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Den Islam annehmen (teil 2 von 2): Die Religion der Vergebung

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Beschreibung: Das Annehmen des Islam reinigt von vorigen Sünden. 

  • von Aisha Stacey (© 2014 IslamReligion.com)
  • Veröffentlicht am 04 Aug 2014
  • Zuletzt verändert am 04 Aug 2014
  • Gedruckt: 25
  • Gesehen: 4712 (Tagesmittelwerte: 4)
  • Bewertung: 5 von 5
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Wir haben den ersten Teil damit beendet, dass wir den guten Rat gegeben haben, wenn eine Person wahrhaftig glaubt, dass es keinen Gott gibt außer Gott, dann sollte er oder sie den Islam sofort annehmen.  Wir haben ebenfalls vorgebracht, dass der Islam eine Religion der Vergebung ist.  Egal wie viele Sünden eine Person auch begangen haben mag, sie sind nicht unverzeihlich.  Gott ist der Häufig-Vergebende, der Barmherzigste und der Qur´an betont diese Eigenschaften über 70 mal. 

"Und Allahs ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist; Er verzeiht, wem Er will, und straft, wen Er will, und Allah ist Allverzeihend und Barmherzig." (Quran 3:129)

Es gibt allerdings eine Sünde, die Gott nicht vergeben wird, und das ist die Sünde, wenn Gott Partner oder Gefährten beigesellt werden.  Ein Muslim glaubt, dass Gott Einer ist, ohne Partner, Nachkommen und ohne Gefährten.  Er ist der Einzige, der Würdig ist, angebetet zu werden. 

"Sprich (o Muhammad): "Er ist Allah, ein Einziger, Allah, as-Samad (ewig Unabhängige, von Dem alles abhängt). Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden und Ihm ebenbürtig ist keiner." (Quran 112)

"Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass Ihm Götter zur Seite gestellt werden; doch Er vergibt das, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der hat wahrhaftig eine gewaltige Sünde begangen." (Quran 4:48)

Es mag fremd erscheinen, zu sagen, dass Gott der Barmherzigste ist, und zu betonen, dass der Islam die Religion der Vergebung ist, während wir auch sagen, dass es eine unverzeihliche Sünde gibt.  Dies ist kein fremdes oder unglaubwürdiges Konzept, wenn du verstehst, dass dies schwerwiegende Sünde nur unverzeihlich ist, wenn eine Person stirbt, ohne bei Gott zu bereuen.  Jederzeit, bis ein sündiger Mensch seinen letzten Atemzug macht, kann er oder sie sich aufrichtig Gott zuwenden und um Vergebung bitten in dem Wissen, dass Gott wahrhaftig der Barmherzigste, Häufig-Vergebende ist.  Aufrichtige Reue sichert uns die Vergebung Gottes zu.

"Sprich zu denen, die ungläubig sind, dass ihnen das Vergangene verziehen wird, wenn sie (von ihrem Unglauben) absehen." (Quran 8:38)

Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, sagte: "Gott wird die Reue Seines Dieners annehmen, bis das Todesröcheln seine Kehle erreicht hat."[1]  Der Prophet Muhammad sagte ebenfalls: "Der Islam zerstört das, was vor ihm kam (an Sünden)."[2]

Wie im vorigen Artikel besprochen, ist es oft so, wenn eine Person überlegt, den Islam anzunehmen, dass sie verwirrt oder sogar beschämt ist, wegen der vielen Sünden, die sie in ihrem Leben begangen hat.  Einige Menschen wundern sich, wie sie jemals gute, moralisch einwandfreie Menschen werden können, wenn in den Schatten ihre Sünden und Verbrechen lauern. 

Den Islam annehmen und die Worte aussprechen, die als Schahada oder Glaubensbekenntnis bekannt sind, (Ich bezeuge "La ilaaha illa Allah, Muhammad rasuulu Allah."[3]), bereinigt den Status der Person.  Er oder sie wird wie ein neugeborenes Baby, völlig frei von Sünden.  Es ist ein Neuanfang, bei dem die vergangenen Sünden eine Person nicht länger gefangen halten.  Es gibt keinen Bedarf, von seinen vergangenen Sünden verfolgt zu werden.  Jeder neue Muslim kommt unbelastet und frei, um ein Leben auf der Grundlage des fundamentalen Glaubens dass Gott Einer ist zu leben. 

Wenn man nicht länger von der Furcht, dass die vergangenen Sünden oder die Lebensweise einen davon abhalten wird, ein gutes Leben zu führen, zurück gehalten wird, wird der Weg um den Islam anzunehmen oft leichter.  Das Wissen, dass Gott jedem alles vergeben kann, ist sicherlich eine tröstliche Aussicht.  Trotzdem ist das Verständnis, dass nichts und niemand anderem als Gott Anbetung zusteht, am allerwichtigsten, denn dies ist die Grundlage des Islam. 

Gott hat die Menschheit nur geschaffen, damit sie Ihn Allein anbetet (Quran 52:56) und zu wissen, wie diese Anbetung rein und unverfälscht bleibt, ist unerlässlich.  Allerdings lernt man die Einzelheiten oft, nachdem man die erhabene Wahrheit der islamischen Lebensweise erkannt hat.  

"Und folgt dem Besten, das zu euch von eurem Herrn herab gesandt wurde, bevor die Strafe unversehens über euch kommt, wahrend ihr es nicht merkt, damit nicht etwa einer spreche: "O wehe mir um dessentwillen, was ich gegenüber Allah versäumte! Denn wahrlich, ich gehörte zu den Spöttern." (Quran 39:55-56)

Sobald jemand die Wahrheit des Islam akzeptiert hat, also dass es keinen Gott gibt außer Gott Allein, ist es für ihn an der Zeit, etwas über seine Religion zu lernen.  Es ist Zeit für ihn, die inspirative Schönheit und Leichtigkeit des Islam zu verstehen und über alle Propheten und Gesandten des Islam zu lernen, einschließlich dem letzten Propheten Muhammad.  Wenn Gott bestimmt, dass das Leben einer Person bald endet, nachdem sie den Islam angenommen hat, kann dies als Gnade Gottes angesehen werden, denn einer Person, so rein wie ein neugeborenes Baby, wäre das ewige Paradies vorgeschrieben; durch die Gnade Gottes und Seine unendliche Weisheit.

Wenn eine Person überlegt, den Islam anzunehmen, sind viele der Barrieren, die er oder sie wahrnimmt, nichts weiter als Illusionen und Tricks von Satan.  Es ist klar, dass sobald eine Person von Gott ausgewählt wurde, Satan sein bestes tun wird, um diese Person irrezuführen und bombardiert sie mit kleinen Einflüsterungen und Zweifeln.  Die Religion des Islam ist ein Geschenk, und genau wie jedes andere Geschenk muss es akzeptiert und geöffnet werden, bevor der wahre Wert seines Inhalts enthüllt werden kann.  Der Islam ist eine Lebensweise, die die ewige Glückseligkeit im Jenseits zu einem erreichbaren Traum macht.  Es gibt keinen Gott außer Gott, dem Einen und Einzigen, dem Ersten und Letzten.  Ihn zu kennen ist der Schlüssel zum Erfolg und den Islam anzunehmen, ist der erste Schritt auf unserer Reise ins Jenseits. 



Fußnoten:

[1] At-Tirmidhi

[2] Sahieh Muslim

[3] Ich bezeuge, dass keiner es wert ist, angebetet zu werden außer Gott Allein und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist. Für zusätzliche Informationen zur Schahada bitte klicke hier

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