Instinkte, Wissenschaft und Religion (teil 1 of 2): Selbstaufopferung bei Tieren
|
Beschreibung: Instinkte, wie Selbstaufopferung, sind wissenschaftlich nicht erklärbar, und sie reichen aus, um die Theorie der natürlichen Auslese „umzustürzen”, wie Darwin selbst einräumte. Teil 1: Das Problem des Instinkts und Beispiele aus dem Tierreich.
von A.O.
Veröffentlicht am 25 Oct 2010 - Zuletzt verändert am 25 Oct 2010
Gesehen: 1137 (Tagesmittelwerte: 2) - Bewertung: noch keiner - Bewertet von: 0 Gedruckt: 92 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Beweis für die Wahrhaft-igkeit des Islam
> Die Existenz Gottes
|
|
Lebewesen müssen sich reproduzieren, um
ihre Art zu erhalten. Allerdings zeigt sich die Reproduktion häufig selbst als
nicht ausreichend, wenn es den Lebewesen nicht gelingt, sich genug um ihren
Nachwuchs sorgen, kann das Neugeborene nicht überleben. Mit anderen Worten:
wenn die Lebewesen nicht das Bedürfnis verspüren, ihren Nachwuchs zu beschützen
und nach ihm zu sehen und darin nicht erfolgreich sind, würden die neugeborenen
Geschöpfe nicht in der Lage sein, für sich zu sorgen und sie würden bald
sterben.
Wenn wir die Natur betrachten, werden wir
beobachten, dass die Mehrzahl der Lebewesen erstaunliche Selbstaufopferung
zeigen, um ihre Jungen zu schützen und um ihnen die beste Fürsorge zu geben. Manchmal
in einer selbstlosen Art, die unvergleichlich ist, mit der Art des Opfers wie
Menschen es leisten. Außerdem riskieren diese Lebewesen für ihren Nachwuchs
sogar ihre Leben, ohne auch nur einen Augenblick zu zögern. Wie also hat sich
diese Selbst-Aufopferung bei Tieren entwickelt?
Evolutionisten behaupten, dass die
Selbst-Aufopferung, die Lebewesen an den Tag legen, besonders die, die sie für
ihren Nachwuchs zeigen, ein Instinktverhalten ist. Was bedeutet denn
Instinkt?
Evolutionisten definieren Instinkt als
einen Sinn von Intuition, der den Lebewesen angeboren ist. Sie behaupten, dass
eine innere Stimme einer Spinne, einem Vogel, einem Löwen oder einem winzigen
Insekt einflüstert, sich selbst aufzuopfern, damit die Generationen weiter
bestehen. Auf die Frage, von welcher Quelle diese Stimme stammt, antworten sie
tollkühn: „Mutter Natur”. Aus der Sicht der Evolutionisten ist jedes
Naturphänomen ein Wunder der Natur.
Es ist allerdings offensichtlich, dass
diese Behauptung nutzlos und bedeutungslos ist, denn die Natur selbst ist
bereits eine erschaffene Einheit, die aus Steinen, Blumen, Bäumen, Flüssen und
Bergen besteht, wie uns allen bekannt ist. Es ist offensichtlich, dass diese
Einheiten nicht zusammen kommen können, um ein Lebewesen mit einem neuen Zug
auszustatten, der ein Produkt der Intelligenz ist.
Sogar Darwin selbst war sich vom Anfang an
dieses logischen Fehlers bewusst. In seinem Buch ´The Origin of Species´ (Der
Ursprung der Arten), das er 1859 schrieb, drückte er seine Zweifel über seine
eigene Theorie mit folgenden Worten aus:
“Ich habe gedacht, es wäre passender, das
Thema gesondert zu behandeln, insbesondere, weil so etwas wundervolles wie der
Instinkt eines Bienenstocks, der seine Zellen baut, vielen Lesern als eine
Schwierigkeit erschienen wäre, die ausreichen würde, um meine ganze Throrie
umzuwerfen.” (Charles Darwin, The Origin of Species, S. 233)
Forschungen über Lebewesen, die von
Wissenschaftlern geleitet wurden, haben gezeigt, dass sie in einer
erstaunlichen Harmonie, Koordination und Zusammenarbeit miteinander zusammen leben.
Wo auch immer man sich in der Natur hinwendet, erkennt man Beispiele hierfür.
Beispielsweise stoßen manche kleinen Vögel einen schrillen Alarmschrei aus,
wenn sie einen Greifvogel wie einen Habicht oder einen Adler sehen, der sich
ihrem Schwarm nähert, um ihre Gefährten vor der Gefahr zu warnen. Indem sie
dies tun, ziehen sie die Aufmerksamkeit des Angreifers auf sich selbst. Dieses
Verhalten reduziert die Chance zu überleben für den Vogel, der Alarm geschlagen
hat, beträchtlich. Aber trotzdem setzt der Vogel sein Leben aufs Spiel, um
Hunderte anderer Vögel im Schwarm zu schützen.
Die Mehrzahl der Tiere unternehmen alle
Arten von Selbst-Aufopferung für ihre Jungen. Beispielsweise die Brutzeit der
Pinguine im Polarwinter. Weibliche Pinguine legen nur ein Ei, überlassen das
Brüten den Männchen und kehren zum Meer zurück. Während der vier Monate der
Brut muss der männliche Pinguin heftige Stürmen überstehen, die zeitweilig
Geschwindigkeiten von 120 km/h erreichen. In den vier Monaten, in denen der
männliche Pinguin große Opfer bringt und das Ei nicht verläßt, verliert er die
Hälfte seines Körpergewichts wegen Futtermangels. Am Ende der vier Monate
zeigt sich der weibliche Pinguin mit einem grossen Futtervorrat. Sie hat in
der Zwischenzeit keine Zeit verloren, sondern sie hat für ihr Junges gearbeitet
und für Futter gesorgt. Sie leert ihren Magen aus und übernimmt den Job, für
das Junge zu sorgen.
|
Instinkte, Wissenschaft und Religion (teil 2 von 2): Eine Islamische Sicht
|
Beschreibung: Instinkte, wie Selbstaufopferung, sind wissenschaftlich nicht erklärbar, und sie reichen aus, um die Theorie der natürlichen Auslese „umzustürzen”, wie Darwin selbst einräumte. Teil 2: Was der Qur´an über Instinkt zu sagen hat.
von A.O.
Veröffentlicht am 01 Nov 2010 - Zuletzt verändert am 01 Nov 2010
Gesehen: 1050 (Tagesmittelwerte: 2) - Bewertung: noch keiner - Bewertet von: 0 Gedruckt: 104 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Beweis für die Wahrhaft-igkeit des Islam
> Die Existenz Gottes
|
|
Die Fürsorge, die das Krokodil, ein
besonders wildes Tier, für seinen Nachwuchs bereithält, ist ebenfalls ziemlich
erstaunlich. Erst gräbt das Krokodil ein Loch für die Brut seiner Eier. Die
Temperatur des Lochs darf nie über 30ºC steigen. Ein leichter Anstieg der
Temperatur würde das Leben des Nachwuchses in den Eiern bedrohen. Das Krokodil
sorgt dafür, dass sich die Löcher, in die es seine Eier ablegt, an ziemlich
schattigen Stellen befinden und betreibt zusätzlichen Aufwand, um die Eier auf
einer konstanten Temperatur zu halten. Manche Krokodilrassen bauen Nester aus
Stengeln auf kaltem Wasser. Wenn die Temperatur des Nestes trotz der Maßnahmen
noch steigt, kühlt es das Krokodil, indem es dieses mit Urin besprenkelt.
Die Zeit, in der die Kleinen schlüpfen,
ist am wichtigsten, falls das Krokodil versäumt, die Geräusche, die aus dem
Nest kommen, zu hören, werden die Kleinen ersticken. Die Krokodilmutter bringt
die Eier hervor und hilft ihrem Nachwuchs aus dem Ei, indem sie ihre Zähne als
Pinzette benutzt. Das Krokodil mit seinen Rasiermesser-scharfen Zähnen
vermeidet die kleinste Bewegung, mit der sie ihre Jungen verletzen könnte. Der
sicherste Ort für die Neugeborenen ist der sichere Beutel im Mund der Mutter,
der besonders dafür ausgestattet ist, einem halben Dutzend neugeborenen
Krokodilen Schutz zu bieten.
Die gewissenhafte Pflege und Fürsorge, die
ein wildes Tier wie das Krokodil seinem Nachwuchs gegenüber zeigt, ist nur
eines der Beispiele, die die Ungültigkeit der Behauptung der Evolutionisten vom
Kampf ums Überleben beweisen, der beinhaltet, dass die Starken überleben und
die anderen besiegt werden und verschwinden.
Der Delphin ist ein anders Tier, dass für
sein aufopferungsvolles Verhalten bekannt ist. Delphine ziehen ihren Nachwuchs
mit großer Fürsorge vom Zeitpunkt ihrer Geburt an groß. Sobald der junge
Delphin geboren ist, muss er an die Wasseroberfläche kommen, um Sauerstoff zu
bekommen. Um ihn damit zu versorgen, zeigt die Delphinmutter erstaunlich
bewusstes Verhalten und indem sie ihre Nasenspitze benutzt, stößt sie ihren
Nachwuchs leicht nach oben an die Wasseroberfläche.
Kurz vor der Geburt werden die Bewegungen
der Delphinmutter beträchtlich langsamer. Aus diesem Grund begleiten immer
zwei andere Weibchen die Mutter bei der Geburt. Immer auf einer Seite der
Mutter bleibend, sichern die assistierenden Delphine die Verantwortlichkeit sie
vor möglichen Angriffen von Haien zu beschützen, die durch den Geruch des
Blutes angezogen werden könnten.
Wie kann dieser Instinkt, der von den
Evolutionisten definiert wird, als „ein Antrieb, der bei Tieren beobachtet
wird, aber nicht vollständig verstanden wird”, Tiere dazu bringen, zivile
Ingenieure zu werden, wenn sie ihre Nester bauen, perfekte Soldaten, wenn sie
ihre Jungen oder ihre Kolonien verteidigen und der sogar die aggressivsten
Geschöpfe zu milden und gnädigen Geschöpfen gegenüber ihren Jungen werden läßt?
Tatsächlich hatte Darwin ebenfalls
Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten, die er selbst hervorgebracht
hatte. Er ließ häufiger verbundene Fragen unbeantwortet. In seinem Buch: ´The
Origin of Species´ stellt er folgende Fragen:
„Drittens: können Instinkte durch natürliche Auslese errungen und
verändert werden? Was sollen wir über einen so wunderbaren Instinkt sagen, der
die Biene dazu anleitet, Zellen zu bauen, die die Entdeckungen der besten Mathematiker
vorweggenommen haben?“ (Charles Darwin, The Origin of Species, S.205)
Wie man sieht, waren Darwins Zweifel über
die “natürliche Auslese” ziemlich präzise. Obwohl Darwin selbst bekennt, dass
natürliche Auslese keine vernünftige Erklärung ist, besteht die Mehrzahl der
Evolutionisten immer noch darauf, an ihr festzuhalten.
Jeder Mensch, der die Natur mit klarem Bewußtsein
beobachtet, sieht, dass Lebewesen nicht brutal, grob oder unbarmherzig sind,
wegen des sogenannten Kampfes ums Überleben. Ganz im Gegenteil, Lebewesen sind
selbst-aufopfernd aufgrund der „Inspiration“, die ihr Schöpfer ihnen gewährt.
Wie im 68. Vers des 16. Kapitels
beschrieben wird:
“Und dein Herr hat der Biene eingegeben...”
“Gott” der Herr der Himmel und der Erde
und von allem, was dazwischen ist, der Unendlich Barmherzige und der
Allvergebende hat die Kontrolle über alle Lebewesen. Ihre Instinkte, die
Darwin mit der Evolution nicht erklären konnte, sind in Wirklichkeit die
Inspiration, die Gott allen Lebewesen eingegeben hat.
Alles Leben in der Natur wurde von Gott
geschaffen. Alle Lebewesen kommen durch den Willen Gottes zur Existenz und
verhalten sich in Übereinstimmung mit seiner Inspiration. Das
aufopferungsvolle Verhalten, die Güte und Fürsorge, die Lebewesen ihren Jungen
gegenüber zeigen, sind nur eine Reflexion des Namens Gottes, des „Barmherzigen“.
Dies wurde im 7. Vers des 16. Kapitels offenbart:.
“Euer Herr ist Gütig, Barmherzig.”
Der Prophet sagte selbst:
“Wahrlich, Gott hat einen Teil Seiner
Gnade auf diese Welt verteilt und mit ihr umsorgt eine Mutter ihr Kind und
wilde Tiere und Vögel sorgen für einander.” (Sahieh Muslim)
|
|