L'articolo / video che hai richiesto non esiste ancora.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

요청한 문서 / 비디오는 아직 존재하지 않습니다.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

המאמר / הסרטון שביקשת אינו קיים עדיין.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

L'articolo / video che hai richiesto non esiste ancora.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

요청한 문서 / 비디오는 아직 존재하지 않습니다.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

המאמר / הסרטון שביקשת אינו קיים עדיין.

The article/video you have requested doesn't exist yet.

Die Inklusivität des Islam (teil 3 von 3): Eine vollständige Rechtleitung für immer ausreichend

Bewertung:   
Fontgröße:

Beschreibung: Praktische Beispiele dafür, wie die Gesetze des Islam für alle Völker, Zeiten und Orte geeignet sind.  

  • von Jamaal al-Din Zarabozo (© 2011 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 23 May 2011
  • Zuletzt verändert am 23 May 2011
  • Gedruckt: 141
  • Gesehen: 6564 (Tagesmittelwerte: 3)
  • Bewertung: 4 von 5
  • Bewertet von: 1
  • Emailed: 0
  • Kommentiert am: 0

Erstens verändert sich die menschliche Natur nicht im Laufe der Zeit.  Gesetze oder Rechtleitung, die das moralische und ethische Verhalten regeln, sollten immer dieselben bleiben, denn was einmal Seele schädigt, wird die Seele immer schädigen, eben aufgrund der Tatsache, dass sich die menschliche Natur nicht verändert.  Beispielsweise Lügen und Betrügen missfallen unserem Herrn und schädigen die Seele und das wird immer so sein.  Daher sollten Gesetze und Rechtleitung, die mit den Dingen dieser Natur im Zusammenhang stehen, feststehen und vollständig anwendbar bleiben bis zum Tag des Gerichts.  Rituelle gottesdienstliche Taten, welche die Ausbildung des menschlichen Charakters unterstreichen, brauchen sich ebenfalls nicht zu ändern.  Gott allein weiß, wie Er angebetet werden möchte, und wenn Er diese Taten bis zum Tag des Gerichts für richtig und annehmbar erklärt hat, kann keiner behaupten, dass dies möglicherweise anders sei.  Wenn man diese Art von Gesetzen oder Rechtleitung beschreibt, kann man sagen, das islamische Gesetz ist unnachgiebig, aber das ist nur so, weil es in diesen Punkten starr sein soll.  Dies hat aber keinerlei Einfluss auf ihre Universalität und Anwendbarkeit zu allen Zeiten und an allen Orten.  

Zweitens gibt es manche schädlichen Dinge, die die Menschen vermeiden müssen.  Diese wurden ebenfalls explizit und dauerhaft verboten.  Alkohol und Rauschmittel zum Beispiel werden immer schädlich für die Menschheit sein.  Immer wieder einmal werden die Menschen irgendetwas nützliches am Alkohol finden, wie Gott auch im Qur´an erwähnte, aber alles in allem kann keine Gesellschaft zu recht argumentieren, dass der Alkoholkonsum etwas Gutes sei.  Man braucht nur mal die gesellschaftlichen Kosten für das Trinken allein in den USA zu bedenken.  Viele Familien werden durch Alkoholmissbrauch auseinandergerissen.  Fahren unter Alkoholeinfluss wird als Gefahr für die Gesellschaft betrachtet und obwohl große Schritte unternommen worden sind, um es unter Kontrolle zu bekommen, sterben deswegen immer noch zahlreiche Menschen oder werden schwer verletzt.  Viele Alkoholiker können keine Arbeit bekommen und werden abhängig vom Staat, belasten die übrigen Mitbürger mit ihrer Fürsorge.  Wenn es zu Themen dieser Art kommt, verbietet der Islam solche Praktiken für immer, denn es kann kein ernsthaftes Argument dafür geben, dass Alkohol erlaubt werden sollte.  (In der Tat könnte man argumentieren, dass er heute nur erlaubt ist, weil die Kosten, die Menschen von dieser süchtigmachenden „Droge“ zurückzuhalten, unerschwinglich sind.  Dies ist in Realität nur ein weiteres Zeichen dafür, wie gefährlich und schlimm Alkohol ist.)

Drittens, abgesehen davon, benötigen Menschen nur einige detaillierte Gesetze, aber viele allgemeine Prinzipien, die ihnen erlauben, ihre Leben zu allen Zeiten und an allen Orten zu führen.  Dies ist genau das, was das islamische Gesetz ihnen liefert.  Daher liefert Gott detaillierte Gesetze über die Dinge, die man essen kann, über das Erbe, wer als Ehepartner erlaubt ist, internationale Beziehungen usw.  Von diesen detaillierten Gesetzen kann ein Gelehrter die Regelungen für viele neue Situationen herleiten.  Von den allgemeinen Prinzipien kann ein Gelehrter die Rechtleitung für verschiedene Themen ableiten, die zum Beispiel zur Zeit des Propheten nicht aufgetreten sind.

Viertens im Bereich sozialer Verträge und Geschäfte beispielsweise ist das allgemeine Prinzip, dass alles erlaubt ist, außer wenn es einen dafür Beweis gibt, der das andere zeigt. Damit läßt das islamische Gesetz in der Tat sehr viel Freiraum innerhalb des Gesetzes.  Im geschäftlichen Bereich hat der Islam Zinsen, zu riskante Transaktionen, Lotterie, Täuschung, Betrug, Verkauf oder Handel illegaler Dinge und Nötigung verboten.  Im allgemeinen sind es die schädlichen Aspekte, die verboten wurden.  Mit anderen Worten ist die Rechtleitung derart, dass man, wenn neue Formen des Geschäfts entwickelt werden, wie in modernen Zeiten, feststellen kann, welche den islamischen Richtlinien entsprechen und welche nicht.  Also hat sich das islamische Gesetz seit über 1400 Jahren als anwendbar erwiesen, den islamischen Lehren nach wird es bis zum Tag des Gerichts anwendbar bleiben.  Zwei Geschäftsleute können irgendeinen Vertrag nach ihren Wünschen abschließen, solange die grundlegenden und schädlichen Aspekte vermieden werden.  Man kann sich nicht einmal vorstellen, wieviele Arten von Transaktionen daher unter dem Islamischen Gesetz gestattet sind.  

Schließlich muss erkannt werden, dass diese vollständige und umfassende Rechtleitung, die bis zum Tag des Gerichts gültig bleiben wird, eine große Gnade von Gott ist, und sie ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich die Menschen der Führung Gottes zuwenden sollten.  Menschen auf sich allein gestellt, wären nie in der Lage, eine geeignete Lebendweise für jeden Ort und jede Zeit zu finden, von etwas, das über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende gültig bleibt, gar nicht zu reden – obwohl die Menschen versuchen würden, an dem festzuhalten, was sie in der Vergangenheit verfolgt haben.  Sayyid Qutb hat diesen Punkt ausdrucksvoll beschrieben:

Wenn ein Mensch versucht, ein metaphysisches Konzept oder eine Lebensweise durch seine eigenen Bemühungen zu konstruieren, kann dieses Konzept oder System nicht umfassend sein.  Es kann lediglich teilweise gültig sein, gut für eine Zeit und einen Ort, nicht aber für andere Zeiten und andere Orte, und angemessen für eine Art von Umständen, nicht aber für andere.  Außerdem ist er, auch wenn er nur ein einziges Problem betrachtet, nicht in der Lage, es von allen möglichen Seiten zu betrachten und alle Konsequenzen der vorgeschlagenen Lösung zu bedenken, denn gerade dieses Problem erstreckt sich über einen Raum und eine Zeit und ist mit früheren Ereignissen und Vorfällen verknüpft, die außerhalb des Blickwinkels und des Verständnisses menschlicher Wesen liegen. 

Wir schließen daraus, dass keine Philosophie und keine Lebensweise, die von menschlichen Gedanken produziert wurde, „all-umfassend“ sein kann.  Sie kann höchstens einen Teil des menschlichen Lebens umfassen und nur für eine bestimmte Zeitspanne gültig sein.  Aufgrund dieses limitierten Spielraumes ist sie immer in vieler Hinsicht mangelhaft, und aufgrund ihrer zeitlichen Beschränkung verursacht sie ganz sicher Probleme, die Abänderungen und Veränderungen an der ursprünglichen Philosophie oder der Lebensweise nötig machen.  Menschen oder Völker, deren gesellschaftliches, politisches oder wirtschaftliches System auf menschlichen Philosophien basiert, werden immer mit Widersprüchen und „Dialektik“ konfrontiert.[1]

Man braucht nur ein Beispiel zu betrachten, das letztens erst viel debattiert wurde, um zu verstehen, warum die Anwendung von Gottes Rechtleitung für alle Orte und alle Zeiten das beste für die Menschheit ist.  Die Beschneidung ist eine wohlbekannte und fest etablierte Angelegenheit im Islam.  In den vergangenen Jahrzehnten gehen die Meinungen der Doktoren und Wissenschaftler – wegen des begrenzten Verständnisses des Menschen von der Realität – immer hin und her, wenn es um die Beschneidung geht.  Eine Dekade befürworten sie diese, während sie in der folgenden Dekade sagen, sie sei nutzlos und schädlich für das Kind.  Jetzt haben sie herausgefunden – oder sie denken, herausgefunden zu haben, denn vielleicht stellt es sich wieder als falsch heraus – dass die Beschneidung einen großartigen Schutz vor HIV AIDS darstellt.  Nun beeilen sie sich, zahlreiche Männer in unterschiedlichen Teilen Afrikas zu beschneiden. 

Eventuell wird nach so vielen Fällen wie diesem den Menschen klar werden, dass es eine Rechtleitung gibt, die vollständig und vollkommen ist, die von Gott kommt und genau das darstellt, was die Menschen benötigen und brauchen, egal zu welcher Zeit und an welchem Ort. 

Die Rechtleitung ist vollständig und für immer hinreichend  

Zusammengefasst können wir feststellen, dass die Rechtleitung vollständig und für alle Zeiten und Orte geeignet ist.  Sie ist alles, das die Muslime für die Freude in dieser Welt und im Jenseits benötigen.  Sie kann nicht verbessert werden.  Daher besteht auch kein Bedarf daran, etwas hinzuzufügen, zu verändern oder wegzulassen.  Diejenigen, die denken, sie könnten etwas verbessern, das Gott offenbart hat, sind äußerst hochmütig und gehen weit über das hinaus, was sie allerhöchstens erreichen könnten.  Aus diesem offensichtlichen Grund hat der Prophet sehr eindringlich vor Erneuerungen, Einführungen, Irrlehren und Änderungen im Glauben gewarnt.  Derartiges ist überhaupt nicht nötig, und sie werden die Schönheit und Vollkommenheit des Islam stören.  Daher sagte der Prophet:

“Die schlimmsten Dinge sind die erneuerten.  Und jede Erneuerung ist ein Irregehen.” (Sahieh Muslim)

Er sagte ebenfalls: 

“Und jedes Irregehen ist im Höllenfeuer.” (al-Nasaai)

Der Prophet sagte auch:   

“Wer irgendetwas in unsere Angelegenheit einführt, das nicht dazu gehört, wird zurückgewiesen werden.” (Sahieh al-Bukhari und Sahieh Muslim)



Footnotes:

[1] Sayyid Qutb, The Islamic Concept and Its Characteristics (American Trust Publications, 1991), S. 85-86.

Teile dieses Artikels

Alle Teile zusammen sehen

Fügen Sie einen Kommentar hinzu

Andere Artikel derselben Kategorie

Meistgesehen

DAILY
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
TOTAL
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)

Tipp der Redaktion

Liste der Artikel

Seit Ihrem letzten Besuch
Diese Liste ist gerade leer.
Alle nach dem Datum
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)

Am beliebtesten

Höchstbewertet
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
Am meisten emailed
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
Meistgedruckt
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
Meistkommentiert am
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)
(Lies mehr...)

Ihre Favoriten

Die Liste ihrer Favoriten ist leer.  Sie können Artikel zu der Liste hinzufügen, indem Sie die Artikelbearbeitung benutzen.

Ihre Geschichte

Ihre Geschichtenliste ist leer.

View Desktop Version