov 2008
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> Vergleichbare Religion
> Jesus
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Manche werden sagen, dass diese ganze
Diskussion um die Göttlichkeit Jesu´ unnötig sei. Sie sagen, das Wichtigste
sei, Jesus als deinen persönlichen Erlöser anzuerkennen. Ganz im Gegensatz
dazu betonten aber die Bibelschreiber, um gerettet zu sein, sei es notwendig,
zu verstehen, wer genau Gott ist. Ein Fehler hierin würde gegen den ersten und
größten aller Befehle in der Bibel verstoßen. Dieser Befehl wurde von Jesus –
Friede sei mit ihm - bestätigt, als er von einem Gelehrten der Gesetze Mose´
gefragt wurde. “Es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen
zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und da er merkte, dass er ihnen
fein geantwortet hatte, fragte er ihn: ´Welches ist das vornehmste Gebot vor
allen?´ Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot ist das: «Höre,
Israel, der Herr, unser Gott, ist allein der Herr, und du sollst Gott, deinen
Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von
allen deinen Kräften»” (Markus 12:28-30).
Beachte, dass Jesus das erste Gebot aus
dem 5. Buch Mose 6:4-5 zitierte. Jesus bestätigte nicht nur, dass dieser
Befehl noch immer Gültigkeit besitzt, sondern er sagte auch, dass es der
wichtigste von allen Befehlen ist. Wenn Jesus gedacht hätte, dass er selbst
Gott sei, warum sagte er es dann nicht? Der Mann, der Jesus befragt hatte, verstand
dies, und was der Mann als Nächstes sagte, zeigt deutlich, dass Gott nicht
Jesus ist, denn er antwortete: ‘Meister, du hast wahrlich recht geredet,´
sprach der Mann. ´Er ist nur einer und ist kein anderer außer Ihm...’” (Markus
12:32).
Wenn Jesus
Gott wäre, warum sagte er dann dies zu dem Mann? Anstatt dessen ließ er den
Mann von Gott als von jemand anderen als Jesus reden, und als er sah, dass der
Mann weise geredet hatte, sagte er sogar. “Da Jesus aber sah, dass er
verständig antwortete, sprach er zu ihm: ´Du bist nicht
ferne von dem Reich Gottes.´” (Markus 12:34)
Wenn Jesus wusste, dass Gott eine
Trinität ist, warum sagte er es dann nicht? Warum sagte er nicht, dass Gott
einer von dreien oder drei in einem ist? Anstatt dessen erklärte er, dass Gott
Einer ist. Diejenigen, die wahrhaftig dem Weg Jesus´ folgen, sollten ihm auch
in dieser Erklärung von der Einheit Gottes folgen. Sie sollten nicht das Wort
"drei" hinzufügen, wo Jesus es nicht gesagt hat.
Hängt die Erlösung von diesem Befehl ab?
Ja, sagt die Bibel! Jesus machte dies deutlich, als sich ihm ein anderer Mann
näherte, um von ihm zu lernen (siehe Markus 10:17-29). Der Mann fiel auf seine
Knie und sagte zu Jesus: “´Guter Meister, was soll ich tun, dass ich das ewige
Leben ererbe?´ Aber Jesus sprach zu ihm: ´Was heißest du mich gut? Niemand
ist gut als allein Gott.´” (Markus 10:17-18).
Indem er dies sagte, verdeutlichte Jesus
ganz klar den Unterschied zwischen ihm selbst und Gott. Dann fuhr er fort, dem
Mann zu antworten, wie man die Erlösung erlangt. Jesus sagte ihm: “Willst
du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.” (Matthäus 19:17, siehe auch
Markus 10:19).
Es ist bemerkenswert, dass gemäß Jesus das
wichtigste aller Gebote ist, zu wissen, dass Gott der Einzige Gott ist. Desweiteren
betonte Jesus dies in dem Johannes-Evangelium. In Johannes 17:1 erhob Jesus
seine Augen zum Himmel und betete, indem er sich an Gott als Vater wandte. Dann
im dritten Vers sagte er folgendes zu Gott: “Das ist aber das ewige Leben,
dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus
Christus, erkennen.” (Johannes 17:3).
Dies beweist zweifellos, dass die
Menschen, wenn sie das ewige Leben erringen moechten, wissen müssen, das der
Eine, zu dem Jesus gebetet hatte, der Einzige, Wahre Gott ist, und sie müssen
wissen, dass Jesus von dem Wahren Gott gesandt worden war. Manche sagen, dass
der Vater Gott ist, der Sohn Gott ist und der Heilige Geist Gott ist. Jesus
aber sagte, der Vater Alleine ist der Einzige, Wahre Gott. Diejenigen, die
Jesus wahrhaftig folgen, sollten ihm darin ebenfalls folgen. Jesus hatte
gesagt, dass seine wahren Anhänger diejenigen sind, die auch an seinen Lehren
festhalten. Er sagte: “Wenn ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr
in Wahrheit meine Jünger.” (Johannes 8:31). Seine Lehre ist, dass die
Menschen weiterhin die Gebote befolgen sollen, ganz besonders das erste Gebot,
das betont, dass Gott Allein ist, und dass wir Gott mit unseren vollen Herzen
und all unserer Kraft lieben sollen.
Wir lieben Jesus, aber wir dürfen ihn
nicht als Gott lieben. Heutzutage lieben viel Menschen Jesus mehr als Gott.
Dies ist so, weil sie in Gott jemand rachsüchtigen sehen, Der an ihnen eine
Strafe vollziehen wollte, und sie sehen Jesus als ihren Erlöser, der sie vor
Gottes Verfluchung bewahrt hat. Aber Gott ist unser Einziger Erlöser. Gemäß
Jesaja 43:11 sagte Gott: “Ich, ich bin der HERR, und außer Mir ist kein
Heiland.” Und in Jesaja 45:21-22 sagte Gott: “Hab ich´s nicht getan,
der HERR? Es ist sonst kein Gott außer mir, ein gerechter Gott und Heiland,
und es ist keiner außer mir. Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller
Welten Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr.”
Der Qur´an bestätigt das erste Gebot und
wendet sich damit an die gesamte Menschheit (siehe Qur´an 2:163). Und Gott
erklärt, dass wahre Gläubige Ihn mehr lieben als sonst irgend jemanden oder
etwas (Qur´an 2:165).
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Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu´ (teil 5 von 7): Paulus glaubte, dass Jesus nicht Gott ist
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Beschreibung: Viele Menschen verwenden die Schriften Paulus als Beweis dafür, dass Jesus Gott sei. Aber das ist Paulus gegenüber nicht gerecht, denn Paulus glaubte ganz offensichtlich, dass Jesus nicht Gott war.
von Shabir Ally
Veröffentlicht am 01 Dec 2008 - Zuletzt verändert am 10 Dec 2008
Gesehen: 5059 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: noch keiner - Bewertet von: 0 Gedruckt: 362 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
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> Vergleichbare Religion
> Jesus
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In seinem ersten Brief an Timotheus schrieb
Paulus: “Ich bezeuge vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten
Engeln, dass du diese Anweisungen halten sollst... ” (1 Timotheus 5:21).
Hieraus geht klar und deutlich hervor,
dass er den Titel Gott nicht für Jesus Christus verwandt hat, sondern für
jemand anderen. Im folgenden Kapitel unterschied er wieder zwischen Gott und
Jesus, als er sagte: “Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht,
und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute
Bekenntnis...” (1 Timotheus 6:13).
Dann kam Paulus auf das zweite Erscheinen
von Jesus zu sprechen: “die Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus welche
uns wird zeigen zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige...” (1 Timotheus
6:14-15).
Wieder wird der Titel Gott völlig
unabhängig von Jesus genannt. Unglücklicherweise denken viele Menschen, dass
wenn Jesus in der Bibel als "Herr" bezeichnet wird, "Gott"
gemeint ist. Aber in der Bibel bedeutet dieser Titel ´Meister´ oder ´Lehrer´
und kann ebenfalls für Menschen verwendet werden (siehe 1 Petrus 3:6).
Was noch weitaus wichtiger ist, ist die
folgende Aussage des Petrus, aus der auch ganz deutlich hervorgeht, dass Jesus
nicht Gott ist:. “Gott, der Selige und der allein Gewaltige, der König
aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da
wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann, welchen kein Mensch gesehen hat
noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewiges Reich.” (1 Timotheus 6:15-16).
Paulus sagte, dass Gott allein unsterblich
ist. Unsterblich bedeutet, er wird niemals sterben. Das kann man in jedem
Wörterbuch nachlesen. Nun, jeder, der glaubt, dass Jesus gestorben ist, kann
nicht glauben, dass Jesus Gott ist. Ein solcher Glaube würde der Aussage des
Paulus widersprechen. Und desweiteren zu behaupten, dass Gott gestorben sei,
ist Blasphemie (Gotteslästerung). Denn wer erhält die Welt, wenn Gott
gestorben sein soll? Paulus glaubte, dass Gott nicht stirbt.
Paulus sagte in dieser Passage ebenfalls,
dass Gott in einem unerreichbaren Licht wohnt – dass niemand Gott jemals gesehen
hat oder sehen kann. Paulus wusste, dass viele tausend Menschen Jesus gesehen
hatten. Also wenn Paulus sagte, dass niemand Gott gesehen hat, so war er
sicher, dass Jesus nicht Gott ist. Aus diesem Grund fuhr Paulus damit fort zu
lehren, dass Jesus nicht Gott war, sondern der Christ. (siehe Apostelgeschichte
9:22 und 18:5).
Als er in Athen war, sprach Paulus von
Gott als: “Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der
ein Herr ist des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln mit Händen
gemacht.” (Apostelgeschichte 17:24). Dann
beschreibt er Jesus, als “einen Mann, den er (d.h. Gott) dazu
bestimmt hat.” (Apostelgeschichte 17:31).
Daran erkennen wir ganz deutlich, dass
Jesus nach der Ansicht des Paulus nicht Gott war, und er wäre schockiert, wenn
er sehen würde, dass seine Schriften dazu missbraucht werden, das Gegenteil
dessen was er glaubte, zu beweisen. Paulus bezeugte das sogar vor Gericht,
indem er sagte: “Das bekenne ich aber, dass ich nach der Lehre, ... dem Gott
meiner Väter so diene... ” (Apostelgeschichte 24:14).
Er sagte auch, dass Jesus der Diener eben
dieses Gottes ist, wie wir in der Apostelgeschichte nachlesen können: “Der
Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht
Jesus verherrlicht.” (Apostelgeschichte 3:13).
Für Paulus ist der Vater allein Gott. Paulus
sagte, es ist “ein Gott und Vater aller...” (Epheser 4:6).
Und Paulus sagte weiter: “...so haben wir doch nur einen Gott,
den Vater… es ist nur ein Herr, Jesus Christ...” (1 Korinther
8:6).
Paulus Brief an die Philipper (Philipper
2:6-11) wird häufig als Beweis dafür zitiert, dass Jesus Gott sei. Aber genau
diese Passage beweist, dass Jesus nicht Gott sein kann. Man muss sie in
Verbindung mit Jesaja 45:22-24 sehen, wo Gott sagt, dass sich vor ihm alle Knie
beugen sollen und dass jede Zunge bezeugen soll, dass Gerechtigkeit und Stärke nur
mit Gott allein ist. Paulus war sich dieser Passage bewusst, denn er zitierte
sie in seinem Brief an die Römer 14:11. In Kenntnis dieser Stelle sagte er: “Derhalben
beuge ich meine Knie vor dem Vater.” (Epheser 3:14).
Im Brief an die Hebräer (Hebräer 1:6) steht,
dass die Engel Gottes den Sohn anbeten sollen. Aber diese Passage bezieht sich
auf das 5.Buch Mose 32:43 der Septuaginta-Version des Alten Testaments. Dieser
Satz taucht in dem Alten Testament, das die Christen heutzutage benutzen, nicht
mehr auf, und die Septuaginta-Version wird von den Christen nicht mehr als
gültig betrachtet. Jedenfalls sagt auch die Septuaginta-Version nicht, betet
den Sohn an. Sie sagt, lasst die Engel Gottes, Gott anbeten. Die Bibel
besteht darauf, dass Gott allein anzubeten ist. “Hatte doch der Herr einen
Bund mit ihnen geschlossen und ihnen geboten: Fürchtet keine andern Götter und
betet sie nicht an und dienet ihnen nicht und opfert ihnen nicht, sondern den
Herrn, der euch aus Ägyptenland geführt hat mit großer Kraft und ausgestrecktem
Arm, den fürchtet, den betet an und dem opfert. Und die Satzungen, Rechte,
Gesetze und Gebote, die er euch hat aufschreiben lassen, die haltet, dass ihr
danach tut allezeit, und fürchtet nicht andere Götter. Und vergesst nicht den
Bund, den er mit euch geschlossen hat, und fürchtet nicht andere Götter,
sondern fürchtet den HERRN, euren Gott; der wird euch erretten von allen euren
Feinden.’” (2 Könige 17:35-39).
Jesus, Friede sei mit ihm, glaubte an
alldies, denn er betonte es auch in Lukas 4:8. Und auch Jesus warf sich nieder
und betete Gott an (siehe Matthäus 26:39). Paulus wusste, dass Jesus zu Gott
gebetet hat (siehe Hebräer 5:7). Und Paulus lehrte, dass Jesus für immer Gott
ergeben bleiben wird (siehe 1 Korinther 15:28).
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Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu´ (teil 6 von 7): Beweise aus dem Johannes-Evangelium
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Beschreibung: Ein deutlicher Beweis aus dem Johannes-Evangelium, dass Jesus nicht Gott war.
von Shabir Ally
Veröffentlicht am 01 Dec 2008 - Zuletzt verändert am 10 Dec 2008
Gesehen: 4927 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: 2 von 5 - Bewertet von: 2 Gedruckt: 345 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
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> Vergleichbare Religion
> Jesus
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Das Johannes-Evangelium, das vierte
Evangelium, ist in seiner gegenwärtigen Form ungefähr siebzig Jahre nachdem
Jesus zum Himmel erhoben worden ist, vollendet worden. Dieses Evangelium in
seiner endgültigen Form sagt eine weitere Sache über Jesus aus, die aus den
vorigen drei Evangelien nicht bekannt war – dass Jesus das Wort Gottes sei.
Johannes meinte damit, dass Jesus Gottes Mittel sei, durch das Gott alles
andere erschaffen habe. Dies wurde häufig missverstanden und behauptet, Jesus
wäre selbst Gott. Aber Johannes meinte damit, wie auch Paulus gesagt hat, dass
Jesus das erste Geschöpf Gottes gewesen sei. In der Offenbarung des Johannes
im Neuen Testament lesen wir, dass Jesus “der Anfang der Schöpfung Gottes
ist.” (Offenbarung 3:14, und siehe auch 1 Korinther 8:6 und Kolosser
1:15).
Jeder, der sagt, dass das Wort Gottes eine
andere Person als Gott ist, der muss aber ebenfalls zugeben, dass das Wort
erschaffen worden war, denn das Wort spricht in der Bibel und sagt: “Der
HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, von Anbeginn her.” (Sprüche
8:22).
Außerdem lehrt dieses Evangelium ganz
deutlich, dass Jesus nicht Gott ist. Wenn es diese Lehre nicht fortsetzen
würde, dann würde es den anderen drei Evangelien und auch den Briefen des
Paulus widersprechen, die klar aussagen, dass Jesus nicht Gott ist. Wir
stellen fest, dass Jesus nicht gleichbedeutend mit dem Vater ist, denn Jesus
sagte: “...der Vater ist größer als ich.” (Johannes 14:28).
Die Menschen vergessen dies und sie
behaupten, dass Jesus dem Vater gleich sei. Wem sollten wir Glauben schenken –
Jesus oder den Menschen? Muslime und Christen glauben, dass Gott aus sich
selbst heraus existiert. Dies bedeutet, dass er von keinem abstammt. Johannes
aber erzählt uns, dass Jesus durch den Vater existiert. Jesus sagt in diesem
Evangelium: “...ich lebe um des Vaters willen...” (Johannes 6:57).
Johannes berichtet uns, dass Jesus nichts
von sich selber aus tun konnte, wenn er Jesus zitiert: “Ich kann nichts von
mir selber tun…” (Johannes 5:30). Dies stimmt mit dem überein, was wir aus
den anderen Evangelien über Jesus lernen. Bei Markus beispielsweise lernen
wir, dass Jesus mit einer Macht Wunder vollbrachte, die nicht unter seiner
Kontrolle stand. Dies wird besonders deutlich in einer Episode, in der eine
Frau von ihren unheilbaren Blutungen geheilt wurde. Die Frau kam von hinten
und berührte seinen Umhang, und sie wurde sofort geheilt. Jesus aber hatte
keine Ahnung, wer ihn berührt hatte. Markus beschreibt es so: “Und Jesus
fühlte alsbald an sich selbst, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war, und
wandte sich um in der Menge und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt?” (Markus
5:30). Seine Jünger konnten darauf keine befriedigende Antwort geben, so
berichtet Markus weiter: “Und er sah sich um nach der, die das getan hatte.”
(Markus 5:32). Dies zeigt uns, dass Jesus über die Macht, welche die Frau
geheilt hat, keine Kontrolle besaß. Er wusste, dass die Macht von ihm ausgegangen
war, aber er wusste nicht wohin. Irgendein anderes intelligentes Wesen musste
jene Kraft zu der Frau gelenkt haben, welche die Heilung nötig brauchte. Und
dieses intelligente Wesen war Gott.
Kein Wunder also, wenn wir in der
Apostelgeschichte lesen, dass Gott es war, der die Wunder durch Jesus vollbrachte
(Apostelgeschichte 2:22).
Gott vollbrachte auch durch andere
außerordentliche Wunder, aber das machte diese nicht zu Göttern (siehe Apostelgeschichte
19:11). Warum also wird Jesus als Gott genommen? Selbst als Jesus seinen Freund
Lazarus von den Toten erweckte, bat er Gott darum, es zu tun. Lazarus’ Schwester
Martha wusste das, denn sie sagte zu Jesus: “Aber auch jetzt noch weiß ich,
dass, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. ” (Johannes 11:22).
Martha wusste demnach, dass Jesus nicht
Gott war und Johannes, der davon berichtete, wusste es ebenso. Jesus hatte
einen Gott, denn als ihm bevorstand, zum Himmel aufzufahren, sagte er: “Ich
fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.”
(Johannes 20:17).
Johannes war sich sicher, dass niemand
Gott gesehen hat, obgleich er wusste, dass viele Menschen Jesus gesehen hatten (siehe
Johannes 1:18 und 1 Johannes 4:12). Tatsächlich erzählte Jesus selbst der
Menge, dass sie den Vater niemals gesehen haben und dass sie die Stimme des
Vaters niemals vernommen haben (Johannes 5:37). Beachte, wenn Jesus der Vater
wäre, dann wäre diese Aussage hier falsch. Wer ist Gott in dem
Johannes-Evangelium? Der Vater alleine.
Jesus bezeugte dies, als er erklärte, dass
der Gott der Juden der Vater ist (Johannes 8:54). Jesus bestätigte auch, dass
der Vater allein der einzige wahre Gott ist (siehe Johannes 17:1-3). Und Jesus
sagte zu seinen Feinden: “Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen
Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe.”
(Johannes 8:40). Gemäß Johannes war Jesus also nicht Gott und nichts, das
Johannes schrieb, kann als Beweis dafür verwendet werden, dass er Gott gewesen
sein soll – es sei denn, man wolle Johannes widersprechen.
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Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu´ (teil 7 von 7): Gott und Jesus sind zwei verschiedene Wesen
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Beschreibung: Viele Menschen benutzen verschiedene Verse aus der Bibel als Beweis dafür, dass Jesus Gott ist. Wenn man diese Verse jedoch im Zusammenhang liest, beweisen sie das Gegenteil!
von Shabir Ally
Veröffentlicht am 15 Dec 2008 - Zuletzt verändert am 15 Dec 2008
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Kategorie: Artikel
> Vergleichbare Religion
> Jesus
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Zum Beispiel sagte Jesus in Matthäus 9:2 zu
einem bestimmten Mann: “Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind vergeben.”
Aus diesem Grund sagen manche, Jesus müsse Gott sein, denn nur Gott vergibt
Sünden. Wenn du aber nur ein paar Verse weiter liest, wirst du finden. “...und
pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.” (Matthäus
9:8). Dies zeigt, dass die Menschen wussten, dass Jesus
nicht der einzige Mensch gewesen war, der derartige Macht von Gott verliehen
bekommen hat; und Matthäus stimmt dem zu.
Jesus selbst betonte mit Nachdruck, dass
er nicht aus sich selbst heraus sprach (Johannes 14:10) und handelte, sondern
nur, was der Vater ihn gelehrt hat (Johannes 8:28). Was Jesus hier tat, war
folgendes. Jesus tat dem Mann das Wissen kund, das er von Gott erhalten hatte,
und das war, dass Gott dem Mann vergeben hat.
Beachte, dass Jesus nicht gesagt hat:
"Ich vergebe deine Sünden", sondern "Deine Sünden sind
vergeben", denn das bedeutet für die jüdischen Zuhörer, dass Gott dem Mann
vergeben hat. Jesus besaß also nicht die Macht, Sünden zu vergeben, und in
genau dieser Episode nannte er sich selbst "des Menschen Sohn"
(Matthäus 9:6).
Johannes 10:30 wird häufig verwendet, um
zu beweisen, dass Jesus Gott ist, denn Jesus sagte: “Ich und der Vater sind
eins.” Aber wenn du die folgenden sechs Verse liest, wirst du
herausfinden, dass Jesus erklärte, dass seine Feinde fälschlicherweise dachten,
er würde behaupten, Gott zu sein. Was Jesus hier offensichtlich meint, ist,
dass er mit dem Vater eins ist, was das Vorhaben betrifft. Jesus betete auch,
dass seine Jünger eins sein sollten, wie Jesus und der Vater eins seien. Offensichtlich
betete er nicht, dass alle seine Jünger irgendwie zu einem Individuum zu verschmelzen
(siehe Johannes 17:11 und 22). Und wenn Lukas berichtet, dass die Jünger alle
eins wären, meint Lukas nicht, dass sie ein einziges menschliches Wesen würden,
sondern dass sie einen gemeinsames Ziel verfolgen, obwohl sie unterschiedliche
Wesen sind (siehe Apostelgeschichte 4:32). Das bedeutet, Jesus und der Vater
sind zwei, denn Jesus sagte, sie seien zwei Zeugen (Johannes 8:14-18). Sie
müssen zwei sein, denn einer ist größer als der andere (siehe Johannes 14:28).
Als Jesus betete, um vor dem Kreuz bewahrt zu werden, sagte er: “Vater,
willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein sondern dein Wille
geschehe!” (Lukas 22:42).
Dies zeigt, dass sie zwei unterschiedliche
Willen hatten, obgleich sich Jesus dem Willen des Vaters unterordnete. Zwei
Willen bedeutet zwei unterschiedliche Individuuen.
Außerdem wird von Jesus berichtet, dass er
gesagt hat: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Matthäus
27:46). Wenn einer von ihnen den anderen verlassen hatte, dann müssen sie
auch zwei verschiedene Existenzen sein.
Und abermals wird von Jesus berichtet,
gesagt zu haben: “Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.” (Lukas
23:46). Wenn der Geist des Einen in die Hände des Anderen gelegt werden
kann, müssen sie zwei verschiedene Wesen sein.
In allen diesen Angelegenheiten unterwirft
sich Jesus ganz deutlich dem Vater. Als Jesus niederkniete, betete er
offensichtlich nicht zu sich selbst (siehe Lukas 22:41). Er betete zu seinem
Gott.
Im gesamten Neuen Testament wird nur der
Vater allein Gott genannt. In der Tat wurden die Titel "Vater" und
"Gott" verwendet, um ein Individuum zu bezeichnen, nicht drei und
niemals Jesus. Dies kommt ganz deutlich bei Matthäus in Erscheinung, der den
Titel "Vater" an wenigstens zwei Stellen in seinem Evangelium durch
den Titel "Gott" ersetzte. (vergleiche Matthäus 10:29 mit Lukas
12:6, und Matthäus 12:50 mit Markus 3:35). Wenn Matthäus es so richtig gemacht
hat, dann ist der Vater allein Gott.
War Jesus der Vater? Nein! Denn Jesus
sagte: “Und ihr sollt niemand euren Vater heißen auf Erden; denn einer ist
euer Vater, der im Himmel ist.” (Matthäus 23:9). Also ist Jesus nicht der
Vater, denn Jesus stand auf der Erde, als er dies sagte.
Der Qur´an beabsichtigt, die Menschen zum
wahren Glauben zurückkehren zu lassen, den Jesus gelehrt hat und dessen Lehren
seine wahren Jünger weiter geführt hatten. Diese Lehren betonten die
Verpflichtung, dem ersten Gebot Folge zu leisten, dass Gott alleine ist. Im
Qur´an weist Gott die Muslime an, die Leute, denen die Schriften gegeben worden
waren, zurück zu diesem wahren Glauben zu rufen. Gott sagt im Qur´an:
Sprich: “O Volk der Schrift (Christen und Juden)!
Kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich
Gott allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen von
uns die anderen zu Herren nehmen außer Gott.” (Quran, 3:64)
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