5. Jesus beschreibt die Aufgabe
des anderen Parakletos:
Johannes 16:13 “der wird euch
in alle Wahrheit leiten”
Gott sagt im Quran über
Muhammad:
“O ihr Menschen! Der Gesandte ist
nunmehr mit der Wahrheit von eurem Herrn zu euch gekommen, darum glaubt (an
ihn) das ist besser für euch....” (Quran 4:170)
Johannes 16:14 “Derselbe wird
mich verherrlichen.”
Der
Quran, den Muhammad gebracht hat, lobt Jesus:
“…dessen Name der Messias Jesus der Sohn
Maryams ist, angesehen im Diesseits und Jenseits und einer
der (Gott) Nahegestellten.” (Quran 3:45)
Muhammad lobt Jesus ebenfalls:
“Wer auch immer bezeugt, daß
niemand der Anbetung würdig ist außer Gott, der keinen Partner hat, und daß
Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, und daß Jesus Gottes Diener ist, Sein
Gesandter und Sein Wort, welches Er Maria gegeben hat, und ein Geist von Ihm
geschaffen; und daß das Paradies wahr ist und daß die Hölle wahr ist, den wird
Gott in das Paradies eintreten lassen, entsprechend seinen Taten.” (Sahieh
Al-Bukhari, Sahieh Muslim)
Johannes 16:8 “wird er der
Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das
Gericht.”
Der Quran kündigt an:
“Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die
sagen: Gewiß, Gott ist der Messias, der Sohn Marias, wo doch der Messias (selbst)
gesagt hat: ‘O Kinder Israels dient Gott, meinem Herrn und eurem Herrn!’ Wer Gott (etwas) beigesellt, dem verbietet fürwahr Gott das
Paradies, und dessen Zufluchtsort wird das (Höllen-) Feuer sein. Die
Ungerechten werden keinen Helfer haben.” (Quran 5:72)
Johannes 16:13 “Denn er wird
nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden...”
Der Quran sagt von Muhammad:
“und er redet nicht aus (eigener)
Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben
wird.” (Quran 53:3-4)
Johannes 14:26 “…der wird
euch alles lehren und euch erinnern an das, was ich euch gesagt habe.”
Die Worte des Quran:
“…wo doch der Messias (selbst) gesagt
hat: ‘O Kinder Israels dient Gott, meinem Herrn und eurem Herrn!’” (Quran
5:72)
…erinnern die Menschen an den
ersten und größten Befehl von Jesus, den sie vergessen hatten:
“Das vornehmste Gebot ist
das: ‘Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist allein der Herr...’” (Markus
12:29)
Johannes 16:13 “…und was zukünftig ist,
wird er euch verkündigen.”
Der Quran stellt fest:
“Dies gehört zu den Nachrichten vom Verborgenen, das Wir dir (als Offenbarung) eingeben. ” (Quran
12:102)
Hudhaifa, ein Gefährte des Propheten Muhammad, berichtet
uns:
“Der Prophet sprach einst zu
uns, und er lies nichts aus, sondern erwähnte alles, was bis zur Stunde (des
Gerichts) geschehen wird.” (Sahieh Al-Bukhari)
Johannes 14:16 “daß er bei
euch sei ewiglich”
…bedeutet, daß seine Lehren Wort
für Wort immer erhalten bleiben werden. Muhammad war Gottes letzter Prophet
für die gesamte Menschheit. Seine Lehren sind vollkommen überliefert worden. Er lebt in den
Herzen und Gedanken seiner ihn ehrenden Gefolgschaft weiter, die Gott dient, so
wie er Gott gedient hat. Niemand, Jesus und Muhammad eingeschlossen, besitzt
ein ewiges Leben auf der Erde. Parakletos bildet auch keine Ausnahme.
Dies kann keine Andeutung auf den Heiligen Geist sein, denn der gegenwärtige
Glaube an den Heiligen Geist existiert erst seit dem Konzil von Chalcedon 451
n.Chr., viereinhalb Jahrhunderte nach Jesus.
Johannes 14:17 “der Geist der
Wahrheit”
…bedeutet, er wird ein wahrer
Prophet sein, siehe 1 Johannes 4: 1-3.
Johannes 14:17 “denn sie (die
Welt) sieht ihn nicht...”
Viele Menschen heutzutage kennen
Muhammad nicht.
Johannes 14:17 “...und kennt
ihn nicht”
Noch weniger Menschen erkennen den
wahren Muhammad, Gottes Propheten der Gnade.
Johannes 14:26 “den
Verteidiger (parakletos)”
Muhammad wird der Verteidiger der
Menschheit im allgemeinen und der sündigen Gläubigen am Tag des Gerichts sein:
Die Menschen werden am Tag des
Gerichts nach jenen Ausschau halten, die zu ihren Gunsten bei Gott Fürsprache
halten können, um die Verzweiflung und das Leiden zu vermindern. Adam, Noah,
Abraham, Moses und Jesus werden sich entschuldigen.
Dann werden sie zu unserem
Propheten Muhammad kommen, und er wird sagen :"Ich bin derjenige, der dazu
in der Lage ist." Dann wird er für die Menschen Fürsprache auf der Großen
Ebene der Versammlung halten, so daß das Gericht vorübergeht. Dies ist die
´lobenswerte Stellung´, die Gott ihm im Quran verspricht:
“…Vielleicht wird dich dein Herr zu
einer lobenswerten (Rang)stellung erwecken (die Ehre,
Fürsprache am Tag des Gerichts zu halten)” (Quran 17:79)
Prophet Muhammad sagte:
“Meine Fürsprache wird für
diejenigen meiner Gemeinschaft gehalten, die große Sünden begangen haben.” (At-Tirmidhi)
“Ich darf der erste
Fürsprecher im Paradies sein.” (Sahieh Muslim)
Manche muslimischen Gelehrten
meinen, daß das, was Jesus tatsächlich auf aramäisch gesagt hat, dem
griechischen Wort periklytos entspricht, das der “Bewunderte” bedeutet.
Im Arabischen bedeutet das Wort ´Muhammad´ der Bewunderte, der zu Preisende. Mit
anderen Worten: periklytos ist Muhammad auf griechisch. Wir haben zwei
starke Begründungen, die diese Meinung unterstützen. Erstens: aufgrund
verschiedener dokumentierter Fälle ähnlicher Wortsubstitutionen in der Bibel
ist es durchaus möglich, daß im Originaltext beide Worte enthalten waren, aber
eines von einem Abschreiber weggelassen worden ist, wegen des alten Brauchs,
die Worte ohne Abstand eng neben-einander zu schreiben. In diesem Fall lautet
das Original: “und Er wird euch einen anderen Tröster geben (parakletos),
den zu Preisenden (periklytos).” Zweitens: wir haben die glaubwürdige Bestätigung
von mindestens vier muslimischen Rechtsquellen aus unterschiedlichen Zeiten,
die “der Bewunderte, Gepriesene” als mögliche Bedeutung des griechischen oder
sylianischen Wortes der christlichen Gelehrten beschreiben.
Es folgen einige, die bestätigen,
daß Paraclete tatsächlich eine Andeutung auf Muhammad ist, möge Gott ihn
preisen:
Der erste Zeuge
Anselm Turmeda (1352/55-1425 n.Chr.),
ein Priester und christlicher Gelehrter, war ein Zeuge der Prophezeihung. Nachdem
er den Islam angenommen hatte, schrieb er das Buch “Tuhfat al-arib fi
al-radd ‘ala Ahl al-Salib.”
Der zweite Zeuge
Abdul-Ahad Dawud, der frühere Rev.
David Abdu Benjamin Keldani, BD, ein römisch-katholischer Priester der
Uniate-Chaldean Sekte, schrieb -nachdem er den Islam angenommen hatte- das Buch: ‘Muhammad
in the Bible.’ Er stellt darin fest:
“Es besteht nicht der geringste
Zweifel daran, daß mit “Periqlyte,” der Prophet Muhammad, d.h. Ahmad, gemeint
ist.”
Der dritte Zeuge
Eine Übersicht über das Leben
Muhammad Asads wurde bereits zuvor be-schrieben. Beim Kommentar des
Verses:
“…und einen Gesandten verkündet, der
nach mir kommen wird: sein Name ist Ahmad” (Quran 61:6)
…wo Jesus das Kommen von Muhammad
voraussagt, erklärt Asad das Wort Parakletos:
“…es ist ziemlich
sicher eine Verfälschung von Periklytos (‘dem Viel-Gepriesenen’), eine exakte
griechische Übersetzung des aramäischen Begriffs oder Namen Mawhamana. (Man
darf nicht vergessen, daß Aramäisch die Sprache Palästinas zur Zeit von Jesus
und einiger Jahrhunderte nach ihm war, und zweifellos war es die Sprache der -
nun verloren gegangenen - Original-texte der Evangelien). Angesichts der
phonetischen Ähnlichkeit von Periklytos und Parakletos ist es leicht verständlich,
daß der Übersetzer - oder noch wahr-scheinlicher, ein späterer Schreiber -
diese beiden Ausdrücke durcheinander gebracht hat. Es ist bedeutsam, daß
sowohl das aramäische Mawhamana und das griechische Periklytos dieselbe
Bedeutung besitzen, wie die beiden Namen des Letzten Propheten, Muhammad und
Ahmad, beide sind abgeleitet von dem hebräischen Verb hamida (er pries)
und dem hebräischen Nomen hamd (Preis, Lob).”
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