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Islam, eine tiefgründige Zivilition (teil 1 von 2): Einleitung
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Beschreibung: Stellungnahmen nicht-muslimischer Wissenschaftler und Intellektueller über die Tiefgründigkeit der Religion des Islam als Zivilisation. Teil 1: Einleitung.
von iiie.net
Veröffentlicht am 31 Mar 2008 - Zuletzt verändert am 24 May 2009
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Kategorie: Artikel
> Die Vorzüge des Islam
> Was andere über Islam, Muhammad und den Quran sagen
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Der Islam, der Muhammad offenbart wurde -
Gottes Lob und Friede seien auf ihm - bildet die Fortsetzung und den Höhepunkt
aller vorangegangenen Religionen, und damit ist er für alle Zeiten und alle
Völker gültig. Diese Stellung des Islam wird von deutlichen Beweisen
gestützt. Erstens: Es existiert kein anderes offenbartes Buch, das noch in
genau der gleichen Form und mit dem gleichen Inhalt erhalten geblieben ist, wie
es offenbart wurde. Zweitens: Keine andere Religion besitzt irgendeinen
überzeugenden Anspruch, eine Rechtleitung für die Menschen in allen
Lebensbreichen und zu allen Zeiten bereitzuhalten. Der Islam jedoch wendet
sich an die gesamte Menschheit und bietet grundlegende Rechtleitung für alle
menschlichen Probleme. Desweiteren hat sie den Test über vierzehnhundert Jahre
lang bestanden und besitzt alle Möglichkeiten, eine ideale Gesellschaft zu
bilden, wie sie es unter dem Propheten Muhammad war.
Es war ein Wunder, dass es dem Propheten
Muhammad gelungen ist, selbst seine schlimmsten Feinde ohne besondere
materielle Ausstattung in den Kreis der Muslime zu holen. Götzendiener, Leute,
die blind den Wegen ihrer Vorväter gefolgt sind, Anstifter von Stammesfehden
und Missachter menschlicher Würde und menschlichen Blutes wurden unter dem
Islam und seinem Propheten zu der diszipliniertesten Nation. Der Islam eröffnete
ihnen Perspektiven spiritueller Höhen und menschlicher Würde, indem er die Gottesfürchtigkeit
und Rechtschaffenheit zum einzigen Kriterium für Wert und Ehre erklärte. Der
Islam formte ihr gesellschaftliches, kulturelles, sittliches und
wirtschaftliches Leben mit grundlegenden Gesetzen und Prinzipien, die der
natürlichen Veranlagung der Menschen entsprechen und aus diesem Grund für alle
Zeiten anwendbar bleiben, denn die natürliche Veranlagung der Menschen ändert sich
nicht.
Es ist so bedauerlich, dass Christian West
ihn als rivalisierende Religion betrachtete, anstatt sich ernsthaft zu bemühen,
den phänomenalen Erfolg des Islam in seiner frühen Zeit zu verstehen. Während
der Jahrhunderte der Kreuzzüge gewann dieser Trend immer mehr Gewalt und Auftrieb,
und es wurde eine gewaltige Menge an Literatur produziert, um das Bild des
Islam zu beflecken. Der Islam begann jedoch, seine Echtheit modernen
Wissenschaftlern gegenüber zu entfalten, deren kühnen und objektiven Beobachtungen
über den Islam alle die Belastungen gegen ihn enthüllten, welche die
sogenannten unvoreingenommenen Orientalisten verbreitet hatten.
Hier wollen wir einige Beobachtungen über
den Islam anführen, die von anerkannten nicht-muslimischen Wissenschaftlern des
modernen Zeitalters angestellt wurden. Die Wahrheit bedarf keiner Anwälte, die
für sie plädieren; die lange und andauernde negative Propaganda gegen den Islam
hat große Verwirrung selbst in den Köpfen freier und objektiver Denker
gestiftet.
Wir hoffen, dass die folgenden
Beobachtungen dazu führen, eine objektive Bewertung des Islam einzuleiten.
Canon Taylor, Ansprache vor dem
Kirchenkongress in Walverhamton, am 7. Okt. 1887, zitiert von Arnond in The
Preaching of Islam, S. 71-72:
“Er (der Islam) ersetzte Mönchtum
durch Mannhaftigkeit. Er gibt dem Sklaven Hoffnung, der Menschheit
Brüderlichkeit und zollt den Grundfesten der natürlichen Veranlagung
Anerkennung.”
Sarojini Naidu, Lesungen über “The Ideals of Islam”, siehe
Speeches and Writings of Sarojini Naidu, Madras, 1918, S. 167:
“Gerechtigkeitssinn ist eines der
wundervollsten Ideale des Islam, denn als ich im Qur´an las, stieß ich auf jene
dynamischen Lebensprinzipien, keine mystischen, sondern praktische ethische
Anleitungen für die alltägliche Lebensführung, für die ganze Welt geeignet.”
De Lacy O’Leary, Islam at the Crossroads, London, 1923, S.8:
“Die Geschichte zeigt deutlich, dass
die Legende von den fanatischen Muslimen, die durch die Welt streifen und den
eroberten Völkern den Islam mit dem Schwert aufzwingen, einer der absurdesten,
erfundenen Mythen ist, den die Historiker je wiedergegeben haben.”
H.A.R. Gibb, Whither Islam, London, 1932, S. 379:
“Aber der Islam erweist immer noch
seine Dienste in Sachen Menschlichkeit. Er steht dem Osten näher als es Europa
tut, und er besitzt eine große Tradition im Verständnis unter den Rassen und in
der Kooperation. Keine andere Gesellschaft kann einen derartigen Erfolg im
Vereinigen so vieler unterschiedlicher Menschenrassen auf gleichem Status, mit
gleichen Chancen und Anstrengungen vorweisen... Der Islam besitzt noch immer
die Kraft, augenscheinlich unvereinbare Elemente an Rassen und Traditionen zu
versöhnen. Wenn sich die Gegensätze der großen Gesellschaften in Ost und West
jemals durch Kooperation ersetzen, ist die Vermittlung durch den Islam eine
unerlässliche Bedingung. Die Lösung des großen Problems, mit dem Europa in
seiner Beziehung zum Osten konfrontiert wird, liegt in seinen Händen. Wenn sie
sich vereinigen, steigert sich die Hoffnung auf eine friedliche Lösung
unermesslich. Wenn aber Europa die Zusammenarbeit mit dem Islam ablehnt, wirft
es sich in die Arme seiner Gegner, eine Sache die für beide nur katastrophal
enden kann.”
G.B. Shaw, The Genuine Islam, Vol. 1, No. 81936:
“Ich habe die Religion Muhammads
wegen ihrer wundervollen Lebendigkeit immer hoch geschätzt. Sie erscheint mir
die einzige Religion zu sein, welche die Fähigkeit besitzt, sich den
wechselnden Phasen der Existenz anpassen zu können, was dazu führt, dass sie
für jedes Alter angebracht ist. Ich habe ihn studiert – diesen wundervollen
Mann-, und meiner Meinung nach ist er weit davon entfernt, ein Anti-Christ zu
sein, er muss der Erretter der Menschheit genannt werden. Ich glaube, wenn ein
Mann wie er die Herrschaft über die moderne Welt an sich nehmen würde, würde es
ihm gelingen, ihre Probleme auf eine Art und Weise zu lösen, die zu dem
erhofften Frieden und Glück führen würde: Ich habe dem Glauben Muhammads
vorausgesagt, dass er für das Europa von morgen genauso annehmbar sein wird,
wie er es für das Europa von heute im Ansatz schon jetzt ist.”
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Islam, eine tiefgründige Zivilisation (teil 2 von 2): Noch mehr Stellungnahmen
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Beschreibung: Stellungnahmen verschiedener nicht-muslimischer Wissenschaftler und Intellektueller über die Tiefgründigkeit der islamischen Religion als Zivilisation. 2. Teil: Mehr Stellungnahmen.
von iiie.net
Veröffentlicht am 31 Mar 2008 - Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
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Kategorie: Artikel
> Die Vorzüge des Islam
> Was andere über Islam, Muhammad und den Quran sagen
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A.J. Toynbee, Civilization on Trial (Zivilisation in
der Probezeit), New York, 1948, S. 205:
“Die Auslöschung des Rassenbewusstseins
unter Muslimen ist eine der hervorragendsten Errungenschaften des Islam und der
gegenwärtigen Welt. Es gibt einen überaus starken Bedarf an der Verbreitung
dieses islamischen Werts.”
A.M.L. Stoddard, zitiert in Islam – The
Religion of All Prophets (Islam-Die Religion aller Propheten), Begum Bawani
Waqf, Karachi, Pakistan, S. 56:
“Der Aufstieg des Islam ist vielleicht
das verwunderlichste Ereignis der menschlichen Geschichte. Von einem Land und
einem Volk, die gleichermaßen unbedeutend waren, ausgehend breitete sich der
Islam innerhalb eines Jahrhunderts über die halbe Erde aus, zerschmetterte
großartige Weltreiche, stürzte lange etablierte Religionen, formte die Seelen
der Rassen neu und errichtete eine ganz neue Welt – die Welt des Islam.”
“Je eindringlicher wir diese
Entwicklung untersuchen, desto außergewöhnlicher erscheint sie uns. Die
anderen großen Religionen traten ihren Weg langsam an, mit schmerzlichen
Anstrengungen und schließlich gewannen sie mit der Hilfe von mächtigen Königen,
die zu dem neuen Glauben konvertierten. Das Christentum hatte seinen
Konstantin, der Buddhismus seinen Asoka und der Zoroastrismus seinen Cyrus,
jeder verhalf seinem Kult zur mächtigen Kraft einer sekulären Autorität. Nicht
so der Islam. Aufgestiegen in einer kargen, spärlich von einer Nomadenrasse
bewohnten Wüstenlandschaft, zuvor den menschlichen Jahrbüchern unbekannt, brach
er mit dem dürftigsten menschlichen Rückhalt gegen die schwersten materiellen
Geschütze zu seinem großen Abenteuer auf. Trotzdem triumphierte der Islam mit
anscheinend wunderbarer Leichtigkeit, und ein paar Generationen sahen den
feurigen Halbmond siegreich von den Pyrenäen bis zum Himalaya und von der Wüste
Zentralasiens bis zu den Wüsten Zentralafrikas aufgehen.”
Edward Montet, “La Propaganda Cretienne it Adversaries Musulmans”, Paris, 1890, zitiert von T.W. Arnold in The
Preaching of Islam (Die Lehren des Islam), London, 1913, S. 413-414:
“Der Islam ist eine Religion, die
essentiell rationalistisch im weitesten Sinne dieses Ausdrucks ist, sowohl
etymologisch als auch historisch. Die Definition von Rationalismus als ein
System, bei dem der religiöse Glaube auf vernünftligen Prinzipien basiert,
trifft auf den Islam voll und ganz zu... Es kann nicht verleugnet werden, dass
viele theologische Lehren und Systeme und auch viel Aberglaube, von der
Anrufung Heiliger bis hin zu der Verwendung von Rosenkränzen und Amuletten, vom
Hauptpfad des muslimischen Glaubens abgeraten sind. Aber trotz der
vielfältigen Entwicklungen in jeder Hinsicht, hat der Quran von den Lehren des
Propheten unabänderlich seine Stellung als Ausgangspunkt beibehalten, und die
Lehre von der Einheit Gottes wurde immer mit einer Erhabenheit, einer Majestät,
einer unabänderlichen Reinheit und mit einer Spur sicherer Überzeugung
verkündet, welche außerhalb der Grenzen des Islam kaum zu finden ist. Diese
Treue zu der grundsätzlichen Religionslehre, die elemantare Einfachheit der
Formel, mit der sie verkündet wurde, der Beweis, dass sie mit der heißen
Überzeugung ihrer Missionare gewinnt, die sie übermitteln, da sind so viele
Gründe, die den Erfolg der mohammedanischen Anstrengungen erklären. Ein
Glaube, der so präzise ist, so von aller theologischer Kompliziertheit befreit
und dementsprechend dem gewöhnlichen Verständnis so zugänglich, der besitzt
vermutlich und der besitzt in der Tat eine großartige Kraft, seinen Zugang zum
Bewusstsein des Menschen zu gewinnen.”
W. Montgomery Watt, Islam and Christianity Today (Islam
und Christentum heute), London, 1983, S.IX:
“Ich bin kein Muslim im üblichen
Sinn, obgleich ich hoffe, ein ‘Muslim’ zu sein in dem Sinne, ‘jemand, der Gott
ergeben ist’ zu sein, aber ich glaube, dass im Quran und in den anderen Quellen
der islamischen Lehre reiche Reserven an göttlicher Wahrheit eingebettet sind,
von denen ich und andere Abendländler immer noch viel lernen können und ´der
Islam ist mit Sicherheit ein starker Kämpfer für die Ausstattung des grundsätzlichen
Rahmens der einen Religion der Zukunft.’”
Paul Varo Martinson (editor), ISLAM, An Introduction
for Christians (ISLAM-Eine Einführung für Christen),
Augsburg, Minneapolis, 1994, S. 205:
“Islam ist ein authentischer Glaube,
der das innere Wesen unserer muslimischen Nachbarn formt und ihre Lebensweise
bestimmt. Und der islamische Glaube ist allgemein traditioneller geprägt als
unsere neue westliche Form des christlichen Glaubens, der beträchliche
Sekularisierung erfahren hat. Also sind wir nur fair zu der islamischen
Bevölkerung, wenn wir sie von ihrem religiösen Herzen her verstehen und sie als
eine Gemeinschaft des Glaubens respektieren. Die Muslime sind zu wichtigen
Partnern im Gespräch über den Glauben geworden.”
John Alden Williams (Herausgeber), ISLAM,
George Braziller, New York, 1962, im Cover:
“Islam ist viel mehr als eine formale
Religion: es ist eine vollständige Lebensweise. In vieler Hinsicht ist er ein entscheidenderer
Faktor in der Erfahrung seiner Anhänger als bei jeder anderen Weltreligion.
Der Muslim (“derjenige, der sich unterwirft”) lebt jederzeit gottesbewusst und
wird keine Trennung zwischen seinem Leben und seiner Religion, seiner Politik
und seinem Glauben herbeiführen. Mit seiner starken Betonung der
Brüderlichkeit der Menschen, die zusammenwirken, um den Willen Gottes zu
erfüllen, ist der Islam zu einer der einflussreichsten Religionen der Welt
geworden.”
John L. Esposito, ISLAM, The Straight Path (ISLAM-Der
gerade Weg), Oxford University Press, New York, 1988, S. 3-4:
“Der Islam steht in der langen Reihe
der semitischen, prophetischen religiösen Traditionen, welche einen
kompromisslosen Monotheismus und den Glauben an Gottes Offenbarung, Seine
Propheten, gesellschaftliche Verpflichtung und Verantwortlichkeit sowie an den
Tag des Gerichts gemeinsam haben. In der Tat sind auch die Muslime, wie die
Christen und Juden Kinder Abrahams, denn sie alle verfolgen ihre Gemeinschaften
bis zu ihm zurück. Die historische, religiöse und politische Beziehung des
Islam zum Christentum und Judentum ist durch die gesamte Geschichte hindurch
stark geblieben. Diese Interaktion ist ein Quell des beiderseitigen Nutzens
und Entleihens, aber auch des Missverständnisses und Konfliks geblieben.”
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