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Die vereinten Farben des Islam (teil 1 von 3)
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Beschreibung: Die Gleichheit der Rassen, die vom Islam unterstützt wird, und praktische Beispiele aus der Geschichte. Teil 1: Rassismus in der jüdisch-christlichen Tradition.
von AbdurRahman Mahdi, www.Quran.nu, (veröffentlicht von IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 07 Dec 2009 - Zuletzt verändert am 29 Jan 2012
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“Er (Gott) sprach: "Was hinderte dich
(o Satan) daran, dich niederzuwerfen, nachdem Ich es dir befohlen habe?"
Er (Satan) sagte: "Ich bin besser als er (Adam). Du hast mich aus Feuer
erschaffen, ihn aber erschufst du aus Lehm!” (Quran 7:12)
So beginnt die Geschichte des Rassismus.
Satan betrachtete sich selbst aufgrund seines Ursprungs als Adam überlegen. Von
jenem Tag an hat Satan viele Nachkommen Adams irregeführt, er ließ sie
ebenfalls denken, sie seien anderen überlegen, verfolgten diese und nutzten
ihre Mitmenschen aus. Ziemlich häufig wurde die Religion benutzt, um den
Rassismus zu rechtfertigen. Das Judentum zm Beispiel, ungeachtet seiner
mittel-östlichen Ursprünge, wird bereitwillig als westliche Religion
angenommen; aber der Einzug der Juden in alle Schichten der westlichen
Gesellschaft gibt die elitäre Realität des Judentums preis. Ein Frommer, der
den Bibelvers liest:
“Siehe, nun weiß ich, dass kein Gott
ist in allen Landen, außer in Israel.” (2 Könige 5:15)
…würde vermuten, dass Gott in jenen Tagen
nur von den Israeliten angebetet wurde. Das Judentum heute konzentriert sich
aber immer noch auf ihren Stolz, das ´auserwählte´ Volk, die überlegene Rasse,
zu sein.
“Sprich: "O ihr, die ihr Juden seid, wenn
ihr meint, ihr seid die Schutzbefohlenen Gottes unter Ausschluss der anderen
Menschen, dann wünscht euch den Tod, wenn ihr wahrhaftig seid.” (Quran 62:6)
Im Gegensatz dazu, während die
überwältigende Mehrheit der Christen nicht-Juden sind, war der letzte der
israelitischen Propheten zu niemand anderen als den Juden gesandt worden.
“Und da sagte Jesus, der Sohn der Maria: "O
ihr Kinder Israels, ich bin Gottes Gesandter bei euch, der Bestätiger dessen,
was von der Thora vor mir da war, und Bringer der frohen Botschaft eines
Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmad sein....’” (Quran 61:6)
Genau wie jeder Prophet ausschließlich zu
seinem eigenen Volk gesandt worden war, jeder
Prophet, außer Muhammad.
“Sprich (o Muhammad): "O ihr Menschen, ich
bin für euch alle ein Gesandter Gottes...’” (Quran 7:158)
Da Muhammad Gottes letzter Prophet und
Gesandter war, war seine Botschaft universal und nicht nur für sein eigenes
Volk – die Araber - bestimmt, sondern für alle Völker der Welt. Der Prophet
sagte:
“Jeder Prophet ist ausschliesslich zu
seinem Volk gesandt worden, während ich für die gesamte Menschheit geschickt
worden bin.” (Sahieh Al-Bukhari)
“Und Wir haben dich nur als Bringer froher
Botschaft und Warner für alle Menschen entsandt; jedoch die meisten Menschen
wissen es nicht.” (Quran 34:28)
Bilal der Abessinier
Einer der ersten, der den Islam annahm,
war ein abessinischer Sklave namens Bilal. Aus Tradition waren schwarze
Afrikaner ein sehr geringgeschätztes Volk aus der Sicht der Araber, die
dachten, sie hätten nur wenig mehr Nutzen außer zur Unterhaltung und
Sklaverei. Als Bilal den Islam annahm, wurde er von seinem heidnischen Meister
in der sengenden Wüstenhitze brutal gefoltert, bis Abu Bakr, der engste Freund
des Propheten, ihn befreite, indem er ihn freikaufte.
Der Prophet benannte Bilal zum
Gebetsrufer. Der Adhan, den man an jeder Ecke von den Minaretten der
Welt hören kann, hat exakt denselben Wortlaut, mit dem Bilal gerufen hat. Ein zuvor
niedriger Sklave gewann die einzigartige Ehre, der erste Muezzin des Islam zu
sein.
“Und wahrlich, Wir haben die Kinder Adams
geehrt…” (Quran 17:70)
Die westliche Romantik verehrt das alten Griechenland
als den Geburtsort der Demokratie. Die
Wirklichkeit sieht aber so aus, dass Sklaven und Frauen als große Mehrheit der
Athener das Recht darauf, ihre Herrscher zu wählen, untersagt blieb. Der Islam
ordnete an, dass sogar ein Sklave als Führer eingesetzt werden konnte. Der
Prophet hat befohlen:
“Gehorcht eurem Führer, auch wenn er
ein abessinischer Sklave ist.” (Ahmad)
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Die vereinten Farben des Islam (teil 2 von 3)
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Beschreibung: Die Gleichheit der Rassen, die vom Islam unterstützt wird, und praktische Beispiele aus der Geschichte. Teil 2: Beispiele aus der Zeit des Propheten.
von AbdurRahman Mahdi, www.Quran.nu, (veröffentlicht von IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 14 Dec 2009 - Zuletzt verändert am 22 Jun 2010
Gesehen: 2975 (Tagesmittelwerte: 3) - Bewertung: 3 von 5 - Bewertet von: 2 Gedruckt: 258 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
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Salman der Perser
Wie die meisten seiner Landsleute wurde
Salman als frommer Zoroastrier aufgezogen. Nach einem Zusammentreffen mit
einigen Christen allerdings nahm er das Christentum als ´etwas Besseres´ an.
Daraufhin reiste Salman überaus viel auf der Suche nach Wissen, von dem Dienst
für einen gelehrten Mönch zum nächsten, der letzte von diesen sagte: ´O mein
Sohn, Ich kenne keinen, der denselben (Glauben) wie wir hat. Allerdings ist
die Zeit für das Auftauchen eines neuen Propheten gekommen. Dieser Prophet
folgt der Religion Abrahams.´ Der Mönch fuhr dann damit fort, diesen
Propheten zu beschreiben; seinen Charakter und wo er erscheinen würde. Salman
wanderte nach Arabien, dem Land der Prophezeiung, und als er von Muhammad hörte
und ihn traf, erkannte er ihn sofort anhand der Beschreibungen seines Lehrers
und nahm den Islam an. Salman wurde für sein Wissen bekannt, und er war der
erste, der den Qur´an in eine andere Sprache - Persisch - übersetzt hat. Als
der Prophet einmal mit seinen Gefährten war, wurde ihm Folgendes offenbart:
“Er (Gott) ist es, Der unter den Analphabeten
(den Arabern) einen Gesandten (Muhammad) aus ihrer Mitte erweckt hat, um ihnen
Seine Verse zu verlesen und sie zu reingen und sie die Schrift und die Weisheit
zu lehren, obwohl sie sich zuvor in einem offenkundigen Irrtum befanden, und
anderen von ihnen (Nicht-Araber), die sie noch nicht eingeholt haben (als
Muslime...” (Quran 62:2-3)
Der Gesandte Gottes hat dann seine Hand
auf Salman gelegt und gesagt:
“Selbst wenn der Glaube in der Nähe
(der Sterne) von Pleiades läge, würde ein Mann von diesen (Persern) ihn sicher
erreichen.” (Sahieh Muslim)
Suhayb der Römer
Suhayb genoss das Privileg, in das
luxoriöse Haus seines Vaters hineingeboren worden zu sein, der ein Statthalter
im persischen Reich war. Als er noch ein Kind war, wurde Suhayb von
byzantinischen Einbrechern gefangen und in Konstantinopel als Sklave verkauft.
Suhayb entkam der Knechtschaft und floh
nach Mekka, einem berühmten Ort für Asylsuchende, wo er recht bald ein
erfolgreicher Händler wurde, der ´ar-Rumi´, der Römer, genannt wurde, aufgrund
seines byzantiner Dialekts und seiner Erziehung. Als Suhayb Muhammad predigen
hörte, war er auf einmal von der Wahrhaftigkeit seiner Botschaft überzeugt und
nahm den Islam an. Wie alle frühen Muslime wurde auch Suhayb von den
mekkanischen Götzendienern verfolgt. Daher verkaufte er sein gesamtes Vermögen
im Austausch gegen eine sichere Ausreise, um den Propheten nach Medina
begleiten zu können, woraufhin der Prophet ihn aus Freude, Suhayb zu sehen,
dreimal begrüßte: ´Dein Handel war fruchtbar, o [Suhayb]! Dein Handel war
fruchtbar!´ Gott hatte den Propheten von Suhaybs großer Tat vor ihrer
Wiedervereinung durch diese Offenbarung in Kenntnis gesetzt:
“Und unter den Menschen ist manch einer, der
sich selbst hergibt im Verlangen nach Gottes Wohlgefallen. Und Gott ist
wahrlich gütig gegen die Diener. ” (Quran 2:207)
Der Prophet liebte Suhayb sehr und sagte,
er sei den Römern auf dem Weg zum Islam vorangegangen. Suhaybs Frömmigkeit und
hoher Rang unter den Muslimen führten dazu, dass der Khalif ´Umar auf seinem
Totenbett Suhayb auswählte, um die Muslime zu führen, bis diese sich auf einen
Nachfolger geeinigt hatten.
Abdullah der Hebräer
Die Juden waren ein anderes Volk, welche
die vorislamischen Araber verachteten. Viele Juden und Christen erwarteten
einen neuen Propheten, der in Arabien während der Zeit des Propheten Muhammad
erscheinen sollte. Juden besonders vom Stamm der Leviten hatten sich in großer
Zahl in der Stadt Medina und deren Umgebung angesiedelt. Als aber der so sehr
erwartete Prophet kam, kein hebräischer Sohn Israels sondern ein arabischer
Nachfahre von Ismael, wiesen ihn die Juden zurück. Außer einigen wenigen, wie
Hussein bin Salam. Hussein war der gelehrteste Rabbiner und Führer der Juden
in Medina, aber er wurde von ihnen denunziert und verleumdet, als er den Islam
annahm. Der Prophet gab ihm den Namen Hussein ´Abdullah´, das bedeutet ´Diener
Gottes´ und klärte ihn darüber auf, dass er für das Paradies bestimmte sei. Abdullah
wandte sich an seine Stammesgenossen und sagte:
‘O Versammlung der Juden! Seid euch
Gottes bewusst und akzeptiert, was Muhammad gebracht hat. Bei Gott, ihr wisst mit
Sicherheit, dass er der Gesandte Gottes ist und ihr könnt Prophezeiungen von
ihm und Erwähnungen seines Namens und seiner Eigenschaften in eurer Thora
finden. Ich für meinen Teil erkläre, das er der Gesandte Gottes ist. Ich
glaube an ihn, und ich glaube, dass er wahrhaftig ist. Ich erkenne ihn.´ Gott
offenbarte Folgendes über Abdullah.
“…obwohl ein Zeuge von den Kindern Israels
bezeugt hat, was ihm gleicht (dass der Qur´an wie die Thora von Gott stammt). –
Er hat geglaubt, ihr aber seid allzu hochmütig.” (Quran 46:10)
Also finden wir unter den Gefährten des
Propheten Muhammad Afrikaner, Perser, Römer und Israeliten; Repräsentanten
jedes Kontinents. Wie der Prophet sagte:
“Meine wirklichen Freunde und
Verbündeten ist nicht der Stamm so-und-so. Sondern meine Freunde und
Verbündeten sind all die Frommen, wo auch immer sie sein mögen.” (Sahieh
Al-Bukhari, Sahieh Muslim)
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Die vereinten Farben des Islam (teil 3 von 3)
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Beschreibung: Die Gleichheit der Rassen, die vom Islam unterstützt wird, und praktische Beispiele aus der Geschichte. Teil 3: Die Hağğ und die Vielfältigkeit der heutigen Muslime.
von AbdurRahman Mahdi, www.Quran.nu, (veröffentlicht von IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 21 Dec 2009 - Zuletzt verändert am 22 Jun 2010
Gesehen: 2637 (Tagesmittelwerte: 3) - Bewertung: 2.3 von 5 - Bewertet von: 3 Gedruckt: 257 - Emailed: 1 - Kommentiert am: 0
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> Nutzen für die Gesellschaft
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Für diese universale Bruderschaft, die der
Islam lehrt, haben sich die Gefährten des Propheten nach ihm eingesetzt. Als
der Gefährte Ubada bin as-Samit eine Delegation nach Muqawqis anführte, rief
der Partiarch von Alexandria aus: ´Bringt diesen Schwarzen von mir weg und lasst
anstatt dessen einen anderen mit mir reden! Wie könnt ihr damit einverstanden
sein, dass ein schwarzer Mann euer Anführer ist? Wäre es nicht passender, wenn
er unter euch stände?´ ´In der Tat nicht!´antworteten Ubadas Kameraden, ´obwohl
er schwarz ist, wie du siehst, ist er doch der beste von uns was seinen Rang,
seine Intelligenz und seine Weisheit angeht; denn Schwarze werden bei uns nicht
geringgeschätzt.´
“Die Gläubigen sind ja Brüder…” (Quran
49:10)
Es ist die Hağğ oder Pilgerfahrt
nach Mekka, die das ultimative Symbol der Einheit und Brüderlichkeit unter den
Menschen bildet. Hier stehen und beugen sich Reiche und Arme aller Nationen in
einer Einheit vor Gott – die größte Versammlung der Menschheit; bezeugt die
Worte des Propheten, als er sagte:
“Ein Araber hat weder einen Vorrang
vor einem Nicht-Araber, noch hat ein Nicht-Araber einen Vorrang vor einem
Araber; Weiß hat keinen Vorrang vor Schwarz, noch hat Schwarz irgendeinen
Vorrang vor Weiß; [niemand ist einem anderen überlegen] außer in der
Gottesfurcht und in guter Tat.” (Ahmad)
Und dies wird im Qur´an bestätigt:
“O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und
Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander
erkennen möget. Wahrlich, vor Gott ist von euch der Angesehenste, welcher der
Gottesfürchtigste ist...” (Quran 49:13)
Was Nationalismus betrifft, mit seinem
Aufspalten der Muslime in ethnische und tribunale Linien, er wird als schlechte
Erneuerung betrachtet.
“Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder
und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben
habt, und der Handel, dessen Niedergang ihr fürchtet, und die Wohnstätten, die
ihr liebt, euch lieber sind als Gott und Sein Gesandter und die Anstrengung für
Seine Sache, dann wartet, bis Gott mit Seiner Entscheidung kommt; und Gott
weist den Ungehorsamen nicht den Weg.” (Quran 9:24)
Der Prophet sagte:
“... wer auch immer unter dem Banner
des Dummen kämpft, wird fanatisch, ruft zum Stammesbewußtsein auf oder
unterstützt das Stammesbewußtsein und stirbt: dann stirbt er den Tod der Ğahiliyya
(d.h. der vor/islamischen Unwissenheit und des Unglaubens).” (Sahieh Muslim)
Der Qur´an sagt ferner:
“Als die Ungläubigen in ihren Herzen
Parteilichkeit hegten – die Parteilichkeit der Ğahiliyya – sandte Gott auf
Seinen Gesandten und auf die Gläubigen Seine Ruhe hinab...” (Quran 48:26)
Tatsächlich bilden die Muslime einen
einzigen Körper und eine Über-Nation, wie der Prophet erklärte:
“Die Parabel von den Gläubigen in
ihrer gegenseitigen Liebe und Gnade ist wie die eines lebendigen Körpers: wenn
ein Teil schmerzt leidet der ganze Körper unter Schlaflosigkeit und Fieber.” (Sahieh
Muslim)
Der Qur´an bestätigt diese Einheit:
“Und so machten Wir euch (die Gläubigen) zu
einer (einzigen) Gemeinde von redlicher Gesinnung…” (Quran 2:143)
Möglicherweise ist der Trugschluss, der
Islam sei hauptsächlich eine Religion für den Orient oder für dunkelhäutige
Menschen, eine der größten Barrieren für Leute aus dem Westen, den Islam zu
akzeptieren. Ohne Zweifel haben die rassistischen Ungerechtigkeiten gegenüber
zahlreichen Schwarzen, seien es abessinische Sklaven im vor-islamischen Arabien
oder Afroamerikaner im 20.Jahrhundert gewesen, dazu geführt, dass viele von
ihnen den Islam angenommen haben. Aber dies nur nebenbei. Der Prophet
Muhammad hatte selbst eine helle Hautfarbe, die seine Gefährten als: "weiß
und rosig" bezeichneten – eine Beschreibung, welche viele Millionen von
gläubigen Arabern, Berbern und Persern teilen. Sogar blauäugige Blonde sind
unter den Völkern des Nahen Ostens keine Seltenheit. Außerdem haben Europäer
mehr Ähnlichkeiten mit weißen Muslimen als mit ´farbigen´ Einwanderern. Die
Bosnier beispielsweise, deren Zahl am Ende des 20.Jahrhundert stark dezimiert
wurde, haben aufgrund ihres Heroismus und ihrer Tradition fast im gesamten Balkan
den Frieden und die Stabilität gefördert. Und auch die Albaner, die von
Europas Illyriern abstammten, sind ebenfalls zum größten Teil Muslime. Tatsächlich
war einer der führenden Gelehrten des 20.Jahrhunderts - Imam Muhammad
Nasir-ud-Dien al-Albani - wie sein Name andeutet, Albaner.
“Wahrlich, Wir haben den Menschen in bester Form
erschaffen.” (Quran 95:4)
Die Weißen wurden, seitdem die
Anthropologen das Kaukasusgebirge, Europas höchsten Punkt, zur ´Wiege der
weißen Rasse´ erklärten, ´Kaukasier´genannt. Jetzt sind die Bewohner dieser
Berge Muslime. Es gibt zahlreiche wenig bekannte Stämme unbändiger
Bergbewohner und anständiger Frauen, sie sind berühmt für ihren Mut und ihre
Schönheit und als mamelukische Herrscher über Syrien und Ägypten herfielen, halfen
sie dabei, die zivilisierte Welt zu verteidigen und die Heiligen Stätten vor
den Raubzügen der Mongolenhorden zu beschützen. Dann gibt es dort die rohen
Tschetschenen, vermutlich die unbequemsten von allen Geschöpfen Gottes, deren
Beharrlichkeit und Widerstandsfähigkeit ihnen dabei half, dem Schicksal vieler
anderer Stämme zu entgehen. Mittlerweile bezeugen über 1 000 000 Amerikaner
und nordeuropäische kaukasische Weiße – Angelsachsen, Franken, Germanen,
Skandinaven und Kelten eingeschlossen – den Islam. In der Tat ist der Islam
noch vor dem Christentum friedlich in Teile Europas eingezogen, als: ´vor
langen Zeiten die russischen Slaven noch nicht begonnen hatten, christliche
Kirchen zu bauen oder diese Stätten im Namen der europäischen Zivilisation zu erobern,
hörte der Bulgare an den Ufern der Wolga und der Kama bereits Qur´an.’ (Solov’ev,
1965) [Am 16.Mai 922 wurde der Islam zur öffentlichen Staatsreligion der Wolga
Bulgaren, mit denen die heutigen Bulgaren die gemeinsamen Vorfahren teilen.]
Jeder Glaube neben dem Islam ruft dazu auf,
in irgendeiner Form, Art oder Weise die Schöpfung anzubeten. Darüberhinaus
spielt eine bestimmte Rasse und Farbe eine zentrale und trennende Rolle in fast
allen nicht-islamischen Glaubenssystemen. Bei der christlichen Vergöttlichung
von Jesus oder der buddhistischen Vergöttlichung Buddhas oder des Dalai Lamas
werden Menschen einer bestimmten Rasse und Farbe anstatt Gott oder mit Gott
angebetet. Im Judentum bleibt die Erlösung Nichtjuden vorenthalten. Das hinduistische
Kastensystem schränkt das spirituelle, gesellschaftlich-politische und
wirtschaftliche Streben der ´unreinen´ niedrigeren Kasten ein. Der Islam
jedoch bemüht sich, zu vereinen und alle die Geschöpfe der Welt auf die Einheit
und Einzigkeit ihres Schöpfers zu konzentrieren. Daher befreit allein der
Islam alle Völker, Rassen und Hautfarben in der Anbetung des Einen Gottes.
“Und unter Seinen Zeichen sind die Schöpfung der
Himmel und der Erde und die (wunderbare) Verschiedenheit der Sprachen und
Farben. Hierin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden.” (Quran 30:22)
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