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Muhammads Anspruch auf das Prophetentum (teil 1 von 3): Beweise für sein Prophetentum
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Beschreibung: Beweis für den Anspruch, dass Muhammad ein wahrer Prophet war und kein Schwindler. Teil 1: Einige Beweise, die zahlreiche Gefährten von seinem Prophetentum überzeugten.
von IslamReligion.com
Veröffentlicht am 12 May 2008 - Zuletzt verändert am 14 Sep 2008
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> Der Prophet Muhammad
> Beweise für sein Prophetentum
Kategorie: Artikel
> Beweis für die Wahrhaft-igkeit des Islam
> Beweise für Muhammads Prophetentum
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Göttliche Erleichterung ist dem
menschlichen Bedürfnis proportional. Gott macht den Gewinn leichter, wenn die
Bedürfnisse der Menschen ansteigen. Luft, Wasser und Sonnenlicht sind für das
Überleben des Menschen notwendig, und so hat Gott ihre Nutzung ohne Härte
freigestellt. Das größte Bedürfnis des Menschen ist, seinen Schöpfer zu
kennen, und daher hat Gott es ihm leicht gemacht, Ihn kennenzulernen. Der
Beweis für Gott ist in seiner Natur unterschiedlich. Jedes erschaffene Ding
ist auf seine eigene Weise ein Beweis für seinen Schöpfer. Mancher Beweis ist
so offensichtlich, dass jeder weltliche Mensch sofort den Schöpfer
´erkennen´kann, z.B. im Zyklus von Leben und Tod. Andere ´erkennen´ die Handschrift
des Schöpfers in der Eleganz mathematischer Theorien, in den universalen
Konstanten der Physik und in der Entwicklung des Embryo.
“Wahrlich, in der Schöpfung der Himmel
und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tades liegen wahre Zeichen
für die Verständigen.” (Quran 3:190)
Wie die Existenz Gottes brauchen
die Menschen Beweise, um die Wahrheit von den Propheten anzunehmen, die in
Seinem Namen gesprochen haben. Muhammad erhob, wie die Propheten vor ihm, den
Anspruch, Gottes letzter Prophet für die Menschheit zu sein. Natürlich sind
die Beweise für seine Wahrhaftigkeit unterschiedlich und zahlreich. Manche
sind offensichtlich, während andere erst nach tiefen Überlegungen
augenscheinlich werden.
Gott sagt im Quran:
“…Genügt es denn nicht, dass dein Herr
Zeuge aller Dinge ist?” (Quran 41:53)
Die göttliche Bezeugung allein
genügt ohne andere Beweise. Gottes Bezeugung für Muhammad liegt in:.
(a) Gottes vergangene
Offenbarungen an frühere Propheten, die Muhammads Erscheinen vorausgesagt
haben.
(b) Gottes Taten: die
Wunder und ´Zeichen´, die Er Muhammad gab, um seinen Anspruch zu unterstützen.
Wie begann das alles in der frühen
Zeit des Islam? Wie wurden die ersten Gläubigen davon überzeugt, dass er
Gottes Prophet ist?
Die erste Person, die an das
Prophetentum Muhammads glaubte, war seine eigene Frau, Khadiğa. Als er
vor Angst zitternd nach Hause zurückkehrte, nachdem er die Göttliche
Offenbarung erhalten hatte, tröstete und ermutigte sie ihn:
“Niemals! Bei Gott, Gott
wird dich niemals in Ungnade fallen lassen. Du erhälst gute Beziehungen zu den
Verwandten, hilfst den Armen, bedienst großzügig deine Gäste und stehst
denjenigen bei, die in Not geraten sind.” (Sahieh Al-Bukhari)
Sie sah in ihrem Ehemann jemaden,
den Gott aufgrund seiner guten Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und
den Armen zu helfen, nicht demütigen würde.
Sein engster Freund, Abu Bakr, der
ihn sein ganzes Leben lang kannte, war ungefähr genauso alt wie er, glaubte von
dem Augenblick an, als er die Worte: "Ich bin Gottes Gesandter" hörte,
ohne irgendeine zusätzliche Bestätigung.
Eine andere Person, die seinen
Aufruf akzeptierte, als er nur seinen Aufruf hörte, war ´Amr. Er sagte:
“Vor dem Islam pflegte ich zu
denken, dass die Menschen im Irrtum sind und sie sich auf nichts stützen. Sie
beteten Götzen an. In der Zwischenzeit hörte ich von einem Mann, der in Mekka
predigte; da ging ich zu ihm… Ich fragte ihn: ´Wer bist du?´ Er sagte: ´Ich
bin ein Prophet.´ Ich sagte wieder: "Wer ist ein Prophet?´ Er
antwortete: ´Gott sandte mich.´ Ich sagte: ´Mit was sandte Er dich?´ Er sagte:
´Ich bin gesandt worden, um die Verwandschaftsbande zusammenzubringen, die
Götzen zu zerstören und die Einheit Gottes zu verkünden, damit Ihm (im
Gottesdienst) nichts beigesellt wird.´ Ich sagte: ´Wer ist mit dir Dabei?´ Er
sagte: ´Ein freier Mann und ein Sklave (bezieht sich auf Abu Bakr und Bilal,
ein Sklave, der zu der Zeit schon den Islam angenommen hatte).´ Ich sagte:
´Ich beabsichtige, dir zu folgen.´” (Sahieh Muslim)
Dimad war ein Wüstenheiler, der
auf Geisteskrankheiten spezialisiert war. Bei seinem Besuch in Mekka hörte er
die Mekkaner sagen, dass Muhammad schwachsinnig sei! Auf seine Fähigkeiten
vertrauend sagte er sich: ´Wenn mir dieser Mann über den Weg läuft, könnte Gott
ihn durch meine Hand heilen.´ Dimad traf den Propheten und sagte: ´Muhammad,
ich kann den, der an einer Geisteskrankheit oder Zauberei leidet, schützen, und
Gott heilt den, den Er wünscht, durch meine Hand. Möchtest du geheilt
werden?´ Der Prophet Gottes antwortete mit der üblichen Einleitung, mit der er
gewöhnlich seine Reden begann:
“Wahrlich, Lob und Preis
gebührt Gott. Wir loben Ihn und bitten Ihn um Hilfe. Derjenige, den Gott
leitet, kann niemand irreführen, und denjenigen, den Gott irregehen lässt, kann
niemand rechtleiten. Ich bezeuge, dass niemandem Gottesdienst zusteht, außer
Gott, Er ist Einer, Er hat keinen Partnet, und Muhammad ist Sein Diener und
Gesandter.”
Dimad war beeindruckt von der
Schönheit dieser Worte und bat Muhammad, sie zu wiederholen. Dann sagte er:
"Ich habe die Worte von Wahrsagern, Zauberern und Dichtern gehört; aber
ich habe noch nie derartige Worte gehört, sie Erreichen die Tiefen des Meere.
Gib mir deine Hand, damit ich dir meinen Treueid im Islam ausspreche."
Nachdem der Engel Gabriel dem
Propheten Muhammad die erste Offenbarung überbracht hat, nahm ihn seine Frau
Khadiğa mit zu ihrem älteren Kousin Waraqa ibn Nawfal, einen
Bibelgelehrten, um mit ihm über dieses Ereignis zu sprechen. Waraqa erkannte
in Muhammad die Prophezeihungen der Bibel wieder und bestätigte:
“Dies ist der Bewahrer der
Geheimnisse (Engel Gabriel), der zu Moses kam.” (Sahieh Al-Bukhari)
Das Gesicht kann das Fenster der
Seele sein. Abdullah bin Salam, der höchste Rabbiner von Medina in jener Zeit,
schaute in das Gesicht des Propheten, als der in Medinah ankam, und rief aus:
“In dem Augenblick, als ich
sein Gesicht sah, wusste ich, dass er kein Lügner war!” (Sahieh Al-Bukhari)
Viele von den Leuten, die den
Propheten umgaben, die den Islam nicht akzeptierten, zweifelten nicht an seiner
Wahrhaftigkeit, sondern weigerten sich aus anderen Gründen. Sein Onkel Abu
Talib half ihm sein ganzes Leben lang, bestätigte die Glaubwürdigkeit
Muhammads, aber lehnte es aus Scham und wegen seiner gesellschaftlichen
Stellung ab, mit der Religion seiner Vorväter zu brechen.
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Muhammads Anspruch auf das Prophetentum (teil 2 von 3): War er ein Lügner?
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Beschreibung: Beweis für den Anspruch, dass Muhammad ein wahrer Prophet war und kein Schwindler. Teil 2: Ein Blick auf die Behauptung, Muhammad sei ein Lügner.
von IslamReligion.com
Veröffentlicht am 12 May 2008 - Zuletzt verändert am 12 May 2008
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> Beweise für Muhammads Prophetentum
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Eine logische Analyse seines Anspruchs
Wie schon zuvor erwähnt, erhob
Muhammad den Anspruch, Gottes Gesandter zu sein. Entweder hat er mit seinem
Anspruch Recht oder nicht. Wir werden mit dem Letzteren beginnen und alle
Möglichkeiten überprüfen, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart von
Skeptikern angeführt worden sind und ein paar ihrer Missverständnisse aufklären.
Erst wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann man wirklich
behaupten, dass die einzige übrig gebliebene Möglichkeit, die noch bleibt, der
Wahrheit entspricht. Wir werden auch im Qur´an nachlesesen, was dieser hierzu
sagt.
War er ein Lügner?
Besteht für einen Lügner die
Möglichkeit, über eine Zeitspanne von 23 Jahren mit unerschütterlicher
Sicherheit zu behaupten, dass er ein Prophet wie Abraham, Moses und Jesus sei,
dass nach ihm keine Propheten mehr entsandt werden und dass die Schrift, mit
der er gesandt wurde, sein bis ans Ende der Zeit andauerndes Wunder sein würde?
Ein Lügner wird manchmal unsicher,
vielleicht wenn er mit einem Freund oder Familienangehörigen spricht; ihm würde
irgendwo ein Fehler unterlaufen. Seine Botschaft, die er über zwanzig Jahre
verkündet hat, würde sich irgendwo selbst widersprechen. Was wir aber wirklich
sehen, ist, dass die Schrift, die er gebracht hat, von inneren
Unbeständigkeiten völlig frei ist; seine Botschaft blieb während seiner ganzen
Mission konstant, und sogar mitten im Krieg erklärte er noch sein Prophetentum!
Seine überlieferte
Lebensgeschichte ist ein offenes Buch, das jeder nachlesen kann. Vor dem Islam
war er unter seinem Volk als wahrheitsliebender und vertrauenswürdiger,
ehrlicher Mann wohlbekannt; eine aufrichtige Persönlichkeit, die niemals
gelogen hat. Aus diesem Grund wurde er "Al-Amien" oder der "Vertrauenswürdige"
genannt. Er war streng gegen das Lügen und warnte davor. Sollte es ihm
möglich gewesen sein, 23 Jahre lang konstant eine Lüge zu erzählen; eine Lüge,
die so gigantisch ist, dass sie ihn zu einem von der Gesellschaft Ausgestoßenen
machte, noch dazu wenn er nie zuvor gelogen hat. Das widerspricht einfach der
Psychologie der Lügner.
Wenn jemand gefragt würde, warum eine
Person den Anspruch auf Prophetentum stellen und lügen würde, dann könnte die
Antwort eine dieser beiden sein:.
1) Berühmtheit, Ansehen, Reichtum und Stellung.
2) Moralischer Fortschritt.
Wenn wir sagen würden, dass
Muhammad behauptete, ein Prophet zu sein, um dadurch berühmt und angesehen zu
werden und einen höheren gesellschaftlichen Status einzunehmen, dann sehen wir,
dass tatsächlich das Gegenteil passiert ist. Muhammad genoß bereits vor seinem
Ansprich auf das Prophetentum einen hohen Rang in allen Dingen: er war von
einem der edelsten Stämme, von einer der nobelsten Familien und er war für
seine Wahrheitsliebe bekannt. Nach seiner Behauptung wurde er zu einem von der
Gesellschaft Verstoßenen. 13 Jahre lang sahen er und seine Anhänger sich
quälender Torturen ausgesetzt, die für manche seiner Gefährten zum Tode
führten, es wurde sich über sie lächerlich gemacht, Sanktionen verhängt, und
sie wurden von der Gesellschaft verbannt.
Es gab noch viele andere Wege,
durch die jemand in der Gesellschaft zu jener Zeit Berühmtheit erlangen konnte,
hauptsächlich durch Tapferkeit und Dichtung. Wenn Muhammad behauptet hätte, er
selbst hätte den Qur´an verfasst, so wie es später erklärt wurde, hätte er sich
damit schon einen Namen gemacht, ausreichend um in Gold eingraviert und für
alle Ewigkeit in der Kaabah aufgehängt zu werden, dann hätten ihm Leute aus der
ganzen Welt gehuldigt. Allerdings betonte er, dass er nicht der Verfasser
seiner Offenbarung gewesen sei, sondern der Herr im Himmel, was zur Folge
hatte, dass sich die Menschen vonseiner Zeit bis in unsere über ihn lächerlich
machten.
Der Prophet war der Ehemann einer
wohlhabenden Händlerin und er genoss das Wohlleben seiner Zeit. Nachdem er
sein Prophetentum proklamierte, wurde er jedoch zu einem der ärmsten Menschen.
Es vergingen Tage, ohne dass in seinem Haus Feuer gemacht wurde, und einmal
trieb ihn der Hunger in die Moschee hinaus, in der Hoffnung auf Versorgung.
Die Führer von Mekka zu seiner Zeit boten ihm die Reichtümer der Welt, wenn er
von seiner Botschaft ablassen würde. Als Antwort auf ihr Angebot rezitierte er
ihnen die Verse des Qur´an 41:1-38. Es folgen einige dieser Verse:
“Wahrlich, diejenigen, die sagen: ‘Unser
Herr ist Gott’, und die sich dann aufrichtig verhalten – zu ihnen steigen die
Engel nieder (und sprechen): ‘Fürchtet euch nicht undseid nicht traurig, und
erfreut euch des Paradieses, das euch verheißen wurde. Wir sind eure Beschützer
im irdischen Leben und im Jenseits. In ihm werdet ihr alles haben, was ihr
euch wünscht, und in ihm werdet ihr alles haben, wonach ihr verlangt; (dies
ist) eine Bewirtung von einem Vergebenden, Barmherzigen. ’ Und wer ist besser
in der Rede als einer, der zu Gott ruft und Gutes tut und sagt: ‘Ich bin einer
der Gottergebenden.?’ Und nimmer sind das Gute und das Böse gleich. Wehre (das Böse) in bester Art ab, und siehe da, der, zwischen dem und
dir Feindschaft herrschte, wird wie ein treuer Freund sein. Aber dies wird nur
denen gewährt, die geduldig sind; und dies wird nur denen gewährt, die großes
Glück haben.” (Quran 41:30-35)
Wenn jemand sagen würde, dass
Muhammad gelogen und behauptet habe, er sei ein Prophet, um eine moralische und
religiöse Reform in einer kranken Gesellschaft herbeizuführen, so ist dieses
Argument selbst schon nutzlos, denn wie kann man eine moralische Reform mit
Hilfe einer Lüge durchführen. Wenn Muhammad so daran gelegen war, die
Sittlichkeit aufrechtzuerhalten und zu predigen und dem Einen Gott zu dienen,
hätte er dann lügen können? Wenn wir jetzt sagen, das ist nicht möglich, dann
hat er die Wahrheit gesprochen. Die einzige andere Möglichkeit wäre, dass er
geistig verwirrt gewesen wäre.
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Muhammads Anspruch auf das Prophetentum (teil 3 von 3): War er Verwirrt, ein Dichter oder ein Zauberer?
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Beschreibung: Beweis für den Anspruch, dass Muhammad ein wahrer Prophet war und kein Schwindler. Teil 3: Ein Blick auf einige Behauptungen von Kritikern.
von IslamReligion.com
Veröffentlicht am 19 May 2008 - Zuletzt verändert am 19 May 2008
Gesehen: 5162 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: 3 von 5 - Bewertet von: 2 Gedruckt: 390 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
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War er verwirrt?
Jemand, der schon einmal mit
geistig Kranken zu tun gehabt hat, kann sie anhand ihrer Symptome erkennen. Muhammad
zeigte zu keiner Zeit seines Lebens derartige Symptome von Verwirrung. Kein
Freund, keine Ehefrau und kein anderes Familienmitglied verdächtigte ihn oder
gab ihn wegen Verwirrung auf. Was die Wirkungen der Offenbarungen auf den
Propheten angeht, wie Schwitzen und ähnliches, so kam dies durch die Intensität
der Botschaft, die er auszuhalten hatte, und nicht aufgrund irgendwelcher
epileptischer Anfälle oder Anzeichen der Verwirrung.
Ganz im Gegenteil, Muhammad
predigte lange Zeit und brachte den Arabern ein Gesetz, wie sie es in dieser
Vollkommenheit und Feinheit nicht zuvor gekannt haben. Wenn der Prophet
verwirrt gewesen wäre, so wäre dies für die Menschen um ihn herum an
irgendeinem Punkt in dreiundzwanzig Jahren offensichtlich gewesen. Wann in der
Geschichte predigte ein verwirrter Mensch zehn Jahre lang seine Botschaft, dem
Einen Gott zu dienen, drei davon verbrachten er und seine Anhänger im Exil, und
dann wurde er letztendlich zum Herrscher seines Landes? Welcher Verwirrte
gewann jemals die Herzen der Menschen, die ihn trafen, und erntete den Respekt
seiner Feinde?
Darüberhinaus waren seine engsten
Freunde, Abu Bakr und Umar, bekannt für ihre Fähigkeiten, Vornehmheit,
Geschicklichkeit und Intelligenz. Sie waren Willens, alles für die Religion,
die er gebracht hat, zu opfern. Bei einer Gelegenheit brachte Abu Bakr all
seinen materiellen Besitz zu Muhammad, und als der ihn fragte, was er für seine
Familie übriggelassen habe, antwortete er: "Ich ließ für sie Gott und
Seinen Gesandten!"
Abu Bakr, ein Händler von Beruf,
verwendete, nachdem er nach Muhammad zum Herrscher aller Araber gewählt worden
war, lediglich zwei Dirham für sich selbst und seine Familie!
Umar wurde nach Abu Bakr Herrscher
über Arabien, eroberte Syrien und Ägypten und unterwarf das Persische und das
Römische Reich. Er war ein Mann, der für seine kompromisslose Gerechtigkeit
bekannt war. Wie kann jemand denken, diese Menschen waren einem geistig
verwirrten Individuum gefolgt?
Gott gibt zu bedenken: stehe ohne
Vorlieben oder Vorurteilen vor Gott und diskutiere mit einer anderen Person
oder denke selbst nach: dieser Prophet ist nicht im geringsten verrückt, er ist
heute noch genauso stark wie in den vierzig Jahren, die ihr ihn kanntet.
“Sprich: ‘Ich mahne euch nur an eines:
dass ihr euch ernsthaft mit Gottes Sache – zu zweit oder einzeln – befasst und
dann nachdenken sollt. Es ist in eurem Gefährten (dem Propheten) keine
Besessenheit; er ist für euch nur ein Warner vor einer bevorstehenden schweren Strafe.’
” (Quran 34:46)
Die alteingesessenen Mekkaner
lehnten seinen Ruf aufgrund ihrer Stammeszugehörigkeit ab, und sie waren in
ihren Anschuldigungen von seiner Verwirrung nicht ehrlich. Sogar heute noch
lehnen viele Menschen Muhammad als Propheten ab, einfach, weil er ein Araber
war und sie rechtfertigen sich selbst, indem sie sagen, er muss verwirrt
gewesen sein oder für den Teufel gearbeitet haben. Ihr Hass auf die Araber
erklärt ihre Ablehnung Muhammads, obwohl Gott sagt:.
“Nein, er (, den ihr einen Dichter
nennt,) hat die Wahrheit gebracht und die Gesandten (, die zuvor Gottes
Botschaft predigten,) bestätigt.” (Quran 37:37)
Auch wenn die götzendienerischen
Araber Muhammad noch so gut kannten, ersannen sie doch diese Anschuldigung der
geistigen Verwirrung gegen ihn, denn sie sahen in seiner Religion einen Frevel
an der Tradition ihrer Vorväter.
“Und wenn ihnen Unsere deutlichen Verse
verlesen werden, sagen sie: ‘Dieser ist nichts weiter als ein Mann, der euch
von dem abwenden möchte, was eure Väter verehrten.’ Und sie sagten: ‘Dieser (Quran)
ist nichts (anderes) als eine erdichtete Lüge.’ Und diejenigen, die ungläubig
sind, sagen von der Wahrheit, wenn sie zu ihnen kommt: ‘Das ist nichts als eine
offenkundige Zauberei.’ Und Wir gaben ihnen keine Bücher, die sie (hätten)
studieren (können), noch sandten Wir ihnen einen Warner vor dir (o Muhammad).
Jene, die vor ihnen waren, leugneten ebenfalls - und diese haben nicht den
zehnten Teil von dem erreicht, was Wir jenen gegeben hatten – und sie
bezichtigten meine Gesandten der Lüge. Doch wie war (die Folge davon) dass
sie Mich verleugneten!” (Quran 34:43-45)
War er ein Dichter?
Gott erwähnt ihre Anschuldigungen
im Quran und antwortet darauf:
“Oder sagen sie etwa: ‘(Er ist) ein
Dichter, wir wollen das Unheil abwarten, das die Zeit über ihn bringen wird?’ Sprich:
‘Wartet nur! Ich bin mit euch bei den Wartenden.’ Ist es ihr
Verstand, der ihnen solches anbefiehlt, oder sind sie ein widerspenstiges Volk?
Oder sagen sie etwa: ´Der Quran ist aus der Luft gegriffen.´? Nein, aber sie
wollen es nicht glauben.” (Quran 52:30-33)
Gott beschreibt die Dichter jener
Zeit, so dass der Prophet mit ihnen verglichen werden kann.
“Und die Dichter – es sind die Irrenden,
die ihnen folgen. Hast du nicht gesehen, wie sie verwirrt in jedem Tal (der
Worte und Gedanken)
umherwandeln, und wie sie (häufig) reden, was sie nicht tun (oder
fühlen)? Die (sind) von der Strafe ausgenommen, die glauben und gute Werke
verrichten und Gott des öfteren gedenken und die sich (nur) widersetzen,
nachdem ihnen Unrecht widerfuhr, und (auf Gottes Versprechen vertrauen, dass)
die Ungerechten bald erfahren werden, zu welchem Ort sie zurückkehren werden.” (Quran
26:224-227)
Arabische Dichter waren am
weitesten von der Wahrheit entfernt. Sie sprachen vom Wein, den Frauen, dem Krieg
und der Muße; nicht wie der Prophet, der zu gutem Benehmen einlud, zum
Gottesdienst und dem Unterstützen der Armen; Muhammad befolgte seine eigenen
Lehren, nicht so die Dichter von früher oder die Philosophen heutzutage.
Der Quran, den der Prophet
rezitierte, war nicht wie der Stil irgendeiner Dichtung. Die Araber jener Zeit
besaßen feste Regeln in bezug auf Rhythmus, Reim, Silben und Endungen eines
jeden Verses in ihrer Dichtung. Der Quran entsprach keiner dieser Regeln, die
in jener Zeit bekannt waren, aber er übertraf alle Arten von Texten, die die
Araber jemals gehört hatten. Einige von ihnen wurden tatsächlich Muslime,
nachdem sie einige wenige Verse des Quran gehört hatten, denn sie wußten mit
Sicherheit, dass die Quelle von so etwas Schönem kein erschaffenes Wesen sein
konnte.
Von Muhammad war nicht bekannt,
dass er jemals vor dem Islam oder nach seinem Prophetentum ein Gedicht verfasst
haben soll. Viel mehr besaß der Prophet eine starke Abneigung dagegen.
Zusammenstellungen dieser Aussagen, Sunna genannt, wurden sorgfältig bewahrt
und unterscheiden sich völlig vom literarischen Inhalt des Quran. Das Lager
der arabischen Dichtkunst enthält kein einziges Reimpaar von Muhammad.
War er ein Zauberer?
Der Prophet Muhammad lernte und
praktizierte nie Zauberei. Ganz im Gegenteil, er verurteilte die Zauberei und
lehrte seinen Gefährten, vor der Zauberei Zuflucht zu suchen.
Zauberer haben eine enge Beziehung
zum Teufel. Diese Partnerschaft erlaubt es ihnen, Menschen zu täuschen. Teufel
verleiten zu Lügen, Sünden, Obszönität, Unsittlichkeit, Bösem, und sie
zerstören Familien. Der Quran erklärt, auf wen die Teufel herabkommen:
“Soll ich euch verkünden, auf wen die
Satane herniederfahren? Sie fahren auf jeden gewohnheitsmäßigen Lügner und
Sünder hernieder; sie horchen, und die meisten von ihnen sind Lügner.” (Quran
26:221-223)
Der Prophet Muhammad war für seine
Ehrlichkeit und das Halten seines Wortes bekannt, er hat nie gelogen. Er befahl
Sittlichkeit und feines Benehmen. Kein Zauberer in der Weltgeschichte hat je
eine Schrift wie den Quran oder ein Gesetz wie das seine hervorgebracht.
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