Alkohol (teil 1 von 2): Die tödliche Krankheit des Teufels
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Beschreibung: Alkohol und seine negativen Auswirkungen durch die Statistiken auf der ganzen Welt verstanden.
von AbdurRahman Mahdi (© 2010 IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 16 Aug 2010 - Zuletzt verändert am 18 Sep 2010
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Kategorie: Artikel
> Islamische Ordnung
> Gesundheit und Ernährung
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Im Jahre 988 nChr. wählte Prinz Vladimir, souveränischer Herrscher Russlands,
das orthodoxe Christentum zu seiner Staatsreligion. Der Legende zufolge waren
seine Botschafter weit beeindruckter von dem Gold und der Größe byzantinischer
Kathedralen inbesondere von Konstantinopels Kirche der Santa Sophia (heute
Istambuls bekannte Moschee Haya Sofiya), als von der einfachen und dezenten
Verzierung islamischer Gebetsstätten (d.h. Moscheen) im nahen Volga Bulgaria. Aber
ein anderer naheliegender Grund, aus dem der Prinz das Christentum gegenüber
dem Islam bevorzugt hat, war, wie uns die Chronisten berichten, die Vorliebe
der Russen für den Alkohol. Die völlige Enthaltamkeit von alkoholischen
Getränken war ein zu großes Opfer, das Vladimir seinen Landsleuten nicht hätte
abverlangen können. Es scheint so, als habe der unstillbare Durst nach einem
„guten Schluck“ inbesondere Wodka, die russische Nation seit jeher geplagt.
Laut einem Bericht, der im Jahr 2000 herausgegeben wurde, sterben zwei Drittel der russischen Männer
betrunken und über die Hälfte davon in extremem Stadien von Alkoholvergiftung.
Mit 57,4 Jahren besitzen russische Männer die geringste Lebenserwartung in
Europa. Obwohl Herzkrankheiten, Unfälle und Selbstmorde für etwa 75% der
Todesfälle bei Männern verantwortlich sind, sind sie dennoch selten nüchtern
zur Zeit des Todes. In der Tageszeitung Kommersant wurde eine dreijährige Studie an Männern aus Moskau und Udmurita im
Alter zwischen 20 und 55 kommentiert:
“Jeder ist betrunken: Mörder und deren
Opfer, Ertrunkene, Selbstmörder, Fahrer und Fußgänger, die bei Verkehrsunfällen
getötet wurden, Opfer von Herzanfällen und Geschwüren.”
Obwohl sie zur reinen Information dienen,
sollten diese Statistiken nicht dazu anregen, den Alkoholismus als ethnisches
Markenzeichen der Russen oder irgendwelche anderen Stämme der Kinder Adams anzusehen.
Wie Herr Cherniyenko, Vizepräsident der Nationalen Organisation
Russischer Muslime, bemerkt:
“Man kann sagen, dass Wodka oder Wein
zu trinken, einen bedeutungsvollen Aspekt der russischen Kultur darstellt,
trotzdem kann ich ein guter Russe sein, ohne Alkohol zu trinken... Die meisten
gesellschaftlichen Probleme Russlands werden vom Alkoholkonsum verursacht.
Wenn wir einige Islamische Werte in Russland einführen könnten, würde das Land
stärker werden.”
Wenn wir viel weiter westlich über den
Atlantik blicken, (oder östlich über die Bering See) zu Russlands großen
Rivalen während des Kalten Krieges, die Vereinigten Staaten, sehen wir, dass es
der amerikanischen Nation nicht viel besser geht, was Todesfälle und Unfälle
durch den Alkohol betrifft. Nach einer Studie aus dem Jahr 1988 durch die American
Medical Association, gehen über 100 000 Todesfälle und $85.8 Milliarden auf
Kosten des Alkoholmissbrauchs, 25 bis 40% der Krankenhausbetten sind besetzt,
durch Patienten, die mit Komplikationen aufgrund ihres Alkoholkonsums behandelt
werden. Alkohol ist einer der Hauptursachen für Verkehrsunfälle in den USA,
1996 wurden gemäß Regierungsstatistiken 17 126 Menschen in
Verkehrsunfällen getötet, die durch Alkohol verursacht waren. Alkohol ist
ebenfalls einer der Hauptgründe für das Zerfallen von Familien in den USA. Und
einem anderen Bericht zufolge, der 1996 von dem U.S. Center für
Krankheitskontrolle und Vorbeugung veröffentlicht wurde, zeigten
Untersuchungsergebnisse von Selbstmordopfern aus 13 Staaten, dass 33.3% - einer
von dreien! – Alkohol in ihrem Blut hatten. Aber Statistiken zur Seite, es
gibt nichts Angeborenes in der amerikanischen Physiologie, dass einen in den
Schlund des Alkohols schickt. Nehmt dem Amerikaner die Flasche weg, wie es in
einer besonderen islamischen Festlegung passiert ist, und es wird ein ziemlich
anders Ergebnis berichtet:
“Die Zahl der Notrufe ging zurück,
ebenso die Unfälle und Verletzungen, es gab weniger Ordnungswidrigkeiten und
die Kraft der Gesundheit verstärkt. Also gab es sehr therapeutische
Auswirkungen durch die Tatsache, dass kein Alkohol im gesamten Königreich
(Saudi Arabien) zu bekommen war.” (Gen. Norman Schwarzkopf, Kommandeur der
vereinten Kräfte im Golfkrieg, erklärt dem US Kongress, wie ein Mangel an
Alkohol einen besseren amerikanischen Soldaten macht. 13. Juni 1991)
Selbst Ungeborene sind von den Gefahren
des Alkohols nicht sicher. Das Fetale Alkohol Syndrom ist eine ziemlich unangenehme
Krankheit, die durch den Alkoholkonsum der Schwangeren hervorgerufen wird. Die
Krankheit trifft weltweit ein bis zwei Babies von 1 000 Geburten und
resultiert in chronischen physikalischen und neurologischen Schäden. Gemäß
einer deutschen10 – Jahresstudie beinhalten die Symptome langanhaltende Gehirnschäden und teilweise
körperliche Deformationen, einschließlich Kleinsein des Kopfes und
zurückgebliebenes Wachstum. Um das Fetale Akloholsyndrom zu vermeiden, wird
nicht nur den Müttern empfohlen, alkoholische Getränke während der
Schwangerschaft absolut zu vermeiden, sondern die Ärzte empfehlen, dass Männer
ebenfalls mehrere Monate vor der Empfängnis abstinent bleiben sollen.
“…Werdet ihr damit nun wohl aufhören?” (Quran
5:91)
Selbtmord, Todschlag,
häusliche Gewalt, schlimme Körperverletzung, Vandalismus, Schändung des eigenen
Körpers und Schändung ungeborener Kinder! – all das sind die schlimmen
Konsequenzen des Alkoholkonsums. Doch wird die Krankheit des Alkohols ganz
einfach und gründlich von den Anhängern der islamischen Religion vermieden oder
von jenen, die sich in Gebieten befinden, in denen das islamische Recht
eingehalten wird. Weil Alkohol tatsächlich eine Krankheit ist, ist es keine
geringere als die tödliche Krankheit des Teufels, denn es ist eine, gegen die
der fromme Muslim immun ist, obwohl es die einzige Krankheit ist, die:
·
In Flaschen verkauft wird;
·
In Zeitungen, Magazinen, Radio und
Fersehen angepriesen wird;
·
Mit dem Willen des Menschen erworben
wird;
·
Erlaubte Wege hat, sie zu verbreiten;
·
Eine Steuereinnahme-Quelle für den Staat
bildet;
·
Für brutale Todesfälle auf den
Autobahnen verantwortlich ist;
·
Nicht von Bakterien oder Viren
übertragen wird;
·
Unsere Gesundheit in
Selbst-Zerstörung treibt;
·
Familienleben zerstört und die
Verbrechen vermehrt.
“O ihr, die ihr glaubt! Berauschendes,
Glückspiel, Opfersteine und Lospfeile sind ein Greuel, das Werk des Satans. O
meidet sie, auf dass ihr erfolgreich seid. Satan will durch das Berauschende
und das Losspiel nur Feindschaft und Hass zwischen euch auslösen, um euch vom
Gedenken Gottes und vom Gebet abzuhalten. Werdet ihr euch denn abhalten lassen?”
(Quran 5:90-91)
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Alkohol (teil 2 von 2): Die Mutter jeden Übels
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Beschreibung: Die islamische Haltung in Bezug auf alkoholische Getränke.
von AbdurRahman Mahdi (© 2010 IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 23 Aug 2010 - Zuletzt verändert am 28 Aug 2010
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Kategorie: Artikel
> Islamische Ordnung
> Gesundheit und Ernährung
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“O Gott, dass Menschen einen Feind in
ihre Münder tun, um ihren Verstand wegzustehlen! Dass wir uns mit Freude,
Zufriedenheit, Vergnügen und Applaus in Bestien verwandeln!” (Cassio in
William Shakespeares Othello, Akt 2, Szene 3)
Als er eines Tages aus seiner Moschee kam,
bemerkte der Prophet, Gottes Segen und Frieden seien auf
ihm, dass sein Kousin und Schwiegersohn sichtlich aufgebracht war. Als der
besorgte Prophet Ali fragte, was ihn aufgeregt habe, deutete dieser einfach auf
den blutigen Kadaver seines geliebten Kamels – kein gewöhnliches Kamel, sondern
das kampferprobte Kamel, das Ali gewöhnlich bestiegen hatte, um den Propheten
und den Islam tapfer auf dem Schlachtfeld zu verteidigen. Ali berichtete dem
Propheten, dass einer ihrer Onkel für das ungerechtfertigte Abschlachten seines
Tieres verantwortlich war und der Prophet ging los, um sich die andere Seite
der Geschichte anzuhören (d.h. die Version des Onkels).
Als er zu seinem Onkel kam, fand er ihn
vom Wein betrunken vor. Das Missfallen im Gesicht seines Neffen erkennend,
wußte der Onkel trotz seiner Trunkenheit sofort, dass der Prophet gekommen war,
um ihn über Alis Kampfkamel zu befragen. Mit nichts, das er zu seiner
Verteidigung hätte sagen können, platzte der von seiner Schuld verfolgte,
betrunkene Onkel heraus: „Du und dein Vater seid meine Sklaven!“ Die
einzige Antwort des Propheten auf diesen blasphemischen Ausbruch war der
Ausruf: „Fürwahr, Alkohol ist die Mutter von jedem Übel!“
Und so lernen wir aus der Biographie des
Propheten Muhammad eine schwerwiegende Lektion, was die kollossalen und üblen
Konsequenzen von alkoholischen Getränken angeht. Jede der Taten unter Alkoholeinfluss
aus dieser kurzen Episode aus dem Leben des gesegneten Propheten würde dem
Leser als Ermahnung genügen: sei es das Töten von Alis Kamel, der betrunkene Zustand
des Onkels eines Propheten Gottes – um nicht zu sagen, des allerletzten
Gesandten an die Menschheit – oder die abscheuliche Beleidigung, die er gegen
den Propheten und seinen eigenen verstorbenen Bruder, der kein geringerer als
der Vater des Propheten Gottes war, ausgespuckt hat. Wieviel schlimmer ist es
dann, wenn wir all diese Übeltaten zusammennehmen? Vergessen wir nicht das
viele Übel, das indirekt von dem Alkoholkonsum des Onkels resultierte, wie der
Verlust eines kampf-erfahrenen Schlachtgefährts der muslimischen Gemeinschaft
oder den Schmerz, die Qual und vielleicht Fassungslosigkeit, die Muhammad
aufgrund dieser tragischen Familienangelegenheit verspürt haben muss. Es
besteht kein Zweifel daran, es war genau das, denn der Prophet erkannte, dass
es der Alkohol gewesen war, der diese widerlichen Sünden geboren und genährt
hatte, und er brandmarkte dies mit: “die Mutter von jedem Übel!”
Folglich verbietet der Islam den
Alkoholkonsum, sei es in großen oder in kleinen Mengen. Der Prophet
Muhammad sagte:
“Wenn eine große Menge von etwas
einen Rausch verursacht, ist auch eine kleine Menge davon verboten.”
In dieser einen Hadith Überlieferung
sehen wir die Vollkommenheit des Islam als eine Religion, ihre
Überzeugungskraft als Gesetzeskodex und ihre Verständlichkeit als eine
Lebensweise. Wie ein deutscher zum Islam Konvertierter anmerkte:
“[Islam] würdigt die sittliche und geistige
Gesundheit der Gemeinschaft so sehr wie ihr körperliches Wohlergehen. Er berücksichtigt
alles, das die normale Funktion des Gehirns beeinträchtigt, unsere Sinne
abstumpfen läßt und dadurch unseren Grad an Schamgefühl oder Verantwortlichkeit
herabsetzt oder unsere Empfindungen beeinträchtigt (dies beinhaltet Alkohol
ebenso wie andere Stoffe, die den Verstand verwandeln). Und erkennend, dass
verschiedene Menschen ziemlich unterschiedlich auf dasselbe Stimulans
reagieren, läßt er kein Urteil zu, wieviel für sie akzeptabel ist. Zu viele
Menschen haben gedacht, sie hätten die ihre Trinkgewohnheiten unter Kontrolle
und endeten mit, ´einem Glas zuviel´. Der Islam stellt kategorisch fest, dass
wenn eine Substanz in großer Menge die Klarheit des Verstandes beeinträchtigt,
dann schadet sie auch in kleinsten Mengen. Daher vertritt der Islam ein
absolutes Verbot für narkotische Stoffe, einschließlich Alkohol. Er untersagt
die Nutzung und nicht nur den Missbrauch dieser Substanzen.”
Ja, es gibt durchaus Nutzen in
alkoholischen Getränken. Beispielsweise kann Alkohol einem Stärke und
Selbstvertrauen verleihen; er hilft einem, zu entspannen, in kleinen Mengen ist
er sogar gut für die Gesundheit des Herzens.
Allerdings, wie der Glorreiche Qur´an feststellt, überwiegt der
Schaden, den der Alkohol anrichtet, bei weitem über seinen Nutzen. Daher zeigt
die letzte Analyse, dass er ein Feind und kein Freund seines Genießers ist.
“Sie befragen dich (O Prophet) über
Berauschendes und Glücksspiel. Sprich: „In beiden liegt großes Übel und Nutzen
für die Menschen. Doch ihr Übel ist größer als ihr Nutzen…“ (Quran
2:219)
Der Islam will nur den Nutzen und die
Verbesserung für den Menschen erreichen, daher verbietet das Islamische Gesetz
den Konsum, die Herstellung, den Transport und den Verkauf alkoholischer
Getränke. Tatsächlich ist das bloße Konsumieren von Alkohol eine so
ernstzunehmende Straftat, dass sie eine körperliche Bestrafung nach sich zieht.
Was das Jenseits betrifft, ist die Strafe wahrhaftig bizarr:
“Jedes Rauschmittel ist verboten.
Gott hat eine Abmachung mit denen, die Rauschmittel konsumieren, Er wird ihnen
den Ausfluss (der Höllenbewohner) zu trinken geben!”
Als Schussfolgerung ist es vielleicht
nützlich, wenn der Leser über folgende bekannte Geschichte nachdenkt; die zumindest
aus vielen einen vorsichtigen Muslim gemacht hat.
Früher einmal hat eine schlechte Frau
einen guten Mann aufgefordert, Schlimmes zu tun. Der Mann hat aus Gottesfurcht
kategorisch abgelehnt. Aber enschlossen, ihr Opfer nicht entkommen zu lassen, ließ
sie ihm die Wahl zwischen drei Dingen, eines hinterhältiger als das andere:
Alkohol zu trinken, Ehebruch zu begehen oder ihr Kind aus einer früheren Ehe zu
töten. Wenn der Mann ablehnte, wollte sie um Hilfe schreien. Nachdem er über
seine missliche Lage nachgedacht hatte, wählte der fromme Mann das, was er für
das geringere der drei Übel hielt. Als er allerdings den Alkohol zu sich nahm,
wurde der Mann betrunken und dann unter dem Einfluss seines verstand-tötenden
Getränks tötete er das Kind und beging Ehebruch mit der verruchten Frau.
Denke nach und bedenke dann, wie leicht du
selbst von einem menschlichen Wesen entarten könntest, wenn du auch auf „die
Mutter von jedem Übel“ hereinfallen würdest.
“Allah verflucht alle Rauschmittel (alkoholischen Getränke), (Er
verflucht auch) denjenigen, der sie trinkt und denjenigen, der sie serviert;
denjenigen, der sie verkauft und denjenigen, der sie kauft; denjenigen, der sie
herstellt und denjenigen, der darum bittet, dass sie für ihn hergestllt werden,
denjenigen, der sie liefert und denjenigen, dem sie geliefert werden.” (Abu
Dawud)
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