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Der Verfasser des Quran (teil 1 von 3): Die Worte eines Menschen?
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Beschreibung: Ein Blick darauf, ob der Quran von Muhammad selbst verfasst worden sein kann.
von iiie.net (edited by IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 31 Mar 2008 - Zuletzt verändert am 27 Jul 2008
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> Der Heilige Quran
> Die Glaubwürdigkeit und Erhaltung des Heiligen Quran
Kategorie: Artikel
> Beweis für die Wahrhaft-igkeit des Islam
> Die Glaubwürdigkeit und Erhaltung des Heiligen Quran
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Obwohl bewiesen worden ist, dass der Text
des Quran bis heute noch immer derselbe geblieben ist: Wie können wir sicher
sein, dass die Worte tatsächlich von Gott stammen und nicht von irgendeiner
anderen Quelle? Diese Frage lässt uns auf die Glaubwürdigkeit, die Urheberschaft
oder die Quelle des Quran blicken.
Was die Urheberschaft des Quran betrifft,
glauben die Muslime, dass er verbatim (d.h. Wort für Wort) von Gott zu
Muhammad, möge Gott ihn loben, offenbart worden ist. Nicht-Muslime, die diese
Ansicht zumeist nicht teilen, können den Muslimen allerdings nicht in der
Tatsache widersprechen, dass dem Quran zumindest bezeugt wird, dass er zuerst
von Muhammad, einem Araber aus Mekka im 7. Jahrhundert nChr, ausgesprochen
worden ist und wie bewiesen wurde, sind seitdem keinerlei Veränderungen an den
Überlieferungen vorgenommen worden.
Muslime sprechen von einem “internen
Beweis” für die göttliche Urheberschaft des Quran, d.h. anhand der
Feststellungen hierüber im Quran selbst (z.B. Quran 4:82; 6:19; 6:92; 27:6;
45:2, etc.), verständlicherweise wird dies skeptisch betrachtet, denn so
ziemlich jeder könnte Passagen aus seiner oder ihrer Schrift zitieren, die
behaupten, die fragliche Schrift sei von Gott offenbart worden. Wir sind daher
der Vernunft und der Objektivität wegen gezwungen, uns anderswo nach “äußeren
Beweisen” für die göttliche Quelle oder Urheberschaft des Quran umzusehen.
Die einfache, vorgeschlagene
Vorgehensweise, um diesen “äußeren Beweis” zu präsentieren, besteht aus einem
Eliminationsprozess, bei dem wir die Antwort auf die Frage erhalten: -”Wer ist
der Autor des Quran?”- indem wir alle Alternativen aufzählen, auswerten und
streichen, was nicht in Frage kommt. Mit anderen Worten, der definitive oder
wahrscheinlichste Autor oder die Quelle des Quran wird identifiziert, indem alle
unpassenden alternativen Kandidaten eliminiert werden.
Es gibt verschiedene, sich widersprechende
Ansichten und Meinungen, die manche Nicht-Muslime über die Quelle des Quran
vertreten. Die folgende Auflistung “möglicher” Autoren spiegelt ihre
Haupttheorien wieder:
1) Muhammad.
2) Manche andere arabische
Dichter, Gelehrte usw.
3) Manche nicht-arabische Gelehrte
oder Dichter oder religiöse Persönlichkeiten.
4) Mönche oder Rabbiner (d.h. von
der Bibel oder Judeo-Christlichen Quellen).
5) Satan (oder andere
hinterlistigen “Geister” oder “Außerirdische” usw.).
6) Gott.
Jetzt können wir damit fortfahren, anhand
einer engeren Studie des Quran und der Geschichte zu untersuchen, wie plausibel
diese Theorien sind.
Muhammad: Analphabet und Ungebildet
Die Tatsache, dass Muhammad weder lesen
noch schreiben konnte (Quran 29:48), ist wohlbekannt und selbst bei seinen
nicht-muslimischen Zeitgenossen und den gegenwärtigen Historikern
unbestritten. Er hatte keinerlei Schule besucht und keinen Lehrer gehabt. Er
war nie dafür bekannt gewesen, dass er Poesie oder Prosa dichtete. Die
Großartigkeit des Quran mit seinen allumfassenden Gesetzen und dem Freisein von
jeglichen Unregelmäßigkeiten haben sogar nicht-muslimische Gelehrte anerkannt.
Sein Inhalt beschäftigt sich mit sozialer, wirtschaftlicher,
politischer und religiöser Gesetzgebung, Geschichte, Ansichten über das
Universum, über lebendige Dinge, Gedanken, zwischenmenschliche Beziehungen,
Krieg, Frieden, Eheschließung, Gottesdienst, Geschäfte und alles was zum Leben
gehört – ohne irgendwelche Widersprüche! Der Quran wurde nie herausgegeben
oder revidiert, denn er hatte nie irgendeine Revision oder Berichtigung nötig.
Wie konnten derartig weit gefächerte Themen von einem Araber aus dem siebten
Jahrhundert ohne jegliche Vorbildung oder wenigstens die Fähigkeit zu lesen,
mit solcher Präzision erläutert werden; welche dürftigen Materialien mag es in
seiner Umgebung über derartige Themen gegeben haben? Wann und wo in der
Geschichte war schon ein Analphabet und Ungelehrter der Autor einer solchen
Schrift?
Muhammad’s bekannte Aufrichtigkeit
Muhammad’s Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit
und Aufrichtigkeit waren so bekannt, dass die Leute ihn in der vor-islamischen
Gesellschaft sogar “Al-Amien” (den Vertrauenswürdigen) nannten. Keine
einzige Lüge wurde von ihm berichtet, und viele moderne Orientalisten haben
selbst zugegeben, dass der Prophet entgegen jeglichen bewussten Irreführungen, eine
tiefgründige aufrichtige Überzeugung besaß, dass ihm der Quran unleugbar von
Gott Selbst offenbart worden ist.
Wenn seine Aufrichtigkeit in Frage
gestellt werden sollte und wenn vermutet wird, seine Motivation, den Quran zu
verfassen, sei das Verlangen nach persönlichem Ruhm gewesen, warum hätte er
dann behaupten sollen, er sei nicht der Verfasser gewesen, sondern Gott sei es
gewesen, insbesondere als die Götzendiener von Mekka zugegeben hatten, dass
niemand eine derartige Schrift verfassen kann (Quran 2:23-24, 17:88, etc.),
sondern sich nur darüber wundern? Seine Feinde haben ihm sogar angeboten, in
Mekka König zu werden, sowie jeglichen Reichtum, nur damit er aufhören solle,
den Quran zu rezitieren. Wenn es der Wahrheit entspräche, dass er nur Ruhm und
Führerschaft begehrt hätte, warum hat er das Angebot dann abgelehnt, als es ihm
gemacht wurde, und anstatt dessen ein Leben in Demut, Einfachheit, Verfolgung,
Sanktionen und sogar mit feindlichen Angriffen durch jene, die sich von der
Botschaft des Einen Gottes bedroht fühlten, vorgezogen?
Wie vernünftig ist es außerdem, zu behaupten,
Muhammad, der des Lesens und Schreibens nicht mächtig war, hätte den Quran zu
seinem persönlichen Nutzen verfasst und sich dann darin selbst verbessert und
zurechtgewiesen? Zum Beispiel:
“Er runzelte die Stirn und wandte sich ab, als
der blinde Mann zu ihm kam...” (Quran 80:1-2)
Und ebenfalls:
“…und du fürchtetest die Menschen, während Gott
es ist, Den du in Wirklichkeit fürchten solltest.” (Quran 33:37)
Es gibt auch noch andere Verse, auf die
man hier verweisen könnte, wie in Kapitel 18, Vers 23-24, und andere. Warum
sollte er sich in Verlegenheit bringen, wenn er solche Verse im Quran einfach
hätte weglassen oder zu seinen Gunsten hätte verändern können? Sie wären
sicherlich nicht vorteilhaft für ihn gewesen, hätte er Macht und Ansehen zum
Ziel gehabt. Die Existenz derartiger Verse beweist, dass Muhammad tatsächlich
ein ehrlicher und ernsthafter Diener Gottes war!
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Der Verfasser des Quran (teil 2 von 3): Die Worte eines Dichters oder eines Lehrers?
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Beschreibung: Könnte der Quran Muhammad von anderen erzählt worden sein?
von iiie.net (edited by IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 31 Mar 2008 - Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
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Der Stil des Quran
Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen
den Stil des Quran und Muhammads eigenem Stil, wie er in den Büchern der Ahadith
berichtet wird. Die Unterschiede in jeglicher Hinsicht zwischen den beiden –
bezüglich Stil und Inhalt – sind ganz offensichtlich. Die Aussagen Muhammads
(Ahadith) sind unterhaltsam, rednerisch und erklärend, von einer Art, welche
die Araber bereits gewohnt waren. Im Gegensatz dazu ist der Stil des Quran befehlend:
“Wir erschufen die Himmel und die Erde…” (Quran
15:85, 44:38, 46:3, 50:38)
Und:
“Sprich!...”
Und:
“…Wäre er (der Quran) von einem anderen als Gott
, so würden sie darin gewiss viel Widerspruch finden.” (Quran 4:82)
Und:
“…Sprich: “Bringt denn ein Kapitel gleicher Art
hervor und ruft, wen ihr nur könnt, außer Gott, wenn ihr wahrhaftig seid.”“(Quran
10:38)
Und:
“…so bringt doch ein Kapitel gleicher Art herbei
… Und wenn ihr es aber nicht tut – und ihr werdet es bestimmt nicht tun, so …” (Quran
2:23-24)
Welches fehlbare, menschliche Wesen würde
ein Buch schreiben und dann die Menschheit dazu auffordern, darin Widersprüche
zu suchen, wie es der Verfasser des Quran tat (Quran 4:82)? Würde irgendein
Student, nachdem er ein Examen geschrieben hat, für den Leser eine Fußnote
hinzufügen, in der steht: “Lesen Sie meine Antworten sorgfältig durch und
suchen sie jegliche Widersprüche oder Fehler, wenn sie können? Der Stil des Quran
ist einfach der des Allwissenden Schöpfers.
Desweiteren stellt der Quran ein literarisches
Meisterstück der arabischen Spache dar, das in seinem Ausdruck unerreicht war
und ist. Sein rhythmischer Stil, die Reime, die beeindruckende Tiefgründigkeit
seines Ausdrucks, seine Majestät und die “unnachahmliche Symphonie, die
besonderen Klänge, die den Menschen zu Tränen und Hingerissenheit rührt”, schüttelten die Grundfesten einer Gesellschft, die selbst
außerordentlich stolz auf ihre rednerischen Fähigkeiten war. Jedes Jahr wurden
in Mekka Wettbewerbe ausgetragen, wer die längsten und wortgewandtesten Stücke
aus dem Kopf vortragen konnte. Als der Quran offenbart worden war, kamen die
Wettbewerbe zum Erliegen, denn es gab keine Herausforderung mehr.
Wie das Wunder von Moses´ Stock, der sich
in eine echte Schlange verwandelte und die Fähigkeit aller Zauberer zu einer
Zeit überbot, als die Ägypter für ihre meisterhafte Zauberkunst und Hexerei
berühmt waren; und wie das Wunder Jesu´, der den Blinden heilte und den Toten
zum Leben brachte, die Fähigkeiten aller Ärzte zu einer Zeit überbot, als die
Juden für ihr medizinisches Können berühmt waren, so war der Quran das eigene
Wunder Muhammads. Wie konnten derartige großartige und unangefochtene Ausdrücke von einem
Mann kommen, der 40 Jahre niemals für eine solche Fähigkeit bekannt war?
Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Quran
und Bibel
Die bloße Existenz von Ähnlichkeiten
zwischen zwei Büchern reicht nicht aus, um zu beweisen, dass einer von dem
anderen kopiert hat. Beide können Informationen von einer dritten Seite
erhalten haben, die für manche Ähnlichkeiten in ihnen verantwortlich ist. Dies
ist in der Tat das Argument des Quran, dass Gott die Quelle aller authentischen
Offenbarungen ist (Quran 4:47).
Einige Gelehrte haben angemerkt, dass die
einzigen Christen, von denen berichtet wird, dass sie den Propheten, möge Gott
ihn loben, vor seiner Berufung persönlich getroffen haben, nicht genug Zeit mit
ihm verbracht haben, um ihn von ihrer Schrift zu unterrichten, und keine andere
historische Quelle erwähnte irgendjemanden, der den Propheten von den Juden und
Christen unterrichtet haben könnte.
Außerdem waren die Araber seiner Zeit sehr begierig darauf, ihn
in schlechten Ruf zu bringen. Wenn es daher irgendeinen heimlichen Lehrer
gegeben hätte, wäre er höchstwahrscheinlich von ihnen bloßgestellt worden.
Konnte der Quran überdies von der Bibel
kopiert worden sein, wo sie doch ernsthafte glaubensmäßige Unterschiede
aufweisen? In Bezug auf die Doktrinen wie der Begriff von Gott und dem
Prophetentum, Sünde und Vergebung, unterscheidet sich der Quran erheblich von
der Bibel. Der Quran wendet sich direkt an die Juden und Christen, wenn er die
Verfälschung in ihren eigenen Schriften anprangert. Interessanterweise wurden
die Offenbarungen über die Probleme in der Doktrin des Christentums
größtenteils in der mekkanischen Zeit vor der Auswanderung des Propheten nach
Medina offenbart, wo er viel mehr jüdischen und christlichen Gelehrten
begegnete.
Sogar was die Erzählungen angeht, die in
beiden Schriften vorkommen, bestehen wesentliche Unterschiede. Zum Beispiel:
- beschuldigt der Quran nicht die Frauen
für den Fehler, den Adam und Eva (möge Gott ihn loben) begangen haben, als sie
Gott im Garten von Eden ungehorsam gewesen waren. (Vergleich 1. Mose
3:12-17 mit Quran 91:7-8 und 2:35-37);
- betont der Quran, dass Adam und Eva vor
Gott bereuten (Quran 7:23) und ihnen wurde von Gott vergeben (Quran 2:37);
- erwähnt der Quran, dass der anschließende
Aufenthalt Adams und Evas auf der Erde bereits Gottes Plan war, bevor Er sie
erschaffen hatte (Quran 2:30) und nicht eine Art der Bestrafung (1. Mose
3:17-19).
Andere deutliche Abweichungen gibt es
außerdem in den Geschichten von Salomon, Abraham, Ismael und Isaak, Lot, Noah, Moses und Jesus (möge Gott sie alle loben).
Der Quran erwähnt ebenfalls einen großen
Teil geschichtlicher Informationen über welche die Bibel vollkommen schweigt. Aus
welchem Teil der Bibel wurde das Folgende kopiert?
·
Die Geschichten der Völker von ´Ad
und Thamud und deren Propheten Hud und Salih.
·
Der Dialog zwischen dem Propheten
Noah und seinem Sohn vor der Flut (Quran 11:42:43).
·
Der Dialog zwischen Abraham und
seinem Vater (Quran 6:74), ebenso wie der zwischen ihm und einem König (Quran
2:258) und zwischen ihm und seinem Volk (Quran 22:70-102; 29:16-18; 37:83-98;
21:57).
·
Die Erwähnung der Stadt von Iram (Quran
89:7).
·
Der Pharao aus dem 2. Mose
ertrank und sein Körper wurde als Zeichen für die Völker der kommenden
Generationen bewahrt (Quran 10:90-92).
·
Die Wunder Jesu´, dass er in der Wiege
sprach (Quran 3:46), und dass er einen Vogel aus Ton gestaltete und diesem
(durch den Willen Gottes) lebendig werden ließ, usw.
Für weitere Beispiele, siehe die folgenden
Textstellen im Quran: 21:69, 2:260 und 3:37.
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Der Verfasser des Quran (teil 3 von 3): Waren es die Worte Satans oder die Gottes?
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Beschreibung: Die Theorie, dass der Quran eine satanische Inspiration gewesen sein soll und eine Schlussfolgerung zu dem Thema der Urheberschaft.
von iiie.net (edited by IslamReligion.com)
Veröffentlicht am 31 Mar 2008 - Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
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Die Lehren des Quran über Satan und Moral
Manche behaupten, der Quran sei das Werk
des Teufels gewesen. Lasst uns untersuchen, wieviel Sinn (oder Unsinn) diese Behauptung
macht.
Wenn er den Quran verfasst oder
eingeflüstert hätte, warum sollte Satan dann sich selbst verfluchen und als den
schlimmsten Feind des Menschen bezeichnen (Q.35:6; 36:60)? Warum sollte Satan
befehlen, dass man bevor man den Quran rezitiert, zuerst sagen soll:
“…Ich suche Zuflucht bei Gott vor Satan, dem
Verfluchten.” (Quran 16:98)
Wie könnte Satan sich selbst so vehement
verfluchen? Ist es wirklich anzunehmen, dass Satan die Menschen zum Guten
aufruft, sittsam und rechtschaffen zu sein, niemanden außer Gott anzubeten,
nicht den Fußspuren oder den Einflüsterungen Satans zu folgen und das Schlechte
zu meiden oder zu beseitigen?
Diese Vorstellung widerspricht deutlich
jeglicher Vernunft, denn wäre er der Verfasser, so würde er sich mit diesen
Mitteln nur untergraben. Sogar die Bibel stellt fest:
“Erhebt sich nun der Satan wider sich
selbst und ist mit sich selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es
ist aus mit ihm.” (Markus 3:26)
Dieses Argument bezieht sich auf jegliche “satanischen
Kräfte”, seien es “böse Geister”, “hinterlistige Außerirdische”, oder ähnliches.
Wissenschaftliche Informationen und Fakten im Quran
Im Quran werden Tatsachen aus alten Zeiten
beschrieben, die Muhammads Zeitgenossen nicht bekannt gewesen waren und auch
nicht den Historikern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In zahlreichen Versen finden wir Bezugnahmen auf wissenschaftliche
Wunder, manche davon wurden erst kürzlich entdeckt oder bewiesen, bezüglich das
Universum, Biologie, Embryologie, Astronomie, Physik, Geographie, Meteorologie,
Medizin, Geschichte, Ozeanographie, etc. Unten sind einige Beispiele für
wissenschaftliche Entdeckungen aufgeführt, die im Quran erwähnt wurden:
·
Die verlorene Stadt von Iram. (Quran 89:7)
·
Arbeiterbienen sind weiblich. (Quran 16:68)
·
Berge als “Pflöcke” und Stabilisierung. (Quran
78:6-7)
·
Die spärische Gestalt der Erde. (Quran
7:54; 36:37; 31:29)
·
Die Ausdehnung des Universums. (Quran
51:47)
·
Der “Urknall”. (Quran 21:30)
·
An einem bestimmten Zeitpunkt war das
gesamte Universum nichts als eine Rauchwolke. (Quran 41:11)
·
Die Quranische Beschreibung der menschlichen
Embryonalentwicklung. (Quran 23:12-14)
Lesern, die an weiteren Beispielen
interessiert sind, werden folgende Bücher empfohlen. “Bibel, Quran und
Wissenschaft” von Maurice Bucaille. “Struggling to Surrender” S.33-38, von Jeffery Lang, “The Quranic Phenomenon” von Malik Bennabi, “The Developing Human”, 3rd edition, von Keith L. Moore, “Ein kurzer illustrierter Wegweiser, um den Islam zu verstehen”, by
I. A. Ibrahim, “The Sources of the Quran” von Hamza Mustapha Njozi, “The Basis of Muslim Beliefs”
und “The Amazing Quran” von Gary Miller, etc.
Wie viele gut ausgebildete, moderne
Wissenschaftler und Genies waren nötig, um die im Quran erwähnten
wissenschaftlichen Fakten mit Hilfe von HighTech - Ausrüstung, Satelliten,
Teleskopen, Mikroskopen und Computern zu entdecken – und über welchen Zeitraum?
Ist es auch nur im entferntesten vorstellbar, dass irgendein menschliches
Wesen vor 1.400 Jahren eine Schrift verfasst haben soll, die genau diese
Informationen enthält – geschweige denn eine Person, die völlig ungebildet war?
Trotz der Unfähigkeit des Menschen, all
die Geheimnisse und komplexen Zusammenhänge der Schöpfung zu erfassen, die im Quran
erwähnt werden (67:3-4), scheint die Offenbarung auf zahlreiche natürliche
Phänomene hinzudeuten, als wolle sie die Menschen auffordern, über das Gesagte
nachzuforschen und es zu bestätigen – und das wiederum mit einer
selbstverständlichen Überzeugung, dass man nur daraus schließen kann, dass der
Autor damit tatsächlich unsere Unwissenheit herausfordern will. Aus Großzügigkeit
den Skeptikern gegenüber könnte man sagen, es war nicht mehr als das Ergebnis
guter Vermutungen oder Zufall, dass ein oder zwei der wissenschaftlichen
Enthüllungen zutrafen, aber wie wahrscheinlich konnte es sein, dass alle
zutrafen?
Wenn wir die Feststellungen des Quran über
das physikalische Universum mit bestimmten wissenschaftlichen Erkenntnissen
vergleichen, lässt uns das grundsätzliche Ähnlichkeiten entdecken. Was aber
noch bemerkenswerter ist, ist das, was Dr. Maurice Bucaille beobachtet hat: der
Quran unterscheidet sich von allen anderen alten Werken, die Zusammenhänge der
Natur beschreiben oder versuchen, solche zu beschreiben, darin, dass er
irrtümliche Konzepte verhindert. Denn von den vielen Themen, auf die sich der Quran
bezieht und die von den modernen Wissenschaften “überprüft” wurden,
widerspricht kein einziges der gegenwärtigen Wissenschaft.
Dr. Bucaille geht so weit, dass er seine
Studien mit folgender Bemerkung abschließt:
“Im Angesicht des Wissensstandes zu
Muhammads Zeiten, ist es nicht vorstellbar, dass die zahlreichen Feststellungen
im Quran, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verbunden sind, das Werk
eines Menschen sein sollen. Es ist desweiteren absolut legitim, den Quran
sowohl als einen Ausdruck von Offenbarung zu betrachten, als auch ihn mit einer
besonderen Stellung auszuzeichnen, aufgrund der Authentitätsgarantie, die er
bereithält und das Vorhandensein von wissenschaftlichen Erklärungen, die, wenn
sie heute nachgeprüft werden, wie eine Herauforderung erscheinen, sie mit
menschlichen Begriffen zu erläutern.”
Schlussfolgerungen
Bei der Untersuchung der möglichen Quelle
des Quran sind wir zu folgenden Erkenntnissen gekommen:.
·
Muhammad war des Lesens und
Schreibens unkundig.
·
Muhammads Aufrichtigkeit.
·
Der Stil des Quran.
·
Unterschiede zwischen Quran und
Bibel.
·
Die Lehren des Quran über Satan und
über Moral.
·
Der Inhalt des Quran und die wissenschaftlichen
Informationen.
Diese Punkte sollen uns bei unserem “Eliminationsprozess helfen, nicht
in Frage kommende Quellen oder Autoren zu streichen.
Muhammad : Wir
können damit anfangen, Muhammad von der Liste der möglichen Autoren des Quran
zu streichen. Es ist einfach unmöglich, dass er den Quran verfasst haben soll;
siehe Punkte 1, 2, 3, 5 und 6, die oben erläutert wurden.
Andere arabische Dichter oder Gelehrte:
Wir können ebenfalls alle anderen Araber von der Liste
streichen; siehe Punkte 2, 3 und 6.
Manche Nicht-Araber: Die Gründe für das Streichen jeglicher Araber von der Liste, treffen genauso
auf jeden nicht-arabischen Gelehrten, Dichter oder religiöse Persönlichkeit zu.
Christliche Mönche oder jüdische
Rabbiner (d.h. judeo-christliche Quellen): Diese
alternative Quelle des Quran ist unvernünftig angesichts der Punkte 1, 2, 3, 4
und 6.
Satan (oder andere verborgenen Geister
oder Außerirdische oder jeder andere von seiner Seite): Diese Ansicht ist ebenfalls unvorstellbar aufgrund der Punkte, die
insbesondere unter 5. diskutiert wurden.
Allah (d.h.
Gott): In der Abwesenheit jeglicher alternativer Quellen und Autoren für den Quran
ist man mehr oder weniger durch die Vernunft gezwungen, den Quran als das zu
akzeptierten, was er zu sein behauptet: die Offenbarung Gottes durch Seinen
Propheten Muhammad, möge Gott ihn loben. Diese Einstellung erscheint nicht nur
vernünftig, weil es die einzige Möglichkeit ist, die nicht objektiv eliminiert
werden kann, sondern es ist vernünftig zu vermuten, dass ein Buch mit
derartigen Qualitäten und Inhalten einzig und allein vom Schöpfer und Leiter
der Menschen stammen kann. Von allen denkbaren Quellen des Quran ist es also
nur die letzte Alternative – Gott – der sich auch im Quran selbst als Autor der
Schrift bezeichnet.
Die Meinung, die daran festhält, dass Gott
der Verfasser des Quran ist, hat also Bestand, und die Herausforderung (oder
der Verfälschungstest, Q.4:82) steht jedem offen, um die Behauptung des Quran,
er sei die Offenbarung Gottes, zu widerlegen. Wenn wir diese Prüfung selbst
vorgenommen haben, dann erscheint uns die Feststellung des Muslim, dass der Quran
Gottes Wort ist, nicht mehr nur als das Produkt blinden Glaubens, sondern als
das Produkt eines sehr vernünftigen und wohlüberlegten Urteils, angesichts all
der Beweise. Und tatsächlich: nachdem wir die Beweise ausgewertet haben, wäre
es wohl eher blinder Glauben, etwas anderes zu behaupten!
Merke: Der
Beweis für die Göttliche Urheberschaft des Quran ist ebenfalls ein Beweis für
die Existenz des Göttlichen selbst. Gott muss existieren, solange kein anderer
von der Vernunft annehmbarer Autor für den Quran beschafft werden kann!
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