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Ich komme aus einer rein
hinduistischen Familie, wo uns (Frauen) immer beigebracht wurde, uns als Wesen zu
betrachten, die, wenn sich die Gelegenheit ergibt, geheiratet werden und Kinder
haben werden und dem Ehemann dienen – sei er freundlich oder nicht. Hiervon
abgesehen fand ich, dass es eine Menge Dinge gibt, die die Frauen wirklich
unterdrücken, wie:
Wenn eine Frau verwitwet ist, muss
sie immer einen weißen Sari (Bekleidung) tragen, vegetarisch essen, ihre Haare
kurz schneiden und darf sich nie wieder neu verheiraten. Die Braut muss der
Familie des Bräutigams eine Mitgift (Brautgeld) zahlen. Und der Bräutigam kann
alles mögliche verlangen, egal, ob die Braut Schwierigkeiten haben würde, es zu
geben.
Nicht nur dass sie, wenn sie nach
der Hochzeit nicht in der Lage ist, die komplette Mitgift zu bezahlen,
emotional und körperlich gequält wird und als Opfer des “Küchentodes” enden
könnte, wo der Ehemann oder die Schwiegermutter und der Ehemann zusammen
versuchen, die Frau beim Kochen oder wenn sie in der Küche ist, in Brand zu
setzen und es wie einen Unfall aussehen zu lassen. Immer mehr derartiger Fälle
gibt es. Die Tochter eines Freundes meines Vaters erlitt letztes Jahr dasselbe
Schicksal!
Außerdem werden Männer im
Hinduismus buchstäblich wie Götter behandelt. In einer der religiösen
hinduistischen Festlichkeiten beten unverheiratete Mädchen und dienen einem
Götzen, der einen bestimmten Gott (Shira) repräsentiert, damit sie Ehemänner
wie ihn bekommen. Sogar meine eigene Mutter bat mich, das zu tun. Dies zeigte
mir, dass die hinduistische Religion, die auf Aberglauben und Dingen basiert,
die keinen wirklich Beweis haben, sondern lediglich Traditionen sind, welche
die Frauen unterdrücken, nicht richtig sein kann.
Später als ich nach England kam,
um zu studieren, dachte ich, dass dies wenigstens ein Land sei, das Männern und
Frauen gleiche Rechte gewährt und sie nicht unterdrückt. Wir haben alle die
Freiheit, zu tun, was wir wollen, dachte ich. Nun fing ich an, Menschen zu
treffen und neue Freunde zu finden, die neue Gesellschaft kennenzulernen, und
aus „Gesellschaftlichkeit“ alle Orte zu besuchen, zu denen meine Freunde gingen
(Bars, Tanzlokale, usw); ich bemerkte, dass diese „Gleichheit“ in Wahrheit
nicht so in die Praxis umgesetzt wurde, wie die Theorie sagte.
Äußerlich werden den Frauen die
gleichen Rechte gewährt, was Bildung, Arbeit, und so weiter betrifft, aber in
Wirklichkeit werden Frauen immer noch auf eine andere, feinere Art und Weise
unterdrückt. Als ich mit meinen Freunden zu jenen Orten ging, wo sie sich
immer aufhielten, freute ich mich, dass jeder sich mit mir unterhalten wollte und
ich dachte, das wäre normal. Aber nur wenig später stellte ich fest, was diese
Menschen tatsächlich wollten. Ich fing schon recht bald an, mich immer
unwohler zu fühlen, als wäre ich nicht ich selbst: Ich musste mich auf eine
bestimmte Art und Weise kleiden, damit die Menschen mich mögen, und ich musste
auf eine bestimmte Art und Weise sprechen, um ihnen zu gefallen. Ich merkte
schon bald, dass ich mich immer unwohler fühlte, war immer weniger ich selbst,
aber ich konnte dem nicht entkommen. Jeder sagte, er würde sich vergnügen,
aber ich würde es nicht als Vergnügen bezeichnen.
Ich denke, Frauen werden in dieser
Lebensweise auch unterdrückt: sie müssen sich auf eine bestimmte Art und Weise
bekleiden, um zu gefallen und anziehend zu wirken, und auch auf eine bestimmte
Weise zu sprechen, damit die Menschen sie mögen. Während dieser Zeit hatte
hatte ich noch nicht über den Islam nachgedacht, obwohl ich ein paar
muslimische Bekannte hatte. Aber ich fühlte, dass ich wirklich etwas tun
musste, um etwas zu finden, das mich glücklich macht und womit ich mich sicher
und respektiert fühle. Etwas, an das ich glauben konnte, denn jeder hatte
einen Glauben nachdem sie lebten. Wenn Spass zu haben, indem man mit anderen
Menschen gut auskommt, der Glaube mancher Menschen ist, dann tun sie das. Wenn
Geld verdienen der Glaube mancher Menschen ist, tun sie alles, um das zu
erreichen. Wenn sie glauben, dass Trinken die einzige Möglichkeit ist, das
Leben zu genießen, dann tun sie es. Aber ich fühle, dass dies alles zu nichts
führt; keiner ist wirklich zufrieden, und der Respekt, nach dem Frauen sich
sehnen, wird auf diese Weise immer geringer.
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