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Die Rechte von Nicht-Muslimen im Islam (teil 6 von 13):  Das Recht auf Freiheit im Glauben II

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Beschreibung: Der Islam gewährt den Angehörigen anderer Religionen das Recht, ihren Glauben zu praktizieren.  Eine historische Analyse des islamischen Prinzips ´es gibt keinen Zwang in der Religion´. Teil 2.

  • von IslamReligion.com (ursprünglich von Dr. Saleh al-Aayed)
  • Veröffentlicht am 28 Nov 2011
  • Zuletzt verändert am 28 Nov 2011
  • Gedruckt: 332
  • Gesehen: 10461 (Tagesmittelwerte: 6)
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Muslime schützten christliche Kirchen in den von ihnen besetzten Ländern vor Schaden.  In einem Brief an Simeon, den Erzbischof von Rifardashir und Führer aller Bischöfe von Persien, schrieb der Nestorianische Patriarch Geoff III:

‘Die Araber, denen Gott die Macht über die ganze Welt gegeben hat, wissen, wie reich Sie sind, denn sie leben unter euch.  Totz dessen greifen sie den christlichen Glauben nicht an.  Im Gegenteil, sie sympatisieren mit unserer Religion und verehren die Priester und Heiligen unseres Herrn und sie spenden großzügig unseren Kirchen und Klöstern.’[1]

Einer der muslimischen Khalifen, Abdul-Malik, nahm den Christen die Kirche des Johannes und machte sie zu einem Teil der Moschee.  Als Umar bin Abdulaziz sein Nachfolger als Khalif wurde, beschwerten sich die Christen bei ihm darüber, was sein Vorgänger ihrer Kirche angetan hatte.  Umar schrieb dem Gouverneur, dass der Teil der Moschee rechtmäßig ihnen gehöre und ihnen zurückzugeben sei, wenn sie nicht mit einer geldlichen Regelung einverstanden wären.[2]

Die Klagemauer in Jerusalem ist den Historikern als heiligster Ort des Gottesdienstes im Judentum bekannt.  Vor einiger Zeit wurde sie vollständig unter Schutt und Trümmern begraben.  Als der osmanische Khalif Sultan Sulayman davon erfuhr, befahl er seinem Gouverneur in Jerusalem, den ganzen Schutt zu entfernen, den Bereich zu reinigen, die Klagemauer zu reparieren und es den Juden zu ermöglichen, sie zu besuchen.[3]

Unvoreingenommene westliche Historiker erkennen diese Tatsachen an.  LeBon schreibt:

‘Die Toleranz Muhammads gegenüber den Juden und Christen war wahrlich groß; Gründer anderer Religionen, die vor ihm aufgetaucht waren, insbesondere des Judentums und Christentums, hatten solches Wohlwollen nicht zur Vorschrift gemacht.  Seine Khalifen verfolgten dieselbe Politik und seine Toleranz wurde von Skeptikern und Gläubigen gleichermaßen anerkannt, welche die Geschichte der Araber ausführlich studiert haben.’[4]

Robertson schrieb:

‘Allein die Muslime waren in der Lage, ihren Eifer für ihre eigene Religion mit Toleranz für die Anhänger anderer Religionen in Einklag zu bringen.  Selbst wenn sie ihre Schwerter erhoben, um in den Kampf zu ziehen, um für die Freiheit ihrer Religion zu kämpfen, ließen sie diejenigen, die sie nicht wünschten, frei an ihren eigenen religiösen Lehren festhalten.’[5]

Sir Thomas Arnold, ein englischer Orientalist, schrieb:

‘Wir haben nie von einem geplanten Versuch gehört, nicht-muslimische Minderheiten dazu zu zwingen, den Islam anzunehmen oder von irgend einer organisierten Verfolgung zur Untergrabung der christlichen Religion.  Wenn irgendeiner der Khalifen eine solche Politik gewählt hätte, hätten sie das Christentum mit derselben Leichtigkeit überwunden, wie Fredinand und Isabella den Islam aus Spanien verbannt haben oder mit der Ludwig XIV es zu einem in Frankreich bestrafbaren Verbrechen gemacht hat, dem Protestantismus zu folgen oder mit der die Juden vor 350 Jahren aus England verbannt worden waren.  Zu jener Zeit waren die östlichen Kirchen vollständig isoliert von der restlichen christlichen Welt.  Sie besaßen in der Welt keine Unterstützer, denn sie wurden als gotteslästernde Sekte des Christentums angesehen.  Dass sie heute noch existieren ist der stäkste Beweis für die Politik der Toleranz der islamischen Regierung ihnen gegenüber.’[6]

Der amerikanische Autor Lothrop Stoddard schrieb: ‘Der Khalif Umar trug die größtmögliche Sorge zur Erhaltung der christlichen heiligen Stätten und die Khalifen nach ihm folgten seinem Beispiel.  Sie haben die vielen Konfessionen von Pilgern nicht belästigt, die jährlich aus allen Winkeln der christlichen Welt kamen, um Jerusalem zu besuchen.’[7]

Die Realität sah so aus, dass Nicht-Muslime unter den Muslimen mit mehr Toleranz behandelt wurden, als ihnen von irgendeiner anderen Sekte ihrer eigenen Religion zuteil geworden ist.  Richard Stebbins sprach von den Erfahrungen der Christen unter der Herrschaft der Türken:

‘Sie (die Türken) gestatteten ihnen allen, den römisch katholischen und den griechisch orthodoxen, ihre Religion zu bewahren und ihren Überzeugungen zu folgen wie sie es wählten: sie erlaubten ihnen, ihre heiligen Rituale in Konstantinopel und an vielen anderen Orten durchzuführen.  Dies ist ein Gegensatz zu dem, was ich aus den zwölf Jahren, die ich in Spanien gelebt habe, bezeugen kann; wir wurden nicht nur gezwungen, an ihren papistischen Festlichkeiten teilzunehmen, sondern unsere Leben und die Leben unserer Großkinder waren in Gefahr.’[8]

Thomas Arnold erwähnte in seiner ´Einladung zum Islam´, dass es in Italien viele Menschen gegeben hat, die sich nach der osmanischen Herrschaft gesehnt hatten.  Sie wünschten sich dieselbe Freiheit und Toleranz, wie sie die Osmanen ihren christlichen Mitbürgern gewährten, denn sie hatten alle Hoffnung aufgegeben, diese unter irgendeiner christlichen Herrschaft zu erhalten.  Er erwähnt auch, dass eine große Menge Juden vor der Verfolgung in Spanien am Ende des 15. Jahrhunderts geflohen ist und in der osmanischen Türkei Zuflucht gesucht hatte.[9]

Der folgende Punkt ist es wert, nochmals betont zu werden.  Die jahrhundertelange Existenz von Nicht-Muslimen in der muslimischen Welt, vom maurischen Spanien und vom Afrika südlich der Sahara bis nach Ägypten, Syrien, Indien und Indonesien ist ein deutlicher Beweis für die religiöse Toleranz, die der Islam Menschen anderen Glaubens gewährt.  Diese Toleranz führte sogar zur Verfolgung der Muslime wie in Spanien, wo die verbleibenden Christen die Schwäche der Muslime ausnutzten, sie angriffen und sie aus Spanien vertrieben, indem sie sie entweder töteten, sie zum konvertieren zwangen oder vertrieben.  Etienne Denier schrieb: ‘Die Muslime sind das Gegenteil von dem, was viele Menschen denken.  Sie haben außerhalb des Hijaz niemals Gewalt benutzt.[10]  Die Anwesenheit von Christen war ein Beweis dieser Tatsache.  Sie behielten acht Jahrhunderte lang, während der die Muslime ihre Länder regierten, ihre Religion in völliger Sicherheit bei.  Einige von ihnen hatten hohe Stellungen am Palast in Cordoba inne, aber als dieselben Christen Macht über das Land errangen, war es plötzlich ihre erste Sorge, die Muslime zu vernichten.’[11]



Footnotes:

[1] Arnold, Thomas, ‘Invitation To Islam,’ S. 102

[2] Qaradawi, Yusuf, ‘Ghayr al-Muslimeen fil-Mujtama’ al-Islami,’ S. 32

[3] Hussayn, Abdul-Latif, ‘Tasamuh al-Gharb Ma’l-Muslimeen,’ S. 67

[4] LeBon, Gustav, ‘Arab Civilization,’ S. 128

[5] Zitiert in Aayed, Saleh Hussain, ‘Huquq Ghayr al-Muslimeen fi Bilad il-Islam,’ S. 26

[6] Arnold, Thomas, ‘Invitation To Islam,’ S. 98-99

[7] Stoddard, L.W., ‘The Islamic World At Present,’ Bd 1, S. 13-14

[8] Zitiert in Qaradawi, Yusuf, ‘al-Aqaliyyat ad-Diniyya wa-Hal al-Islami,’ S. 56-57

[9] Arnold, Thomas, ‘Invitation To Islam,’ S. 183

[10] Hijaz: der westliche Teil Arabens, einschließlich der Städte Mekka und Medina. 

[11] Denier, Etienne, ‘Muhammad The Messenger Of God,’ S. 332

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