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Noor, Ex-Hindu, UK (teil 1 von 2)
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Beschreibung: Überlegungen über die Stellung von Frauen in der heutigen Gesellschaft führen Noor dazu, den Islam anzunehmen.
von Noor
Veröffentlicht am 22 Mar 2010 - Zuletzt verändert am 22 Mar 2010
Gesehen: 1716 (Tagesmittelwerte: 2) - Bewertung: 5 von 5 - Bewertet von: 1 Gedruckt: 142 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Geschichten von neuen Muslimen
> Frauen
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Ich komme aus einer rein
hinduistischen Familie, wo uns (Frauen) immer beigebracht wurde, uns als Wesen zu
betrachten, die, wenn sich die Gelegenheit ergibt, geheiratet werden und Kinder
haben werden und dem Ehemann dienen – sei er freundlich oder nicht. Hiervon
abgesehen fand ich, dass es eine Menge Dinge gibt, die die Frauen wirklich
unterdrücken, wie:
Wenn eine Frau verwitwet ist, muss
sie immer einen weißen Sari (Bekleidung) tragen, vegetarisch essen, ihre Haare
kurz schneiden und darf sich nie wieder neu verheiraten. Die Braut muss der
Familie des Bräutigams eine Mitgift (Brautgeld) zahlen. Und der Bräutigam kann
alles mögliche verlangen, egal, ob die Braut Schwierigkeiten haben würde, es zu
geben.
Nicht nur dass sie, wenn sie nach
der Hochzeit nicht in der Lage ist, die komplette Mitgift zu bezahlen,
emotional und körperlich gequält wird und als Opfer des “Küchentodes” enden
könnte, wo der Ehemann oder die Schwiegermutter und der Ehemann zusammen
versuchen, die Frau beim Kochen oder wenn sie in der Küche ist, in Brand zu
setzen und es wie einen Unfall aussehen zu lassen. Immer mehr derartiger Fälle
gibt es. Die Tochter eines Freundes meines Vaters erlitt letztes Jahr dasselbe
Schicksal!
Außerdem werden Männer im
Hinduismus buchstäblich wie Götter behandelt. In einer der religiösen
hinduistischen Festlichkeiten beten unverheiratete Mädchen und dienen einem
Götzen, der einen bestimmten Gott (Shira) repräsentiert, damit sie Ehemänner
wie ihn bekommen. Sogar meine eigene Mutter bat mich, das zu tun. Dies zeigte
mir, dass die hinduistische Religion, die auf Aberglauben und Dingen basiert,
die keinen wirklich Beweis haben, sondern lediglich Traditionen sind, welche
die Frauen unterdrücken, nicht richtig sein kann.
Später als ich nach England kam,
um zu studieren, dachte ich, dass dies wenigstens ein Land sei, das Männern und
Frauen gleiche Rechte gewährt und sie nicht unterdrückt. Wir haben alle die
Freiheit, zu tun, was wir wollen, dachte ich. Nun fing ich an, Menschen zu
treffen und neue Freunde zu finden, die neue Gesellschaft kennenzulernen, und
aus „Gesellschaftlichkeit“ alle Orte zu besuchen, zu denen meine Freunde gingen
(Bars, Tanzlokale, usw); ich bemerkte, dass diese „Gleichheit“ in Wahrheit
nicht so in die Praxis umgesetzt wurde, wie die Theorie sagte.
Äußerlich werden den Frauen die
gleichen Rechte gewährt, was Bildung, Arbeit, und so weiter betrifft, aber in
Wirklichkeit werden Frauen immer noch auf eine andere, feinere Art und Weise
unterdrückt. Als ich mit meinen Freunden zu jenen Orten ging, wo sie sich
immer aufhielten, freute ich mich, dass jeder sich mit mir unterhalten wollte und
ich dachte, das wäre normal. Aber nur wenig später stellte ich fest, was diese
Menschen tatsächlich wollten. Ich fing schon recht bald an, mich immer
unwohler zu fühlen, als wäre ich nicht ich selbst: Ich musste mich auf eine
bestimmte Art und Weise kleiden, damit die Menschen mich mögen, und ich musste
auf eine bestimmte Art und Weise sprechen, um ihnen zu gefallen. Ich merkte
schon bald, dass ich mich immer unwohler fühlte, war immer weniger ich selbst,
aber ich konnte dem nicht entkommen. Jeder sagte, er würde sich vergnügen,
aber ich würde es nicht als Vergnügen bezeichnen.
Ich denke, Frauen werden in dieser
Lebensweise auch unterdrückt: sie müssen sich auf eine bestimmte Art und Weise
bekleiden, um zu gefallen und anziehend zu wirken, und auch auf eine bestimmte
Weise zu sprechen, damit die Menschen sie mögen. Während dieser Zeit hatte
hatte ich noch nicht über den Islam nachgedacht, obwohl ich ein paar
muslimische Bekannte hatte. Aber ich fühlte, dass ich wirklich etwas tun
musste, um etwas zu finden, das mich glücklich macht und womit ich mich sicher
und respektiert fühle. Etwas, an das ich glauben konnte, denn jeder hatte
einen Glauben nachdem sie lebten. Wenn Spass zu haben, indem man mit anderen
Menschen gut auskommt, der Glaube mancher Menschen ist, dann tun sie das. Wenn
Geld verdienen der Glaube mancher Menschen ist, tun sie alles, um das zu
erreichen. Wenn sie glauben, dass Trinken die einzige Möglichkeit ist, das
Leben zu genießen, dann tun sie es. Aber ich fühle, dass dies alles zu nichts
führt; keiner ist wirklich zufrieden, und der Respekt, nach dem Frauen sich
sehnen, wird auf diese Weise immer geringer.
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Noor, Ex-Hindu, UK (teil 2 von 2)
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Beschreibung: Noor erklärt, wie der Islam ihre Stellung als Frau erhoben hat.
von Noor
Veröffentlicht am 29 Mar 2010 - Zuletzt verändert am 29 Mar 2010
Gesehen: 1549 (Tagesmittelwerte: 2) - Bewertung: 4.5 von 5 - Bewertet von: 2 Gedruckt: 158 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Geschichten von neuen Muslimen
> Frauen
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In dieser Zeit der sogenannten
“Gesellschaft der gleichen Rechte” wird von dir erwartet, dass du einen Freund
hast (oder du bist komisch!) und keine Jungfrau zu sein. Dies ist eine Art der
Unterdrückung, auch wenn manche Frauen es nicht wahr haben wollen. Als ich zum
Islam kam, war offensichtlich, dass ich schließlich dauerhafte Sicherheit
gefunden hatte. Eine Religion, einen Glauben, der so vollständig und in jedem
Aspekt des Lebens deutlich war. Viele Menschen haben das Missverständnis, dass
der Islam eine Frauen unterdrückende Religion sei, wo Frauen vom Kopf bis zu
den Zehen bedeckt seien und wo ihnen keinerlei Freiheit oder Rechte gewährt
würden. Tatsache ist, dass Frauen im Islam mehr Rechte besitzen und das
bereits seit den letzten 1400 Jahren im Vergleich zu den erst vor kurzem
gewährten Rechten nicht-muslimischer Frauen in manchen westlichen und anderen
Gesellschaften. Aber es gibt, selbst heutzutage, Gesellschaften, wo Frauen
immer noch unterdrückt werden, wie ich bereits zuvor über hinduistische Frauen
erwähnt habe.
Muslimische Frauen besitzen das
Recht auf Erbschaft. Sie haben das Recht, ihren eigenen Handel und ihre
eigenen Geschäfte zu betreiben. Sie besitzen das vollständige Recht, über
ihren Besitz zu verfügen, wozu ihr Ehemann kein Recht hat. Sie haben ein
Anrecht auf Bildung, das Recht, eine Ehe abzulehnen, solange diese Ablehnung
vernünftige und berechtigte Gründe hat. Der Qur´an, das Wort Gottes, enthält selbst
viele Verse, die den Männern befehlen, freundlich zu ihren Frauen zu sein und
betont die Rechte der Frauen. Der Islam liefert die wahren Gesetze und Regeln,
denn sie sind NICHT von Menschen gemacht, sondern von Gott; deshalb ist es eine
vollkommene Religion.
Ziemlich oft werden werden
muslimische Frauen gefragt, warum sie vom Kopf bis zu den Zehen bedeckt sind
und ihnen wird gesagt, dies sei Unterdrückung – ist es nicht. Im Islam stellt
die Ehe einen wichtigen Teil des Lebens dar, das Aufbauen der Gesellschaft.
Deshalb sollte eine Frau nicht herumgehen und sich jedem zeigen, sondern nur
ihrem Ehemann. Auch dem Mann ist es nicht erlaubt, bestimmte Teile seines
Körpers zu zeigen, außer seiner Ehefrau. Zusätzlich befiehlt Gott den
muslimischen Frauen, sich zu bedecken, um ihre Sittsamkeit zu schützen:
“O Prophet! Sprich zu deinen Frauen
und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre
Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet,
dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden.” (Quran
33:59)
Wenn wir uns in jeder anderen
Gesellschaft umsehen, finden wir in der Mehrheit der Fälle Frauen, die
angegriffen und belästigt werden aufgrund der Art und Weise, wie sie sich bekleiden.
Ein anderer Punkt, den ich gern betonen möchte, ist dass die Regeln und
Gesetze, die im Islam von Gott festgelegt wurden, nicht nur für Frauen gelten,
sondern auch für Männer. Es gibt kein Mischen und Freilauf zwischen Männern
und Frauen zum Wohle beider. Was auch immer Gott befiehlt, ist richtig,
wohltuend, rein und nutzbringend für die Gesellschaft; darüber besteht gar kein
Zweifel. Ein Vers im Qur´an erläutert deutlich dieses Konzept.
“Und sage zu den gläubigen Frauen,
dass sie ihre Blicke senken und ihre Scham hüten und nicht ihren Schmuck
sichtbar machen, außer was davon außen ist, und sie sollen ihre Tücher über
ihre Kleidungsausschnitte schlagen, und nicht ihren Schmuck sichtbar machen…” (Quran 24:31)
Als ich meinen Hijab aufsetzte, war
ich darüber richtig glücklich. Ich wollte es wirklich tun, ich fühlte eine
große Befriedigung und Freude: befriedigt, weil ich dem Befehl Gottes gehorchte
und Freude über das Gute und den Segen, der damit kam. Ich fühlte mich sicher
und beschützt. Die Menschen brachten mir damit mehr Respekt gegenüber. Ich
konnte den Unterschied in ihrem Verhalten mir gegenüber erkennen.
Zum Abschluss möchte ich sagen,
dass ich den Islam weder blind akzeptiert habe, noch unter irgendeinem Zwang. Im
Qur´an selbst gibt es einen Vers, der sagt:
“…es gibt
keinen Zwang im Glauben…” (Quran 2:256)
Ich habe den Islam aus Überzeugung
angenommen. Ich habe gesehen, war hier und dort, habe dies und das getan, und
ich habe beide Seiten kennengelernt. Ich kenne die andere Seite und habe meine
Erfahrungen gemacht. Und ich weiß, dass ich das Richtige getan habe. Der
Islam unterdrückt die Frauen nicht, sondern der Islam befreit sie und gibt
ihnen den Respekt, der ihnen zusteht. Der Islam ist die Religion, die Gott für
die gesamte Menschheit ausgewählt hat. Diejenigen, die ihn annehmen, sind
wirklich befreit von den Fesseln und Ketten der Menschheit, deren Regeln und
Gesetzgebung nichts nach sich ziehen, als Unterdrückung einer Gruppe durch eine
andere und die Ausbeutung und Unterdrückung eines Geschlechts durch das
andere. Dies ist im Islam nicht der Fall, der die Frauen wahrhaftig befreite
und ihnen eine Selbstständigkeit gewährte, wie keine andere Macht.
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