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In dieser Zeit der sogenannten
“Gesellschaft der gleichen Rechte” wird von dir erwartet, dass du einen Freund
hast (oder du bist komisch!) und keine Jungfrau zu sein. Dies ist eine Art der
Unterdrückung, auch wenn manche Frauen es nicht wahr haben wollen. Als ich zum
Islam kam, war offensichtlich, dass ich schließlich dauerhafte Sicherheit
gefunden hatte. Eine Religion, einen Glauben, der so vollständig und in jedem
Aspekt des Lebens deutlich war. Viele Menschen haben das Missverständnis, dass
der Islam eine Frauen unterdrückende Religion sei, wo Frauen vom Kopf bis zu
den Zehen bedeckt seien und wo ihnen keinerlei Freiheit oder Rechte gewährt
würden. Tatsache ist, dass Frauen im Islam mehr Rechte besitzen und das
bereits seit den letzten 1400 Jahren im Vergleich zu den erst vor kurzem
gewährten Rechten nicht-muslimischer Frauen in manchen westlichen und anderen
Gesellschaften. Aber es gibt, selbst heutzutage, Gesellschaften, wo Frauen
immer noch unterdrückt werden, wie ich bereits zuvor über hinduistische Frauen
erwähnt habe.
Muslimische Frauen besitzen das
Recht auf Erbschaft. Sie haben das Recht, ihren eigenen Handel und ihre
eigenen Geschäfte zu betreiben. Sie besitzen das vollständige Recht, über
ihren Besitz zu verfügen, wozu ihr Ehemann kein Recht hat. Sie haben ein
Anrecht auf Bildung, das Recht, eine Ehe abzulehnen, solange diese Ablehnung
vernünftige und berechtigte Gründe hat. Der Qur´an, das Wort Gottes, enthält selbst
viele Verse, die den Männern befehlen, freundlich zu ihren Frauen zu sein und
betont die Rechte der Frauen. Der Islam liefert die wahren Gesetze und Regeln,
denn sie sind NICHT von Menschen gemacht, sondern von Gott; deshalb ist es eine
vollkommene Religion.
Ziemlich oft werden werden
muslimische Frauen gefragt, warum sie vom Kopf bis zu den Zehen bedeckt sind
und ihnen wird gesagt, dies sei Unterdrückung – ist es nicht. Im Islam stellt
die Ehe einen wichtigen Teil des Lebens dar, das Aufbauen der Gesellschaft.
Deshalb sollte eine Frau nicht herumgehen und sich jedem zeigen, sondern nur
ihrem Ehemann. Auch dem Mann ist es nicht erlaubt, bestimmte Teile seines
Körpers zu zeigen, außer seiner Ehefrau. Zusätzlich befiehlt Gott den
muslimischen Frauen, sich zu bedecken, um ihre Sittsamkeit zu schützen:
“O Prophet! Sprich zu deinen Frauen
und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre
Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet,
dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden.” (Quran
33:59)
Wenn wir uns in jeder anderen
Gesellschaft umsehen, finden wir in der Mehrheit der Fälle Frauen, die
angegriffen und belästigt werden aufgrund der Art und Weise, wie sie sich bekleiden.
Ein anderer Punkt, den ich gern betonen möchte, ist dass die Regeln und
Gesetze, die im Islam von Gott festgelegt wurden, nicht nur für Frauen gelten,
sondern auch für Männer. Es gibt kein Mischen und Freilauf zwischen Männern
und Frauen zum Wohle beider. Was auch immer Gott befiehlt, ist richtig,
wohltuend, rein und nutzbringend für die Gesellschaft; darüber besteht gar kein
Zweifel. Ein Vers im Qur´an erläutert deutlich dieses Konzept.
“Und sage zu den gläubigen Frauen,
dass sie ihre Blicke senken und ihre Scham hüten und nicht ihren Schmuck
sichtbar machen, außer was davon außen ist, und sie sollen ihre Tücher über
ihre Kleidungsausschnitte schlagen, und nicht ihren Schmuck sichtbar machen…” (Quran 24:31)
Als ich meinen Hijab aufsetzte, war
ich darüber richtig glücklich. Ich wollte es wirklich tun, ich fühlte eine
große Befriedigung und Freude: befriedigt, weil ich dem Befehl Gottes gehorchte
und Freude über das Gute und den Segen, der damit kam. Ich fühlte mich sicher
und beschützt. Die Menschen brachten mir damit mehr Respekt gegenüber. Ich
konnte den Unterschied in ihrem Verhalten mir gegenüber erkennen.
Zum Abschluss möchte ich sagen,
dass ich den Islam weder blind akzeptiert habe, noch unter irgendeinem Zwang. Im
Qur´an selbst gibt es einen Vers, der sagt:
“…es gibt
keinen Zwang im Glauben…” (Quran 2:256)
Ich habe den Islam aus Überzeugung
angenommen. Ich habe gesehen, war hier und dort, habe dies und das getan, und
ich habe beide Seiten kennengelernt. Ich kenne die andere Seite und habe meine
Erfahrungen gemacht. Und ich weiß, dass ich das Richtige getan habe. Der
Islam unterdrückt die Frauen nicht, sondern der Islam befreit sie und gibt
ihnen den Respekt, der ihnen zusteht. Der Islam ist die Religion, die Gott für
die gesamte Menschheit ausgewählt hat. Diejenigen, die ihn annehmen, sind
wirklich befreit von den Fesseln und Ketten der Menschheit, deren Regeln und
Gesetzgebung nichts nach sich ziehen, als Unterdrückung einer Gruppe durch eine
andere und die Ausbeutung und Unterdrückung eines Geschlechts durch das
andere. Dies ist im Islam nicht der Fall, der die Frauen wahrhaftig befreite
und ihnen eine Selbstständigkeit gewährte, wie keine andere Macht.
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